will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

  • Ersteller Ersteller puenktchen
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La dame
aus welchem Grund werden Kirchen stets mit "den Christen", resp. "dem Christentum" gleichgesetzt? Eine Christung (Bewußtseinsfrequenz), wie sie u.a. R. Steiner beschreibt... hat mit einer Institution, welche mehr oder weniger stark mißbräuchlich verwendeter Macht aus Selbsterhalt fröhnt, soviel gemein, wie ein Ochse mit einem Fahrrad.
Auch Steiner hat nichts abgeschafft, sondern reformiert.
Kirchen sind Organisationen in denen Christen versuchen ihre Vorstellung von Christentum zu leben. Von daher gibt es nicht "die Kirche" die man annehmen oder ablehnen kann - sondern sie ist für jeden Christen einfach nur ein Platform, ein Werkzeug wie es auch schon mal Sole sagte. In diesem Christentum, das sich in vielen Organisationen (Kirchen) zeigt, gibt es eine Vielfalt von Möglichkeiten sich und sein innerstes göttliche zu finden. Das ist meine Erfahrung mit Christentum in Kirche.

Was meinst du, wo findet eher gelebtes Christentum statt? In den oberen kirchlichen Organisationststrukturen oder in den unteren Organisationsstrukturen? In dem Apparat oder in den Menschen?


Sole
In dem Fall wurde uns dieses Weltbild eingetrichtert von klein auf an.
Der Mensch ist ein Sünder, wir sind Sünder obwohl wir noch nicht mal etwas alleine tun konnten und sagen wir, he ich habe das Haus noch nie verlassen wie und wo soll ich gesündigt haben, kommt die Antwort es ist eine ererbte Sünde.
das beschreibt deine negative christliche Biografie, das was du gelernt hast - bei mir war das völlig anders - und nur darum geht es mir euch zu zeigen, dass auch andere Biografien im Christentum und in der Kirche möglich sind.

LGInti
 
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Dafür gibt es auch eine schöne Geschichte in der der Minister (Ego)dem König (Mensch) einredet er kümmert sich schon um alles, der König könnte getrost alles ihm überlassen.
Der König glaubt und vertraut dem Minister und am Schluss ist er der Bettler und der Minister der König.
Alles Liebe dir.
Sole
:liebe1:


Das ist eine schöne Geschichte! Bei mir war es so, dass der Minister einsah, dass er keinerlei Kompetenz hatte für das, was von ihm zu einem gewissen Zeitpunkt verlangt wurde. Er fühlte sich hilflos und gab auf. Deswegen übergab er wieder die Geschäfte an den König, der seither wieder herrscht. Der König ließ den Minister aber nicht köpfen (oder tat ihm sonst etwas an, denn davor hatte ja der Minister in Wirklichkeit Angst gehabt, dass so etwas passieren könnte) sondern machte ihn aufgrund seiner weisen Entscheidung und freiwilligen Aufgabe wieder zu einem Berater, so lange er hier auf der Erde weilt ... In dieser Funktion darf er seine Meinung kundtun, die Entscheidung liegt aber immer beim König. Der König wiederum war durchaus nicht undankbar, dass der Minister während seiner Abwesenheit die Geschäfte geführt hat und zum rechten Zeitpunkt zurückgetreten ist ...


Liebe Grüße
 

Dafür gibt es auch eine schöne Geschichte in der der Minister (Ego)dem König (Mensch) einredet er kümmert sich schon um alles, der König könnte getrost alles ihm überlassen.
Der König glaubt und vertraut dem Minister und am Schluss ist er der Bettler und der Minister der König.
Alles Liebe dir.
Sole
:liebe1:


Auch bei "Der Herr der Ringe" gibt es eine ähnliche Geschichte. Die Truchsesse haben als Stellvertreter des Königs den Thron inne, bis der König kommt. Als der König aber dann erscheint, hat der amtierende Truchsess sich schon so an seine Macht gewöhnt, dass er sie nicht hergeben will und den König sogar als Bedrohung empfindet.

Das ist auch ein schönes Bild, wenn man es in seiner Tiefe betrachtet ... denn daraus entstehen wohl fast alle Probleme unserer Zeit ...


Liebe Grüße
 
Das ist eine schöne Geschichte! Bei mir war es so, dass der Minister einsah, dass er keinerlei Kompetenz hatte für das, was von ihm zu einem gewissen Zeitpunkt verlangt wurde. Er fühlte sich hilflos und gab auf. Deswegen übergab er wieder die Geschäfte an den König, der seither wieder herrscht. Der König ließ den Minister aber nicht köpfen (oder tat ihm sonst etwas an, denn davor hatte ja der Minister in Wirklichkeit Angst gehabt, dass so etwas passieren könnte) sondern machte ihn aufgrund seiner weisen Entscheidung und freiwilligen Aufgabe wieder zu einem Berater, so lange er hier auf der Erde weilt ... In dieser Funktion darf er seine Meinung kundtun, die Entscheidung liegt aber immer beim König. Der König wiederum war durchaus nicht undankbar, dass der Minister während seiner Abwesenheit die Geschäfte geführt hat und zum rechten Zeitpunkt zurückgetreten ist ...


Liebe Grüße
Es ist schön was du erlebt hast.
Aber das Ego von dem ich gesprochen habe kann nichts einsehen auch ist es nicht weise.
Es ist der alleinige Herrscher und lässt nichts anderes zu.
Es kann auch die Einheit nicht sehen weil es aus dem Getrenntsein geboren wurde.
Mensch glaubt dieses Ego zu sein.
Aber mit der Entwicklung des Menschen wird dieses Ego transformiert und dann geschieht das was du beschrieben hast.
Denn in Wirklichkeit gibt es keinen Tod des Egos nur eine Transformation was aber einem Tod gleichzusetzen ist.
Wir werden uns immer als Ich begreifen, immer eine Individualität haben aber wir werden uns überall und in allem erkennen können.
Jesus sagte nicht umsonst, behandel deinen Nächsten wie dich selbst oder liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Alles ergibt dann einen Sinn auch das Karma.
Liebe Grüsse
Sole
:umarmen:
 
Auch bei "Der Herr der Ringe" gibt es eine ähnliche Geschichte. Die Truchsesse haben als Stellvertreter des Königs den Thron inne, bis der König kommt. Als der König aber dann erscheint, hat der amtierende Truchsess sich schon so an seine Macht gewöhnt, dass er sie nicht hergeben will und den König sogar als Bedrohung empfindet.

Das ist auch ein schönes Bild, wenn man es in seiner Tiefe betrachtet ... denn daraus entstehen wohl fast alle Probleme unserer Zeit ...


Liebe Grüße
Ja, sie erzählt sehr viel.:)
 
Es ist schön was du erlebt hast.
Aber das Ego von dem ich gesprochen habe kann nichts einsehen auch ist es nicht weise.
Es ist der alleinige Herrscher und lässt nichts anderes zu.
Es kann auch die Einheit nicht sehen weil es aus dem Getrenntsein geboren wurde.
Mensch glaubt dieses Ego zu sein.
Aber mit der Entwicklung des Menschen wird dieses Ego transformiert und dann geschieht das was du beschrieben hast.
Denn in Wirklichkeit gibt es keinen Tod des Egos nur eine Transformation was aber einem Tod gleichzusetzen ist.
Wir werden uns immer als Ich begreifen, immer eine Individualität haben aber wir werden uns überall und in allem erkennen können.
Jesus sagte nicht umsonst, behandel deinen Nächsten wie dich selbst oder liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Alles ergibt dann einen Sinn auch das Karma.
Liebe Grüsse
Sole
:umarmen:



Ja, ich verstehe dich. Es gibt aber unterschiedliche Egos. Es gibt auch "Opfer-Egos". Oder auch "spirituelle Egos", die ich fast am unangenehmsten (weil am scheinheiligsten) empfinde. Das "spirituelle Ego" empfinde ich als das Ego, dass sich als göttlich aufspielt, aber noch kein wirkliches Bewusstsein davon hat.


Liebe grüße
 
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