will die Kirche daß wir "Sünder" sind?

  • Ersteller Ersteller puenktchen
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Seid gegrüßt! :)

@Maud:
Maud schrieb:
Hallo Lieber Toffifee
Welche freude dich hier wieder zu lesen, ich freue mich sehr. Wo warst du so lange habe dich sehr vermisst. Alles dir Liebe Maud
Hallo, liebe Maud! :) Schön, dass du auch noch da bist. Ich hatte/habe viel zu tun. Hin und wieder lese und schreibe ich mal wieder ein bischen! :)

@Dolphins Mind:
DolphinsMind schrieb:
Toffifee schrieb:
DolphinsMind schrieb:
Die katholische Kirche will deshalb, dass sich alle Menschen als Sünder betrachten, weil sie es ist, die Erlösung verspricht
Das behauptet der Islam von sich auch. Wer hat mehr recht?
Keiner von beiden.
Aha. Das bedeutet soviel wie: erlöse dich selbst? :) Oder erfinde deine eigene Religion:

"Ich glaube an Haribo, den Schöpfer des Goldbären! Na, ein gewagtes Tänzchen um die Tüte, meine Liebe?" :lachen:

DolphinsMind schrieb:
Na, wenn ich schon dabei bin, kann ich ja auch verraten, dass es die Inquisition ebenfalls noch gibt. Sie heißt jetzt nur "Glaubenskongregation". Das ist kein Scherz, diese Organisation ist der Rechtsnachfolger der Inquisition und ein Kardinal Ratzinger war der frühere Präfekt (der Vorsitzende).
Ja, die Kirche hat eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Aber vielleicht hat sie mehr aus ihren Fehlern gelernt, als so manche andere Institution. Damit meine ich beispielsweise Firmen die NS-Zwangsarbeiter beschäftigt haben. Du konsumierst doch keine Produkte von denen, oder? Denn sonst könnte ich dir eine Doppelmoral vorwerfen. :D

DolphinsMind schrieb:
Oder auch nicht, nur wird heute niemand mehr verbrannt (glaube ich zumindest)
Hoffen wir auf das beste! (Ich möchte meine Bibi Blocksberg Kassetten nur ungern wegwerfen: "Hex, hex!") ;)

DolphinsMind schrieb:
Für mich ist eine wichtige Hauptunterscheidung, ob es kirchlich oder christlich ist. Im Christlichen sehe ich den Ursprung, der von der Katholischen Machtkirche schon ab dem 1. Jahrhundert nach Christus überlagert worden ist.
Donnerwetter, das ist doch mal eine Aussage, die mir Respekt abnötigt. Wobei den zweiten Teil sehe ich dezidiert anders, weil differenzierter.

Ich sehe in Christus auch den Ursprung und nehme in diesem Bewusstsein die Gottesdienste wahr. "I want to know God´s thougts... the rest are details." (Einstein) :)

@Ahorn:
Ahorn schrieb:
Was ich allerdings sehr schade finde - doch ich lege diese Glaubensvorstellung nach und nach weg...ein paar bleiben vielleicht, weil ich sie vernünftig finde, doch insgesamt werde ich immer weniger christlich und fühle mich mit jedem Schritt, den ich von meinem anerzogenen Weltbild wegbewege, immer besser!
Jeder so wie er kann und mag! Wer suchet, der findet. Viel Erfolg! :)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
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Sei gegrüßt! :)

puenktchen schrieb:
vielleicht ist "Kirche" das was Menschen daraus machen.
Eindeutig: Ja. :)

puenktchen schrieb:
Ja, es gibt auch schöne Kirchengemeinden mit supertollen Angeboten, wirklicher Hilfsbereitschaft, Unternehmungen usw., wo man dann auch mal nicht ganz ungerne zum Gottesdienst geht (wenn es sich nicht vermeiden läßt ) und nicht mit der Haßkappe auf dem Kopf auf harten Kirchenbänken sitzt...
Ja. Aber eine Frage: Wie muss ein Priester deiner Meinung sein? Soll er wie ein Entertainer auf einer Bühne Schoten reißen? Würdest du so jemanden bei wirklichen Problemen um Hilfe bitten? ;)

puenktchen schrieb:
bunte Fenster find ich schön und o.k.
;)

puenktchen schrieb:
ja ähm ja... mir gefiel schon die Stimme nicht und der Ton, nach meinem Geschmack zu "dominant". Ich bin kein Typ "Schaf" das sich führen läßt oder sich von oben den Segen oder sonstwas abholt
Naja, ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe mich manchmal schon geirrt oder mich wie ein "Torfkopp" verhalten. "Schaf" ist da einer der freundlicheren Termini. :D

puenktchen schrieb:
nööö... außer daß ich sehr frech bin zu meiner Mutter und zu ein paar anderen Menschen nichts- dafür brauch ich aber nicht in den Beichtstuhl
Ok. :)

Stell dir vor, du fährst mit deinem Auto, übersiehst eine rote Ampel, verursachst einen Unfall und ein Mensch kommt ums Leben. Stell dir weiter vor, dieser Unfall verfolgt dich Tag und Nacht: du fühlst dich schuldig. Hinzu kommt das die Angehörigen des Unfallopfers dich mit ihrem blanken Hass überziehen. Vielleicht fehlen dir die richtigen Freunde um mit einem mitfühlenden Menschen darüber zu sprechen. Da kann der Beichtstuhl eine wirkliche Hilfe sein, denn die Beichte ermöglicht einen Neuanfang! ;)

puenktchen schrieb:
kommt vielleicht auf dem Pastor an wie er es gestaltet, ob er nur streng ist oder auch mal was "Lockeres" sagt und die Herzen der Menschen trifft und sie nicht nur versucht zu unterdrücken
Ja, da liegt viel Wahres drin, wobei das Wort "unterdrücken" empfinde ich in dem Zusammenhang ein wenig überzogen. Weil "unterdrücken" tuen totalitäre Systeme (Kommunismus, Nationalsozialismus, etc.) und das ist die Kirche sicherlich nicht.

Denn auch ein Priester muss sich an Jesu Worten messen lassen unabhängig was dieser Priester meint zu wissen, weil er vielleicht denkt die Wahrheit gepachtet zu haben. Aber der Kern der christlichen Lehre hat nichts mit der Antipathie gegenüber einzelnen Vertretern oder gar mit der Institution zu tun. Und in diesem Bewusstsein kann ich ruhigen Gewissens bei Gottesdiensten mitfeiern.

puenktchen schrieb:
ja so ist es. Und wenn man keine Kinder hat wird man in dieser Gesellschaft irgendwie nicht richtig anerkannt. Da kann man arbeiten für drei und Steuern zahlen bis zum Abwinken. An jeder Ecke stehen die Mütter und reden über ihre Kinder was sie für tolle Hechte sind. Und ist klar, sie gehen alle aufs Gymnasium, bekommen die tollsten Praktikums- und Lehrstellen, werden mal studieren, schreiben nur Einsen und sind ja soooo brav und lieb und blabla... und wer keine Kinder hat: pah mit der Frau stimmt irgendwas nicht tuschel tuschel
Oh, darüber habe ich mir noch keine detaillierten Gedanken gemacht... Jesus sagte dazu: Wer es fassen kann, der fasse es!

Aber diese Bigotterie unter sogenannten Christen ist mir nicht ganz unbekannt. ;)

Mt19 schrieb:
11 Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

Viele liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
@Dolphins Mind:
Aha. Das bedeutet soviel wie: erlöse dich selbst? :) Oder erfinde deine eigene Religion:

Das bedeutet, dass dir keine Institution und keine Organisation den Weg zur Erlösung abnehmen kann. Keine einzige!


Ja, die Kirche hat eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Aber vielleicht hat sie mehr aus ihren Fehlern gelernt, als so manche andere Institution.

Der neue Papst lässt mich sehr daran zweifeln. ;)


Donnerwetter, das ist doch mal eine Aussage, die mir Respekt abnötigt. Wobei den zweiten Teil sehe ich dezidiert anders, weil differenzierter.

Natürlich könnte man das noch ausführlicher oder detaillierter darstellen, es geht aber immer um das Wesentliche, den Gesamtüberblick. Daher kommt der Spruch "Der Teufel steckt im Detail."


Liebe Grüße
 

Hallo Toffifee
Sei gegrüßt! :)
Ja. Aber eine Frage: Wie muss ein Priester deiner Meinung sein? Soll er wie ein Entertainer auf einer Bühne Schoten reißen? Würdest du so jemanden bei wirklichen Problemen um Hilfe bitten? ;)
gute Frage... den Pastor der mich konfirmiert hat fand ich ganz gut. Er sah nicht schlecht aus, war sehr höflich, wir konnten ihn alle gut ärgern und schummeln (wer belastet sich schon gerne mit zu viel Auswendiggelerntem...), er war nie zu streng sondern immer auch menschlich und hatte auch seine Schwächen- irgendwie ein toller Mann. Ich mag Pastoren die auch mal was frei reden und wie gesagt einem irgendwie auch "Futter für die Seele" rüberbringen. Sorry, aber das einem ein Pastor, bzw. Priester oder Pfarrer bei Problemen hilft kenne ich nicht. Finde ich aber gut daß es das gibt. Ein vertrauenswürdiger Mensch muß es dann sein, das ist klar und kein Narr, so einen meinte ich nicht.
Naja, ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe mich manchmal schon geirrt oder mich wie ein "Torfkopp" verhalten. "Schaf" ist da einer der freundlicheren Termini. :D
ja ich hab mich sicherlich auch oft wie ein Torfkopp benommen. Vieles mache ich mit mir alleine aus, ich glaube ich bin mir selbst ein sehr harter Richter...
Stell dir vor, du fährst mit deinem Auto, übersiehst eine rote Ampel, verursachst einen Unfall und ein Mensch kommt ums Leben. Stell dir weiter vor, dieser Unfall verfolgt dich Tag und Nacht: du fühlst dich schuldig. Hinzu kommt das die Angehörigen des Unfallopfers dich mit ihrem blanken Hass überziehen. Vielleicht fehlen dir die richtigen Freunde um mit einem mitfühlenden Menschen darüber zu sprechen. Da kann der Beichtstuhl eine wirkliche Hilfe sein, denn die Beichte ermöglicht einen Neuanfang! ;)
ja, bei so einem großen Problem ist es sicherlich sehr hilfreich wenn man jemanden weiß der einem hilt. Ich glaube aber nicht für mich selber daß ich einen Pfarrer aufsuchen würde, da wäre meine Hemmschwelle viel zu groß, zumal ich keine Kirchensteuer mehr bezahle...
Ich denke gute Freunde können einem auch helfen. Ich würde einem Freund/in in so einer Situation unterstützen und ihm, ihr immer wieder sagen daß es EIN UNFALL war und nicht absichtlich geschehen ist. Ich denke man kann auch etwas tun um sich selber wieder auszugleichen, indem man eine Arbeit macht in der Menschen gerettet werden z.B..
Wolen wir es uns wünschen daß so ein Schicksal keinem widerfährt und wenn daß der oder diejenige darüber hinwegkommt und irgendwann wieder weiterleben kann. Ich denke mal von dem Hass der Hinterbliebenen muß man sich abschotten.

Viele liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
lieben Gruß von puenktchen
 
Sei gegrüßt! :)

DolphinsMind schrieb:
Das bedeutet, dass dir keine Institution und keine Organisation den Weg zur Erlösung abnehmen kann. Keine einzige!
Ja, das ist richtig. Worte oder die Kirche können nur Wegweiser sein, den Weg muss man schon selbst gehen. :)

DolphinsMind schrieb:
Der neue Papst lässt mich sehr daran zweifeln.
Warum? :)

Das Buch von ihm: "Jesus von Nazareth", kann ich als Lektüre empfehlen. Gut geschrieben.

DolphinsMind schrieb:
Natürlich könnte man das noch ausführlicher oder detaillierter darstellen, es geht aber immer um das Wesentliche, den Gesamtüberblick. Daher kommt der Spruch "Der Teufel steckt im Detail."
Du willst mir doch nicht weiß machen, dass ausgerechnet DU Angst vor dem Teufel hast, oder? ;)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee
 
Sei gegrüßt! :)

puenktchen schrieb:
gute Frage... den Pastor der mich konfirmiert hat fand ich ganz gut. Er sah nicht schlecht aus, war sehr höflich, wir konnten ihn alle gut ärgern und schummeln (wer belastet sich schon gerne mit zu viel Auswendiggelerntem...), er war nie zu streng sondern immer auch menschlich und hatte auch seine Schwächen- irgendwie ein toller Mann. Ich mag Pastoren die auch mal was frei reden und wie gesagt einem irgendwie auch "Futter für die Seele" rüberbringen. Sorry, aber das einem ein Pastor, bzw. Priester oder Pfarrer bei Problemen hilft kenne ich nicht. Finde ich aber gut daß es das gibt. Ein vertrauenswürdiger Mensch muß es dann sein, das ist klar und kein Narr, so einen meinte ich nicht.
Ja. :) Und die gibt es, glaube mir. Machmal muss man lange danach suchen, aber sie weilen unter uns. :)

puenktchen schrieb:
ja ich hab mich sicherlich auch oft wie ein Torfkopp benommen. Vieles mache ich mit mir alleine aus, ich glaube ich bin mir selbst ein sehr harter Richter...
:)

puenktchen schrieb:
ja, bei so einem großen Problem ist es sicherlich sehr hilfreich wenn man jemanden weiß der einem hilt. Ich glaube aber nicht für mich selber daß ich einen Pfarrer aufsuchen würde, da wäre meine Hemmschwelle viel zu groß, zumal ich keine Kirchensteuer mehr bezahle...
Ein guter Mensch sollte dir auch helfen, ohne dass finanzielle Aspekte im Vordergrund stehen. :)

puenktchen schrieb:
Ich denke gute Freunde können einem auch helfen. Ich würde einem Freund/in in so einer Situation unterstützen und ihm, ihr immer wieder sagen daß es EIN UNFALL war und nicht absichtlich geschehen ist. Ich denke man kann auch etwas tun um sich selber wieder auszugleichen, indem man eine Arbeit macht in der Menschen gerettet werden z.B..
Ja. :) Es ist gut, wenn man solche Freunde hat. Oftmals habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass mich Freunde bei Problemen im Stich ließen.

puenktchen schrieb:
Wolen wir es uns wünschen daß so ein Schicksal keinem widerfährt und wenn daß der oder diejenige darüber hinwegkommt und irgendwann wieder weiterleben kann. Ich denke mal von dem Hass der Hinterbliebenen muß man sich abschotten.
Oder zu versuchen den Hass aufzulösen, indem man die Gesprächsebene sucht; mit seinem eigenen Leben ins Reine kommt. (Möglicherweise Gott um Hilfe bittet.)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

PS: War es jetzt Schlimm sich mit mir, einem ollen Katholiken, zu unterhalten? ;)
 
Sei gegrüßt! :)

Ja, das ist richtig. Worte oder die Kirche können nur Wegweiser sein, den Weg muss man schon selbst gehen. :)

Ich möchte auch diese Funktion anzweifeln. Das Christentum kann ein Wegweiser sein, die Kirche nicht (mehr).


Das Buch von ihm: "Jesus von Nazareth", kann ich als Lektüre empfehlen. Gut geschrieben.

Er ist zweifellos ein Rhetoriker, aber ich traue ihm keinen Deut über den Weg. Und wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, hat mich mein Gefühl noch nie im Stich gelassen.


Du willst mir doch nicht weiß machen, dass ausgerechnet DU Angst vor dem Teufel hast, oder? ;)

Liebe Grüße :kiss4:
Toffifee

Vor etwas, das nicht existiert, braucht man überhaupt keine Angst haben. Und wenn man weiß, dass nur Gott und nur die Liebe wirklich existiert, dann erwägt man so nach und nach alle seine Ängste abzulegen ... ;)


Liebe Grüße
 
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