Wie besiegt man seine Depressive grundstimmung

ChiaDharma

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es ist so. ich bin in meiner grundstimmung depressiv. alles belastet mich ich denke oft an selbstmord, aber in wirklichkeit würde ich es nie tun weil ich eigentlich tief in meinem charakter sehr fröhlich bin, nur habe ich das irgendwie verloren, und die hoffnung es wiederzufinden ist bei mir noch nicht verschwunden (Die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt:))

Der tod war ein thema der mich nie beschäftigt hat. ich denke man wird erst depressiv wenn man denkt dass einem die zeit wegläuft. so hab ich früher nicht gedacht ich hab einfach gelebt, frei und unabhängig.
Jetzt, ok ich bin 18, und werde erwachsen, die ganzen pflichten, ich muss ja zu einem eigenständigen menschen werden und so. und das ist sehr schwer. ich weiß dass ich es schaffen werde aber die depressionen nehmen manchmal überhand.

Es gibt einen gedanken der sehr hilfreich ist. nämlich weil ich manchmal selbstmord gedanken habe, denke ich: Du könntest dich doch jederzeit umbringen. Ich muss nicht leben. Ich bin ein freier mensch.

Dieser gedanke gibt mir so kurze phasen wo ich alles negative beiseite schiebe und einfach leben kann ohne nachzudenken und zu grübeln.
Aber er hält eben nur kurz an.

Ich war schon 6 monate in therapie, es hat nichts gebracht. damit es was bringt muss man auch eine eher schwache persönlichkeit sein denke ich, sry ist nicht böse gemeint. Ich kann meine depresssive grundstimmung nur durch mich selbst besiegen. Es ist einfach so.
Wie kann ich das überwinden.
 
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....Ich kann meine depresssive grundstimmung nur durch mich selbst besiegen. Es ist einfach so....

genau das ist der punkt! die geisel depression hat mich
mehr oder weniger über 4 jahrzehnte begleitet. ich hatte
sie gut im griff und ottonormalverbraucher erkannte nichts
von meinem problem. seit september ist dies vergangenheit.
der weg dorthin war im nachhinein sein wunderschöner, es
war ein wachsen aus mir selber und es ist sein befreiendes
gefühl, wenn man die energie, welche einem so lange am
boden gehalten hat, wieder verfügbar ist.
 
es ist so. ich bin in meiner grundstimmung depressiv. alles belastet mich ich denke oft an selbstmord, aber in wirklichkeit würde ich es nie tun weil ich eigentlich tief in meinem charakter sehr fröhlich bin, nur habe ich das irgendwie verloren, und die hoffnung es wiederzufinden ist bei mir noch nicht verschwunden (Die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt:))

Der tod war ein thema der mich nie beschäftigt hat. ich denke man wird erst depressiv wenn man denkt dass einem die zeit wegläuft. so hab ich früher nicht gedacht ich hab einfach gelebt, frei und unabhängig.
Jetzt, ok ich bin 18, und werde erwachsen, die ganzen pflichten, ich muss ja zu einem eigenständigen menschen werden und so. und das ist sehr schwer. ich weiß dass ich es schaffen werde aber die depressionen nehmen manchmal überhand.

Es gibt einen gedanken der sehr hilfreich ist. nämlich weil ich manchmal selbstmord gedanken habe, denke ich: Du könntest dich doch jederzeit umbringen. Ich muss nicht leben. Ich bin ein freier mensch.

Dieser gedanke gibt mir so kurze phasen wo ich alles negative beiseite schiebe und einfach leben kann ohne nachzudenken und zu grübeln.
Aber er hält eben nur kurz an.

Ich war schon 6 monate in therapie, es hat nichts gebracht. damit es was bringt muss man auch eine eher schwache persönlichkeit sein denke ich, sry ist nicht böse gemeint. Ich kann meine depresssive grundstimmung nur durch mich selbst besiegen. Es ist einfach so.
Wie kann ich das überwinden.
Was gefällt dir denn an deinem Leben nicht. Oder:
was hättest du denn gern - und denkst, du darfst es nicht
 
Wenn man gegen sich ist, ist man gegen sich. Wie soll man sich da besiegen? Das stelle ich mir auch unglaublich schwer vor.
Schliesslich weiss man ja, mit wem man es zu tun hat, mit dem man da kämpft...
vielleicht wäre es eine Hilfe, einfach mal inne zu halten und für einen Moment aufzuhören zu kämpfen. Einfach das zulassen, was dann hochkommt ohne zu handeln.
Das Problem scheint ja oft zu sein, dass man zum Handeln gezwungen ist. Aber wer bitte bestimmt das? Doch nur man selbst.
Man sollte aber erst dann handeln, wenn man wirklich möchte. Das ist wirklich frei.
Bin ich in depressiver Grundstimmung, gestehe ich sie mir einfach auch mal zu. Ich schaue sie mir genau an, rede dann quasi mit mir selbst... was ich will und was ich nicht will. Handeln tu ich da noch lange nicht. Das Handeln ergibt sich irgendwann von allein, wenn dieser innere Kampf wieder nachgelassen hat. Und dann machts auch Freude... weil ich weiss, was ich will und meine Kraft so viel besser ausleben kann als aus dem Zwang heraus nun handeln zu müssen.
Sayalla
 
achso was mir noch eingefallen ist. Ich denke ich würde wieder richtig wenn bestimmte vorraussetzungen erfüllt sind. Meint ihr das ist falsch so zudenken??
Sollte ich einfach alles aufgeben und nicht mehr darüber grübeln?? (Mit aufgeben meine ich nicht aufgeben ich hab natürlich ziele,ich meine aufhören sich unter druck zu setzen???)
 
Hallo ChiaDharma

Zitat:Sollte ich einfach alles aufgeben und nicht mehr darüber grübeln?? (Mit aufgeben meine ich nicht aufgeben ich hab natürlich ziele,ich meine aufhören sich unter druck zu setzen???)

Wenn du das kannst...

Ich kann es nicht. Sobald ich mir was vornehme kehrt auch die intensive innere Spannung zurück, so dass ich das Gefühl habe innerlich zu zerreißen.
Und irgendwann halte ich es nicht mehr aus und trete die Flucht an.
Ich weiß, dass ich in fast alles als eine Art Kampf hineingehe, zusätzlich auch einen inneren Kampf und mich damit selbst behindere. Aber ich kann wahrscheinlich nicht anders. Dabei bin ich andererseits jemand der keine Konflikte mag und darin nicht gut ist.

LG PsiSnake
 
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