Ich verstehe Euch leider nicht. Was habt Ihr denn dagegen einzuwenden, dass die arbeitsfähigen Empfänger von Hartz-IV-Leistungen einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen? Sollen sie ihrer Passivität frönen und nichts tun? Das Bild eines Parasiten abgeben? Struktur und Arbeitshaltung verlieren? Zwecklos herumstehen bei 1--Maßnahmen? Sich kein bisschen dafür erkenntlich zeigen, dass die von den Steuerzahlern ernährt werden? Warum soll man ihre Arbeitskraft nicht nutzen, die ohne die Dienstverpflichtung brachläge oder aber verschwendet würde? Sicherlich sollen diese Hartz-IV-Leute nur so viel arbeiten, wie sie durch die Sozialleistung auch dafür entlohnt werden. Das ist ja klar. Vier bis sechs Stunden am Tag wäre doch ein Kompromiss. Ich denke, sie fühlten sich auch besser, wenn sie sehen, dass sie etwas Gutes tun durch ihre Heimarbeiten, ihre Gartenpflege, ihre Sozialdienste. Warum sollte man Familien, die eventuell keine Haushaltskraft leisten können, diese Hilfestellungen von Seiten der Arbeitslosen verweigern? Ihr zieht das alles ins Negative. Es ist eine Überbrückungsphase. Leistung soll belohnt werden. Nichtstun dagegen nicht. Von nichts kommt nichts. In so einer Gesellschaft leben wir nun einmal.