ja manche werden krank weil sie keine, andere, weil sie zu viel arbeit haben.
Letzteres trifft auf einen Hartz-IV-Empfänger sicherlich nicht zu... Und die Haushaltsführungen werden sie nicht überfordern, sondern im Gegenteil strukturieren und schützen.
es gibt überhaupt nur eine lösung (in meinen augen) und das ist eine regulär bezahlte arbeit, von der man also leben kann, und an der man nicht kaputt geht. depression durch nix tun und burnout durch zu viel sind zwei seiten, der selben medaille.
Ich denke, dass mein Vorschlag das erfüllt: Von der Sozialleistung kann man anscheinend leben, sie würden regulär "bezahlt", solange wie sie ohne eigentlichen Beruf sind, würden nicht überfordert, wären aber auch nicht ohne Beschäftigung.
ich glaube der knackpunkt ist dir bewusst. mir fällt auf, dass du schreibst "kein direkter zwang" - also indirekter schon, ge?
Es geht darum, dass wenn der Betroffene seine Verantwortung nicht wahrnimmt, er dann die Konsequenzen zu tragen hat. Und ich bin einfach der Ansicht, Arbeitslose können sich engagiert zeigen. Legte ich jetzt einfach die Hände in den Schoß und täte nichts, hätte ich später vermutlich auch keinen Beruf. So funktioniert unsere Gesellschaft nun einmal nicht.
diese senkung ist aber doch virtuell.
Solange sich nichts verändern an den Investitionsverhältnissen und politischen Strukturen, schon. Aber gerade für eine solche Wandlung plädiere ich ja.
die aufgabe der politik ist aber nicht statistiken zu schönen (ehr sie transparent zu halten), sondern die rahmenbedingungen zu schaffen, dass arbeitsplätze entstehen. das funktioniert über die regulierung des finanzmarktes z.b., darüber, dass überstunden gesetzlich eingeengt werden. und vieles mehr.
Ich habe in einem anderen Beitrag etliche Vorsschläge dazu gemacht. Einer davon ist eben diese Dienstverpflichtung Arbeitsloser.
ich halte das ganze gerede davon zu sparen, weil die schulden so hoch seien für bauernfängerei, weil man die schulden niemals wird abbauen können.
(griechenland ist nicht pleite, weil die so viel schulden habe, die haben wir ja auch, wie du siehst. wenn gesagt wird die sind pleite bedeutet das, dass die einfach keine neuen kredite von den banken bekommen.)
Mitte der 50er Jahre erhob die Regierung unter Fritz Schäffer einen steuerlichen Prozentsatz von nur 10%, weil der Staat sparte. Unter diesen Bedingungen gelang es der Bundesrepublik zum einzigen Mal in ihrer Geschichte, einen Juliusturm an Staatsgeldern zu erzielen, der anschließend jedoch von der Bundeswehr verschlungen wurde. Auch heute kämen wir dort wieder hin, auch wenn es ein langfristiger Prozess wäre.
Meine Eltern müssen relativ viel Steuern abtragen und auch ich habe das bereits mit meiner Geldanlage bezüglich der Zinsen erlebt. Aus diesem Grunde glaube ich schon, mit dieser Steuerproblematik vertraut zu sein. Jmeand meinte hier ja immer, die Regierung fordere nicht viele Steuern. >.<