Westerwelle und die Sozialachmarozer

Oh, oh: Guido, der Erste. Der erste Außenminister, der, kaum im Amt, auf allen Feldern unangenehm auffällt: Er reist als Minister durch die Welt, umgeben von windigen Geschäftsleuten, seinem Mann, der ebenfalls in eigenem wirtschaftlichen Interesse dabei ist und hat nicht das geringste Gespür dafür, wie er von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Ich müsste mich sehr irren, wenn wir den nicht bald loswürden. :D

Einen Sozialschmarotzer sieht es immer, wenn er in einen Spiegel schaut. Allerdings macht sich jetzt bereits auch die SPD stark, um im sog. "sozialen Arbeitsmarkt" Hartz-Empfängern zu neuen Betätigungsfeldern zu verhelfen. Auch da ist schon wieder die Rede von Pflegepersonal, alles natürlich auf freiwilliger Basis - und nur von Fachleuten.

Oh, Herr: Schmeiß Hirn vom Himmel - aber nicht wieder daneben!
 
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wenn se dann wenigstens die vernünftige konsequenz zögen selber aktiv arbeitsplätze zu schaffen... das kann auch die politik bzw. verwaltung.

das ganze spiegelt lediglich wider, was alles strukturell schon falsch läuft...

klar, wenn ein krankenhaus ein wirtschaftsunternehmen ist muss da halt auch mal gespart werden, man muss ja umsatz machen... das ist ein gänzlich falscher ansatz meiner meinung nach.


es ist nicht so, dass keine arbeit da wäre - viele jobs können auch gar nicht outgesourced werden (wobei man sich gedanken machen sollte evtl. die regierung outzusourcen).

ich habe irgendwo gelesen, dass es in dänemark 5x so viele krankenpfleger und altenpfleger gibt wie hier. Prozentual bereinigt, natürlich. Das haut natürlich nicht hin wenn wirtschaftl. interessen das maß aller dinge sind statt qualität.

zu wenig lehrer gibbet och. das desaster ist ein strukturelles. wie viele mitarbeiter hat die deutsche bahn seit der privatisierung eingebüßt?
...aber es muss ja alles privatisiert werden, und damit die dann machen können, was sie wollen noch dereguliert.

bahnprivatisierung... bahn war ja zu teuer für den staat. dafür sind x mitarbeiter jetzt nicht mehr bei der bahn sondern bei der arge beschäftigt... ist bestimmt günstiger, zumal die jetzt von der üppigen spätrömischen stütze die wirtschaft ankurbeln wie blöd.
die preise sind ja auch wie versprochen bei der bahn stabil geblieben... stabil im wachstum..:D

...die bahn ist ja nur ein beispiel. ich warte auf den tag, an dem der staat die bahn zurückkaufen muss.. das hats schonmal gegeben.. in neuseeland z.b., weil das grundrecht auf mobilität durch die bahn nicht mehr gewährleistet wird (daseinsfürsorge).
...wird bestimmt ein tolles geschäft...:zauberer1

wenn man sich das alles anguckt kriegt man echt knoten in den hirnwindungen
 
Meckere nicht :D

Das bekommst du doch bald, laut Fönwelle:

Ein Grundeinkommen, was aber den Anreiz zur Arbeitsaufnahme gewährleisten muss und die Wirtschaft (Arbeitgeber) bestimmen dann den Mindestlohn (Zuverdienst).

Wer meckert denn?
Aber das Wellechanel sollte wohl noch etwas üben.
Das kommt so unklar rüber.

Achtung Wiederholung:

Das wollte ich vor .... wann wie lange.
Hab doch derweil noch ein paar draufgesetzt.



Umwandlung des Geldes in sofortige Wunscherfüllung
Hübsche Kristall- bzw. Holografieräume

Ooch, da war doch noch mehr:rolleyes:
 
wenn se dann wenigstens die vernünftige konsequenz zögen selber aktiv arbeitsplätze zu schaffen... das kann auch die politik bzw. verwaltung.
das ganze spiegelt lediglich wider, was alles strukturell schon falsch läuft...

Noch mehr Verwaltung? Bedenke, dass wir heute bereits unzählige Behörden haben, die, obwohl längst überflüssig, noch immer existent sind und sich ständig neue Aufgaben suchen, um ihr Dasein zu rechtfertigen. So finanziert die Kreditanstalt für Wiederaufbau heute allen Blödsinn, ist zur Subventionsbank schlechthin geworden. Die Knappschaft verwaltet die boomenden Minijobs, weil sie sonst nur noch die Restbestände ihrer Mitglieder betreuen dürfte, usw.

klar, wenn ein krankenhaus ein wirtschaftsunternehmen ist muss da halt auch mal gespart werden, man muss ja umsatz machen... das ist ein gänzlich falscher ansatz meiner meinung nach.

Genau. Das Gesundheitswesen gehört unter staatliche, wirksame Kontrolle. Wettbewerb unter klaren Bedingungen wäre in Ordnung; was wir hier haben ist ein bewusst offen angelegter Saustall, bei dem die Möglichkeit Profite herauszuziehen das zentrale Motiv ist.

es ist nicht so, dass keine arbeit da wäre - viele jobs können auch gar nicht outgesourced werden (wobei man sich gedanken machen sollte evtl. die regierung outzusourcen).

Ist sie doch schon. Die eigentliche Arbeit, das Ausarbeiten von Entwürfen wird von externen Thinktanks erledigt, das Parlament darf es durchwinken und wirkungslos lamentieren und die Regierung es ratifizieren.

ich habe irgendwo gelesen, dass es in dänemark 5x so viele krankenpfleger und altenpfleger gibt wie hier. Prozentual bereinigt, natürlich. Das haut natürlich nicht hin wenn wirtschaftl. interessen das maß aller dinge sind statt qualität.

zu wenig lehrer gibbet och. das desaster ist ein strukturelles. wie viele mitarbeiter hat die deutsche bahn seit der privatisierung eingebüßt?
...aber es muss ja alles privatisiert werden, und damit die dann machen können, was sie wollen noch dereguliert.

bahnprivatisierung... bahn war ja zu teuer für den staat. dafür sind x mitarbeiter jetzt nicht mehr bei der bahn sondern bei der arge beschäftigt... ist bestimmt günstiger, zumal die jetzt von der üppigen spätrömischen stütze die wirtschaft ankurbeln wie blöd.
die preise sind ja auch wie versprochen bei der bahn stabil geblieben... stabil im wachstum..:D

...die bahn ist ja nur ein beispiel. ich warte auf den tag, an dem der staat die bahn zurückkaufen muss.. das hats schonmal gegeben.. in neuseeland z.b., weil das grundrecht auf mobilität durch die bahn nicht mehr gewährleistet wird (daseinsfürsorge).
...wird bestimmt ein tolles geschäft...:zauberer1

wenn man sich das alles anguckt kriegt man echt knoten in den hirnwindungen

Du sagst es! Alles direkte Folgen der o.g. Umstände. Immer mehr Geld für immer schlechtere Leistungen, immer schlechtere Lebensbedingungen für alle Beteiligten, nur damit sich schmarotzende Shareholder und Betrüger freuen können. Wobei ich keinesfalls dem Sozialismus die Stange halten will. Aber irgendwie ist es doch auch nicht wirklich konsequent, oder? Alle singen das hohe Lied des Kapitalismus. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann aber heraus, dass es eine merkwürdige Mischung aus beiden Systemen ist: Kapitalismus für Kapitalisten und Sozialismus für den großen Rest. Und das in Europa genau so, wie in China.
 
Noch mehr Verwaltung?
...naja, ich habe die bahnprivatisierung extra in dem zusammenhang gebracht. das ist was ich meine. bei der telekommunikation wurde auch massiv plätze gestrichen, wobei man hier ehrlicherweise erwähnen muss, dass die preise gesunken sind. das liegt aber nicht so sehr an der entstaatlichung, als an der konkurenz...


Bei näherer Betrachtung stellt sich dann aber heraus, dass es eine merkwürdige Mischung aus beiden Systemen ist: Kapitalismus für Kapitalisten und Sozialismus für den großen Rest.

...und da gibt es in meinen augen nur zwei wege damit umzugehen. regulierung oder verstaatlichung.
 
Wer meckert denn?
Aber das Wellechanel sollte wohl noch etwas üben.
Das kommt so unklar rüber.

Das kommt vollkommen klar rüber, leider! Nur wir interpretieren da was falsches rein, unsere Wunschvorstellung. :D
Genauso, wie bei dem Schneeschippen, eigentlich selbstverständlich für Welche die vom Staat leben. Arbeit für die Gesellschaft.
Nur komischerweise, hat kein Hartz4ler ein Räumfahrzeug vor der Tür stehen. Also bei den großen Massen an Schnee, kann er gar nicht helfen.
Vorm Bundeskanzleramt darf der Hartz4ler auch nicht, da macht ja schon der Herr von der Reinigungsfirma, dem würde man dann die Arbeit nehmen.
Hhhmmm, wo darf dann der Hartz4ler ........ überlege ....... ah die Gehwege. Hhhmmm, nur für die Gehwege sind doch die Hauseigentümer und Besitzer der Ladengeschäfte für zuständig, die in der Regel Verträge mit dem Winterdienst haben. Also, geht auch nicht!

Ah so, Guidolein ist an dem Tag aus seiner Bude nicht rausgekommen und musste selbst schippen und da hat er sich dann wahnsinnig geärgert, weil er bei sich vor der Tür selbst dafür zuständig ist. :D

Und was lernen wir daraus, so entsteht Schwachfug in der Öffentlichkeit, mit Effekthascherei in der Bevölkerung, die wie Schafe hinterher blöken. Genauso wie beim Grundeinkommen, es wird hinterher geblökt, ohne richtig hinzuhören, ohne nachzudenken.

Oder ganz einfach gesagt, die Bevölkerung hat die Politiker, die, die Bevölkerung nur spiegeln, bzw. umgekehrt. Darum, da ist alles ganz klar, sogar super klar! :lachen:

Umwandlung des Geldes in sofortige Wunscherfüllung
Hübsche Kristall- bzw. Holografieräume

Ooch, da war doch noch mehr:rolleyes:

Genau, diese Hoffnung und dieser Glaube in der Bevölkerung braucht die Regierung auch noch, flächendeckend .......... zum hinterher blöken :wut1:
 
Du sagst es! Alles direkte Folgen der o.g. Umstände. Immer mehr Geld für immer schlechtere Leistungen, immer schlechtere Lebensbedingungen für alle Beteiligten, nur damit sich schmarotzende Shareholder und Betrüger freuen können. Wobei ich keinesfalls dem Sozialismus die Stange halten will. Aber irgendwie ist es doch auch nicht wirklich konsequent, oder? Alle singen das hohe Lied des Kapitalismus. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann aber heraus, dass es eine merkwürdige Mischung aus beiden Systemen ist: Kapitalismus für Kapitalisten und Sozialismus für den großen Rest. Und das in Europa genau so, wie in China.

Warum nicht?
In der reinsten Form, wäre es für die Menschen nicht schlecht, nur nicht gut für das Kapital.
Aber sei beruhig, es gibt keine reine Form, des Kapitalismus, des Sozialismus oder des Kommunismus. Es sind immer Mischformen, gut ausgewogen, ideal für die Menschen. Irgendwo übertrieben einseitig lastend = schlecht für die Menschen.

Und, kommen wir dazu auf den reinen Gedanken des Sozialismus zurück, dazu hätten wir derzeit eine Möglichkeit, das bedingungslose Grundeinkommen, so hoch, dass es auch ohne Arbeit reicht. Für Alle! So, das die Arbeit auf uns zukommen muss. Wäre der Traum schlechthin, auch garantiert umsetzbar. Keine großartige Bürokratie mehr, genügend Arbeit und die sogar noch billig, denn so viel braucht man nicht mehr obendrauf. Auch mit Verdienst für das Kapital!

Nur nicht gewollt, da es dann keinen Zwang mehr gibt, keine Ausbeutung!

Und so, bleibt es halt ein Traum.
 
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@Zwilling: Dann besser Regulierung, denn Verstaatlichung funktioniert auch nie wirklich. Das wurde schon oft genug bewiesen.

@TouchForHealth: Wie du schon sagst, es müssen beide Prinzipien auf sinnvolle Art miteinander verschwurbelt werden. Sozialismus funktioniert nicht, weil fast Keiner mehr Interesse hat, etwas zu tun; ihm gehört praktisch alles und auch wieder nichts - wozu sich dann anstrengen? Privateigentum als Anreiz ist sehr sinnvoll, ein guter Motor für eine Volkswirtschaft. Allerdings müsste es Besitzstandsgrenzen nach oben geben, damit sich skrupellose Gierbolzen nicht immer wieder auf Kosten der Allgemeinheit unter den Nagel reißen, was immer sie kriegen können. Das verrfassungsgeschützte Recht auf Privateigentum wird spätestens dann als Privilleg der Bonzen enttarnt, wenn diese es nicht nur über politische Systemwechsel hinweg retten, und immer weiter ausbauen konnten. So haben wir eine Scheindemokratie, die in Wahrheit eine Monetokratie ist.

lg esoterix
 
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