Weißt du, ich höre immer wieder, aus den Dingen die da sind heraus, das es um das Überleben geht und nicht um das Leben.
Es geht uns doch noch gut.
Damit kannst du überleben.
Sei froh, das du noch ein Dach über dem Kopf hast.
Besser kannst du es nicht haben....... äh was? Oh doch!
Himmel Ar.... und Zwirn, wo sind unsere Qualitäten, unsere Wertbemessungen, unsere Werte...unser Wert, die nicht Materiellen Dinge, geblieben.
Das ist einfach weg, verloren gegangen, nicht mehr auffindbar.
Übrigens, voll verständlich.
Die, die Hartz4 beziehen, müssen tatsächlich ums Überleben kämpfen, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat. Immer wieder aufs Neue, damit es ihnen nicht langweilig wird. Nur ein Beispiel, ein Arge-Mitarbeiter schließt die Akte nicht und der Hartz4ler bekommt am nächsten Ersten keine Kohle. Kommt gut und das Spielchen ist sehr beliebt, um nur einmal die Realität mal richtig aufzuzeigen.
Damit lebt der Hartz4ler, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und muss von der Höhe von Hartz4 schon bescheiden leben. Der hat keine Ansprüche mehr, vielleicht sind ja das die Werte? Bescheidenheit, die der Hartz4ler jetzt schon ausleben darf.
Der, der noch Arbeit hat und das gut bezahlt, hat auch Werte. Seine Werte zu halten, die Werte, die für ihn wichtig, nach außen. Und soll dieser noch mehr abgegeben, zerfallen bei ihm auch die Werte, seine Werte.
Und dazwischen, haben wir dann die vielen, denen ihr Einkommen grad zum Leben reicht. Die aber gerne verständlicherweise - mehr hätten, aber dieses mehr haben wollen, ohne Aussicht auf Erfolg ist.
Also, von welchen Werten soll man sprechen, Bescheidenheit oder Zufriedenheit?
Beides darf der Hartz4ler ausleben, alle anderen Gruppen streben, zwangsweise, nach immer mehr.
Wenn ich mir anschaue, wie ich noch groß geworden bin und mir das Desaster ansehe, in dem die Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, heute stecken und unter welchen Umständen das Leben noch Leben genannt wird, dann sehe ich einen solchen Verfall..... einen solchen Abstieg und die meisten empfinden ihn als normal.
Respekt und Wertschätzung, sind in jedem kleinen oder großen Gefüge, so wichtig.
Es ist nicht ein direkter Zerfall von Werten, denn Werte hat jeder, in den unterschiedlichsten Formen.
Nach meinem Empfinden ist es viel schlimmer, es ist eine Perspektivlosigkeit und das durch viele Gruppen und Schichten, mit Ausnahme der noch Gutverdiener und derer, die sichere Arbeitsplätze haben.
Und ohne Perspektive, keine Zukunft = kein Leben. Und genau, dass war vor gut 3 Jahrzehnten anders, da war es auch nicht rosig, aber man hatte eine Perspektive ...... nennt es auch Werte.
Nehmt die Jugend von heute, da schimpft man rum, dass die Bildung in den Schulen besser werden muss, vergisst aber dann genügend Ausbildungsplätze zu schaffen. Ganz zu schweigen davon, ob sie nach der Ausbildung auch noch eine Anstellung bekommen. Wie gesagt, diesen Rattenschwanz danach, vergisst man einfach und stellt sich lieber hin und posaunt rum, geht Schneeschippen, oder Straße fegen.
Welche Perspektive sollen solche Jugendliche noch bekommen? Für was sollen die sich anstrengen? Für was?
Nehmt Hartz4ler, in 1-Jobs, die dadurch einen normalen Job verdrängt haben, oder unbezahlte Praktiken und das zuhauf. Oder das Paradebeispiel, die Friseurin, mit 3,50 in der Stunde, wo sie dem Arbeitgeber aber, nur bei zwei Billighaarschnitten von 10 Euro in der Stunde, mal eben 20 Euro brutto einspielt.
Nur ein paar Beispiele, für den Wahnsinn der Absurditäten und dieser Schwachsinn wird immer mehr. Und fördert die Perspektivlosigkeit, der ich persönlich, auch keine Wertschätzung erbringen kann. Ich kann da auch niemanden Respekt zollen, nicht den Menschen, die es mitmachen müssen und auch nicht denen, die es als so gute Arbeitgeber ausnutzen, um ihre Werte zu frönen.
Respekt und Wertschätzung unter den Menschen, ganz generell, wäre schön und sehr schnell eigentlich zu zeigen, speziell gegenüber den Hartz4lern ..... und zwar ganz einfach, vernünftig bezahlte Arbeitsplätze und kein Geschwafel darüber, wie viel es denn jetzt sein dürfte für die Sozialschmarotzer und was zumutbare Arbeit ist und für wie viel. Das ist nämlich respektlos und nehme ich als Sozialschmarotzer sehr persönlich.
Daher kann ich auch gegenüber einem Herrn Fönwelle keinen Respekt zollen, weil ich seinen Ausführungen keinen Wert entnehmen kann. Nur sarkastisch, es ist für uns alle gut, wenn es ein Grundeinkommen für alle gibt, was so gering ist, dass man einen Anreiz zum arbeiten hat. Für Alle, ohne Ausnahme!