Wer ist der wahre Meditierende?

Hallo Allice,

ja, es gibt wirklich wunderbare
Meditations-Zustände.

So viel zum Staunen, so vieles,
was über uns und unser Ameisen-Wissen
hinausgeht :)

und doch... ist jeder Zustand doch bloss
ein vergänglicher Zustand...

.

sind wir nicht auch vergängliche wesen?
und gekommen um zu sterben...?

dazwischen bleibt
uns das staunen, dass wundern über das wunder des lebens...
ob im gold oder im dreck.
das leben ist ein mysterium, dass man wahrnehmen kann,
in der meditation, findet es seinen stärksten ausdruck.
habe es aber aufgegeben, es verstehen zu wollen...
da reicht mir wahrnehmendes bewusstsein völlig aus.
hätte sowieso nicht nicht die rechten worte dafür,
denn durch interpretation,
verblaßt diese erfahrung.
Alice
 
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@ Kinnarih
ich weiß, dass du weiß, dass ich weiß... :move1: (worte...)

@Alice

aber natürlich. Dieses Leben ist seine eigene Bühne und einfach
wuuuundervoll :)
 
Der wahre Meditierende - den gibt es nicht, weil es keinen unwahren Meditierenden gibt. Der Meditierende ist derjenige, der wahrnimmt. Der Beobachter. Wenn Gedanken, Gefühle, Körper, Geräusche usw. nur noch wahrgenommen werden, ist der Meditierende in dem wundervollen Zustand Einfachen Daseins. Er IST.

Und in diesem natürlichen Zustand der Ewigkeit kann er seine vollkommene Freiheit von allem Erfahren und somit vollkommene Freude. Diese Erfahrung der vollkommenen Freiheit und Leichtigkeit ist seine Freude. Die Freude, einfach nur zu SEIN ...

Das ist, was der Meditierende ist - er ist reines Sein. In der Meditation kann er während der Erfahrung Reinen Daseins erfahren und erkennen, dass er dieses reine, pure Sein nicht nur als Zustand erfährt, sondern IST.


Liebe Grüße

Friedvoll
 
Hallo Friedvoll,

pures, reines Sein...

und was ist mit all dem anderen?
Mit den Problemen und dem Schmerz?
Sind die nicht auch der wahre Meditierende?

.
 
Hallo Friedvoll,

pures, reines Sein...

und was ist mit all dem anderen?
Mit den Problemen und dem Schmerz?
Sind die nicht auch der wahre Meditierende?

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Hallo Sascha,

Alles was der Meditierende an Dramen usw erschafft, ist ja er. Und er ist auch derjenige, der dies dann wahrnimmt. Der wahrnehmende Meditierende also. Die Dramen spielen sich ab und der Meditierende entscheidet selbst, inwieweit er sich von ihnen berühren lässt. Er kann sich von ihnen mitreißen lassen. Und er kann sie aus der Ruhe heraus einfach nur beobachten. Im Bewusstsein Reinen Daseins und in Wirklichkeit frei von alldem.

Ein Problem ist für ihn dann kein Problem, sondern lediglich ein Lebensumstand, dem er die entsprechende Bedeutung gibt. Er wählt dann ganz bewusst selbst, was eine Erfahrung für ihn ist, und lässt sich nicht von seinem Ich aufdiktieren, was sie für ihn zu sein hat.
 
Hallo Friedvoll,

In deinem ersten Satz sagst du:

>Alles was der Meditierende an Dramen usw erschafft, ist ja er.

Aber danach hört es sich an (kann einfach an dem Sprachgebrauch liegen...)
als ob der wahre Meditierende von dem Drama getrennt wäre.

Also ich erlebe es auch so, dass mein "Ich" sich (zb durch Meditation) da raushalten kann
und einen Frieden erlebt. Aber das was ich sicherlich falsch
als den "wahren Meditierenden" beschreibe, ist auch das Drama...

Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen die meditieren, nie über den Beobachter hinausgehen.
Dass sie es geniessen, als Zeuge Frieden und Heiligkeit zu erleben...
Dass sie aber oft nicht sehen, dass es hier noch einen weiter Schritt gibt...

:welle:
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Also ich erlebe es auch so, dass mein "Ich" sich (zb durch Meditation) da raushalten kann
und einen Frieden erlebt. Aber das was ich sicherlich falsch
als den "wahren Meditierenden" beschreibe, ist auch das Drama...

Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen die meditieren, nie über den Beobachter hinausgehen.
Dass sie es geniessen, als Zeuge Frieden und Heiligkeit zu erleben...
Dass sie aber oft nicht sehen, dass es hier noch einen weiter Schritt gibt...

:welle:
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Fuer mich war da dann immer die Frage, und WAS mach ich in der Zwischenzeit???????? Ich kann ja nicht obenbleiben auf dem Turm. Ich muss ja wieder runter ;) ... also folglich kann dieser Friede nicht der wahre Friede sein, wenn er nur besteht, solang ich auf dem Turm (bildlich gesprochen) sitze.

Oh ich musste eine Weile Geduld haben, bis es endlich in mir geklingelt hat... und wenn diese Glocke in dir zu klingen beginnt, dann ist das der Anfang. Da faengt dann ALLES erst richtig an. Immer wieder :)
 
Hallo Sascha,

ist der wahre Meditierende nicht alles, was er erschafft? Und ist er nicht gleichzeitig auch der Erschaffer? Und ebenso auch der Beobachter seiner Schöpfung? Kann er nicht im Zustand Reinen Seins erschaffen, beobachten und gleichzeitig seine Schöpfung sein? Der Höchste, der alles ist, erschafft und beobachtet?

Sicher, er ist in der Illusion, mit den Dramen verwickelt zu sein, und in der Illusion der Aktivität. Doch kann man in Wahrheit in etwas verwickelt sein, dessen Schöpfer man ist? In etwas, das in vollkommener Abhängigkeit zu einem selber steht? Alle Vorstellungen - Dramen, Probleme - sind doch die Schöpfung des Meditierenden. Wie kann er auch nur im geringsten von Ihnen beeinflusst werden, wenn er es nicht will?

Und der "Schritt weiter" bedeutet für Dich, sich die Dramen in eben diesem Frieden und dieser Ganzheit, Heil igkeit, anzuschauen und dementsprechend mit ihnen umzugehen, während man nicht im stillen meditiert? Meinst Du das damit?
 
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@Kinnarih

>folglich kann dieser Friede nicht der wahre Friede sein, wenn er nur besteht, >solang ich auf dem Turm (bildlich gesprochen) sitze.

:) Ja, da fängt erst alles richtig an... :banane:


@Friedvoll

>Sicher, er ist in der Illusion, mit den Dramen verwickelt zu sein

so wie du es beschreibst, ist der wahre Meditierende (ich meine
nicht den Menschen, sondern "Gott") etwas von der Welt getrenntes.
Aber wenn du über dich selbst hinausgehst, erkennst du,
dass nichts je voneinder getrennt war.
Damit gabe es auch nie eine Verwicklung. Sondern nur die
Erscheinung einer Verwicklung... ein grosser Scherz :clown:
 
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