Wer hilft mir bitte, böse zu sein?

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Du hoffnungslose Romantikerin :p
Aber jetzt stell dir mal vor so ein Parasit wuselt im Herz rum.......auch nicht unbedingt besser ^^

Das tut es doch sowieso, wenn du Liebe empfindest. Immer dieses rumwuseln oder orchestermäßiges rumgehoppse. Und ab und zu, beißt dir auch Jemand ein klaffendes Loch da rein. Mitten in die Vollen. Und das soll kein Parasit sein? Es ist einer. Und es lebt ständig als Mitbewohner in diesem schrecklichen, pochenden Ding, dass sich Herz nennt.

Romantisch, was? ;)
 
Das tut es doch sowieso, wenn du Liebe empfindest. Immer dieses rumwuseln oder orchestermäßiges rumgehoppse. Und ab und zu, beißt dir auch Jemand ein klaffendes Loch da rein. Mitten in die Vollen. Und das soll kein Parasit sein? Es ist einer. Und es lebt ständig als Mitbewohner in diesem schrecklichen, pochenden Ding, dass sich Herz nennt.

Romantisch, was? ;)

i know :rolleyes:
 
Wer andern in die Mö#e beißt, ist Böse meist! :)

Ja schau, das würde ich auch schon wieder nicht übers Herz bringen. Nachher geht was kaputt an dem schönen Teil. Oder es verursacht Schmerzen, und dann darf ich da nich mehr rein. Ich krieg's echt nicht gebacken mit dem Böse-sein. :(

Da fällt mir ein: als Geisti zu mir kam, hatte sie sowas gar nicht. Da musste ich sie erst ein wenig umbauen, damit wir zusammen Spaß haben konnten. Und irgendwelche Moralapostel haben immer wieder versucht, das zu verhindern, und das Ding zugenäht oder zugeklebt oder wegoperiert. Wahrscheinlich meine Ex, die nicht wollte, dass ihre Gesandte sich durchvögeln lässt. :rolleyes:
 
@Zhantee
Letztendlich konnte sie es aber auch nicht verhindern. Das kann niemand, wenn es so sein soll. Manche Dinge haben eine gewisse Eigendynamik.

Dein Mösenumbau hat vielleicht einiges hinaus gezögert. Zimmern, hämmern, nageln, tacken, kleben, schweißen... Aber letztendlich seid ihr ja doch am entsprechenden Punkt angedockt, nicht wahr? ;)
 
@Thema, das Gesicht der Moral hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder stark gewandelt, aber es gibt ja auch noch sowas wie eine Ethik.

Sicher kann man auch sagen, wozu Ethik, ich tue was ich will, einfach weil ichs kann.

Also nieder mit dem kategorischen Imperativ Kants, der besagte, behandle andere Menschen so wie du selbst behandelt werden möchtest und benutze niemanden als Mittel zum Zweck, nicht einmal dich selbst? Schöne neue freie Welt?

Ich selbst bin da sehr altmodisch und eine echte Spaßbremse. Ich stehe auf Rechtschaffenheit und Tugendhaftigkeit, auf Edelmut. Und wenn mich jemand aus Verwirrung einlädt, ihn schlecht zu behandeln und ich es dann schaffe, es trotzdem nicht zu tun, dann habe ich gewonnen. Für mich, in mir. An Charakter. An Festigkeit. Ich will das tun, was das Richtige ist, und nicht das "Geilste" oder "Bequemste".

Denn viele haben so eine Art, es ist ihnen nur nicht bewusst, komm, manipuliere mich, benutze mich, mißbrauche mich. Ich will dein Fußabtreter sein. Ich war da früher auch anfälliger, mich so zu verhalten, geringer Selbstwert, Unsicherheit, ich erwähnte es.

Und in Kompensation habe ich auch manipuliert, mißbraucht und benutzt, klar.

Ich bin froh, dass ich diesen Tendenzen in mir heutzutage frühzeitiger auf die Schliche komme, und auch in anderen. Es wurde hier eh schon mehrfach gesagt, es geht um Bewusstheit.

Wenn man das schafft, egal was man denkt, sagt und tut, es möglichst bewusst zu tun. Ohne sich hochzuloben oder abzuwerten. Und dabei aber ganz ehrlich zu sich selbst zu sein. Dann hat man auch gewonnen.
 
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Hm... Der Mund war im falschen Moment offen...Das hat was.

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