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Wenn jemand Nahrung verweigert weil er sterben will.

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Daydreamer, 5. September 2020.

  1. Daydreamer

    Daydreamer Aktives Mitglied

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    Mein Mann sagt,sie kennt jetzt nicht mal mehr ihre eigene Tochter obwohl sie jeden Tag dort ist Azwischendurch ist sie klar und stellt fest dass sie jetzt soweit gekommen ist und nicht mal mehr afstehen kann weil sie so schwach ist das findet sie schlimm aber man kann sie doch auch nicht zum essen und trinken zwingen.
    Ja sie war alleine in ihrer Wohnung das finde ich auch schlimm.
    Sie wollte sich aber nicht helfen lassen.
    Hat Angst gehabt ihre Kinder wollten sie endmündigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2020
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    hat sie einen Pflegegrad? ich vermute mal, noch nicht.
    ruft bei ihrer Krankenkasse an und schildert die Situation.
    die helfen euch weiter. es wäre natürlich alles leichter,
    ihr hättet eine Patientenverfügung und eine Vollmacht,
    aber die kennen das schon, daß viele Alte das nicht wollen.
    und dann ist die Situation auf einmal da, und der Streß geht los.

    man weiß ja nicht, wie es mit ihr weitergeht. sie könnte durchaus noch einige Jahre leben. also müßt ihr alles in die Wege leiten, denn sonst habt ihr die ganze Pflege und die Kosten alleine am Backen und bekommt auch kein Pflegegeld. darauf zu bauen, daß sie in ein paar Tagen oder Wochen eh stirbt, kann danebengehen. außerdem ist es ein schäbiges Gefühl, darauf zu warten, daß es endlich vorbei ist. (ich hoffe, du nimmst mir die offenen Worte nicht übel, aber Drumrumreden hilft ja nichts.)
     
  3. Daydreamer

    Daydreamer Aktives Mitglied

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    Nein ich nehme dir das nicht übel.
    Kann mir schon vorstellen,das man da denkt hoffentlich hat es die Person,der man da auch noch dabei zusehen soll wie sie leidet es hoffentlich bald geschafft hat.
    Ja Pflegegradst beantragt das haben sie im Krankenhaus alles eingeleitet.
    Geht aber länger wegen Corona
     
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  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    aber gut, daß es schon beantragt ist, denn die Geldleistungen werden vom Antragsdatum an bezahlt.
    wichtig ist, wenn die Frau vom MdK kommt (oder wegen Corona nur ein Telefonat geführt wird), daß ihr dann wißt, was eure Mutter noch selber kann und wobei sie Hilfe braucht. der Kranke selbst sagt dabei oft, er könne angeblich noch viel selber, obwohl das nicht stimmt. da müßt ihr aufpassen. vor allem geht es um die tägliche Versorgung (Essen, Körperpflege, Toilettengang), aber auch ob sie noch orientiert ist usw.. es gibt Fragebögen zum Pflegegrad im Internet, da könnt ihr schonmal gucken.

    hab ein paar Links dazugesetzt. weiß ja nicht, wie weit ihr damit schon seid:

    https://www.mdk.de/versicherte/pflegebegutachtung/

    https://www.pflege-durch-angehoerige.de/pflegegrade-pflegeleistungen/pflegegrad-beantragen/

    https://www.pflege-durch-angehoerige.de/pflegegrade-pflegeleistungen/rechner/pflegegradrechner/
     
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  5. Daydreamer

    Daydreamer Aktives Mitglied

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    @Yogurette,du hattest recht,sie isst jetzt wieder war wohl durch die Gastritis,dass sie nichts essen konnte.
    Mit aufstehen wirds bei ihr wohl nichts mehr werden dazu ist sie zu schwach.
    Sie muss jetzt rund um die Uhr betreut werden.
    Woher wusstest du das;bist du vom Fach?
     
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  6. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    na siehst du.
    so schnell stirbt sichs nich. ;)

    ich hab mich um meine Mutter gekümmert während ihrer letzten Jahre,
    und wie ich währenddessen oder eigentlich erst danach erfahren hab,
    war der Verlauf bei ihr wohl ziemlich typisch, also die Beschwerden und
    der zunehmende Verfall und wie dann eins aufs andere folgt.

    wie schauts mit einem Pflegebett für deine Mutter aus? das machts für
    die Pflegenden leichter und (als Argument für die Krankenkasse wichtig: )
    das macht es auch für sie leichter, vielleicht doch noch mal aufzustehen.
    aus einem normalniedrigen Bett kommt sie ja erst recht nicht mehr hoch.
    (die Kasse will hören, daß der Patient noch aktiviert werden kann dadurch)

    ein Pflegebett ist höhenverstellbar, und wenn ihr eine spezielle Matratze
    habt, dann kommen auch weniger leicht Lagerungsstellen (Dekubitus).
    so ein Bett muß man beantragen, und das wird meistens erst abgelehnt.
    da reicht man dann schriftlich Widerspruch ein, und schon gehts. war bei
    uns auch so.

    ich gebe gerne bei Gelegenheit solche Tips, weil ich gemerkt habe, daß
    das typische Punkte sind. bei manchem hätte ich mir gewünscht, ich
    hätte es früher gewußt. bei meiner Mutter zum Beispiel hat sich Dekubitus
    gebildet, und darunter hat sie sehr gelitten. da muß man sehr drauf achten,
    am besten von Anfang an. laßt euch das Umlagern zeigen mit Decken und
    Kissen.

    laß von dir hören, wie es so läuft! :)
     
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  7. Daydreamer

    Daydreamer Aktives Mitglied

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    Man fühlt sich ja wirklich manchal alein gelassen.Meine Mutter lag zwei Jahre lang in so einen Plegebett, zum Schluss hatte sie sich auch wundgelegen dann ging es auch nicht mehr lang, sie hatte beide Beine amputiert bekommen,nach dem wundlegen ging es auch nicht mehr lange bis sie starb.
    Bei meiner Schwiegermutter,ist es so, dass sie bis jetzt kein Plegebett hat da ja noch kein Pflegegrad genehmigt ist,das hab ich meinen Mann umh schon gesagt das kann passieren,dass sie sich wundliegt.
    Ne sie hat noch kein Plegebett.
    Wir müssen doch warten,der Pflegegrad muss erst noch bestimmt werden.
    Die Oma von meinem Mann hatte auch so ein Pflegebett.
     
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  8. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

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    oh, ich seh grad, es geht ja um deine Schwiegermutter, nicht deine Mutter.
    da hab ich mich zuvor vertan. ist ja schlimm, die Geschichte deiner Mutter.
    tut mir sehr leid, für sie und auch für dich, überhaupt für eure Familie.
    all sowas nah mitzukriegen ist schon sehr belastend. oft merkt man das erst
    später, und es läßt einen lange nicht los. aber gut, daß ihr Erfahrung habt.

    übrigens, ich dachte immer, die Pflegebetten wären mega teuer und die
    Dekubitus-Matratzen auch, aber das ist gar nicht so extrem. Pflegebetten
    gibt es gebraucht übers Internet, und die Matratzen hätte ich neu übers
    Sanitätshaus für (wenn ichs richtig in Erinnerung hab) 240 Euro bekommen.
    wenn das Geld es zuläßt und die Zeit drängt, dann lohnt sich die Überlegung.

    https://www.pflege-durch-angehoerige.de/pflegematratzen/

    es gibt ein Forum speziell für Angehörige, die jemanden pflegen.
    da kann man gut Fragen stellen oder sich auch einfach nur mal
    was von der Seele schreiben. https://elternpflege-forum.de/wbb/
    .
     
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