Wunderschöner Text von Dir, lieber Tucholsky, für den ich herzlich danke und der mich gleichzeitig an ein Gedicht erinnert, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe, für Ungläubige und Gläubige.
Ich werde es später einstellen.
Danke Liebe Eva.
Attar machte Parfum und lebte in Nayshapur im Norden vom alten Persien, wo auch Omar Khayyam lebte.
Baihaqi hat Omar Khayyam persönlich gekannt, er schrieb, dass er ihn im Jahre 507 H. (1113 C.E.) gesehen hat und er hat in dieser Schrift Biographisches über ihn geschrieben. So schreibt Baihaqi:
"Der Meister und Philosoph, 'Omar der Sohn Ibrahims, der Khayyam, war ein Neschapurer durch Geburt, seine Väter und seine Ahnen. Sein Aufgangszeichen waren die Zwillinge, Sonne und Merkur waren oberhalb des Aszendenten im dritten Grad der Zwillinge und Merkur war 'Samimi' und Jupiter aspktierte beide durch ein Trigon ('Tathlith'). "
'Samim' ist ein astronomischer Begriff, der eine Konjuktion mit der Sonne beschreibt, welche eine kleineren Orb hat, als den halben Sonnendurchmesser (16 Minuten).
Es gibt eine astronomische Analyse dieser Beschreibung von 'Swami' Govinda Tirtha, die er 1941 in seinem Buch 'The Nectar of Grace' darlegt. Er kommt darin zu dem Resultat, daß Omar Khayyam am 18. Mai 1048 bei Sonnenaufgang geboren ist.
Er schrieb:
"Die Welt neigt sich vor mir und auch die sieben Himmel, ja selbst das Allerhöchste beugt sich meinem Geist!
Ich lasse vom Gemeinen offen und verborgen, ja, selbst mein Fastenbrechen noch den Schöpfer preist.
Wie viele irrten fern der Wahrheit in den Schluchten und fanden nur durch mich zum rechten Weg zurücke!
Ich aber wandle wahrlich auf dem "rechten Pfade", der übers Tal der Blindheit führt wie eine Brücke.
Dies Weltenmeer "Dasein" ist aus dem Verborgenen hervorgekommen:
keins ist, das diesen "Edelstein der Forschung" je durchbohrte,
ein jeder sagte wirren Kopfes eine Ansicht ..
Von dem, was wirklich ist, weiß keiner was zu sagen!
Nicht einem jeden Bösen und Guten kann ich mein Geheimnis sagen,
mein kurzes Wort kann ich nicht als langes Wirt sagen:
Ich eigne einen Zustand, den ich nicht erläutern kann:
Ich eigne ein Geheimnis, das ich nicht offen sagen kann!
Wer einen Brotlaib hat auf seinen Wegen
Eine Hütte müde Füße hoch zu legen
Wer weder ein Herr ist, noch eines andern Sklave
Sage ihm, glücklich zu leben, dann ist seine Welt ein Segen."
(Omar Khayyam)
Liebe Grüße
T.