Wenn das Problem untrennbar mit einem verknüpft ist?

Schau Psi...
im Grunde bist Du weder Einzelgänger
noch wirklich zufrieden mit der Situation.

Einzelgänger zu sein bedeutet nicht,
keine sozialen Kontakte zu haben,
sondern in erster Linie AUCH mit sich
alleine klar zu kommen.

Und auch wenn ich das nur aus
Deinen Beiträgen beurteilen kann,

Du bist kein Einzelgänger.

Ich schätze Dich als Menschen und Deine
Beiträge,aber Deine Identifikation mit/durch
Deine Situation wird Dich früher oder später
in eine Sackgasse bringen.

Im Grunde geht mich das auch alles
nichts an, ich finds nur "nervig" weil Du
es eigentlich selber weißt ;)

Wie war noch mal Deine Alte Signatur? :D

Naja ist auch gut jetzt,ich misch mich da in Sachen ein
die nicht mein Ding sind.
 
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Hallo flimm

Zitat:es gibt Menschen die zurückgezogen leben und nicht leiden,
es gibt Menschen die wenig Kontakte haben usw.


Ich leide jetzt auch nicht darunter, dass ich nicht jede Woche auf eine Party gehe, und täglich mit Freunden unterwegs bin. Allerdings erreicht das ganze immer wieder Level, wo alles gegen 0 geht, und ich dann doch darunter leide.
Dazu kommt, dass man auf diese Art und Weise ganz einfach nicht leben kann (ich kann eben keine Hütte im Wald bauen, Feuer aus Blättern machen und mir Regenwürmer braten:D), bedeutet ich bin auf Zivilisationserzeugnisse als PC-Kind angewiesen (auch wenn ich sehr viele Tiere in unserer Natur kenne, war da früher gern unterwegs)

Zitat: Die Frage ist einfach, was bist du für ein Typ, warum darunter leiden?
weil es nicht normal scheint?


Tja, ich bin da auch sehr widersprüchlich. Ich bin eigentlich auch sehr emotional. Auf Sex könnte ich z.B: verzichten, und wenn es nur das wäre, dann gäbe es trotzdem Möglichkeiten, aber es gibt eben auch die Sehnsucht nach Liebe usw. Aber ich war da immer blockiert nach außen hin.Ist auch schon nicht leicht hier darüber zu reden. Kostet mich jedenfalls immer Überwindung.

Weiterhin diskutiere ich ja schon ganz gern, und Fußballspielen u.a mochte ich
auch.

Ansonsten ist es mir jetzt nicht unbedingt wichtig normal zu sein, aber ich empfinde es nicht als Glanzleistung nichts dafür zu tun, dass Probleme gelöst werden, und nur dumm da herum zu sitzen.

Zitat:Willst du aber eigentlich von tief Innen her was anderes, ohne es von anderen eingeredet zu bekommen (frühkindliche Muster), dann solltest du was tun, und wenn du es grad nicht schaffst, dann ist eben die Zeit nicht reif dafür.


Hmm, ja, von tief innen, denke schon. Aber worauf sollte man warten, klar es
klappt gerade nicht, aber besser wird es auch nicht wenn man nur wartet
(das entspricht zu sehr meiner Strategie, keine Ahnung ob ich geduldig oder
vielleicht eher ignorant bin.:rolleyes:)

Zitat:Sicher gibt es tausende Ausreden, doch erst must du aus dem Leid raus, ich meine den Momentanen Zustand nicht als schlimm zu empfinden, sondern als Chance, einen passenden Weg für dich zu finden.


Ich weiß einfach nicht wohin ich will, was mich interessiert, ist einfach so.
Ich kann über ziemlich viel diskutieren, aber dazu kann ich wenig bis gar nichts sagen...

LG PsiSnake
 
Es muss ja nicht gleich der Therapeut sein (so einer würde sich z.B. an mir die Zähne ausbeissen xD), aber ein Neurologe kann da schon ein erster guter Schritt sein, vor allem auch Behandlungsmethoden aufzeigen^^

Ich bin zuerst bei einem Neurologen gewesen. Doch dieser setzte sich mich nur auf Antidepressiva und gab mir Telefonnummern von Therapeuten. Ich musste nur immer zu ihm hin, damit er mir ein neues Rezept für die Tabletten ausstellt. Und damit er überwachen kann, wie ich darauf reagiere. Also ich hab mit Neurologen keine guten Erfahrungen gemacht. Aber ich denke mal da wird es auch Qualitätsunterschiede bei geben.
 
Ich bin zuerst bei einem Neurologen gewesen. Doch dieser setzte sich mich nur auf Antidepressiva und gab mir Telefonnummern von Therapeuten. Ich musste nur immer zu ihm hin, damit er mir ein neues Rezept für die Tabletten ausstellt. Und damit er überwachen kann, wie ich darauf reagiere. Also ich hab mit Neurologen keine guten Erfahrungen gemacht. Aber ich denke mal da wird es auch Qualitätsunterschiede bei geben.

ich kann da auch nicht konkret mitreden, weils bei mir auch ein Burnout mit akuter Drepression war. Und ich habe mich strickt gegen die Tabletten gewehrt aber Akupunktur gemacht, was mir persönlich sehr geholfen hat. Aber da brauchst nen guten Stecher :D
Vielleicht den Arzt wechseln, kA.
 
ich kann da auch nicht konkret mitreden, weils bei mir auch ein Burnout mit akuter Drepression war. Und ich habe mich strickt gegen die Tabletten gewehrt aber Akupunktur gemacht, was mir persönlich sehr geholfen hat. Aber da brauchst nen guten Stecher :D
Vielleicht den Arzt wechseln, kA.

Antidepreaasiva kann ich auch nicht weiter empfehlen. Die wirken nämlich auch gleichzeitig beruhigend. Ich hab sie dann von mir aus nach ca. 3 Jahren wieder abgesetzt. Seiddem hab ich schöne Stimmungsschwankungen. :rolleyes:
Akupunktur bei Depressionen? Hmm von dieser Alternative hab ich bis jetzt noch nichts gehört. Und das hat wirklich geholfen? Wie lang hattest du denn Depressionen? Werd mich mal danach erkundigen.


LG Nefri
 
Zitat:im Grunde bist Du weder Einzelgänger
noch wirklich zufrieden mit der Situation.


Hmm, vielleicht bin ich auch dazu geworden (aus verschiedenen Gründen), das ist aber schon lange her, dass ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern kann, und dass da nichts mehr aufzufinden ist, was mir nun helfen kann.
Klar, ich hatte auch Freunde, bei denen ich nun nicht als kompletter Einzelgänger rüber gekommen bin, und obwohl ich mich auch anstrengen musste nicht den Eindruck zu erzielen, war das nun auch keine Schauspielerei.
Manchmal bin ich schon einigermaßen gesellschaftsfähig.;)

Zitat:Einzelgänger zu sein bedeutet nicht,
keine sozialen Kontakte zu haben,
sondern in erster Linie AUCH mit sich
alleine klar zu kommen.


Ok, mit sich selbst klar kommen sollte besser jeder, ob Einzelgänger oder nicht. Und ich möchte nun nicht behaupen, dass ich jetzt wirklich mit mir klar komme, nein, hassen tue ich mich nicht. Wobei ich je nach Bereich auch sehr
von mir überzeugt sein kann. Gerade auch weil ich andere Ansichten akzeptiere. Aber das Problem liegt auch weniger auf der intellektuellen Ebene.

Zitat:Ich schätze Dich als Menschen und Deine
Beiträge,aber Deine Identifikation mit/durch
Deine Situation wird Dich früher oder später
in eine Sackgasse bringen.


Eigentlich bin ich schon sehr lange darin gefangen, und Möglichkeiten wurden dadurch immer schon begrenzt.Um bei deinem Bild zu bleiben müsste ich nun
über das Feld fahren oder durch den Sumpf;) um auf eine andere Straße zu kommen. Und darin liegt auch die Schwierigkeit.

Zitat:Im Grunde geht mich das auch alles
nichts an, ich finds nur "nervig" weil Du
es eigentlich selber weißt


Ich habe den Thread ja aufgemacht, und es ist nicht verboten hier Beiträge zu schreiben...
Aber in allen meinen Threads wird diskutiert, ich habe den Thread nun nicht aufgemacht um morgen den besten Vorschlag rauszupicken und alles anders zu machen. Es ist aber meine Ansicht, dass die besten Lösungen aus dem Diskurs heraus entstehen, alle Themen betreffend. Also ganz überflüssig ist es für euch nicht hier prophetische Eingebungen zu verkünden, oder so was in der Art.:D

Zitat:Wie war noch mal Deine Alte Signatur?


Die war doppeldeutig, war aber auch so gewollt, habe keine Lust sie jetzt zu suchen, müsste in meiner Interessenalleinschaft stehen, am Schopf aus dem
Sumpf usw.

Zitat:Naja ist auch gut jetzt,ich misch mich da in Sachen ein
die nicht mein Ding sind.


Mein Ding ist es ja auch nicht, das ist ja das Problem:banane:
 
Antidepreaasiva kann ich auch nicht weiter empfehlen. Die wirken nämlich auch gleichzeitig beruhigend. Ich hab sie dann von mir aus nach ca. 3 Jahren wieder abgesetzt. Seiddem hab ich schöne Stimmungsschwankungen. :rolleyes:
Akupunktur bei Depressionen? Hmm von dieser Alternative hab ich bis jetzt noch nichts gehört. Und das hat wirklich geholfen? Wie lang hattest du denn Depressionen? Werd mich mal danach erkundigen.


LG Nefri

hmmm ....ich denke erst seit ich nichts mehr machen konnte und flach lag, war klar was los war, und das ging ein gutes halbes Jahr.
Bin dann einmal die Woche zum Neurologen und der hat mir eine Nadel in den Kopfscheitel gesetzt und die blieb dann auch 4 Stunden drin. War dann einfach entspannter und konnte aus dieser Haltung mich wiederfinden....keine Ahnung, für mich war es wichtig nichts zu unterdrücken oder Tablettenabhängig zu werden^^
Wobei ich auch sagen muss, dass es für andere Arten von Depression entscheidend ist, Tabletten zu nehmen. Aber das muss ein Neurologe entscheiden.
Wünsche euch, dass das besser wird :blume:
 
Zitat:Antidepreaasiva kann ich auch nicht weiter empfehlen. Die wirken nämlich auch gleichzeitig beruhigend.

Eben, dann schlafe ich ja im Stehen ein:D
Beruhigt werden muss ich nicht (ich bin vielen wohl eher viel zu ruhig, was ich aber nicht mit langweilig übersetzen würde, da ich auch sehr intensiv fühle ), ich bin nicht ein verzweifelnder oder hysterischer Mensch,der akut irgendwelchen Quatsch macht, und ich habe auch keine großen Stimmungsschwankungen.

Ach so, ich hasse Nadeln und anderes spitzes Zeug:escape:

P.S: Ihr dürft meinen Thread gerne für ähnliche Themen benutzen. Es findet sich sowieso vieles immer wieder, die selben Vorstellungen, Gedanken, Probleme. Ich bin ja letztlich das ganze Universum aus einem bestimmten Blickwinkel;)
 
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Zitat: Dann ändere es halt..ein Schritt nach dem anderen^^

Ich denke ja auch das Möglichkeit 1 die sinnvollste Variante ist. Mal schauen.
 
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