Wenn das Problem untrennbar mit einem verknüpft ist?

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Zitat:Eben...Ausrede bleibt Ausrede, da führt kein Weg dran vorbei^^
UND wenn ich lange genug suche finde ich sogar nen Grund^^


Wer soll entscheiden, was ein Grund und was eine Ausrede ist?

Was für den einen ein Grund sein mag, ist für den anderen eine Ausrede.
Noch ein Beispiel: A fordert B auf sich mit ihm zu prügeln.
B sagt, er will sich nicht prügeln weil Gewalt keine Lösung ist.
A hält das für eine Ausrede und B sei einfach feige.
Dies könnte natürlich der Fall sein, aber Bs Aussage stellt aus Sicht vieler Leute auch einen guten Grund dar.

hi, hier sind zwei involviert und deswegen ist es kein gutes Beispiel;)
 
Depressionen sind wie ein Damm,
der Fluss der Emotionen wird gestaut,
deswegen ist alles gut ,was ihn wieder
zum fliesen bringt. Auch Kreativität

oder drüber reden.. ;)

Jo, wobei ich manchmal denk, dass es auch nur Ablenkung ist.
Find ich aber sinnvoller, als rumzusitzen und zu grübeln. ^^

warum solls keinen interessieren,

du machst nichts anderes als eine Musiktherapie,
da gibts noch die Maltherapie, Werktherapie usw.

LG
flimm

Und das selbstverordnet, anstatt vom Therapeuten "angedreht".
So gesehen mach ich schon mein ganzes Leben ne Musiktherapie, weil ohne Musik bei mir mal gar nichts geht.
 
Zitat:Und wenn man weiß das man Depressionen hat,darunter
leidet aber nicht dagegen macht, sind alle Argumente
gegen eine Behandlung nur Ausrede. Punkt


Es ist mir schon klar, dass du das so siehst.
Ich sage auch nicht, dass es meine Absicht ist es dabei zu belassen, bzw. mein "Leid" sogar noch zu vergrößern. Falls es überhaupt ein Totschlagargument gibt, warum ich dieses Leid vermindern soll, auch das könnte man sich fragen.
Wenigstens ist es ein sehr gutes Argument, wenn man die Situation ändern will, was man ja auch schon in Frage stellen kann (vielleicht bin ich zu gern allein, obwohl ich darunterleide, ich weiß es nicht wirklich?)
Das Problem lösen könnte man auf 3 verschiedene Arten :
1. etwas dagegen tun
2. die Situation akzeptieren und seine Ansprüche herunterschrauben
3. die radikale Lösung (siehe aus dem Flugzeug springen)

Für 1 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man nichts tut.
Man leidet definitiv darunter.

Für 2 spricht:
Man ist der Ansicht, dass man nichts dagegen tun kann (aus welchen Gründen auch immer)
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet, und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen.
Man denkt man schadet sich oder anderen dadurch, dass man etwas dagegen macht (zum Beispiel Beziehungen eingehen, ohne dazu in der Lage zu sein)

Für 3 spricht:
Man erwartet dass das Leid danach nicht mehr existiert (dass ICH nicht mehr existiere glaube ich nicht) , oder wenigstens eine total verfahrene Situation irgendwie aufgelöst wird.
Man glaubt anderen dadurch die eigene unerträgliche Präsenz zu ersparen:rolleyes:

Gegen 1 spricht:Man ist der Ansicht, dass man nichts dagegen tun kann (aus welchen Gründen auch immer)
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet, und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen.
Man denkt man schadet sich oder anderen dadurch, dass man etwas dagegen macht (zum Beispiel Beziehungen eingehen, ohne dazu in der Lage zu sein)

Gegen 2 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man nichts tut.
Man leidet definitiv darunter.

Gegen 3 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen schwerer (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man das tut.
Man wird selbst dabei leiden (nicht nur körperlich), vielleicht auch danach.
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet,oder mag wenigstens einen Teil seines Lebens und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen, es ist wenigstens nicht nötig so radikal vorzugehen
Man nimmt sich andere Möglichkeiten, sterben kann man immer noch und wird man sowieso.

Wollte nur zeigen, dass das meiner Ansicht nach komplizierter ist.

LG PsiSnake
 
Zitat:Und wenn man weiß das man Depressionen hat,darunter
leidet aber nicht dagegen macht, sind alle Argumente
gegen eine Behandlung nur Ausrede. Punkt


Es ist mir schon klar, dass du das so siehst.
Ich sage auch nicht, dass es meine Absicht ist es dabei zu belassen, bzw. mein "Leid" sogar noch zu vergrößern. Falls es überhaupt ein Totschlagargument gibt, warum ich dieses Leid vermindern soll, auch das könnte man sich fragen.
Wenigstens ist es ein sehr gutes Argument, wenn man die Situation ändern will, was man ja auch schon in Frage stellen kann (vielleicht bin ich zu gern allein, obwohl ich darunterleide, ich weiß es nicht wirklich?)
Das Problem lösen könnte man auf 3 verschiedene Arten :
1. etwas dagegen tun
2. die Situation akzeptieren und seine Ansprüche herunterschrauben
3. die radikale Lösung (siehe aus dem Flugzeug springen)

Für 1 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man nichts tut.
Man leidet definitiv darunter.

Für 2 spricht:
Man ist der Ansicht, dass man nichts dagegen tun kann (aus welchen Gründen auch immer)
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet, und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen.
Man denkt man schadet sich oder anderen dadurch, dass man etwas dagegen macht (zum Beispiel Beziehungen eingehen, ohne dazu in der Lage zu sein)

Für 3 spricht:
Man erwartet dass das Leid danach nicht mehr existiert (dass ICH nicht mehr existiere glaube ich nicht) , oder wenigstens eine total verfahrene Situation irgendwie aufgelöst wird.
Man glaubt anderen dadurch die eigene unerträgliche Präsenz zu ersparen:rolleyes:

Gegen 1 spricht:Man ist der Ansicht, dass man nichts dagegen tun kann (aus welchen Gründen auch immer)
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet, und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen.
Man denkt man schadet sich oder anderen dadurch, dass man etwas dagegen macht (zum Beispiel Beziehungen eingehen, ohne dazu in der Lage zu sein)

Gegen 2 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man nichts tut.
Man leidet definitiv darunter.

Gegen 3 spricht:
Man hat bestimmte Wünsche, die man sich erfüllen will.
Man befürchtet dass anderen schwerer (emotionaler) Schaden dadurch entsteht, wenn man das tut.
Man wird selbst dabei leiden (nicht nur körperlich), vielleicht auch danach.
Man mag die Situation zusehr, bzw. hat sich darin eingerichtet,oder mag wenigstens einen Teil seines Lebens und wenn man es gänzlich akzeptieren könnte, würde es einem vielleicht gar nicht mehr so schlecht gehen, es ist wenigstens nicht nötig so radikal vorzugehen
Man nimmt sich andere Möglichkeiten, sterben kann man immer noch und wird man sowieso.

Wollte nur zeigen, dass das meiner Ansicht nach komplizierter ist.

LG PsiSnake

Ich hab mal den Teil hervor gehoben auf den es ankommt^^
 
Hallo psi,

es gibt Menschen die zurückgezogen leben und nicht leiden,
es gibt Menschen die wenig Kontakte haben usw.

Die Frage ist einfach, was bist du für ein Typ, warum darunter leiden?
weil es nicht normal scheint?

Willst du aber eigentlich von tief Innen her was anderes, ohne es von anderen eingeredet zu bekommen (frühkindliche Muster), dann solltest du was tun, und wenn du es grad nicht schaffst, dann ist eben die Zeit nicht reif dafür.

Sicher gibt es tausende Ausreden, doch erst must du aus dem Leid raus, ich meine den Momentanen Zustand nicht als schlimm zu empfinden, sondern als Chance, einen passenden Weg für dich zu finden.

LG
flimm
 
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Genau, es ist aus meiner Sicht kompliziert.
Für jemanden, dessen Leben möglicherweise dem erfolgreichen Ergebnis aus Möglichkeit 1 entspricht (bzw. 1 immer der Fall war), ist 2 und 3 keine Alternative, auch das ist mir klar.

Es mag auch Eremiten geben, die dir sagen würden: Was ziehst du dich damit herunter, bleib einfach dabei.

Und vielleicht gibt es auch jemanden der mit der Ausführung von 3 zufrieden war.

Gut, von letzteren werden wir keine Meinung einholen können, zweite sind in
der Minderheit (ein weiteres Problem ist natürlich, dass es gerade heute kaum möglich ist als Einzelgänger zu leben, was aber nicht heißt, dass man es nicht tun sollte soweit es möglich ist), und die meisten würden sich wohl für 1 entscheiden, jedoch waren sie davon nie soweit entfernt wie ich, bedeutet sie werden die Schwierigkeit dies auf die Reihe zu bringen, als weniger gewichtig einschätzen, auch weil es ihrem Wesen viel mehr entspricht.

LG PsiSnake
 
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