"Trennungsschmerz" ist ein lustiges Wort dafür ^^
Gerade dir werd ich die Story nicht erzählen, du hast es ja nichtmal geschafft, mich im anderen Thread nicht mit dem Grauen Wolf zu verwechseln.
Nunja, das Eine sind die Ursachen, das Andere ist dann die Wirkung. Es gibt hier eine Menge Leute, die statt Mitleid oder Mitgefühl für mich immer und immer wieder die Entscheidung getroffen haben, sich auf die Seite der Mehrheit zu stellen, die es einer leidenden Person nicht erlaubt, vor Schmerzen zu schreien und/oder Täter anzuklagen, besonders wenn die Täter die Leute sind, deren Fan man selbst ist.
Irgendwann hab ich dann begriffen, dass generalisiertes Mitleid ein Konzept zu sein scheint, das schlicht und ergreifend nicht aufgeht, weder als Erwartungshaltung noch als eigene Praxis.
Tatsächlich braucht es für mich immer noch Gründe, ehe ich mich entschließe, das mit dem Mitgefühl bleiben zu lassen; meine Grundeinstellung ist immer noch die, eher zu helfen bereit zu sein. Wer das allerdings nicht zu schätzen weiß oder mich anderweitig in irgendeinem Sinne bedroht, der verscherzt es sich damit dann auch recht schnell.
Wir haben speziell hier zu viele öffentliche Bettelmafia und auch zu viel bedrohliches Milieu, als dass ich blinderweise annehmen würde, die Leute, die wir hier adoptieren, seien alle nette Leute. Und ich bin einfach zu realistisch, als dass ich wirklich glauben würde, es sei eine gute Idee, die Message zu setzen, dass wir die Leute schon aus dem Wasser fischen, wenn die ihre eigenen Boote manipulieren und Ähnliches.
Aber eigentlich würde ich dich einfach mal auf meine folgenden Beiträge im betreffenden Thread verweisen. Es gibt kaum einen Aspekt der Thematik, auf den ich nicht wirklich ausladend eingegangen wäre.
Und ne, ich bin natürlich nicht für Licht und Liebe für alle ^^
Ich leiste es mir hier bloß, diesbezüglich auch ehrlich zu sein. Ich finde das immer noch fairer als sich als Heiligen darzustellen, während man eigentlich in der Praxis ein ganz schönes Arschloch ist