Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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also genau genommen,
wenn jemand keinen schatten mehr wirft, dann erst ist er HIER.
HIER ist gleich mit Jetzt.

Sind wir nicht "hier", sind wir auch nicht JETZT und sind wir nicht JETZT, ja wo sind wir dann?
Sprich, ist nicht die komplette Seele anwesend, dann ist sie nicht hier.
Deine Sicht ...so ein Schatten etwas ist , was aufgelöst gehört.
Warum kann ein Schatten nicht sein dürfen , was er ist ...Schatten.
Die Ganz - werdung beinhaltet auch landen , aber meine bescheidene Meinung , sonst gar nichts.
 
Jetzt muss ich Gras mähen ...ich schneide viele , viele Grashalme und Löwenzähne und verfüttere sie an meine Tiere ...puh , das wird ein Geschrei ...ich pöse . pöse Fee :)
aber das Gras hat dann ne Weile keinen Schatten , er ist HIER.

Sry OT ?
 
Hm, ja, es gibt auch noch die Herangehensweise, als "Schatten" einfach eine Art Organ des Unbewussten zu bezeichnen, und da hast du natürlich Recht, das kann man einerseits gar nicht auflösen, und andererseits braucht man das auch nicht. Ist einfach eine weitere Funktion der eigenen, zusammengesetzten Existenz.

Der Fall, bei dem es im Thread hier geht, hat allerdings ja etwas mit belastenden oder störenden Aspekten zu tun, die dabei offenbar werden. Und da sieht die Sache eben dann schon anders aus.
Dabei ist es aber auch nicht der "Schatten" selbst, nach dem möglicherweise von dir gemeinten Paradigma, der aufgelöst wird, sondern eher problematische Aspekte, die über die Arbeit mit selbigem eben sichtbar werden.
Ja, im Grunde ja. Da es nur solange ein Schatten ist, solange ich den Schatten nicht erkenne und anerkenne oder ihn als Schatten überhaupt "stigmatisiere" . Ich sehe darin (in einem Schatten) ein sehr großes förderliches Potenzial, dessen belebende förderliche Kraft und Energie dann zur Entfaltung kommen kann, wenn ich es richtig kanalisieren, in richtige Bahnen lenken kann (eigentlich deckt der Schatten Dieses Potential, Kraft, Energie zu). Im Grunde sehe ich es so, dass ein "sogennannter Schatten" kein Schatten ist, sondern verschüttetes fehlgeleitetes Potenzial. Bzw. auch "Etwas" ist, das die "Wahrheit-das was es wirklich IST" in einem verzerrten Licht darstellt, so ähnlich wie es Fiory mit der Leiter beschrieb.

Zudem konnte ich einfach keine fehlenden Seelenanteile bei niemanden entdecken. Höchstens Solche Die unbewußt wären, bzw. "zugeschüttet, verschoben (Verschiebung), für das jeweilige Ich nicht abrufbar, projiziert auf Andere, Verdrängung, Identifizierung, Symptombildung, Sublimierung, Betäubung, Abschirmung.....usw". Nach meiner Erfahrung ist es so, dass auch wenn ich etwas (Seelenanteil, Aspekt; wie auch immer man Das/den Teil nennen mag) in mir nicht sehen (erkennen) kann, so bedeutet das noch lange nicht, dass diesen Teil Andere nicht erkennen können. Ich sehe sehr oft bei anderen ein Potenzial, auf Das sie selbst keinen Zugriff zu haben scheinen und bei mir werden das Ander sicher auch erkennen und ich (noch) nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was hat ein Beinbruch mit Magie zu tun ? Erste Hilfe zu leisten ist klar .

In einem Fall von "jemand will Magie ausüben " und wird mit sich selber nicht fertig , dann kann es sein , dass er dir helfen will , indem er beschleunigt.
Lol, klar, das ist dann die ideale Ausrede für Sadisten, Psychopathen, Faule und auch einfach nur schlechte Menschen: Wenn du erstmal einen Blöden gefunden hast, der dir jede Macke und jede schlechte Charaktereigenschaft als "Hilfe" abkauft, wirste ruck zuck zum "Heiligen", ohne auch nur das Geringste dafür leisten zu müssen :D

Aber die Einladung, die du mit der Aufforderung schreibst, ist natürlich für sämtliche wenig dolle Menschen .. sehr .. naja, sagen wir mal attraktiv.

Ich kann Abbadons Gedanken nicht wissen , aber nach dem we du schreibst , verstehst du vieles noch immer nicht.
Doch, das ist ja das Bittere, ich hab das inzwischen sogar sehr gut verstanden.
Der Kern des Ganzen sind eine Gleichgültigkeit gegenüber meinem Wohlergehen und der Egoismus, am Schaden anderer Freude haben zu können.
Nicht, dass das in den Augen eines Saturnmagiers oder auch bloß eines x-beliebigen Satanisten was Schlechtes sein müsste. Aber intelligent wäre jetzt, zu begreifen, dass die Leute, mit denen man das macht, dann am Ende eben keine Freunde (mehr) sind.
Und sich erzählen zu lassen, das habe mit Liebe was zu tun, sorry, dafür braucht es schon wirklich die rosa Brille eines Esoterikers in einer Zeit wie der unsrigen.

Hör auf anzuklagen , fang an zu leben .
Ach, bitte, ich füge zu dem rosa Lul nur ein bisschen Realität hinzu, und dass die weniger hübsch aussieht als Einige das gern hätten, ist da nun wirklich net meine Schuld.
Wenn ich anklagen will, kann ich da noch mit ganz anderen Dingen ankommen. Aber dass ich zumindest mal einwerfe, wie "liebevoll" die Praxis von jemandem aussieht, der nicht ganz wenig Eigeninteresse hat, seine Untugenden als Manifestation von "Liebe" zu verkaufen, halte ich im Interesse anderer Anwesender für eine Art Verpflichtung, die sich aus einem gewissen Verantwortungsbewusstsein heraus ergibt.

Ich kenne tatsächlich nicht wenige Wesen, die Ent-Wicklung unterstützen. Es ist schon richtig, dass es Dinge gibt, die zwangsläufig nunmal wehtun. Ein Teil der Wahrheit ist aber nunmal auch, dass es Leute gibt, die Spaß daran haben, es schmerzhafter zu gestalten als es sein müsste, und denen vielleicht eigentlich an der Entwicklung auch gar nichts liegt, auch nicht daran, dass die andere Person bloß einigermaßen überlebt. Das sind Leute, die irgendwann theoretisch begriffen haben, dass es manchmal nach außen hin sehr unschöne Dinge sind, die Menschen "aufwachen" lassen. Der Fehler an der Rechnung: Herr X hat bei einem Unfall seine Beine verloren, aber seitdem lebt er viel intensiver und bewusster als vorher, ALSO ist es in Ordnung, Leuten die Beine abzuschneiden, wenn man ihnen spirituell weiterhelfen möchte, ist aus dieser Mentalität heraus dann auch nur extrem schwer zu finden.
Ich finde es allerdings bedenklich, wenn man bei sowas ankommt. Es ist eine Mentalität, die überhaupt nicht daran glaubt, dass es echte Meisterschaft gibt, sondern die blind glaubt, dass ein Meister keiner ist, solange da keiner sei, der an ihn als solchen glaube und ihn als solchen anbete. Was natürlich Blödsinn ist.
Die Tibeter sind in diesem Fehler auch ganz toll.

Tja, wenn du mal wieder einen Hahn festhältst, dann denk daran: Ich bin zwar auch die Person, die dem Hahn den Garaus macht und sich dabei von dir unterstützen lässt.. aber ich bin halt auch der Hahn.
Um Ent-schuldigung kann man nunmal immer nur bitten; sich selbst entschuldigen kann eigentlich niemand. Und ich denke, in den allermeisten Fällen ist das auch gut so.

Es gibt einen Unterschied darin, ein gnädiger Metzger zu sein, oder sich selbstgerecht als meisterhaft zu feiern, bloß weil man sich beim Töten "gut fühlen" kann. Und ich denke, du solltest vorsichtig damit sein, da von dir auf gewisse andere Anwesende zu schließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Vicky69

Finde diesen Beitrag sehr treffend denn er zeigt die unterschiedlichen Denk- und Verhaltensmuster der Menschen ganz klar. Für diese Frau ist es eine Art Liebeserklärung von Ihrem Mann misshandelt zu werden. Wer kann nur so verkehrt denken, für den grössten Teil der Gesellschaft überhaupt nicht nachvollziehbar. Es ist alles möglich es hängt einfach an den Glaubensmustern die ein Mensch hat.
Ich kann hier sehr oft nicht verstehen warum manche User hier alles gleich auf sich Projezieren und das was Sie nicht kennen gibt es auch überhaupt nicht. Was in Ihren Gedanken nicht vorkommt das darf es schlichtweg auch nicht geben.
Einem Menschen der Hilfe sucht, Seine eigene kleine begrenzte Welt aufs Auge drücken zu wollen, das ist Garantiert das Letzte was dieser Mensch sucht und sei es auch noch so Gut gemeint.
Die oben beschriebene Frau bestimmt den Zeitpunkt wann und was sie in Ihrem Leben ändern möchte und dann
kann man Ihr hilffreich zur Seite stehen.

LG Elias

Die oben beschriebene Frau bestimmt den Zeitpunkt wann und was sie in Ihrem Leben ändern möchte und dann kann man Ihr hilffreich zur Seite stehen.

Schon recht, Elias ... Möge dieser Änderungs-Wunsch bei solcherlei Frauen zu einem Zeitpunkt reifen, noch ehe sie von ihrem 'Geliebten' totgeschlagen oder zum Krüppel getreten wurden.

Die exemplarisch beschriebene verprügelte Frau ist ja (leider!?) kein Einzelfall ... Mögen alle misshandelten Wesen -egal, ob nun Männlein oder Weiblein- rechtzeitig (je eher, desto besser!) zur Erkenntnis kommen, dass an ihnen ausgeübte körperliche oder seelische Gewalt NIEMALS ein Zeichen von Liebe sein kann!

Sich nicht misshandeln zu lassen, ist auch ein Akt menschlicher Würde, die zumindest nach deutschem Grundrecht 'unantastbar' ist.
 
Schon recht, Elias ... Möge dieser Änderungs-Wunsch bei solcherlei Frauen zu einem Zeitpunkt reifen, noch ehe sie von ihrem 'Geliebten' totgeschlagen oder zum Krüppel getreten wurden.

Die exemplarisch beschriebene verprügelte Frau ist ja (leider!?) kein Einzelfall ... Mögen alle misshandelten Wesen -egal, ob nun Männlein oder Weiblein- rechtzeitig (je eher, desto besser!) zur Erkenntnis kommen, dass an ihnen ausgeübte körperliche oder seelische Gewalt NIEMALS ein Zeichen von Liebe sein kann!

Sich nicht misshandeln zu lassen, ist auch ein Akt menschlicher Würde, die zumindest nach deutschem Grundrecht 'unantastbar' ist.
In den meisten Fällen sind Täter selbst Opfer gewesen bevor sie zum Täter wurden (haben selbst nie Liebe erfahren). Möge solchen Menschen viel Liebe und Heilung wiederfahren, damit sie es nicht nötig haben ihren Frust, ihre tiefsitzenden Ängste und ihre Ohnmacht an anderen Wesen auszulassen. Einige davon sind psychisch Krank, also pathologisch, und haben sich ihre Krankheit nicht ausgesucht.
 
In den meisten Fällen sind Täter selbst Opfer gewesen bevor sie zum Täter wurden (haben selbst nie Liebe erfahren). Möge solchen Menschen viel Liebe und Heilung wiederfahren, damit sie es nicht nötig haben ihren Frust, ihre tiefsitzenden Ängste und ihre Ohnmacht an anderen Wesen auszulassen. Einige davon sind psychisch Krank, also pathologisch, und haben sich ihre Krankheit nicht ausgesucht.

Mitleid/Mitgefühl für Hitler?
 
Mitleid/Mitgefühl für Hitler?

Von der Position der Bedingungslosigkeit her, wird jeder als Getriebene seines Schicksals gesehen, also ganz neutral.
"Vergebung" wäre einer der Wege aus der Opferrolle auszusteigen.
Der umgekehrte Weg den LaVey aufzeigt würde den Negativismus nähren, Atavismus mag seinen Reiz haben, aber das Primitive taugt nicht zur Philosophie.
Durch Hass entsteht Hass und dadurch kann man den Karma-Apparat schön am Laufen halten, was am Ende niemanden wirklich was bringt, außer weiteres Leiden.
 
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Mitleid/Mitgefühl für Hitler?
Ich bin nur ein Mensch mit bestimmten begrenzten Erfahrungen und in dieser menschlichen Begrenztheit nicht fähig alles nachvollziehen bzw. mitfühlen zu können. Ich kann es aber rational erfassen und in dem Sinne auch nachvollziehen-also eher Verständnis für diese Entwicklung, weil ich es kenne (kenne nicht im Sinne von "selbst Erfahrung damit haben"). Meine Erfahrung von verprügelt werden, als Kind, reichte nicht dazu, dass sich mein Charakter, meine Grundeinstellung und mein Handeln dahingehend änderte, andere Wesen zu Opfern zu machen. Deshalb: mir fehlt hier die Empathie, bzw. identifiziere ich mich eher mit den "unschuldigen" Opfern als mit dem Opfer der >in diesem Sinne< zum Täter wurde. Wobei ein Opfer, das zum Täter wird nicht per se schlecht ist. Wenn die Opferhaltung und Ohnmacht aufgegeben wird und man zum "Täter" wird, im Sinne von "selbst tut/Tun", sich nicht zum Opfer machen lässt, ist das ja förderlich.
 
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