Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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In den meisten Fällen sind Täter selbst Opfer gewesen bevor sie zum Täter wurden (haben selbst nie Liebe erfahren). Möge solchen Menschen viel Liebe und Heilung wiederfahren, damit sie es nicht nötig haben ihren Frust, ihre tiefsitzenden Ängste und ihre Ohnmacht an anderen Wesen auszulassen. Einige davon sind psychisch Krank, also pathologisch, und haben sich ihre Krankheit nicht ausgesucht.
Ich kenne nicht wenige Menschen, die von anderen Menschen ziemlich viel ertragen mussten.
Es ist nicht so, dass die Leute keine sogenannten "Täter-Introjekte" hätten, und es ist auch nicht so, dass sie keine Gründe hätten, selbst zum Arschloch zu werden. Aber die meisten Leute, die ich diesbezüglich kenne, haben sich eben dafür entschieden, trotzdem gute Menschen zu sein, weil das das ist, was sie wollen.
Es gibt allerdings auch Menschen, denen ist DAS so viel nicht wert.
 
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Aber die meisten Leute, die ich diesbezüglich kenne, haben sich eben dafür entschieden, trotzdem gute Menschen zu sein, weil das das ist, was sie wollen.
Du meinst, Menschen wie du, die dafür plädieren, Flüchtlinge aus Afrika "bewusst absaufen zu lassen", während sie noch klagen, selten so miese Menschen kennengelernt zu haben wie die, die dir nicht die Hand gehalten haben, als du im Trennungsschmerz warst?
Wenn das nicht ein guter Ausgangspunkt für "Schattenarbeit" ist, dann weiß ich es auch nicht.
Und nein, ich will jetzt keine seitenlangen Litaneien lesen, warum das was völlig Anderes ist.
 
Stellt mal vor: Magier XYZ, wäre an seine Kraft gekommen und ist dabei zu visualisieren
das Paradies für alle, Parkplätze interessieren da nicht wirklich (irgendwas darunter wäre unsinnig, wenn die Magie doch tatsächlich funktioniert) außer Einen, den lässt er nicht rein und dann kommt raus, dieser eine war er gewesen...er hatte es bloss vergessen.

Die gesamte Vision wäre auf einen schlag zunichte gemacht.

Nur mal so als Beisspiel
 
Du meinst, Menschen wie du, die dafür plädieren, Flüchtlinge aus Afrika "bewusst absaufen zu lassen", während sie noch klagen, selten so miese Menschen kennengelernt zu haben wie die, die dir nicht die Hand gehalten haben, als du im Trennungsschmerz warst?
Wenn das nicht ein guter Ausgangspunkt für "Schattenarbeit" ist, dann weiß ich es auch nicht.
Und nein, ich will jetzt keine seitenlangen Litaneien lesen, warum das was völlig Anderes ist.
"Trennungsschmerz" ist ein lustiges Wort dafür ^^

Gerade dir werd ich die Story nicht erzählen, du hast es ja nichtmal geschafft, mich im anderen Thread nicht mit dem Grauen Wolf zu verwechseln.

Nunja, das Eine sind die Ursachen, das Andere ist dann die Wirkung. Es gibt hier eine Menge Leute, die statt Mitleid oder Mitgefühl für mich immer und immer wieder die Entscheidung getroffen haben, sich auf die Seite der Mehrheit zu stellen, die es einer leidenden Person nicht erlaubt, vor Schmerzen zu schreien und/oder Täter anzuklagen, besonders wenn die Täter die Leute sind, deren Fan man selbst ist.

Irgendwann hab ich dann begriffen, dass generalisiertes Mitleid ein Konzept zu sein scheint, das schlicht und ergreifend nicht aufgeht, weder als Erwartungshaltung noch als eigene Praxis.
Tatsächlich braucht es für mich immer noch Gründe, ehe ich mich entschließe, das mit dem Mitgefühl bleiben zu lassen; meine Grundeinstellung ist immer noch die, eher zu helfen bereit zu sein. Wer das allerdings nicht zu schätzen weiß oder mich anderweitig in irgendeinem Sinne bedroht, der verscherzt es sich damit dann auch recht schnell.

Wir haben speziell hier zu viele öffentliche Bettelmafia und auch zu viel bedrohliches Milieu, als dass ich blinderweise annehmen würde, die Leute, die wir hier adoptieren, seien alle nette Leute. Und ich bin einfach zu realistisch, als dass ich wirklich glauben würde, es sei eine gute Idee, die Message zu setzen, dass wir die Leute schon aus dem Wasser fischen, wenn die ihre eigenen Boote manipulieren und Ähnliches.

Aber eigentlich würde ich dich einfach mal auf meine folgenden Beiträge im betreffenden Thread verweisen. Es gibt kaum einen Aspekt der Thematik, auf den ich nicht wirklich ausladend eingegangen wäre.
Und ne, ich bin natürlich nicht für Licht und Liebe für alle ^^
Ich leiste es mir hier bloß, diesbezüglich auch ehrlich zu sein. Ich finde das immer noch fairer als sich als Heiligen darzustellen, während man eigentlich in der Praxis ein ganz schönes Arschloch ist ;)
 
"Trennungsschmerz" ist ein lustiges Wort dafür ^^

Gerade dir werd ich die Story nicht erzählen, du hast es ja nichtmal geschafft, mich im anderen Thread nicht mit dem Grauen Wolf zu verwechseln.

Nunja, das Eine sind die Ursachen, das Andere ist dann die Wirkung. Es gibt hier eine Menge Leute, die statt Mitleid oder Mitgefühl für mich immer und immer wieder die Entscheidung getroffen haben, sich auf die Seite der Mehrheit zu stellen, die es einer leidenden Person nicht erlaubt, vor Schmerzen zu schreien und/oder Täter anzuklagen, besonders wenn die Täter die Leute sind, deren Fan man selbst ist.

Irgendwann hab ich dann begriffen, dass generalisiertes Mitleid ein Konzept zu sein scheint, das schlicht und ergreifend nicht aufgeht, weder als Erwartungshaltung noch als eigene Praxis.
Tatsächlich braucht es für mich immer noch Gründe, ehe ich mich entschließe, das mit dem Mitgefühl bleiben zu lassen; meine Grundeinstellung ist immer noch die, eher zu helfen bereit zu sein. Wer das allerdings nicht zu schätzen weiß oder mich anderweitig in irgendeinem Sinne bedroht, der verscherzt es sich damit dann auch recht schnell.

Wir haben speziell hier zu viele öffentliche Bettelmafia und auch zu viel bedrohliches Milieu, als dass ich blinderweise annehmen würde, die Leute, die wir hier adoptieren, seien alle nette Leute. Und ich bin einfach zu realistisch, als dass ich wirklich glauben würde, es sei eine gute Idee, die Message zu setzen, dass wir die Leute schon aus dem Wasser fischen, wenn die ihre eigenen Boote manipulieren und Ähnliches.

Aber eigentlich würde ich dich einfach mal auf meine folgenden Beiträge im betreffenden Thread verweisen. Es gibt kaum einen Aspekt der Thematik, auf den ich nicht wirklich ausladend eingegangen wäre.
Und ne, ich bin natürlich nicht für Licht und Liebe für alle ^^
Ich leiste es mir hier bloß, diesbezüglich auch ehrlich zu sein. Ich finde das immer noch fairer als sich als Heiligen darzustellen, während man eigentlich in der Praxis ein ganz schönes Arschloch ist ;)
Litanei...
 
Fällt dir nicht ein Wort ein, für das man dich melden kann?
Ich meine, wird hier sowieso nur einmal die Woche bearbeitet, ist ja hier das MUF ^^

PS: Aber süß von dir, dass du mich drüben so sehr vermisst, dass du mir hierher hinterherläufst ;)
 
Ich halte nix von sollen und müssen. Es ist ein Wollen, sich helfen lassen wollen.
Kannst du eigentlich alles in deinem Leben selbst bewerkstelligen? Das kann niemand. Auch du bist auf einen Elektriker, Installateur, Baumeister, Mediziner, etc......angewiesen. Das mal grundsätzlich, je nach dem, was du selbst kannst oder gelernt hast oder worauf du getrost verzichten kannst (Strom, fließend Wasser, Heizung, Nahrung....). Ich find ja solche Grundsatz-Diskus eher echt schon langweilig. Wir sind keine kleinen Kinder oder Jugendliche, die sich noch recht wenig über Zusammenhänge schlau gemacht haben (ist keine Pauschalierung).
wehr dich nur :) aber so wars nicht gemeint. Nicht die Haushandwerker sind das Problem - sondern dass wir gegenseitig an der Psyche rumschrauben (und auch an uns selbst) als wäre das heilsam. Das ist es nicht. Und WOLLEN tust du das auch nicht. (kein mensch will das :confused: und das ist ganz natürlich.)

schau dir die sache vielleicht nochmal grundsätzlich an.
 
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