Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Die Sache ist, wenn du von bedingungsloser Liebe zu allem Sein faselst, bzw. wenn jemand das tut, wie Elias-Magier hier, sollte zumindest das mit dem Fisch als Dilemma erscheinen, oder?
Jetzt kann man sagen, dass man ja den Einklang von Körper, Geist und Seele so leben möchte, dass man selbst damit immer zufrieden ist und so - aber DAS ist dann ggf. bei der Entscheidung für den Tod des Fis

ches eben Egoismus und keine Liebe. Entweder, oder, es geht gar nicht beides.
Hier->Bedingungslose Liebe
 
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...Die Sache ist, wenn du von bedingungsloser Liebe zu allem Sein faselst, bzw. wenn jemand das tut, wie Elias-Magier hier, sollte zumindest das mit dem Fisch als Dilemma erscheinen, oder?
Nein, das sollte es nicht.
Bedingungslose liebe heisst, liebe nicht an bedingungen zu knüpfen. Schon damit sind wir teilweise überfordert. Du kannst liebe überall leben, auch beim fleisch/fisch essen: Darauf achten, wo und was man einkauft, wieviel man isst, etc. hat mit respekt, mass und liebe gegenüber dem leben zu tun.

Ich bin i.ü. ein fan der fisch/brotvermehrung Jesu (Mt. 14, 15-21). Die hat er wohl kaum von den bäumen gepflückt, auch wenn man sich das vor allem übertragen vorstellen darf.

Falls du über vegetarismus reden willst, eröffne doch ein thema im entsprechenden uf.
 
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Wer Magie betreibt, braucht(e) hier wie dort einen gewissen Schaden und ein meist nicht gerade ethisch korrektes Motiv (oder mehrere, je nachdem).
Die gerissensten Tiere sind nunmal Räuber/Beutegreifer, und die besten und einfachsten Motive, Fortschritte zu machen, haben mit Tugenden doch meist weniger zu tun als mit Egoismus. Sollte man sich einfach mal drüber klar werden.
Die Pauschalierung stört mich ...
Magie kann auch "ein in Ordnung bringen verwirrter Energien sein " ...Natur ist in meiner Sicht reine Magie. :)
 
Ja , das töten ist da nicht vereinbar...ich töte auch nicht ...aber es gibt ja immer alternative pflanzliche Nahrung...nur das Dilemma ist da eher der Wunsch "nicht von dieser Welt zu sein "
jedoch von dieser Welt zu sein ist im Erdenleben und Mensch sein ebenfalls gleichwert und sollte gelebt werden.
Ich esse seit geraumer Zeit schon Fleisch/Fisch in Liebe zu meinem Körper und das obwohl ich Tiere sehr liebe . So tue ich es voll bewusst mit grossem Respekt.
Es liegt auch in der Natur das viele Tiere Fleisch zu essen .

Ich mag den Begriff 'Schattenarbeit' nicht sonderlich. Ein Schatten ist etwas ganz natürliches und logische Konsequenz des Inkarniertseins. Die Verwendung des Begriffes hinkt, weil die Problematik in der Verhältnismäßigkeit der Dinge liegt, also etwas übermächtig zu werden scheint. Die unverhältnismässigkeit beginnt z.B. in Deinem gerade beschriebenen Kontext. Du kannst das Töten überbewerten und moralisch einen unverhältnismäßigen Schatten konstruieren, der Dich bedrückt, beängstigt oder aggressiv macht. Du kannst Töten als Teil des Seins durchaus liebend vollziehen.
 
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Ich mag den Begriff 'Schattenarbeit' nicht sonderlich. Ein Schatten ist etwas ganz natürliches und logische Konsequenz des Inkarniertseins. Die Verwendung des Begriffes hinkt, weil die Problematik in der Verhältnismäßigkeit der Dinge liegt, also etwas übermächtig zu werden scheint. Die unverhältnismässigkeit
Ja ...wenn jemand keinen Schatten wirft , ist er dann noch hier ?
Worte können echt verwirren , aber ich denke es ist der Versuch der Schubladierung der stört.
 
Falls du über vegetarismus reden willst, eröffne doch ein thema im entsprechenden uf.

Nee, nee, will ich gar nicht. Es geht mir immer noch um das Prinzip des Widerspruchs zwischen "Ich BIN alles", "Ich LIEBE alles" ... und der dazu widersinnigen Realität, dass der eigene Körper nunmal Selbsterhaltungstriebe mit sich bringt, denen man nachkommen sollte, wenn man die eigene Existenz nicht verlieren will.

Das Dilemma liegt zwischen "metaphysische Wahrheit" und "materielle Realität". Und tatsächlich ist die Notwendigkeit des Vernichtens anderer Lebewesen zum Selbsterhalt ein ganz fundamentaler Punkt in dem ganzen System. Lebende Systeme sind überhaupt nur lebende Systeme, weil sie eben nicht im rein physikalischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt stehen. Das sind aber so Punkte, über die müsste man irgendwann mal nachdenken oder nachgedacht haben, damit die Problematik des Ganzen überhaupt offenkundig wird bzw. würde.

Liebe hat, rein praktisch, für mich etwas mit Selbstaufopferungsbereitschaft zu tun. Per Definition ist der Akt des Essens, also Unterstützung des Tötens und Vernichtens anderer Lebewesen oder von Teilen derselben, ein notwendiger egoistischer Akt.
Den kann man jetzt mit mehr oder weniger Mitgefühl verbinden, das ist schon richtig. Aber rein aus sich selbst heraus und für sich selbst ist es nunmal einer der egoistischsten Triebe, die das Leben in einer materiellen Welt kennzeichnen.
Man kann sich jetzt natürlich dafür entscheiden, diese unschöne Wahrheit zu leugnen. Aber mehr als das ist es dann eben auch nicht - eine Art, sich die Welt schönzureden, um unter ebendieser Wahrheit nicht so sehr leiden zu müssen.

Ich esse schon auch Tiere - aber wenigstens bin ich mir der Tatsache bewusst, dass das mit Liebe zu ALLEM SEIN GLEICHERMAßEN nicht übereinzubringen ist. Ich setze die Prioritäten bei mir selbst, und das ist dann nunmal eine gewichtete, in dem Fall egoistische Entscheidung.
Klar kann man Egoismus auch als die Liebe zu sich selbst und damit liebe-voll verkaufen bzw. definieren und sich die Problematiken damit dann sparen. Wer die Welt nicht ändern kann, definiert sie sich dann eben schön. Wirklich ändern tut das an den materiellen und seelischen Auswirkungen außerhalb des "geliebten" eigenen Systems allerdings wenig.
 
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..Die Verwendung des Begriffes hinkt, weil die Problematik in der Verhältnismäßigkeit der Dinge liegt, also etwas übermächtig zu werden scheint.

Drum finde ich, dass es primär nicht um ein auflösen der schatten/dämonen geht, sondern darum, etwas zu erkennen und anzunehmen. Das kann ein längerer weg sein, muss aber nicht. Das übermächtige schrumpft auf diese weise ganz zuverlässig und es findet eine integration statt.
 
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Die Pauschalierung stört mich ...
Magie kann auch "ein in Ordnung bringen verwirrter Energien sein " ...Natur ist in meiner Sicht reine Magie. :)
Achso, das war das mit "Ausnahmen bestätigen die Regel", richtig?
Naja, hast du denn nun Beispiele für die Ausnahmen? Wenn nicht, würde ich mal annehmen, dass die Beobachtungen so gängig und alltäglich sind, dass eine Pauschalisierung angebracht sein dürfte.
 
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