Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Wanadis

Das die menschen immer wieder krank geworden sind, ist ein Hinweis auf den Ort.
Der Ort muss aufgeräumt werden.

Der Ort hängt schon auch mit dem Menschen zusammen,
nur mit was für einem Menschen bzw Wesen, ganz genau?

es ist Recht schwer gewesen, bisher auf dem Netz der Illusion, den die Spinne gesponnen hat,
nicht kleben zu bleiben.

Die Spinne selbst kann es auch wieder einziehen, das Netz der Illusion...nur sie kann es wieder einziehen, das Netz der Illusion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
@Elias-Magier :
Der Weg der Magie besteht darin es zunächst bei sich sich selbst in Einklang zu bringen, ich glaube nicht, dass das was du erzählst, von jemand anderen/von dir übernommen werden kann.
Vielleicht bist du ein guter Lehrer, oder hast innerlich Kontakt zu Meistern, aber selbst dann, kannst du nicht einen anderen Menschen einfach ein anderes Energiefeld geben, sondern nur ein paar Techniken aufzeigen.

Warum inkarnieren die Menschen nicht sofort als Seele, also da macht es Sinn zu hinterfragen.

Und sollte man sowas anstreben, den Menschen ein anderes Energiefeld "zu geben"?
Einfach drüberpappen, so @hnoss es in ihrem Beispiel mit dem Deo angeführt hat.
Vielleicht sollte man gerade sowas grundsätzlich nicht mehr tun?

Ich erinnere mich an Daskalos, der die Leute heilte- und im nächsten Sommer kamen sie zu ihm mit denselben Krankheiten.

Der Weg der Magie ist nicht nur mit Steinen gepflastert , sondern mit Dornen, und die Aussicht wird nicht schön sein, denn alles was man dort finden wird, ist ausschließlich sich selbst.
Klingt erstmal so hingesagt und "nett", aber sowas ist kein harmloser Spaziergang, und wenn ich lese, dass hier schon einige Angst vor ein bisschen Psychoblabla haben, oder sich `ne Masche zulegen, um besonders "hart" zu wirken, dann ist das höchstens pubertär, aber absolut unmagisch.

Einen Schattenanteil zu finden und zu integrieren, hört sich immer sehr nett an, der Schatten ist nicht unbedingt etwas Aggressives, oder Böses, es ist etwas Unbewusstes, man hat es noch nicht entdeckt, noch nicht erblickt, er "tritt" in des Bewusstsein und dieser Schritt macht erstmal nicht "heil" , sondern "ergriffen".

Die größte Belastung am Umgang mit Magie ist, dass Magie funktioniert und wirkt, und nicht, dass sie es nicht tut, und hat man da keine entsprechenden Anker kann das sehr wohl direkt im den Wahn führen, was temporär sogar ein Ziel der Magie ist, nämlich kontrolliert veränderte Bewusstseinszustände zu durchleben, da man sich mit anderen Formen von Bewusstsein verbindet, da verändert man sich, was nicht angenehm ist.

Magie ist Bewusstseinsarbeit und die ist anstregend, und es kann doch nicht dein Ziel sein, es jemanden so angenehm wie möglich zu machen.

Wobei ich natürlich nicht meine, dass man nicht helfen sollte, bevor jemand zerbricht.
 
...Der Schatten ist nicht nur das „verdrängte“ A....loch in mir, sondern auch das Postive wie z.B. Fähigkeiten oder Talente, Muster, Prägungen etc.. …und alter, nicht gefühlter Schmerz.

Ich glaube, das ist ein wichtiger punkt. Das von dir erwähnte buch habe ich auch und ein satz daraus ist mir sinngemäss geblieben, obwohl es schon länger her ist, dass ich es gelesen habe: Ein Dämon behindert stets die befreiung.
Also bsp.weise ein talent verkümmern (verdrängen) zu lassen, kann schmerz auslösen, der zu einem schatten 'pervertiert', der einen tatsächlich immer wieder traktiert und so gefangen hält. Bei mir hatte das weitreichende und schmerzhafte konsequenzen.
So habe ich bsp. weise einst den kontakt zu jemandem, der mir viel bedeutete, abgebrochen, weil er sein talent auslebte und er dadurch für mich wie ein spiegel war, der meinen schmerz doppelt zurückwarf.

...Damit kenne ich mich nicht gut aus, obwohl ich ein Buch dazu habe, das gut sein soll: Den Dämonen Nahrung geben . Ich habs gelesen, aber die beschriebene Technik kaum angewendet. Ich kenne imgrunde nur sich öffnen und zulassen, oder sperren.

Das buch verfolgt ja eine klare strategie und ist dadurch sicher ein guter tipp.:)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eigentlich gebe ich nicht gerne konkrete Anleitungen raus, wie man eine Problematik im magischen Bereich konkret angehen kann, weil das in meinen Augen eine sehr individuelle Sache ist, aber vielleicht hilft dir mein folgender Vorschlag doch etwas mehr, dich zu motivieren mal noch im Urlaub damit anzufangen.

Ich schrieb:

1.


Was du als "Stalker" bezeichnet hast, wirkt aufgrund deiner Schilderungen wie eine komplexe und starke interne Grundproblematik. Solche Teile gehen selten völlig weg.
Was sich meiner Erfahrung nach völlig auflöst sind Teile, die eher durch kleinere interne Grundproblematiken verursacht werden.
Daher schrieb ich an dieser Stelle, dass es gut wäre an den Punkt zu kommen, wo der Stalker kein Stalker mehr ist, sondern ein Schemen, dessen Anwesenheit du lediglich registrierst.

2.


Wie entzieht man einem solchen Teil die Grundlage? Das habe ich, wie eben erwähnt, nicht im Detail ausgeführt, weil die Technik, die bei mir funktioniert hat nicht auch automatisch bei dir funktionieren muss.
Ich schildere dir dennoch meine Technik, weil du dann auch mal ein konkretes Beispiel hast, wie man sich effizient sowas annähern kann.

Zunächst werde ich den theoretischen Hintergrund schildern und im Anschluss meine angewendete Technik erklären.

1. Hintergrund
Ich habe mich vor einiger Zeit mal durch den schwarzen Obsidian (Spiegel) bewusst mit meinem schwärzesten Anteil konfrontiert. Das Ergebnis war, dass ich von da an seine Präsenz ständig gespürt habe. Im Prinzip war es ein permanenter Störfaktor, der Aufmerksamkeit wollte. In der ersten Zeit habe ich mich davon ablenken lassen, vor allem auch deswegen, weil es mit starken Emotionen einherkam. In solchen Momenten konnte ich es nicht einfach ignorieren und mich auf andere Dinge konzentrieren. Ignorieren ging auf lange Sicht sowieso nicht, denn es ploppte, wie das PN-Fenster, ständig wieder auf.
Mir wurde dann der Tipp gegeben, mich dem Teil auf eine Art zu nähern, die es mir erlaubt seine Energie so wahrzunehmen, dass ich im Alltag die Energie (aus einer gewissen Distanz heraus) wiedererkennen kann, aus der sich das Teil eigentlich speist. Da es sich bei allen unseren Anteilen um Dinge handelt, die wir mit Energien (ob bewusst oder unbewusst) füttern, muss man quasi die Situationen erkennen können, aus deren Dynamik sich das Teil sein Futter holt. Wenn man das erkennt, dann kann man die entsprechenden Situationen so gestalten, dass diese konkrete Dynamik (Nahrungsquelle) gar nicht erst entsteht.
Aber selbst wenn man das erkannt hat, kann man es nicht immer umsetzen. (Zumindest bei einem komplexeren internen Grundproblem.)
--> Das heißt konkret, dass das Teil zwar gelegentlich immer noch Futter bekommt, aber eben so wenig, dass es lediglich als Schemen im Hintergrund existiert. Du registrierst dann zwar seine Anwesenheit, kannst dich aber dennoch auf das Wesentliche konzentrieren.

2.Technik
Wie bin ich an den Punkt gekommen, um das Teil lediglich als Schemen wahrzunehmen und nicht mehr als Störfaktor?

Ich habe mehrere Nächte bewusst einen Klartraum eingeleitet, in dem ich diesem Teil gegenübertrete. Zuvor habe ich tagsüber in meine normale Meditationspraxis mein nächtliches Ziel mit eingebaut. Das habe ich getan, indem ich mich während der Meditation auf eine Kampfenergie (nicht Handlung!) konzentrierte.
Zunächst war es mein Ziel, meine Angst vor diesem Teil zu überwinden. Dazu wollte ich das Teil so nahe an mich ranlassen, dass ich mit ihm kämpfen und niederringen kann. Als ich das nach mehreren Anläufen geschafft hatte, war mein nächstes Ziel es aus meiner neuen Position heraus entspannter wahrzunehmen, damit ich mit seiner Energie vertraut werde. Das habe ich eine Zeitlang Nacht für Nacht gemacht.
Das Ergebnis war, dass ich nun tagsüber tatsächlich diese Energie in bestimmten Situation wiedererkannt habe und zwar an einem Punkt, an dem ich noch die Chance hatte dieser Energie nicht die Macht über die komplette Situation einzuräumen. Damit konnte ich ihr nach und nach die Nahrung entziehen, da mir in solchen Situationen bewusst wurde, was jetzt gerade tatsächlich läuft und entsprechend die Möglichkeit hatte, entgegenzusteuern.


Abschließend möchte ich noch anmerken, dass die Technik auf dem Klartraum als Ausgangspunkt basiert.
Wenn dir aber zum Beispiel das Klarträumen nicht so liegt, dann kannst du auch etwas anderes ausprobieren. Am besten etwas, dass dir wirklich liegt, also was du aus dem FF beherrscht.
Worauf es nämlich ankommt, ist das Erfassen der Energie, die das Teil eigentlich ausmacht. Wenn du die einmal erfasst hast, dann kannst du sie in konkreten Situationen wiedererkennen und gegensteuern.
Ich finde das fast durchgehend eine sehr sinnige Vorgehensweise , bis auf den Punkt der Kampfenergie und dem Niederringen. Vielleicht irritiert auch nur der Begriff Kampfenergie. Meinst Du schlichtweg Stärkung ? Und wenn die Stärke da ist, wäre nach meiner Auffassung eben durch das Niederringen ein weiteres Aufmucken potentiell möglich, so dass ich eher Begriffe wie aushungern, austrocknen oder alternativ von Integration/Einsortierung sprechen würde.
Diesen kleinen Aspekt würde ich für mich etwas anders beschreiben/umsetzen, ansonsten ganz Deiner Ansicht.
 
Also bsp.weise ein talent verkümmern (verdrängen) zu lassen, kann schmerz auslösen, der zu einem schatten 'pervertiert', der einen tatsächlich immer wieder traktiert und so gefangen hält. Bei mir hatte das weitreichende und schmerzhafte konsequenzen.
Hm, ich kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen.
Wenn ich mir über ein Talent bewusst bin, liegt es doch nicht mehr im Schatten. (?)
Ein Schatten kann traktieren klar, aber der Schatten wäre keiner wäre er dir so bewusst.
Wie kann ein Schatten der dir eindeutig bewusst ist weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen? Und dich dann noch von einem Menschen trennen der dir viel bedeutet?


So habe ich bsp. weise einst den kontakt zu jemandem, der mir viel bedeutete, abgebrochen, weil er sein talent auslebte und er dadurch für mich wie ein spiegel war, der meinen schmerz doppelt zurückwarf.
Na ja, das ist dann aber keine Schattenarbeit, sondern wäre eine Vermeidung.....die ich gerade nicht nachvollziehen kann.
 
Ich erzähl mal, ohne zu meinen, dass du es anders oder genau so siehst. :)

Ich selber glaube ja nicht an externe übersinnliche mächtige Wesen. (Jedoch an eine intelligente heilende u. transformierende Kraft.)
Daher ist meine Erklärung zu Vielem (nicht allem) sehr psychologisch.
Besessenheit ist für mich das Kolabieren des Ich aufgrund psychischer Reizüberflutung, was zu Wahn führen kann. Gefühle/Gedanken von Fremdeinwirkung sind hier (oder später) klassisch und im subjektiven Empfinden sehr real (s. z.B. Psychose/Schizophrenie) , aber sie tauchen aus dem kollektiven Unbewussten der eigenen desorganisierten oder wie auch immer entarteten Psyche auf, und treffen auf ein fragmentiertes Ich, dass dann glaubt von fremden Mächten sabotiert zu werden.

(Deine Wahrnehmung ist damit natürlich nicht gemeint! )

Alles was an Schatten auftaucht ist ein Teil von mir, es gibt keine Fremdenergien in dem Sinne, obschon sie aufgrund ihres scheinbaren Eigenleben so wirken können. Teilweise kann sich das sehr bedrohlich anfühlen, und bis hin zu Todes-oder Vernichtungsängste auslösen.

Der Schatten ist nicht nur das „verdrängte“ A....loch in mir, sondern auch das Postive wie z.B. Fähigkeiten oder Talente, Muster, Prägungen etc.. …und alter, nicht gefühlter Schmerz.

Aber, wenn du dir schon Gedanken über Wahn, momentan stabile/instabile bzw. nicht ausgeglichene Psyche u.ä. machst, dann würde ich davon abraten etwas übers Knie zu brechen, oder zu forcieren.
Deine Befürchtungen sind m.E. nicht unbegründetet, sondern evtl. eine intuitive Stimme zu deinem Schutz, die dir sagt, dass es gerade nicht passt, dass es möglicherweise zu früh ist.
Denn ginge man davon aus, es münde tatsächlich in einen Wahn, gäbe es bei genügend Sensibilität wohl die selben Vorzeichen. (?)
Angst ist ja bei bei bedrohlich wirkenden Schatten ganz normal, aber die Sorge um eine außreichende Belastbarkeit einschließlich die um den Wahn und das übermässige Misstrauen, was sich natürlich u.a. daraus speist, wirken in Kombination zumindest verdächtig. Das weißt m.E. eher auf eine mögliche Überforderung hin, und die Herausforderung auf eine Versuchung.
Sicher könnten auch hypochondrische Gedanken obige Befürchtungszenarien auslösen o. sie verstärken, aber ein Risiko bleibt m.E. bestehen.

Aus meiner Sicht könnte die Aufgabe und Herausforderung auch darin bestehen auf magische Praktiken vorerst zu verzichten, obwohl und gerade weil du das nicht möchtest, und das dem Ego evtl. nicht schmeckt.
Desweiteren lernst du deine Grenzen kennen, sie wahrzunehmen und präziser zu unterscheiden,.... deiner Intuition (zu der du scheinbar guten Zugang hast) zu folgen und ihr zu vertrauen, also insgesamt besser für dich zu sorgen, und dein Wollen dafür hin und wieder hintenanzustellen.

(bitte alles nur als meinen Gedankensalat betrachten, der nur eine Möglichkeit darstellt :))
Das ist keine feste Überzeugung, nur ein paar Gedanken zu deinen Eingangsfragen.

Und imgrunde läuft dir sowieso nichts weg. ;)

P.s.: Da ich keine Magierin bin, kann es natürlich sein, dass du/ihr da noch ganz andere Mittel kennt, mit denen eine Annäherung an den Schatten möglich ist ohne ihn ganz zuzulassen. Damit kenne ich mich nicht gut aus, obwohl ich ein Buch dazu habe, das gut sein soll: Den Dämonen Nahrung geben . Ich habs gelesen, aber die beschriebene Technik kaum angewendet. Ich kenne imgrunde nur sich öffnen und zulassen, oder sperren. Sind die Abwehrmechanismen mal gelockert besteht weniger die Möglichkeit zu sperren, aber das Vertrauen, dass alles zur rechten Zeit erscheint ist dann (bei mir jedenfalls) gegeben...
Glaubst Du denn an das interne Ich?
Es ist genauso existent/nicht existent wie "externe übersinnliche mächtige Wesen"
Insofern ist Wahn eigentlich dicht an der Mystik, nur das ersteres blankes Entsetzen mangels Begrenzung und letzteres pure Freude mangels Begrenzung beinhaltet. Wahr ist nichts.
Wenn wir sterben, wird eins von beiden den Sterbeprozess begleiten, insofern ist es sicherlich gut, strukturiert Strukturen aufzuweichen, um den Tod leicht empfangen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie würdet ihr reagieren?
Ich würde mir die alte Schallplatte in ruhe anhören ohne gleich zum cosmic hobo zu werden.
scourge707.gif

Neurologen haben festgestellt dass das Sprachzentrum im Gehirn selbstständig Wörter bzw. Sätze bilden kann, welches dem einen mehr, dem anderen weniger bewusst ist. Damit ist nicht irgendein diffuses Unterbewusstsein gemeint, sondern rationale Worte und Sätze welche sich mit zunehmenden Alter wie eine Schallplatte verselbstständigen.
 
Glaubst Du denn an das interne Ich?
Nein, es ist ein Gedankenkonstrukt....aber dennoch im Erleben vorhanden.
Es ist genauso existent/nicht existent wie "externe übersinnliche mächtige Wesen"
Ja.

Insofern ist Wahn eigentlich dicht an der Mystik, nur das ersteres blankes Entsetzen mangels Begrenzung und letzteres pure Freude mangels Begrenzung beinhaltet.
Wenn wir sterben, wird eins von beiden den Sterbeprozess begleiten, insofern ist es sicherlich gut, strukturiert Strukturen aufzuweichen, um den Tod leicht empfangen zu können.

Ja, das ist richtig, aber das Aufweichen der Strukturen sollte möglichst langsam geschehen. Gehen lassen kann man nur das was in der Persönlichkeit integriert ist, bzw. ist ein stabiles Ich für die sukzessive Auflösung vorteilhaft oder gar notwendig, um eben nicht ins Entsetzen zu stürtzen.
 
Werbung:
Ich finde das fast durchgehend eine sehr sinnige Vorgehensweise , bis auf den Punkt der Kampfenergie und dem Niederringen. Vielleicht irritiert auch nur der Begriff Kampfenergie. Meinst Du schlichtweg Stärkung ?

Ich empfinde es als schwierig, solche komplexen Prozesse in Worte zu fassen.
Mit dem Wort "Kampfenergie" ist im Prinzip so eine Art Stärkung gemeint. Aber das triffts auch noch nicht so richtig.
Zumindest ist es keine innere Abfolge von Bildern einer Kampfhandlung, sondern quasi eine Art Konzentration auf die "Energie" im Moment der Begegnung.

Und wenn die Stärke da ist, wäre nach meiner Auffassung eben durch das Niederringen ein weiteres Aufmucken potentiell möglich, so dass ich eher Begriffe wie aushungern, austrocknen oder alternativ von Integration/Einsortierung sprechen würde.
Diesen kleinen Aspekt würde ich für mich etwas anders beschreiben/umsetzen, ansonsten ganz Deiner Ansicht.

Um überhaupt die Energie dieses Teils distanzierter bzw. klarer wahrzunehmen, musste ich erst einmal den Raum schaffen, um auf Distanz gehen zu können.
Das Wort "Nierderringen" steht in meinem letzten Post im Kontext meines ersten Teilziels:

Zunächst war es mein Ziel, meine Angst vor diesem Teil zu überwinden. Dazu wollte ich das Teil so nahe an mich ranlassen, dass ich mit ihm kämpfen und niederringen kann.

Das heißt, durch die direkte Konfrontation habe ich meine Angst vor dem Teil überwunden.
Danach konnte ich dann in den folgenden Nächten das Teil ohne Angst betrachten. Dadurch, dass ich keine Angst mehr davor hatte, schwand auch seine Macht über mich.
Das, was du "aushungern" nennst kam dann danach.

Dazu schrieb ich:

Das Ergebnis war, dass ich nun tagsüber tatsächlich diese Energie in bestimmten Situation wiedererkannt habe und zwar an einem Punkt, an dem ich noch die Chance hatte dieser Energie nicht die Macht über die komplette Situation einzuräumen. Damit konnte ich ihr nach und nach die Nahrung entziehen, da mir in solchen Situationen bewusst wurde, was jetzt gerade tatsächlich läuft und entsprechend die Möglichkeit hatte, entgegenzusteuern.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben