Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Hm, ich kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen.
Wenn ich mir über ein Talent bewusst bin, liegt es doch nicht mehr im Schatten. (?)

Naja, anfangs weiss man vielleicht gar nicht, dass man talentiert ist, fühlt sich aber bei anderen tätigkeiten ausgebremst, behindert, unglücklich, hat unbestimmte ängste, ist depressiv, hat verwirrende träume, etc. und weiss nicht genau, warum. In der zeit war der schatten da, dann wurde es mir durch eine neue tätigkeit immer bewusster und dann happerte es an der umsetzung, die lange zeit nicht möglich war. (Für mich ist im grunde auch schatten, was mir bewusst ist, ich aber verdränge, verleugne, nicht wahrhaben will,etc.)

Ein Schatten kann traktieren klar, aber der Schatten wäre keiner wäre er dir so bewusst.

Ja, das ist richtig.

Wie kann ein Schatten der dir eindeutig bewusst ist weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen? Und dich von einem Menschen trennen der dir viel bedeutet?

Wenn man ein talent nicht ausleben kann, auch wenn es einem bekannt ist, hat das konsequenzen. Momentan bin ich daran, es umzusetzen, aber ich brauchte jahre. Getrennt hat mich der schmerz darüber, etwas (noch) nicht leben zu können, nicht der schatten selbst.

Na ja, das ist dann aber keine Schattenarbeit, sondern wäre eine Vermeidung.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich damals schattenarbeit geleistet hätte. Ja, es war vermeidung.

Gute nacht.
 
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Wenn man ein talent nicht ausleben kann, auch wenn es einem bekannt ist, hat das konsequenzen.
Kann es haben, ja.

Momentan bin ich daran, es umzusetzen, aber ich brauchte jahre.
Schön, dass es dann endlich klappt. :)

Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich damals schattenarbeit geleistet hätte. Ja, es war vermeidung.
Nee stimmt, das hast du nicht. Und ist auch kein Problem, wir vermeiden alle mal. ;)
Es war übrigens auch nicht die Vermeidung die ich nicht nachvollziehen kann, sondern, dass du dich deswegen von einem geliebten Menschen trenntest. Aber wurscht...
wünsche dir auch eine gute Nacht.
 
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Ich würde mir die alte Schallplatte in ruhe anhören ohne gleich zum cosmic hobo zu werden.
scourge707.gif

Neurologen haben festgestellt dass das Sprachzentrum im Gehirn selbstständig Wörter bzw. Sätze bilden kann, welches dem einen mehr, dem anderen weniger bewusst ist. Damit ist nicht irgendein diffuses Unterbewusstsein gemeint, sondern rationale Worte und Sätze welche sich mit zunehmenden Alter wie eine Schallplatte verselbstständigen.
Danke für die Spoiler-Funktion!
 
Ok, ich denke, nun wurde erst einmal alles Nötige gesagt. @ParaDoxa : Dein Beitrag trifft ziemlich genau den Gedankengang, der mich zurückschrecken lässt. Nur dient meine Beschäftigung mit der Magie weniger dem Ego - denke ich zumindest - sondern ist vielmehr der Tatsache geschuldet, dass ich mich ihr verbunden fühle. Gerade deshalb kann es freilich auch ein Aufruf sein, mal eine Weile ganz in den Alltag einzutauchen - oder eine klare Entscheidung für einen Weg zu treffen, anstatt dauernd zu flackern. Da ich mir keiner Möglichkeit sicher sein kann, werde ich wohl keinen radikalen Schritt machen. Und auch keinen radikalen Schnitt.

@Zimmer72 : Hab Dank für den detaillierten Vorschlag. Der Klartraum wäre der Königsweg, da ich ein sehr ähnliches Konzept aus meinen Träumen kenne. Es ist eine Art Übermonster, das ich ständig rufe, manchmal aus Spaß, manchmal, weil ich der Ansicht bin, dass es eh naht; und das mich dann, noch ehe ich es sehe, so in Panik versetzt, dass ich erwache. Ich habe es zweimal direkt gesehen. Beim ersten Mal starb ich sofort, beim zweiten Mal wimmerte ich, weil mir der Anblick durch Mark und Bein ging. Im Traum, wo ich normalerweise keine Angst kenne. Merkwürdigerweise gibt es einen Zustand, in dem mir das Ding gut tut. Er liegt irgendwo zwischen Schlafen und Wachen und stellt sich selten und unter unbekannten Voraussetzungen ein. Wenn ich es dort in meine Nähe rufe, fühle ich mich sicher und geborgen wie ein Säugling in der Wiege.

Es ist ärgerlich, dass ich ausgerechnet zum Klarträumen zu doof bin. Wie du schon sagst, geht es auch anders, aber so wäre es einfacher gewesen. Ich nehme mir mal noch einen Tag Bedenkzeit, und sollte dann kein Wunder geschehen und die Traumwelt sich öffnen, wird es wohl auf eine Kombination aus Spiegelmagie und Gestaltwandlung hinauslaufen. Vielleicht schicke ich auch einen Unterhändler, je nach Form.

Ich schreibe jetzt mal nichts mehr zum Thema, bis es Fortschritte gibt.
 
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"Das Kücken" nicht mal aus dem Ei geschlüpft und schon meint es ein Fortgeschrittener zu sein,
es werden sowieso keine Geheimnisse empfangen, wenn nicht entsprechend Empathie vorhanden ist.
was noch genauer heißt: wer nicht jeden Menschen in sein Herz lässt, wird auch nicht jedes Geheimnis erfahren.

so einfach ist die Geschichte

einen schönen Sonntag! allerseits.
 
Nur mal angenommen, da wäre so etwas wie ein magischer Stalker, der sich in jeden Sender einhackt, den man aufzurufen versucht, und jede Menge Gesprächsbedarf hat, obwohl er eine betont abschreckende Maske trägt und alles andere als heilsam wirkt; ein Stalker, der in unmittelbarer Verbindung steht zu denjenigen Bereichen des eigenen Schattens, denen gegenüber man hilflos ist, und der von sich behauptet, wichtige Geheimnisse zu kennen. Ein Stalker zumal, der sich nur unzureichend bannen lässt und an allen Orten herumgeistert, die man mit Magie verbindet:

Ist es klug, sich auf ihn einzulassen, ist er also eine Art Prüfung? Oder ist er eine Warnung, besser nicht weiterzumachen?

Wie würdet ihr reagieren?

Hallo Hellequin,
ich würde auf mein erstes Gefühl achten. Wenn es ständig wieder kommt, obwohl du es weggeschickt hast, respektiert es schon mal nicht deinen Willen nicht. Für mich hört es sich nach einer Falle an, nach dem Motto "Schau mal wieviel Macht ich habe, bist du nicht neugierig?". Es gibt stets Möglichkeiten, die wir wählen können. Es ist also deine Wahl.

Und ja alles ist irgendwie eine Prüfung, durch unsere Entscheidungen gehen wir bestimmte Wege, die wiederum zu bestimmten Dingen führen.


liebe Grüße
Alesius
 
Schattenarbeit...
Es hatte seinen Grund und seine Berechtigung, warum man eine bestimmte Überlebensstrategie gewählt hat. Aufgabe ist es zu erkennen, welche es ist/sind, und dass man sie heute nicht mehr nötig hat.
Oft ist es ja so, dass man sich selbst dafür verurteilt.
Man kann sich klar machen, dass man ohne diese "Schatten" nicht überlebt hätte. Sie erfüllten einen Zweck.
Liebe deine Feinde. Und wo kein innerer Feind, kann man auch den äußeren "freilassen". Es gibt keinen Andockpunkt mehr.
 
Es ist eine Art Übermonster, das ich ständig rufe, manchmal aus Spaß, manchmal, weil ich der Ansicht bin, dass es eh naht; und das mich dann, noch ehe ich es sehe, so in Panik versetzt, dass ich erwache. Ich habe es zweimal direkt gesehen. Beim ersten Mal starb ich sofort, beim zweiten Mal wimmerte ich, weil mir der Anblick durch Mark und Bein ging. Im Traum, wo ich normalerweise keine Angst kenne. Merkwürdigerweise gibt es einen Zustand, in dem mir das Ding gut tut. Er liegt irgendwo zwischen Schlafen und Wachen und stellt sich selten und unter unbekannten Voraussetzungen ein. Wenn ich es dort in meine Nähe rufe, fühle ich mich sicher und geborgen wie ein Säugling in der Wiege.

Es ist ärgerlich, dass ich ausgerechnet zum Klarträumen zu doof bin. Wie du schon sagst, geht es auch anders, aber so wäre es einfacher gewesen. Ich nehme mir mal noch einen Tag Bedenkzeit, und sollte dann kein Wunder geschehen und die Traumwelt sich öffnen, wird es wohl auf eine Kombination aus Spiegelmagie und Gestaltwandlung hinauslaufen. Vielleicht schicke ich auch einen Unterhändler, je nach Form.

Ich schreibe jetzt mal nichts mehr zum Thema, bis es Fortschritte gibt.
Ich würde mir da das Verhältnis zur Mutter mal anschauen - Tip: Nachtmahre - und in dem Zusammenhang auch das Verhältnis zum Vater bzw. das Muster welches zwischen allen Dreien (Mutter-Vater, Mutter-Kind, Vater-Kind) läuft/lief.

Kannst auch eine Rückführung unter fachmänischer Hypnose machen um das "Ding/Schatten" zu knacken. Geht schneller als jahrelanges meditieren.
Alles, was mich auf die Palme bringt, ist dahingehend möglicherweise von Belang. Dass ich heftig reagiere, bedeutet ja nicht, dass ich nicht auch lese, was da steht. Wenn der Reiz verklungen ist, den die Triggerbegriffe ausgelöst haben, schaue ich mir den Post in der Regel noch mal an. Es gibt eine einzige Ausnahme, aber die ist schon einige Wochen inaktiv.
:D:)
 
@Wanadis

Das die menschen immer wieder krank geworden sind, ist ein Hinweis auf den Ort.
Der Ort muss aufgeräumt werden.

Der Ort hängt schon auch mit dem Menschen zusammen,
nur mit was für einem Menschen bzw Wesen, ganz genau?

es ist Recht schwer gewesen, bisher auf dem Netz der Illusion, den die Spinne gesponnen hat,
nicht kleben zu bleiben.

Die Spinne selbst kann es auch wieder einziehen, das Netz der Illusion...nur sie kann es wieder einziehen, das Netz der Illusion.

Magisch betrachtet bist du der Ort, die Menschen, die Illusion, die Spinne und ihr Netz - was davon sollte krank sein?
 
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