Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Öhm, doch, falls dir das nicht aufgefallen ist: So zu argumentieren, dass ein Fuchs irgendwann mal öffentlich zugab, Abba könne ja vielleicht mit seiner Klappse-Geschichte einfach lügen, lag in meiner Hand, und genau das habe ich eben dann halt auch getan.
Dir scheint nicht aufgefallen zu sein, dass es Ursachen dafür gibt, dass es im Moment nicht mehr so läuft wie damals. Ständiger Gegenwind mag ja einen Saturnjünger erstmal zu dem treiben, was Seinesgleichen bei Gefahr als erstes immer machen: Sich ziemlich lange totstellen und hoffen, dass es von allein wieder weggeht. Und als nächstes kommt dann halt die Tour, jemanden als Psycho zu verunglimpfen.

Nee, keine Sorge, ich nehm da keine Überbewertung der Personen vor. Nicht mehr zumindest.
Aber vergessen tu ich deswegen auch nichts.

Abgesehen davon können wir das Ganze auch durchaus überpersonal deuten, symbolisch, wenn du so magst, als Indikator für eine Art von Krebsgeschwür, das sich meiner Wahrnehmung nach durch die gesamte moderne Esoterik zieht: Diesen Gedanken, zu schließen, jedes gewöhnliche Arschloch sei die Inkarnation eines Meisters, bloß weil es ein paar Meister gegeben hat, die hin und wieder moralisch bedenkliche Praktiken genutzt haben, um ausgewählten Schülern Lektionen zu erteilen.
Abba ist bloß ein Beispiel für solche Leute. Von tibetischen Lamas allerdings kann man sich sicherlich gut abgucken, wie man diese Masche verkauft: Die betreiben dieses Spielchen schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten.

Jetzt mal losgelöst von den Personen: das muss jeder selber wissen wie er zwischenmenschlichen Umgang pflegt. Es gibt Magier die mögen sich gerne aus dem Verhältnis der Resonanz ziehen und merken aber nicht, dass ihr Verhalten gegenüber ihrem Umfeld Kreise zieht und sie sich an anderer Stelle dadurch selbst treffen.
Man kann sich also immer entspannt zurück lehnen und das Ganze einfach mal beobachten anstatt einzugreifen oder etwas zu erzwingen.
Also ich habe diese Methode viel angenehmer erfahren als immer für eine Mission zu kämpfen, die einem wohl selbst nicht so ganz klar sein dürfte.
 
....oder diejenigen, die mir attestieren abhängig zu sein, hehe.
Jemand, der einen andern an seine eigene grösse erinnert, ist nicht immer im klassischen sinne hilfbereit. Der adressat muss dafür eine antenne haben und ab und zu wird man genau dorthin geschubst, wo es am meisten triggert. Sowas muss man aushalten und den sinn erkennen können. Das sind auch basics.
Seh ich ebenso.
Bei mir wirkt ehrlich gesagt gar nichts nach.
Was soll denn bei dir nachwirken (?), denn soweit ich weiß, bist du hier immer großteils gut behandelt worden (abgesehen von ein paar kleinen Missverstädnissen und Reibereien-aber Die hat hier Jeder mal). Stell dir nur mal vor, du wärest für deine damaligen Ängste hier verlacht und als Idiotin hingestellt worden und man hätte sich über dich lustig gemacht. Vllt. ein bischen mehr Emapthie dafür aufbringen.

Wahrnehmungen kann ich durchaus anerkennen, sie müssen deshalb für mich nicht wahr sein. Das einzige, was mir bei diesen dauerwiederholungen in den sinn kommt, ist, dass etwas nicht verdaut wurde. Was es genau ist, muss hier keiner wissen und interessiert auch nicht. Etwas zu verdauen, tatsächlich anzugehen und damit zu integrieren, hat im grunde nichts mit einem andern zu tun. Das funktioniert nicht über schuldzuweisungen, agressive formulierungen oder ähnliches, was nur die eigene ohnmacht demonstriert. Selbstverständlich kann man das gespräch mit betreffenden menschen suchen, um das eine oder andere zu klären, aber letztlich klärt sich sowas nur durch reflexion und dann durch ein ad acta legen, womit auch die chance steigt, an grösse zu gewinnen. Ansonsten dreht man sich dauerhaft im kreis.
Sowas zu können, zählt für mich auch zu den basics.
Ja, das klingt schön (Es ist ein Ideal) und ist bei Kleinigkeiten oder Befindlichkeiten oder auch Dingens, resultierend aus falschem Denken, auch so machbar, weshalb ich da (bei Kleinigkeiten u. etc...) mit deiner Ansicht übereinstimme. Ich pauschaliere Das aber nicht auf Alles, denn das müßte im Reallife sonst auf Alles anwendbar sein, tut es aber nicht, spätenstens nicht mehr da, wo dir ein Anderer wirklich etwas angetan hat. Auch Traumata und etc. sind damit nicht lösbar. Ich differenziere zudem, denn nicht jede Verletzung beruht nur auf einer eigenen Befindlichkeit oder einer Verschiebung. Was du da beschreibst, sind im Grunde 2 Paar Schuh. Eine Sache ist : "das selbst an sich selbst Arbeiten" nix mit einem Anderen zu tun hat, das andere paar Schuh ist aber: dass es sehr wohl mit einem Anderen zu tun haben kann, WAS da aufzuarbeiten ist (weil der/die einem Etwas angetan hat, was Ihm/Ihr nicht zusteht) und auf welche Weise das zu bewerkstelligen ist, damit es befreit. Nicht immer reicht ein : nur an sich selbst arbeiten. Nicht umsonst tut es Opfern gut, wenn der Täter gefasst und zur Verantwortung gezogen wird. Die eine Sache ist, das Geschehene für sich aufzuarbeiten (das kann man immer nur selbst) die andere Sache ist die, dass man es sich nicht gefallen ließ, so behandelt zu werden. Das gehört nämlich auch zum an sich selbst arbeiten: Aufstehen und an einem begangenes Unrecht nicht stehen zu lassen.

Kannst du das auch alles umsetzen, im Reallife, was du da oben beschreibst?
Läge dir nix daran, wenn dir Jemand wirklich was angetan hat, dass er/sie dafür, von Dir, zur Verantwortung gezogen wird?

Und hier im MUF wirkts, durch ihr darüber Schreiben, nach. Oder willst du vllt. von der Hand weisen, dass es nicht mitunter nervt, wenn Threads hier (egal welche) dafür (Vergangenes) herhalten müssen, anstatt das beim Thema geblieben wird?
 
Also ich habe diese Methode viel angenehmer erfahren als immer für eine Mission zu kämpfen, die einem wohl selbst nicht so ganz klar sein dürfte.
Also, sorry, Dvasia, du hast mich gerade selbst darauf gestoßen, was ich alles nicht in der Hand hätte. Was ich dadurch widerlege, dass ich eben einfach hingehe, und Dinge ändere - was eine Art Funktion von mir ist.

Klar lebt es sich viel entspannter, wenn man sich mit der eigenen Machtlosigkeit abgefunden hat. Alternativ kann man Macht ergreifen oder erlangen und sich erarbeiten. Und glaub mir, auf lange Sicht ist das deutlich befriedigender.
Sich einfach nur einreden, dass man es immer noch besser hat als jemand, der weiter ist, weil man sich damit die ganzen Probleme erspart, kann schließlich jeder. Aber auch wenn Entspannung an gewissen Punkten spiritueller Kultivierung aktiv betrieben werden muss und nötig ist: Wenn es keine Widerstände mehr gibt, und das auf so einer frühen Stufe, ist das nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass man etwas richtig macht. Es kann auch einfach ein Zeichen sein, dass man den Weg, der wirklich der Richtige gewesen wäre, zugunsten eines Einfacheren aufgegeben hat, der dafür aber nicht halb so weit führt.

Ich kenn übrigens ein hübsches Sutra zu dem Thema, wir sind nicht die erste Generation bzw. die ersten Menschen, die sich mit diesem Problem herumschlagen. Dass es verzwickt ist, gebe ich nämlich durchaus zu.

Die Welt geht nunmal nicht primär daran zugrunde, dass es schädliche Triebkräfte gibt, sondern zu guten Teilen auch einfach daran, dass diejenigen, die es besser gewusst hätten, Ausreden finden, um untätig bleiben zu können oder dürfen.
Und dass die Community hier deine Aufgabe wäre, behaupte ich ja nicht. Aber als generelles Statement finde ich es bedenklich, eine Mission nicht weiterzuverfolgen, bloß weil es Widerstand gibt.
 
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eine Art von Krebsgeschwür, das sich meiner Wahrnehmung nach durch die gesamte moderne Esoterik zieht: Diesen Gedanken, zu schließen, jedes gewöhnliche Arschloch sei die Inkarnation eines Meisters, bloß weil es ein paar Meister gegeben hat, die hin und wieder moralisch bedenkliche Praktiken genutzt haben, um ausgewählten Schülern Lektionen zu erteilen.
Das entspricht auch meiner Wahrnehmung. Es steht im Zusammenhang mit der defätistischen Unart der zeitgenössischen Esoterik, von vornherein zu beschließen, bereits am Gipfel aller Weisheit angelangt zu sein. Zwar ist es in der Magie nicht ganz so schlimm - dort hat man die Wege noch nicht gänzlich verworfen -, jedoch führen ihre Wege oft zur Kultivierung der eigenen Schwächen, bei der es dann als vernünftig gilt, das innere Arschloch auf sehr unspirituelle Art lieben zu lernen.

Von tibetischen Lamas allerdings kann man sich sicherlich gut abgucken, wie man diese Masche verkauft: Die betreiben dieses Spielchen schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten.
Siehst du da einen ursächlichen Bezug oder eine parallele Entwicklung?
 
Guten Abend

Was ich mich hier immer öfters Frage, was ist hier für den einzelnen alles Magie ?

Magie kann man nicht erlernen, zumindest die Göttliche Magie entweder die Seele hat diese Fähigkeit mitgebracht oder nicht. Ich persönlich kenne und wirke nur mit der Göttlichen Magie, dem alten Wissen Meiner Seele.

Alle Fähigkeiten sind Wichtig und dringenst Nötig hier auf Mutter Erde die eine Seele mitgebracht hat.

LG Elias
 
Da wird anders ein Schuh daraus. Weil etwas ständig wiederholt wird, meinst Du , es sei wahr. Das funktioniert hier genauso, wie in der globalen Politik.
Ich glaube gar nix. Ich schrieb ja, dass ich nicht weiß, was da mit @Sannam abgelaufen ist und weder will ich, noch könnte ich überhaupt dazu Stellung beziehen, weil ich nicht dabei war.

Ich bezog mich nur auf meine eigenen Wahrnehmungen, was allgemein die vergangene Art, hier zu Schreiben und mit anderen Usern umzugehen, war.
Aber das erklärte ich bereits.
 
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Siehst du da einen ursächlichen Bezug oder eine parallele Entwicklung?

Gute Frage. Ich denke, es greift irgendwo ineinander. Aber andererseits bräuchte es nicht explizit die Tibeter dazu. Viele missverstandene Zen-Meister dienen da möglicherweise in ähnlicher oder üblerer Weise als Vorlagen und/oder Vorbilder.

Was auch damit zu tun hat, dass Viele zu glauben scheinen, jede Erleuchtung sei gleichermaßen tiefgreifend. Dem ist nämlich nicht so.
 
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