Was mir gerade so einfällt …

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Aber wieso? Bin ich die Einzige die das post von ihr nicht verstanden hat?
Bisher habe ich mich immer gefreut wenn ich wenigstens stückenweise blühende Wiesen in der Stadt sehe. Und ich verstehe auch nicht was verkehrt daran ist Wald aufzuforsten. Ich bin halt nicht allwissend und ein Stadtmensch.

Wieso weiß ich leider auch nicht.

Das mit dem Wald aufforsten hab ich kürzlich in der IKEA-Doku gesehen. Die Bäume werden in Reih und Glied gesetzt, einfach nur, damit es einfacher ist, sie nach ein paar Jahren wieder zu fällen. Das ist kein Wald, das sieht aus wie eine Armee.
 
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Wieso weiß ich leider auch nicht.

Das mit dem Wald aufforsten hab ich kürzlich in der IKEA-Doku gesehen. Die Bäume werden in Reih und Glied gesetzt, einfach nur, damit es einfacher ist, sie nach ein paar Jahren wieder zu fällen. Das ist kein Wald, das sieht aus wie eine Armee.
Ja gut, das ist kein Naturschutz sondern Forstwirtschaft mit Schwerpunkt auf Wirtschaft. Schnell wachsende Nadelbäume sind halt wirtschaftlich besser aber für die Natur nicht gut. Der Wald würde sich selbst erneuern wenn man ihn ließe. Aber was ist falsch daran meinetwegen Laubbäume zu Pflanzen?
 
Einen Quadratmeter Blumenwiese, mitten in einem Park bzw, mitten auf einem Rasen zu pflanzen, zeigt alles, was am menschlich Umgang mit der Natur verkehrt ist und verdeutlicht die Arroganz des Menschen. Ein Quadratmeter vermeintliche echte Natur, mitten in nicht mehr ausreichender Natur, die nur deswegen nicht ausreicht, weil Mensch das so will. 99 Prozent der Fläche wird mit viel Geld und Arbeit von Wilder Natur "befreit", damit Bäume und Rasen ordentlich und gepflegt aussehen. dann wird 1qm Blumenwiese gepflanzt, weil es dringend notwendig ist, Bienen zu retten, denn die gleichen Leute die die Bienen retten wollen, glauben die anderen 99 Prozent mähen, stutzen, fällen und mit Unkrautvernichter besprühen zu müssen..

Macht halt wenig Sinn.
 
Der Wald würde sich selbst erneuern wenn man ihn ließe.
Da fällt mir der Orkan Lothar ein, der bei uns hier krasse Schäden an den Wäldern verursachte. Darunter war auch ein kleines Waldstück, welches mitten in meinem damaligen Stadtteil liegt. Das wurde vom Orkan quasi komplett abgeholzt, da blieb kaum noch ein Baum stehen. Die Stadt hatte hinterher lediglich das herumliegende Holz auf den Wegen um den Wald herum weggeräumt, die Waldfläche an sich überließen sie sich selbst und es ist erstaunlich, wie sich hier neues Leben in einer bunten Vielfalt an Pflanzen und neuen Bewohnern entwickelt hat. Ich komme da alle paar Jahre mal wieder vorbei und find das voll interessant zu beobachten, wie sich die Fläche im Lauf der Jahre verändert...
 
Auch auf die Gefahr hin, dass du mich wieder als blöd outet wirst, was genau wirfst du vor? Parks sind besser als Straßen, besonders in der Stadt. Und ich freue mich, dass das Gesellschaftsbewusstsein zumindest etwas in Richtung Insektenschutz geöffnet ist. Ich ärgere mich sehr oft über Rasen, der totgemäht wird . Da sind solche Inseln ein Anfang. Manchmal sieht man auch Totholzhaufen.
Leider nicht wirklich. Gerade wieder gesehen, was es bei K*D*I diese Woche gibt.
Insektenvernichter zuhauf.
Und auch bei meiner ehemaligen Arbeitsstelle wurde eine Blumenwiese angelegt und natürlich dann auch gemäht, der Rest der Wiesenflächen, egal wie trocken und heiß es im Sommer wurde, immer schön im 4?-Wochenrhythmus plattgemäht bis auf den Boden.
Dafür haben sie ja dann ein paar Bienenstöcke aufgestellt und ein Insektenhotel. Und dann aber auch noch ein neues Gebäude hingesetzt, wofür Natur weichen musste, obwohl die Leute, die da arbeiten sollen, allenfalls ein paar Mal im Jahr vorort abreiten und ansonsten daheim ihren Job machen.
 
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