Was Magie ist, was sie nicht ist, was sie gar nicht ist ;)

Hallo a418
Zitat:
Zerstören, wie ich schon geschrieben habe. Zerstören.

Zuerst seine Vorstellung des Mensch-Seins, des weiblichen und männlichen.
Fang an..
Das wäre dann der Weg von Malkuth nach Jesod.

So viel zum "mit dem Baum arbeiten".

Jedes Verhaftetsein muss zerstört werden, wie der Buddha so schön sagt.
Hallo a418
Das ist ja eine ziemlich Schöpfungs- und lebensfeindliche Einstellung. ich glaube das ist nicht mein Weg.
Aber zur Ausgangsfrage zurück. Was ist Magie?

Jedes Konversationslexikon sagt mir, daß es bei Magie um die Anrufung von übersinnlichen/übernatürlichen Kräften geht. Klingt banal, aber was passiert, wenn man den Gedanken zuende denkt?

Übersinnliches oder Übernatürliches sind per Definition beides Dinge, die wir nicht wahrnehmen können. Das heißt doch, daß wir Magie nur erleben, aber nicht anwenden können. Denn um sie anzuwenden müssen wir die Kräfte, die angerufen werden in ein irgendwie natürliches oder sinnliches System integrieren. Somit wäre es doch ein Widerspruch, wenn sich jemand selbst als Magier bezeichnet, denn jemandem der die Kräfte anrufen und anwenden kann, sind sie natürlich, oder?
LG Hutstock

Hallo Hutstock,

Das hört sich ziemlich radikal an was 418 da schreibt, daß schrieb ich vor einigen Wochen.

Ich weiß nicht, die radikale Verneinung aller bestehenden Anschauungen, Werte, Ordnungen..... ist ein Punkt wo man irgendwann hinkommt als Mystiker,

führt ja dann auch zu dem Punkt, des buddhistischen Lebens, dem Eingehen ins Nichts.
Nihilistisch bedeutet auch einfach zuviele Klagen ohne wirklichen Grund.

Jesus war ein nihilistischer Mystiker, er hatte eine radikale Verneinung der bestehenden Autorität und der Gottesvorstellung.

Das war der Hammer zur damaligen Zeit ein Rebell, der Liebe und Gerechtigkeit für die Armen predigte.

Und alles andere als ein Schaf war, sondern auch mal einen Tempel verwüßten konnte,wenn er typisch nihilistisch, die Spannung zwischen religiöser Autorität und mystischer Erfahrung verarbeiten mußte.

Und mit nur 12 Aposteln, ist eine der größten Weltreligionen daraus geworden!


Ich finde das kann man Erfolgreich nennen, Dank ihm wurde auch der emanzipations Gedanke aktuell.
 
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siehet und vernehmet da predigt eine "Weißmagierin" über ein sogenanntes "NICHTS" gemäß den negativen Gesetzen schleichet euch ein und nimmt aus
in LIEBE und HARMONIE!
 
Hallo Tyrael!

Diese Definition hast du mir verpasst, ich bezeichne mich lieber als Mystikerin oder Feidenkerin und predigen tu ich auch nicht.

:kuss1:

jemand , der nichts halbes und nichts ganzes von sich behaupten kann ist in der Tat orientierungslos bzw. nicht in der Lage die ganze Fülle der LIEBE anzunehmen

davon gibts hier genug Leute , bzw. gottlose Wesen, die behaupten alle Vorstellungen fallen zu lassen aber die Vollkommenheit nicht aus der Quelle heraus wahrnehmen und schon garnicht begreifen können
 
jemand , der nichts halbes und nichts ganzes von sich behaupten kann ist in der Tat orientierungslos bzw. nicht in der Lage die ganze Fülle der LIEBE anzunehmen

davon gibts hier genug Leute , bzw. gottlose Wesen, die behaupten alle Vorstellungen fallen zu lassen aber die Vollkommenheit nicht aus der Quelle heraus wahrnehmen und schon garnicht begreifen können

Es geht nicht darum alle Vorstellungen fallen zu lassen sondern sich leerzumachen von allen Dogmas.
Manchmal muß der Kelch eben erst leer sein bevor man ihn wieder füllen kann.
Zitat von mir:
Ich weiß nicht, die radikale Verneinung aller bestehenden Anschauungen, Werte, Ordnungen..... ist ein Punkt wo man irgendwann hinkommt als Mystiker
,

Da kommt man hin aber da bleibt man nicht stehen. Außerdem es gibt keine gottlosen Wesen, höchstens unbewußte.
 
Hallo Eleu,

In der Regel lassen sich die Leute doch gerne verführen und haben keine Angst.
Sehe ich auch so, aber Priester im Zölibat und gar in Mittelalter oder Frühneuzeit sind keine normalen Leute.
Sexualität wurde als niederes tierisches Erbe angesehen und verdammt. Und da ein geweihter Priester keine niederen Triebe hat (Es kann nicht sein, was nicht sein darf), wird eben das Objekt der Begierde verteufelt.
Mit Kastrationsangst hat das gar nichts zu tun. Denk nur mal an Abelard, der erst durch Kastration zum vorbildlichen Christen wurde!

Ich weiß nicht, die radikale Verneinung aller bestehenden Anschauungen, Werte, Ordnungen..... ist ein Punkt wo man irgendwann hinkommt als Mystiker,

Vielleicht bin ich noch nicht Mystiker genug, aber mein Weg führt eher in Richtung Gleich- nein Allgültigkeit aller Anschauungen, aber das ist vielleicht am Ende das selbe :rolleyes:

aber du weißt, ohnehin viel mehr, als du preisgibst; deine Signatur verrät dich!


LG Hutstock :koenig:
 
Sehe ich auch so, aber Priester im Zölibat und gar in Mittelalter oder Frühneuzeit sind keine normalen Leute.
Sexualität wurde als niederes tierisches Erbe angesehen und verdammt. Und da ein geweihter Priester keine niederen Triebe hat (Es kann nicht sein, was nicht sein darf), wird eben das Objekt der Begierde verteufelt.
Mit Kastrationsangst hat das gar nichts zu tun.
Ich denke auch nicht, dass es etwas mit Kastrationsangst zu tun hat. Ich denke weiterhin, dass es nichtmal was mit Sexualität zu tun hat. Es ist Jahrtausende altes Machtgehabe!

Das Intuitive, die "Hexen", das Weibliche (außer Mutti) repräsentiert eine Macht, die man verloren hat, wenn man abgewiesen (erwachsen) wird. Man(n) verliert Schutz, Geborgenheit, Wärme und die Möglichkeit sich fortzupflanzen.

Es ist die existentielle Angst vor einem Ausgestoßen werden. Das hat relativ wenig mit Trieben zu tun, eher damit, dass Priester in der RKK das Werkzeug der institutionellen Machterhaltung sind. Mit Frauen an ihrer Seite kann es durchaus sein, dass diese Angst verloren wird, und IHR Machtgewinn aus dem Patriarchat ein Matriarchat macht (als Ausgleich erst mal in Zuhause). Das permanente Zölibat verhindert das Vertrauen in das Andere, Fremde.

Frauen, die machtgeil sind, gibt es ja auch zuhauf. Da spielt das Gefühl bzw. die Angst vor dem Unbekannten, das man nicht mehr kontrollieren kann, das nicht greifbar ist, für die Gruppenzugehörigkeit auch eine Rolle.

LG Loge33
(mit der geheimsten aller geheimbündnerischen Gruppen konform)
 
Es geht nicht darum alle Vorstellungen fallen zu lassen sondern sich leerzumachen von allen Dogmas.
Manchmal muß der Kelch eben erst leer sein bevor man ihn wieder füllen kann.
Zitat von mir:
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Da kommt man hin aber da bleibt man nicht stehen. Außerdem es gibt keine gottlosen Wesen, höchstens unbewußte.

jemand , der sich mit einem "nihilistischen mystiker" vergleicht ist halt bisschen anders wie die Sachen, die man normal zu Gesicht bekommt vorallem , wo doch die LIEBE "ALLES" sein sollte? und nicht nichts?
 
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jemand , der sich mit einem "nihilistischen mystiker" vergleicht ist halt bisschen anders wie die Sachen, die man normal zu Gesicht bekommt vorallem , wo doch die LIEBE "ALLES" sein sollte? und nicht nichts?

Ahhhhhh alles nur Liebe...soweit sind die "Menschen" auf der Erde noch lange nicht.:kuss1:

Für mich würde schon Toleranz, Humanität, Hilfsbereitschaft usw.ausreichen, um die Probleme des Alltags zu lösen.

Ich mach mir immer den Spaß, gerade bei Menschen die mir auf die Nerven gehen, ganz freundlich zu bleiben, dem konnte bis jetzt noch keiner widerstehen.
So wie es einen bösen Blick gibt, gibt es auch einen liebenden/ wohlwollenden, probiers das funzt...und ratz faz bist du magisch:zauberer1
 
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