Was Magie ist, was sie nicht ist, was sie gar nicht ist ;)

Hallo Frater,

Ich machte nur gerade einen Ausflug in die Tiefenpsychologie. Freud, die "bezahnte Vagina", etc... Wobei ich glaube, es geht noch tiefer, als nur Kastrationsangst.


Darstellung des "Höllentores" in einer Kirche in Poitiers (Frankreich)

Eine Kirche, die das Zöllibat erfunden hat, hat bestimmt keine Kastrationsängste, eher im Gegenteil.

LG Hutstock
 
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Ich machte nur gerade einen Ausflug in die Tiefenpsychologie. Freud, die "bezahnte Vagina", etc... Wobei ich glaube, es geht noch tiefer, als nur Kastrationsangst.
Darstellung des "Höllentores" in einer Kirche in Poitiers (Frankreich)
Aufgemerkt nun also:
Ich sehe hier ein sich selbst bestätigendes System von Archetypen. Nicht mehr und nicht weniger. Kastrationsangst gibt es sicherlich innerhalb dieser Welt.
Mich hat aber deine Formulierung "generell" überrascht.
Könntest du die Vermutung der Tiefe konkretisieren (oder abstrahieren)? Es geht mir nicht um das Thema der Sexualorgane, sondern um deine Aussage, dass du glaubst es sei generell vorhanden! Weiter gedacht würde das bedeuten, dass diese Angst ein männliches Merkmal ist. Aber du wirst mir zustimmen, dass es keine Bedingung für Männlichkeit ist?
Also, Hosen runter und gerade gestanden: inwieweit generell?
LG Loge33
 
a418

Es geht um das systemimmanente Feld, das ist alles

Ein Feld ohne Beziehungen, Kräfte, Verhältnisse, ist in meiner Begriffswelt eine ziemlich statische Sache. Was könnte dieses Feld mit Magie zu tun haben? Es ist doch bestenfalls die Bühne für den Magier, nicht die Magie.

...Da aber Magie die Wissenschaft von den Beziehungen der Dinge ist...

Ich würde Magie auch nicht als Wissenschaft bezeichnen, sondern als Technik, da es um Anwendung geht. Eine 'Wissenschaft' wäre die Mystik!


An Frater:

wenn dein Beitrag nicht ernst gemeint war, vergiß einfach meine Antwort.
 
Hallo Hutstock!

Hääää Warum hat denn die Kirche das Zölibat erfunden, weil sie Angst vor der weiblichen Macht hatte.
Warum wurden denn Frauen als Hexen verbrannt, weil sie ein geheimmes Wissen hatten.

Ich glaube da hat Frater gar nicht Unrecht auch Freud hatte Frauen gegenüber Minderwertigkeitskomplexe, heute lachen wir über seinen Sexismus *lol*

:schnl:
 
a418



Ein Feld ohne Beziehungen, Kräfte, Verhältnisse, ist in meiner Begriffswelt eine ziemlich statische Sache. Was könnte dieses Feld mit Magie zu tun haben? Es ist doch bestenfalls die Bühne für den Magier, nicht die Magie.

Die Kosmologe mutmassen zumindest, dass aus einem solchen feld gleich das ganze Universum entstanden ist ;)

418
 
Aufgemerkt nun also:
Ich sehe hier ein sich selbst bestätigendes System von Archetypen. Nicht mehr und nicht weniger. Kastrationsangst gibt es sicherlich innerhalb dieser Welt.
Mich hat aber deine Formulierung "generell" überrascht.
Könntest du die Vermutung der Tiefe konkretisieren (oder abstrahieren)? Es geht mir nicht um das Thema der Sexualorgane, sondern um deine Aussage, dass du glaubst es sei generell vorhanden! Weiter gedacht würde das bedeuten, dass diese Angst ein männliches Merkmal ist. Aber du wirst mir zustimmen, dass es keine Bedingung für Männlichkeit ist?
Also, Hosen runter und gerade gestanden: inwieweit generell?
LG Loge33




Ok, das "generell" ist mir rausgerutscht. Ich kann keine generellen Aussagen über alle Männer treffen. Ich bitte das nicht so auf die Goldwaage zu legen. Freudscher Versprecher? :dontknow:

Ich kann mir aber vorstellen, dass die unbewußte Angst vor Kastration bei Männern erheblich ist. Kann der Mann sich nicht mehr fortpflanzen ist er eigentlich "nutzlos". Seine Aufgabe kann er nicht mehr erfüllen. Bei einigen Säugetieren (und wir sind Säugetiere) werden diese Männchen aus dem Rudel ausgestoßen weil sie von jüngeren potenteren Männchen abgelöst werden und sterben

Nach Freud (glaube ich) hat das männliche Kind Angst vor der Vagina, weil es sie als Wunde sieht, also eigentich nicht als gefräßig im Sinne von "abbeißen". Freud meint das männliche Kind, denkt dort sei mal ein Penis gewesen.

Andere (ich müsste da jetzt recherchieren, woher das stammt, habe aber wenig Zeit) sind der Meinung die Vagina wird als gefräßiges, gezahntes Ungeheuer (vagina dentata) unbewußt wahrgenommen, die den Penis abbeißen kann.


Ich spiele jetzt mal nur mit Gedanken. Achtung Brainstorming, deshalb vielleicht wirr. :D


Ich habe jetzt einfach mal weitergesponnen, dass die Angst vielleicht eher etwas "Geburststraumatisches" habe kann oder die Angst vor dem Kreislauf des Lebens. Wir kommen aus dieser "dunklen Höhle" und gehen wieder zurück in die Dunkelheit, wenn wir sterben.

Die "Angst" vor der Weiblichkeit, die Angst vor dem Tod? Die Frau als Herrscherin über Leben und Tod? Das muss nicht der physische Tod sein.
Die Angst vor der Hölle? Der linke weibliche Weg, ist ja der Weg, der imho in die Unterwelt führt (aber auch wieder heraus) nur die Angst vor dem Weg, ist sicher gegeben. Diese Angst wiederum ist aber nicht nur eine männliche Angst.

Gehirnfick ex
 
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