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Was ist los mit den Menschen?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Engel 82, 11. Dezember 2017.

  1. Engel 82

    Engel 82 Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    75
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    Hey,ich habe den Eindruck,dass die Menschen heutzutage sich alle zurück ziehen.Im Internet schreiben alle irgendwann nicht mehr zurück oder man wird blockiert,die Leute interessieren sich nicht für einander und das Herzliche hat auch nachgelassen. Aber das beklagen auch Freunde von mir.Kennt ihr das genauso...wenn ja was meint woran das liegt?
     
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  2. SoulCat

    SoulCat Nalyë elen ya cala silë tindómessë Mitarbeiter

    Registriert seit:
    18. Juni 2013
    Beiträge:
    12.910
    Ort:
    Tirol
    Ja Isolation und Trennung nimmt gefühlt zu.


    Auf der anderen Seite, es ist ein positives Zeichen, wenn die Menschen für dich sein können.
    Aus der Bedürftigkeit heraus kommen
     
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  3. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Nehme ich ebenfalls wahr … es hat mit der Lebensweise zu tun.
    Beobachte ich anders. Unzufriedenheit - die Bedürftigkeit nimmt zu. Aber kann dann doch nicht gelebt werden.
     
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  4. Lincoln

    Lincoln Guest

    Am Internet.

    Früher: Hey komm, mach doch mit (Ach nee, keine Lust.) Musst ja nicht lange, gibt auch Cappuchino und Schach (nee, lass mal, fühl mich nicht danach) Siegfried kommt auch (Du bist ne echte Nervensäge) Ich weiß. Und du n Miesepeter (Naja, ok, doch na 2 Stunden mach ich spätestens die Biege) Wir werden sehn.....
     
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  5. the_pilgrim

    the_pilgrim Guest

    Nach dem Krieg gab es bei uns eine sehr intensive Phase des füreinander-da-seins, komme was wolle. Füreinander da sein, Helfen, Höflichkeit und Freundlichkeit waren sehr viel wichtiger als persönliche Bedürfnisse, es war oberste Priorität, persönliche Bedürfnisse zu haben war ein absolutes NO-GO.

    Ich glaube, dass diese sich schon über Jahrzehnte entwickelnde Phase des sich-voneinander-weg-Bewegens eine der Ursache entsprechend ausgeprägte Reaktion auf dieses überzogene, oft geheuchelte Miteinander ist. Gesellschaftlich ist das ICH aktuell wichtiger als das WIR, das jede*r für sich entsprechend auslebt. Es wird vermutlich wieder eine - wenn auch nicht mehr so übertriebene - WIR-Phase der Höflichkeiten und Freundlichkeiten geben, dann wieder eine ICH-Phase. Die Ausprägungen werden immer weniger, bis sich ein gesundes WIR-ICH-Verhältnis etabliert hat.

    Behaupte ich mal so, ist nur so eine Vermutung... jedenfalls geschehen viele Dinge in Wellen. Warum nicht auch so etwas?

    Parallel dazu leben wir gesellschaftlich auch übertrieben stark den Spaß-Faktor aus, der zu der Zeit ebenfalls auf Null runtergeschraubt war. Von erst-die-Arbeit-dann-das-Vergnügen-wenn-noch-Zeit-dafür-da-ist zu erst-das-Vergnügen-und-nur-nebenbei-so-viel-Arbeit-wie-unbedingt-nötig. So oder so ähnlich.
     
  6. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

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    Eine sehr optimistische Einstellung.
    Nur gibt uns die Vergangenheit ein klares Bild von einem sich ständig wiederholenden Muster: auf den Frieden muss Krieg folgen. Warum wohl?
    Na, irgendwie zeichnet sich doch ab, was die Menschen dazu bewegt.
    Oder gibt es etwa Aufzeichnungen von vergangenen Wir-Ich-Wellenbewegungen? Und warum sollte es diesmal anders sein?

    Wir Menschen haben uns eine große Erinnerungskultur erbaut und doch verliert sie an Ernsthaftigkeit und erntet lieber genervtes Stirnrunzeln unter der Jugend, wie ich selbst miterlebe.
     
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  7. Lincoln

    Lincoln Guest

    Hast du noch nie erlebt:

    Friedrich wollte eigentlich auf ne Hühnerausstellung und ich mir n Filmabend machen, doch gestern rief Erika an und sagte, dass ihr Vater Geburtstag nachfeiert und da "müssen wir" natürlich hin.
     
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  8. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Doch, sicher, Weihnachten bspw ist wieder so ein Datum.
     
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  9. Lincoln

    Lincoln Guest

    Wir müssen - steht meiner Meinung nach für "Miteinander"
    Wir wollen - steht meiner Meinung nach für "Füreinander"

    Letzteres hab ich nur selten erlebt und ersteres stand in den 80ern im Kanon. Aus diesem "Wir müssen" hab ich mich dann nach und nach rausgezogen. Wenn ich dieses "Wir wollen" gesehen habe und es mir schmeckte, war ich durchaus bereit mitzumachen. Seit Ende 2006 ersetzt das Internet dieses "Wir müssen" für mich. Denn ich geh lieber ins Netz als irgendwas zu müssen.

    Opa hat mir oft vom Krieg erzählt. Sie wollten und brauchten nach dem Krieg den Zusammenhalt. Es war ein Herzensbedürfnis. Später ist dieses Brauchen in "Gewohnheit" umgeschlagen und wurde vom Kopf gesteuert, nicht mehr vom Herzen. Die kopfgesteuerte Höflichkeit war Triebkraft des "Wir müssen".

    Wenn du die Abfolge Frieden und Krieg "siehst", weshalb dann nicht auch das Wir und Ich ? Wenn das Herz flöten geht, entwickelt sich das kopflastige Ich stärker.
     
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  10. the_pilgrim

    the_pilgrim Guest

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    Weil immer mehr Menschen - z.B. durch Therapie - kapieren, dass Wut nicht ausagiert werden muss, dass alte Konflikte gelöst werden können statt durch Auge-um-Auge aufrecht erhalten werden zu müssen. Wir müssen eigentlich nur noch dafür sorgen, dass wir ein Schulsystem hinkriegen, das selbstständiges Denken und Individualität fördert statt es im Keim zu ersticken and Bob is your uncle. Naja, und das weltweit... ein Klacks also :rolleyes: Jedenfalls: dann hätten die Medien keine solche Macht mehr und Angstmache in großem Umfang würde nicht mehr funktionieren. Statt auf Schwächeren rumzutrampeln würden die tatsächlich Verantwortlichen an den Pranger gestellt und genötigt das Richtige zu tun oder ihre jeweiligen Posten an qualifiziertere Personen abzugeben.

    Ich halte das für möglich. Ob ich es noch erleben werde? Wohl kaum, dafür sind mehrere Generationen nötig. Aber wir können schon mal anfangen die Grundsteine zu legen. Grundeinkommen plus ein Schulsystem, das sowohl Gemeinschaft als auch Individualismus fördert. Das ist meine Weltrettungsformel.
     
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