Warum spirituelle Menschen tun als ob sie keinen Humor hätten

chocolade

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Man sagt, spirituelle Menschen seien erleuchtet,
als hätten sie das Leben schon einmal aus der Vogelperspektive betrachtet
und dabei beschlossen, dass Lachen nur etwas für Bodenständige sei.

Sie tragen ihre Ruhe wie einen weichen Schal,
der sie vor der Kälte der Welt schützt
und vor dem lauten, frechen Kichern, das aus der Tiefe kommt.

Vielleicht liegt es daran, dass sie zu sehr damit beschäftigt sind,
die Sterne zu zählen, die in ihren Augen tanzen,
um zu merken, dass jemand gerade über den Witz in der Ecke stolpert.

Oder sie haben Angst, dass ein Lachen
die Aura stört
wie ein kleines Kind, das in einem Museum Bäh! ruft
und damit alle heiligen Statuen beleidigt.

Manchmal glaube ich, spirituelle Menschen haben einfach eine andere Art von Humor:
den subtilen, inneren Witz, der nicht nach außen dringt.

Sie lachen in sich hinein,
wie jemand, der heimlich eine Schokoladentafel isst
und hofft, dass niemand das Rascheln hört.

Oder vielleicht ist es ganz anders:
Vielleicht haben sie Humor, aber er ist so tief,
dass er nur in der Stille hörbar wird.

Ein leises Haha im Wind,
ein Schmunzeln in der Meditation,
ein Kichern im „Aha“-Moment,
wenn das Universum ihnen zeigt,
dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen.

Denn wer ständig nach dem Sinn sucht,
hat irgendwann erkannt:
Das Leben ist ein riesiger, wunderbarer Witz.
Und der größte Humor liegt darin,
dass wir alle glauben, wir müssten ihn verstehen.

So sitzen sie da, mit ihrem Latte Macchiato und ihrer inneren Ruhe,
und schauen auf uns herab –
nicht herablassend, sondern wie ein weiser Opa,
der weiß, dass das Leben eine Mischung aus Karma und Kaffeeflecken ist.

Sie lächeln.
Und wenn du genau hinsiehst,
siehst du es:
ein winziges, verschmitztes Funkeln in ihrem Blick,
das sagt:
„Ich lache nur nicht laut,
weil ich sonst die Erleuchtung verschrecke.“
 
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Licht und Dunkelheit

Licht steht früh auf,
macht Yoga, trinkt Zitronenwasser
und sagt Dinge wie:
„Alles passiert aus einem Grund“

Dunkelheit wacht irgendwann auf,
schaut die Zimmerpflanze an und fragt:
„Aber welcher Grund, genau?“

Licht liebt Affirmationen.
Dunkelheit liebt ehrliche Gespräche um 2:37 Uhr.

Licht sagt: „Loslassen!“
Dunkelheit sagt: „Ja, gleich. Ich halt das noch kurz fest.“

Licht ist der Motivationscoach.
Dunkelheit ist die Therapeutin mit Humor
und leichtem Augenrollen.

Und wenn sie sich streiten,
merken sie irgendwann:
Licht braucht Dunkelheit, um weich zu werden.
Dunkelheit braucht Licht,
um nicht alles zu ernst zu nehmen.

Spirituell gesehen sind sie kein Gegensatz –
sie sind eine WG.
Unordentlich. Liebevoll. Erleuchtet auf ihre Art.
 
Man sagt, spirituelle Menschen seien erleuchtet,
als hätten sie das Leben schon einmal aus der Vogelperspektive betrachtet
und dabei beschlossen, dass Lachen nur etwas für Bodenständige sei.

Sie tragen ihre Ruhe wie einen weichen Schal,
der sie vor der Kälte der Welt schützt
und vor dem lauten, frechen Kichern, das aus der Tiefe kommt.

Vielleicht liegt es daran, dass sie zu sehr damit beschäftigt sind,
die Sterne zu zählen, die in ihren Augen tanzen,
um zu merken, dass jemand gerade über den Witz in der Ecke stolpert.

Oder sie haben Angst, dass ein Lachen
die Aura stört
wie ein kleines Kind, das in einem Museum Bäh! ruft
und damit alle heiligen Statuen beleidigt.

Manchmal glaube ich, spirituelle Menschen haben einfach eine andere Art von Humor:
den subtilen, inneren Witz, der nicht nach außen dringt.

Sie lachen in sich hinein,
wie jemand, der heimlich eine Schokoladentafel isst
und hofft, dass niemand das Rascheln hört.

Oder vielleicht ist es ganz anders:
Vielleicht haben sie Humor, aber er ist so tief,
dass er nur in der Stille hörbar wird.

Ein leises Haha im Wind,
ein Schmunzeln in der Meditation,
ein Kichern im „Aha“-Moment,
wenn das Universum ihnen zeigt,
dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen.

Denn wer ständig nach dem Sinn sucht,
hat irgendwann erkannt:
Das Leben ist ein riesiger, wunderbarer Witz.
Und der größte Humor liegt darin,
dass wir alle glauben, wir müssten ihn verstehen.

So sitzen sie da, mit ihrem Latte Macchiato und ihrer inneren Ruhe,
und schauen auf uns herab –
nicht herablassend, sondern wie ein weiser Opa,
der weiß, dass das Leben eine Mischung aus Karma und Kaffeeflecken ist.

Sie lächeln.
Und wenn du genau hinsiehst,
siehst du es:
ein winziges, verschmitztes Funkeln in ihrem Blick,
das sagt:
„Ich lache nur nicht laut,
weil ich sonst die Erleuchtung verschrecke.“
was genau ist für dich ein spiritueller mensch ?
 
Und wenn sie sich streiten,
merken sie irgendwann:
Licht braucht Dunkelheit, um weich zu werden.
Dunkelheit braucht Licht,
um nicht alles zu ernst zu nehmen.

Spirituell gesehen sind sie kein Gegensatz –
sie sind eine WG.
Unordentlich. Liebevoll. Erleuchtet auf ihre Art.
Oder "sie" erkennen dass z.B. Lachen und Weinen - eben einfach "nur" die 2 Seiten ein und derselben persönlichen Ego-Medaille darstellen...

Getriggert durch die subjektive „innere“ Perspektive, die man gerade bei seinen Betrachtungen des vermeintlichen „Außen“ - im gegenwärtigen Moment (bewusst/unbewusst) jeweils einnimmt, denke ich.
 
Ein-Aus-Klang

Lausch der Sterne Sinfonie,
hör sie jubeln, hör sie stöhnen ...
Schicksals Klang, zu Stille er zerrinnt.

Ewige Vergänglichkeit,
wie sie weinen, wie sie lachen ...
Wo bist du, wenn ihr Ton verklingt?​

-Elfman, Feb. 2007 -
 
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