Warum Leid existiert

Und mir fällt immer mal wieder auf, wie generalisierend und abwertend du schreibst.

Im Grunde, bekomme ich den Eindruck, kannst du Menschen, die tieferen Sinn suchen, nicht einfach sein lassen, sonst würdest du ihnen ja auch nicht so gerne raten wollen, es so zu machen (wie auch hier im thread bspw.) und das logisch denken und pragmatisch-egoistische leben hier so gerne hochhalten.
Ich vermute sogar eine sehr latente Neugier, was es mit diesem Sinn, oder der Verbundenheit auf sich hat. Aber das musst du natürlich nicht zugeben.


Ich bin seit 10 Jahren hier im Forum und das ist eben mein Eindruck von den meisten der Esoteriker.

Ich weiss gar nicht wo ich wem was geraten habe. Das tu ich nämlich gar nicht gern, weil Ratschläge kaum was nützen und so gut wie nie auf andere umgemünzt werden können.
Aber vielleicht meinst du ja mein Wortspiel von ein paar Seiten vorher. Oder du verstehst die Ironie nicht - ohne Schild.

Und ja, ich bin Pragmatiker, aber deswegen muss man noch lange kein Egoist sein - das bin ich nämlich eigentlich gar nicht. Darf man eigentlich als Esoteriker vorverurteilen? Ist das nicht schlecht für´s Karma ... :confused:


:o
Zippe
 
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Es wäre schön, wenn die Entwicklung noch in Richtung eines Wir-Gefühls gehen könnte.
ich denke, dass sich das wir-gefühl automatisch aus der erworbenen achtsamkeit ergibt (ergeben wird), die den anderen so sein lässt wie er ist, wenn er denn ebenfalls achtsam ist.
wenn alle menschen achtsam geworden sind, werden sie auch zusammenhalten.
Das heisst ja auch, das Unbewusste nicht von Generation zu Generation weiter zu geben , sondern mal etwas aufzuräumen, was eben bei jedem selbst anfängt.
das unbewusste wird nicht nur von generation zu generation weitergeben, es wird vielmehr um die erfahrungen jeder generation erweitert. (stichwort kollektives unbewusstes)
aufzuräumen gilt es beim verdrängten - irrenden schlüssen, die weitergegeben werden von generation zu generation, und damit verbundenem irrenden verhalten.
Gerald Hüther (ich hab ihn schon mehrmals erwähnt, find ihn halt gut:)) hat diese Entwicklung hin zum Wir-Gefühl sehr schön und verständlich aus neurobiologischer Sicht beschrieben in seinem neusten Buch (Was wir sind und was wir sein könnten). Ein Plädoyer für eine Gesellschaft mit mehr Raum und Zeit für das Wesentliche.
ich gebe zu hüther nicht zu kennen - ich lese schon seit langem überhaupt keine einschlägigen bücher mehr - nur noch romane.
aber - eine gesellschaft mit mehr raum und zeit für das wesentliche wäre natürlich schön -
die definition was für den einzelnen wesentlich ist, müsste eben dem einzelnen überlassen bleiben.
Ja. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich in dieser Gesellschaft entfalten können, ihren Platz finden, weil sie sozusagen den Puls der Zeit leben, mit ihren Schwierigkeiten und mit allfälligem Leiden auch relativ gut umgehen können...
Aber das scheint mir ein eher geringer Teil zu sein. Sehr viele stehen unter Last und Spannung, leiden an den Anforderungen des Systems und werden irgendwann krank .
ja, ich bin sowieso der auffassung, dass sich die verdrängung nicht gelebter anteile irgendwann somatisiert.
 
Ich bin seit 10 Jahren hier im Forum und das ist eben mein Eindruck von den meisten der Esoteriker.

Ich weiss gar nicht wo ich wem was geraten habe. Das tu ich nämlich gar nicht gern, weil Ratschläge kaum was nützen und so gut wie nie auf andere umgemünzt werden können.
Aber vielleicht meinst du ja mein Wortspiel von ein paar Seiten vorher. Oder du verstehst die Ironie nicht - ohne Schild.

Und ja, ich bin Pragmatiker, aber deswegen muss man noch lange kein Egoist sein - das bin ich nämlich eigentlich gar nicht. Darf man eigentlich als Esoteriker vorverurteilen? Ist das nicht schlecht für´s Karma ... :confused:


:o
Zippe

Naja, ich finde trotzdem Generalisierungen und Abwertungen nicht konstruktiv. UNd du willst doch sicher als Mensch und Individuum in deinem So-Sein wahrgenommen werden, das möchte ich und jeder andere wahrscheinlich auch. Warum siehst und sprichst du von dem Esoteriker, warum nicht einen Menschen, der - halt anders als du - Sinn sucht? Das wäre dann den Gedanken praktisch angewandt, dass es halt "viele unterschiedliche Mensch gibt." Aber es ist natürlich schon so, dass einem Menschen in seinem So-Sein zu begegnen und entsprechend achtsam zu kommunizieren auch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Ich glaube, du darfst dich nicht wundern, wenn du hier in diesem Forum als oberflächlich rüberkommst.

Ich meinte das mit dem "das tät ich dir raten und nicht nur dir" zu Magdalena. Möglich, dass ich die Ironie nicht verstanden habe.
Meiner Meinung nach hast du in diesem Forum schon oft geraten, auch wenn jemand explizit HIlfe sucht...

Du fühlst dich vorverurteilt? Bist du jetzt etwa empfindlich?
Natürlich muss man als Pragmatiker noch kein Egoist sein. Ich hab dir meine Eindrücke geschildert, die einerseits aus deinem Schreibstil resultieren und andrerseits auch daraus, dass du ja das Ego gerne sozusagen verteidigst vor den sogenannten Esoterikern.
 
Aber hinter dem allen gibt es doch Schöpfungsgesetze, wie Sachen ablaufen. Und zwar absolut für jeden von uns. Nur die Auswirkung davon ist individuell. Aber diese beiden Tatsachen kann man nicht in einen Topf schmeißen.
schon bei der definition der 'schöpfungsgesetze' gehen die meinungen sehr weit auseinander -
die unterschiedlichsten glaubenssätze bekriegen einander.
deshalb hinterfrage ich sie alle und suche sie zu transformieren.
in allem was jemals gedacht worden ist steckt ein teil der wahrheit -
aber erst die puzzleteilchen so zusammengefügt, dass sie ein stimmiges gesamtbild ergeben wird letztlich die lösung bringen.
Was ich nicht verstehe, warum diese Hintergründe nur sehr wenige interessieren, kann man doch durch deren Kenntnisse - des Allgemeinen - zu Lösungen für sein Persönlich-Individuelles gelangen.
ja.
Einfaches Beispiel dazu: Sympathie-Antipathie. Letzlich sind das rein energietische Prozesse, die auf der Anziehung der Gleichart gründen. Der Ablauf ist natürlich sehr komplex, weil es von den Betroffenen nur Anteile sind, die in Resonanz gehen und jeder dieser Anteile eine lange Geschichte haben kann usw.
Aber das Prinzip ›Anziehung‹ bleibt davon unberührt. Und so gibt es auf der gesetzmäßigen Ebene für alles Gründe, warum die Abläufe so sind, wie sie vonstatten gehen. Das Sichtbare ist natürlich individuell.
wenn ich dich richtig verstehe meinst du, dass uns immer das begegnet was uns weiterbringt darin uns selbst zu erkennen - wenn wir die begegenung so verstehen können?
in diesem sinn - ja.
Also gibt es für alles einen Sinn - und damit natürlich keinen Zufall - und zwar bis ins kleinste Detail.
ich erkenne auch in allem und jedem die sinnhaftigkeit -
der begriff 'zufall' gefällt mir persönlich in diesem kontext so nicht -
für mich ist der 'zufall' das was mir zufällt -
also gibt es den zufall sehr wohl -
so wie ich ihn verstehe.
Es gibt sehr wohl einen allgemeinen Lebenssinn für das Wesen Mensch als solches. Einen übergeordneten.
welchen erkennst du?
Der Weg wieder ist persönlich-unterschiedlich. Gründe, warum wie wie leiden, warum wie überhaupt leiden, was richtig und falsch ist (also die Begriffe) und und und. Die Kenntnis Dessen-was-dahinter-Steht ermöglicht es uns aber, Hilfreiches für unser sehr persönliches Leben abzuleiten.
erfahrenes wissen ist der schlüssel, ja.
bei nur angelesenem bin ich eher skeptisch.
Verstehst du, was ich meine?
ganz sicher bin ich mir nicht.
ich lese ja nur.;)
Und nun zum Kochrezept. Jedes Gericht - jeder Mensch - ist natürlich anders und auch die Zutaten - persönliche Geschichte - aber: Zum Kochen braucht man Hitze, egal ob Nudelsuppe oder Thai-Curry, zum Quellen Wasser, mir Druck wird alles schneller gar. Und auch wenn Gerichte und Zutaten eine unglaubliche Vielfalt ergeben, tut man sich einfach bedeutend leichter, wenn man um die Gegebenheiten, wie ›man kocht‹ weiß. Ja ...?
sicher - aber es ist eben nicht leicht das unbewusste wissen mit dem bewussten verstand in einklang zu bringen - eine kooperation zu kreieren, die sich gegenseitig so befruchtet, dass sie zu einem neuen ganzen wird.

ps: hätt' ich fast vergessen. :D
 
Naja, ich finde trotzdem Generalisierungen und Abwertungen nicht konstruktiv. UNd du willst doch sicher als Mensch und Individuum in deinem So-Sein wahrgenommen werden, das möchte ich und jeder andere wahrscheinlich auch.

Ich hab da nicht so ein Augenmerk drauf, weil ich werd ja eh wahrgenommen. Also was man hat, das vermisst man vielleicht nicht so ...


Warum siehst und sprichst du von dem Esoteriker, warum nicht einen Menschen, der - halt anders als du - Sinn sucht? Das wäre dann den Gedanken praktisch angewandt, dass es halt "viele unterschiedliche Mensch gibt." Aber es ist natürlich schon so, dass einem Menschen in seinem So-Sein zu begegnen und entsprechend achtsam zu kommunizieren auch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Ich glaube, du darfst dich nicht wundern, wenn du hier in diesem Forum als oberflächlich rüberkommst.

Ich hab nicht das Gefühl, außer hier jetzt, dass mich die Menschen als oberflächlich empfinden. Die meisten tun das nicht. Viele kennen mich halt länger und besser oder können vielleicht auch besser verstehen ...

Ich agiere sehr achtsam, ich versuche immer höflich zu bleiben, aber ich sag halt was dagegen, wenn ich anderer Ansicht bin.
Ich bin zumindest in 10 Jahren noch nie gesperrt worden ... :D



Ich meinte das mit dem "das tät ich dir raten und nicht nur dir" zu Magdalena. Möglich, dass ich die Ironie nicht verstanden habe.
Meiner Meinung nach hast du in diesem Forum schon oft geraten, auch wenn jemand explizit HIlfe sucht...

Ich rate ungern. Ich kann Beispiele bringen, wie ich es mache, aber bei anderen funktioniert das halt nicht, kann es ja gar nicht - schon wegen einer ganz anderen Grundeinstellung.


Du fühlst dich vorverurteilt? Bist du jetzt etwa empfindlich?
Natürlich muss man als Pragmatiker noch kein Egoist sein. Ich hab dir meine Eindrücke geschildert, die einerseits aus deinem Schreibstil resultieren und andrerseits auch daraus, dass du ja das Ego gerne sozusagen verteidigst vor den sogenannten Esoterikern.


Ich bin kaum empfindlich und schon gar nicht, was hier das Forum betrifft. Eher schon in meinem direkten Umfeld.

Und ja, das Ego wird hier in die Ecke gestellt - ich verteidige eben gerne Minderheiten.

Ich kenn meinen Schreibstil - und manche können damit umgehen, dahinter blicken und manche können es eben nicht. Aber ganz im esoterischen Stil - das ist nicht mein Problem, damit kann man oder auch nicht, sich auseinandersetzten ...
Und mir ist es ganz wirklich schnurzegal, ob das jemand tut.
Ich könnt ja auch schreiben, wie arm ich bin und wie tragisch mein Leben verlaufen ist, dann hätt ich vielleicht alle Sympathien hier, aber muss ich mich dafür entschuldigen, dass es mir gut geht? Das passst hat vielen nicht und die versuchen halt immer wieder mich anzugreifen - in 10 Jahren ganz oft passiert. Wir leben halt in einer Neidgesellschaft ...
Ich kenn das nicht nur von hier.


:)
Zippe
 
schon bei der definition der 'schöpfungsgesetze' gehen die meinungen sehr weit auseinander -
die unterschiedlichsten glaubenssätze bekriegen einander.

Ich glaube, dass das daran liegt, dass wir nicht gewohnt sind, zu Ende zu denken. Mir kam da mal ein Metapherbild: Das Schöpfungswissen wäre ein Dreieck, sagen wir, einen Meter hoch. Oben ist All-Wissen. Wir sitzen irgendwo weiter unten, vielleicht zehn Zentimter, egal. Beim Ergründen gehen wir, verallgemeinernd hinauf, entdecken was und sagen Oh, DAS ist es jetzt. Sind aber vielleicht auf 20cm. Wenn man von dort ein formgleiches Drieeck nach unten zeichnet, dann wird man mit der erlangten Erkenntnis diese Fläche erfassen. Aber nicht all das andere daneben (was im großen Dreieck ist). Wem andern geht es mit seinem Dreieck ähnlich, die Spitze ist aber horizontal wo anders. Wenn DA jeder sagt, ich hab Recht, dann kann das nur schiefgehen. Also: versuchen, zu Ende zu denken, also weiter hinaufzukommen, als gleich beim ersten Erfolg Hurra ich habs zu schreien.

deshalb hinterfrage ich sie alle und suche sie zu transformieren.
in allem was jemals gedacht worden ist steckt ein teil der wahrheit -
aber erst die puzzleteilchen so zusammengefügt, dass sie ein stimmiges gesamtbild ergeben wird letztlich die lösung bringen.
Transformieren? Du meinst, die Dreiecke puzzlegleich zusammenzusetzen? Deckt natürlich mehr ab, aber Lösung ist es auch keine wirkliche. 20cm. Oder 50. Je mehr gegen 100, desto zwar allgemeiner, aber auch allgemeingültiger.

JimKnopf schrieb:
Einfaches Beispiel dazu: Sympathie-Antipathie. Letzlich sind das rein energietische Prozesse, die auf der Anziehung der Gleichart gründen. Der Ablauf ist natürlich sehr komplex, weil es von den Betroffenen nur Anteile sind, die in Resonanz gehen und jeder dieser Anteile eine lange Geschichte haben kann usw.
Aber das Prinzip ›Anziehung‹ bleibt davon unberührt. Und so gibt es auf der gesetzmäßigen Ebene für alles Gründe, warum die Abläufe so sind, wie sie vonstatten gehen. Das Sichtbare ist natürlich individuell.
wenn ich dich richtig verstehe meinst du, dass uns immer das begegnet was uns weiterbringt darin uns selbst zu erkennen - wenn wir die begegenung so verstehen können?
Deiner Aussage stimme ich voll zu, gemeint habe ich es etwas anders. Zum Beispiel ist das Resonanzgesetz ein Schöpfungsgesetz. Gilt für jeden (=allgemein, Gesetz). Wirkt sich aber für jeden völlig anders aus (=individuell > komplex).

ich erkenne auch in allem und jedem die sinnhaftigkeit -
der begriff 'zufall' gefällt mir persönlich in diesem kontext so nicht -
für mich ist der 'zufall' das was mir zufällt -
also gibt es den zufall sehr wohl -
so wie ich ihn verstehe.
Sehe ich ebenso


JimKnopf schrieb:
Es gibt sehr wohl einen allgemeinen Lebenssinn für das Wesen Mensch als solches. Einen übergeordneten.
welchen erkennst du?
Sich in Wahrnehmung zu üben, wann man im Fluss ist und wann nicht. Früher dachte ich mal, es wäre Entwicklung, aber die ist sozusagen ein Abfallprodukt.

erfahrenes wissen ist der schlüssel, ja.
bei nur angelesenem bin ich eher skeptisch.
Ja, unbedingt, Wissen vs. Kopf. Wobei ich finde, dass es egal ist, wann und wie etwas zu uns kommt. Wenn es passt, dann ist es ein Wort, eine Geste, ein Absatz, ein Geruch und wir dürfen ein neues Stückchen Wissen in uns begrüßen.

JimKnopf schrieb:
Es gibt sehr wohl einen allgemeinen Lebenssinn für das Wesen Mensch als solches. Einen übergeordneten. Der Weg wieder ist persönlich-unterschiedlich. Gründe, warum wie wie leiden, warum wie überhaupt leiden, was richtig und falsch ist (also die Begriffe) und und und. Die Kenntnis Dessen-was-dahinter-Steht ermöglicht es uns aber, Hilfreiches für unser sehr persönliches Leben abzuleiten.
ganz sicher bin ich mir nicht.
ich lese ja nur. ;)
Sorry, das war von mir verschwurbelt. Sollte heißen, dass es einen übergeordneten Sinn ebenso gibt, wie auch generelle Gründe, wie wir zu unserem Leid kommen, was die Worte richtig und falsch tatsächlich bedeuten, wie ›Zufälle‹ geschehen, warum wir uns üblicherweise nicht an Vorleben erinnern und vieles mehr. Dem entgegen steht das Individuelle, sozusagen das Fleisch, mit dem wir das überall und immer vorhandene Gesetzgerüst bunt füllen.

sicher - aber es ist eben nicht leicht das unbewusste wissen mit dem bewussten verstand in einklang zu bringen - eine kooperation zu kreieren, die sich gegenseitig so befruchtet, dass sie zu einem neuen ganzen wird.
Deswegen eben lernen, wahrzunehmen. Damit werden u.a. auch solche Konflikte sichtbar und man kann entgegenwirken.


Einen schönen Abend und später nicht vergessen: :D (Zähneputzen ;) )
 
Wir leben halt in einer Neidgesellschaft ...

Neidgesellschaft... Ich finde das das wahr ist, je nach Personenkreis. mir wurde auch schon geschadet.. Aber ich habe dann festgestellt, dass der Neid dazu führt, dass der Schader schlechter wird - wenn Neid ausgelebt wird. So weit kann es kommen...

Neid führt zu Schadenfreude, ich habe das erlebt. Auch Eifersucht. Sie führt zu Habgier wahrscheinlich (wenn sie ausgelebt wird)

Dass es das Leid gibt, geht wahrscheinlich für euch auf das Ego zurück.. aber es entsteht auch durch die Ungerechtigkeit.

Ungerechtigkeit entsteht aus dem Unterbewusstsein, wahrscheinlich: gespeicherte schlechte Lebenserfahrung, die man nicht wiederholen möchte, aus Angst davor. Man könnte die Wiederholung dieser befürchteten Lebenserfahrung verhindern wollen, indem man dagegen arbeitet, ohne dass man versucht, dieses mal einen Ausweg - übrigens durch eine Erkenntnis - zu finden.

Lebenserfahrung muss sich nämlich wiederholen bis sie weiter geht. Wenn man zum Teil falsche (schlechte) Erkenntnisse gehabt hat, muss man es wieder mit der entsprechenden Lebenserfahrung, die die Erkenntnis hervorruft, gut machen.

aha: Vergebung ist die Erkenntnis! :) (für den Beschadeten)

LG
 
Aber noch spannender und existentieller finde ich die Frage, warum es die Warum-Frage überhaupt gibt. Allerdings beißt sich das ja irgendwie selber in den Arsch...

Dass der Mensch nach einem Warum sucht, hat - wie alles - einen präzisen Grund.
Das Verlangen zu verstehen ist uns geben als Antrieb zu wachsen.

Zwingender als die Frage, warum wir suchen, ist vielleicht die Frage, warum wir suchen müssen. Wenn die Antwort auf die erste Frage Wachstum ist (Wir fragen nach dem Warum, um zu wachsen), dann könnte man nun fragen: Warum wachsen wir?

Wachstum ist ein Teil der von uns gewählten Erfahrung. Unsere wahre Natur aber muss nicht wachsen. Sie ist in jedem Augenblick vollkommen, war es schon immer und wird es immer sein. Was vollkommen ist kann nicht mehr wachsen.



Das wäre genauso als wenn ich sagen würde:

Der Sinn von Freude ist Leid. Freude existiert, um die Erfahrung von Leid tiefer zu machen.

Nein, denn unsere wahre Natur ist Freude. Alles strebt nach Freude, der Erfahrung dessen, wer wir wirklich sind. Niemand strebt nach Leid. Leid ist aber oftmals ein Mittel um Freude zu erreichen.

Jede menschliche Handlung - wie aber auch das Handeln jeglichen Lebens - strebt nach Freude. Nie nach Leid. Wir tun oft Dinge, von denen wir sagen würden, sie bereiten uns keine Freunde. Tun sie aber dennoch, weil sie uns indirekt zu Freude verhelfen.
 
Leiden existiert weil die Menschen von ihrem sehenden Bewußtsein getrennt sind.

"etwas" zu verstehen oder warum Leid existiert? In dem Wort verstehen ist das Sehen beinhaltet. Ein Bewußtsein das sehen kann seinen Nächsten wie dieser wirklich ist, kann verstehen.

[...]


Verstehe dich Selbst und du verstehst alle(s) was folgt.....

Deine Worte zeugen von Weisheit.
 
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Zwingender als die Frage, warum wir suchen, ist vielleicht die Frage, warum wir suchen müssen. Wenn die Antwort auf die erste Frage Wachstum ist (Wir fragen nach dem Warum, um zu wachsen), dann könnte man nun fragen: Warum wachsen wir?

Wachstum ist ein Teil der von uns gewählten Erfahrung. Unsere wahre Natur aber muss nicht wachsen. Sie ist in jedem Augenblick vollkommen, war es schon immer und wird es immer sein. Was vollkommen ist kann nicht mehr wachsen.
Wir hätten uns praktisch eine Erfahrung gewählt, die aber im Prinzip Nonsens ist? Nee, da passt was nicht zusammen.
 
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