Warum Leid existiert

Ich finde, dass gewisse Dinge im Unterbewusstsein sehr gut aufgehoben sind und ich finde diese Einrichtung ganz wunderbar.

Ich empfinde es irgendwie als Zeitverschwendung oder sinnlos in meinen Unterbewusstsein rumzustochern, weil da evt. vielleicht möglicherweise ja irgendwo irgendwas sein könnte, was ganz dringend bewusst gemacht werden muss ...
Wenn was an die Oberfläche kommen will, dann kommt es eh von allein.

Für solche Scherze hab ich gar keine Zeit. Da müsst ich mit vielen Dingen aufhören, die mir wesentlich wichtiger sind.

Und ob sich damit dann Leid reduzieren würde, das find ich eher fraglich ....:confused:


:o
Zippe


Ja, kann ich verstehen.
 
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Ich finde, dass gewisse Dinge im Unterbewusstsein sehr gut aufgehoben sind und ich finde diese Einrichtung ganz wunderbar.

Ich empfinde es irgendwie als Zeitverschwendung oder sinnlos in meinen Unterbewusstsein rumzustochern, weil da evt. vielleicht möglicherweise ja irgendwo irgendwas sein könnte, was ganz dringend bewusst gemacht werden muss ...
Wenn was an die Oberfläche kommen will, dann kommt es eh von allein.

Für solche Scherze hab ich gar keine Zeit. Da müsst ich mit vielen Dingen aufhören, die mir wesentlich wichtiger sind.

Und ob sich damit dann Leid reduzieren würde, das find ich eher fraglich ....:confused:


:o
Zippe
ich hab' menschen die einfach nur ihr leben leben ohne sich nach dem sinn zu fragen früher sehr beneidet -
ihr leben erschien mir so leicht und unbeschwert -
ich hab' auch versucht es ihnen gleich zu tun.
dummerweise bin ich darüber depressiv geworden -
all das äußerliche glück - wohlhabenheit, ansehen etc. wurden schal und leer.

jetzt genieße ich mein äußerliches und mein verinnerlichtes leben.

menschen sind nun mal verschieden.
 
lesen und verstehen kann ich dir nicht abnehmen.
ich hab' auch schöne zähne. :D

Okay, ich möchte jetzt echt nicht übers Verstehen polemisieren, sondern formuliere die Frage etwas anders:
Wie setzt du/ihr die Erkenntnisse um?

Du schreibst z.B. - sowas wie das meinst du ja damit oder? -
uns selbst so gut kennen zu lernen, dass wir begreifen, was uns selbst gut tut und was nicht - wie wir so achtsam wie nur möglich umgehen mit uns selbst -
und das wird uns automatisch immer achtsamer werden lassen mit anderen und unserer umwelt -
weil es uns einfach nicht gut tut, wenn es anderen nicht gut gehen kann und der welt in der wir leben.
Das find ich schön und gut, sehe es aber trotzdem nur als Theorie dafür an, wie man sein sollte. Die Frage war dahingehend gemeint, wie du konkret es umsetzt, um dorthin zu gelangen?

Weißt du, ich habe schon so unendlich viel darüber gelesen, wie man sein sollte, aber dann ist plötzlich Ende. Wie gelangt man denn dorthin? Okay, könnte man sagen, meinetwegen mit Meditieren. Aber was ist dann, wenn man dazu die Ruhe nicht hat? Gut, lernen. Wenn einem das aber nicht liegt? Mir kommt vieles so vor wie zwei Planeten. Auf dem einen stehen wir und schauen sehnsüchtig zum andern, wo alles eunderbar ist. Nur - wo sind die Raumschiffe ...?

Netter Brauch, könnte man einführen: :D Schon geputzt?
 
Warum habe ich Kopfweh, weil ich eben Kopfweh habe, damit ich nur nicht vergesse das ich es immer wieder bekommen kann.
 
ich hab' menschen die einfach nur ihr leben leben ohne sich nach dem sinn zu fragen früher sehr beneidet -
ihr leben erschien mir so leicht und unbeschwert -
ich hab' auch versucht es ihnen gleich zu tun.
dummerweise bin ich darüber depressiv geworden -
all das äußerliche glück - wohlhabenheit, ansehen etc. wurden schal und leer.

jetzt genieße ich mein äußerliches und mein verinnerlichtes leben.

menschen sind nun mal verschieden.


Was du immer so von dir gibst :rolleyes:


Weisst du, ich denke nicht, dass es einen allgemein gültigen Sinn des Lebens gibt. Jeder muss seinem Leben selbst einen Sinn geben, sonst kann ich mir schon gut vorstellen, dass man depressiv wird ...

Und du kannst mir glauben, das Leben ist auch nicht immer leicht, auch wenn man kein Esoteriker ist :D.

Ich find halt nur immer witzig, dass die Menschen, die ständig nach einem Sinn haschen, ständig von "Bewusstwerdung" und "Erleuchtung" und was weiß ich was reden und damit ja auch einfach nur ihr Glück und ihre Zufriedenheit suchen, dann immer irgendwie borstig werden, wenn sie auf jemanden treffen, der seinen Sinn schon gefunden hat und der glücklich ist. Sowas darf es für einen Esoteriker einfach gar nicht geben, so jemand ist pöse oder zumindest furchtbar oberflächlich :wut1:

Aber vielleicht bist du ja einfach noch nicht so weit ... :D


:)
Zippe
 
Weißt du, ich habe schon so unendlich viel darüber gelesen, wie man sein sollte, aber dann ist plötzlich Ende.
es geht nicht darum wie man sein sollte -
diese überlegungen überlasse ich den 'gutmenschen'.
vedeva hat es sehr schön ausgedrückt:
Und weil ich mich primär sehr gut Fühlen kann, brauche ich für das Selbstbewusstsein weder Kategorien von richtig und falsch, oder gutmenschenmässig -
ok, jetzt kannst du fragen wie man lernt sich selbst gut zu spüren - diese angeborene fähigkeit wiederzufinden, wenn sie zwischenzeitlich abhanden gekommen ist - und wie man die verschütteten aber sehr wohl gespeicherten dateien des unbewussten öffnen kann.

wahrscheinlich wirst du nie eine klare antwort darauf bekommen, weil die wege so unterschiedlich sind, wie jedes sein und jede entwicklung individuell.

es gibt kein kochrezept dafür.
sehr oft öffnet leid den weg - der sehr intensive wunsch das leid zu überwinden, sich selbst zu helfen und zu heilen.
mich haben zusätzlich andere menschen auf den weg gebracht und bringen mich auch nach wie vor weiter.
wenn ein wunsch sehr intensiv wird, dann zeigen sich die wege von alleine auf.

ich bin den weg gegangen alles und jedes einschließlich meines selbst kritisch zu hinterfragen -
nichts, absolut gar nichts als gegeben hinzunehmen.

aber - es ist theoretisch nicht erklärbar - es ist nur erfahrbar an sich selbst.

was beschrieben werden kann sind die ergebnisse von transformationsprozessen - ergebnisse von auflösungen als überkommen erkannter denkmuster.

Netter Brauch, könnte man einführen: :D Schon geputzt?
:D sieht man das nicht?
 
ich denke darüberhinaus, dass es immer weniger von menschen produziertes leid geben wird, je bewusster die menschheit in ihrer gesamtheit werden wird -
stichwort achtsamkeit -
und außerdem wird ein gestärkter zusammenhalt auch immer effektiver in der lage sein durch die natur verursachtes leid zu verringern, bzw. durch die vermeidung zivilisationsbedingter umweltschäden hintanzuhalten.

Es wäre schön, wenn die Entwicklung noch in Richtung eines Wir-Gefühls gehen könnte. Das heisst ja auch, das Unbewusste nicht von Generation zu Generation weiter zu geben , sondern mal etwas aufzuräumen, was eben bei jedem selbst anfängt.

Gerald Hüther (ich hab ihn schon mehrmals erwähnt, find ihn halt gut:)) hat diese Entwicklung hin zum Wir-Gefühl sehr schön und verständlich aus neurobiologischer Sicht beschrieben in seinem neusten Buch (Was wir sind und was wir sein könnten). Ein Plädoyer für eine Gesellschaft mit mehr Raum und Zeit für das Wesentliche.

ich hab' menschen die einfach nur ihr leben leben ohne sich nach dem sinn zu fragen früher sehr beneidet -
ihr leben erschien mir so leicht und unbeschwert -
ich hab' auch versucht es ihnen gleich zu tun.
dummerweise bin ich darüber depressiv geworden -
all das äußerliche glück - wohlhabenheit, ansehen etc. wurden schal und leer.

jetzt genieße ich mein äußerliches und mein verinnerlichtes leben.

menschen sind nun mal verschieden.

Ja. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich in dieser Gesellschaft entfalten können, ihren Platz finden, weil sie sozusagen den Puls der Zeit leben, mit ihren Schwierigkeiten und mit allfälligem Leiden auch relativ gut umgehen können...
Aber das scheint mir ein eher geringer Teil zu sein. Sehr viele stehen unter Last und Spannung, leiden an den Anforderungen des Systems und werden irgendwann krank .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wahrscheinlich wirst du nie eine klare antwort darauf bekommen, weil die wege so unterschiedlich sind, wie jedes sein und jede entwicklung individuell.

es gibt kein kochrezept dafür.
Sie ist etwas, die sich offenbar nicht geändert hat, die Aussage: Es gibt kein Kochrezept. Und damit wird alles zum Individuellen und es lohnt sich nicht mehr, weiterzusuchen; denn es ist ja ohnehin individuell, also für wen andern anders.
Bis dahin stimme ich ja noch zu.
Aber hinter dem allen gibt es doch Schöpfungsgesetze, wie Sachen ablaufen. Und zwar absolut für jeden von uns. Nur die Auswirkung davon ist individuell. Aber diese beiden Tatsachen kann man nicht in einen Topf schmeißen.

Was ich nicht verstehe, warum diese Hintergründe nur sehr wenige interessieren, kann man doch durch deren Kenntnisse - des Allgemeinen - zu Lösungen für sein Persönlich-Individuelles gelangen.

Einfaches Beispiel dazu: Sympathie-Antipathie. Letzlich sind das rein energietische Prozesse, die auf der Anziehung der Gleichart gründen. Der Ablauf ist natürlich sehr komplex, weil es von den Betroffenen nur Anteile sind, die in Resonanz gehen und jeder dieser Anteile eine lange Geschichte haben kann usw.
Aber das Prinzip ›Anziehung‹ bleibt davon unberührt. Und so gibt es auf der gesetzmäßigen Ebene für alles Gründe, warum die Abläufe so sind, wie sie vonstatten gehen. Das Sichtbare ist natürlich individuell.

Also gibt es für alles einen Sinn - und damit natürlich keinen Zufall - und zwar bis ins kleinste Detail.

Es gibt sehr wohl einen allgemeinen Lebenssinn für das Wesen Mensch als solches. Einen übergeordneten. Der Weg wieder ist persönlich-unterschiedlich. Gründe, warum wie wie leiden, warum wie überhaupt leiden, was richtig und falsch ist (also die Begriffe) und und und. Die Kenntnis Dessen-was-dahinter-Steht ermöglicht es uns aber, Hilfreiches für unser sehr persönliches Leben abzuleiten.

Verstehst du, was ich meine?

Und nun zum Kochrezept. Jedes Gericht - jeder Mensch - ist natürlich anders und auch die Zutaten - persönliche Geschichte - aber: Zum Kochen braucht man Hitze, egal ob Nudelsuppe oder Thai-Curry, zum Quellen Wasser, mir Druck wird alles schneller gar. Und auch wenn Gerichte und Zutaten eine unglaubliche Vielfalt ergeben, tut man sich einfach bedeutend leichter, wenn man um die Gegebenheiten, wie ›man kocht‹ weiß. Ja ...?
 
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Ich find halt nur immer witzig, dass die Menschen, die ständig nach einem Sinn haschen, ständig von "Bewusstwerdung" und "Erleuchtung" und was weiß ich was reden und damit ja auch einfach nur ihr Glück und ihre Zufriedenheit suchen, dann immer irgendwie borstig werden, wenn sie auf jemanden treffen, der seinen Sinn schon gefunden hat und der glücklich ist. Sowas darf es für einen Esoteriker einfach gar nicht geben, so jemand ist pöse oder zumindest furchtbar oberflächlich :wut1:

Aber vielleicht bist du ja einfach noch nicht so weit ... :D


:)
Zippe

Und mir fällt immer mal wieder auf, wie generalisierend und abwertend du schreibst.

Im Grunde, bekomme ich den Eindruck, kannst du Menschen, die tieferen Sinn suchen, nicht einfach sein lassen, sonst würdest du ihnen ja auch nicht so gerne raten wollen, es so zu machen wie du (wie auch hier im thread bspw.) und das logisch denken und pragmatisch-egoistische leben hier so gerne hochhalten.
Ich vermute sogar eine sehr latente Neugier, was es mit diesem Sinn, oder der Verbundenheit auf sich hat. Aber das musst du natürlich nicht zugeben.
 
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