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WAHRHEIT objektiv...

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von riana, 29. November 2010.

  1. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.379
    Ort:
    home sweet home
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    Frauen sind gebend, Männer nehmend.
    Frau ist passiv, hingebungsvoll, mit ihrem ganzen Sein gibt sie sich dem Mann (was nicht nur sexuell zu verstehen ist).
    Mann ist aktiv, nimmt, erschafft; ihm ist das Geben fremd, und der Frau das Nehmen; das ist der grundsätzliche Konflikt zwischen Mann und Frau, weswegen das nie klappen kann und auch nicht soll.

    :)
     
  2. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
    Hallo Annie,

    passiv nimmt (auf) und aktiv gibt. Wobei weiblich/passiv und männlich/aktiv einfach nur diametrale Prinzipien beschreiben, aber nicht in der Reinform übertragbar sind auf Menschen. (Besonders Angelika mit ihrer Feuer-Erde-Betonung würde ich nicht in die passive Ecke einordnen... :)) Menschen sind innerlich androgyn, sonst könnten sie keine Schöpfer sein.

    Liebe Grüße,

    Syndra
     
  3. riana

    riana Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2010
    Beiträge:
    140
    Ort:
    Garmisch-Partenkirchen
    Guten Morgen, also, heute bin ich ein bisschen gesammelter als gestern Nacht. in der Aufregung.
    Annie, soweit ich sehe, hat die 3. Haus-Besetzung, die du anführst... mich meiner sprachlosigkeit zu tun.. und Angst, Dinge zu sagen.
    Wie gesagt, das kenne ich sehr gut. Denn ich überlege erst, ob es nicht meine Schuld ist, oder was ich daraus lernen kann und ob ich das ganze objektiv überhaupt sehe und ob ich nicht was übersehe. Und dann kommt irgendeine Formulierung raus, mit der die andere Person gar nichts anfangen kann oder manchmal total anders ankommt...
    'Warum sage ich es nicht direkt....
    Weil ich nicht sicher bin, ob ich das wirkich richtig sehe. oder ob ich was übersehe, ob ich subjektiv bin... und ich nicht verletzten will und gleichzeitig, damit ich dann nicht verstossen werde, weil ich jemand verletzt habe. Ich weiss nicht, wie ich darauf komme, denn ich bin eigentlich sehr treu und überhöre oder verzeihe ziemlich viel und verlasse nicht... Nur nach einiger Zeit... wenn die Summe der "meiner Meinung nach Fiesigkeiten" überwiegt... gehe ich, weil ich mich nicht bewundert, gewollt, geliebt fühle.

    Was die Tiefe betrifft.. ich wühle da schon gerne rum und ich kann das auch akzeptieren, nicht so zu sein... wie ich meine... und was zu lernen.
    Aber... ich mag es nicht, wenn andere in mir wühlen... weil ich dann keine Kontrolle habe..
    Und ich mag es nicht, wenn andere mehr über mich wissen, als ich selbst.
    Und ich mag es nicht, wenn ich hilflos bin oder "kleiner".
    Und, ja, ich finde mich selber unheimlich manchmal und was gäbe es da zu entdecken und dann müsste ich am Ende auch noch "so was machen". Da fühle ich mich überfordert. Was tun zu müssen.. was ich nicht kann oder so... obgleich ich noch gar nicht weiss, was ich dort entdecken würde.. jedoch ist es eine Annahme von mir, dass ich dann was tun sollte.....

    Was die MannFrau Sache angeht, so denke ich auch, dass wir beides sind. Nur leben wir halt einen Teil stärker. Weshalb wir wohl innerlich uns ins Gleichgewicht bringen sollten.
    Da ich denke, dass dies ein Thema generell von mir ist, siehe irgendwo im Radix...
    Kreist es wohl so um mich.
    Und ich denke auch, dass wir nicht zusammenpassen, aber dass wir uns ergänzen. So wie es früher auch war. Nur heutzutage wollen wir alle gleich sein, was nicht geht.
    Und, auch wenn es mir schwierig ist, fühle ich mich in dieser Beziehung sehr weiblich, weil sie so klassisch ist. So wie Du sagst: nehmen/geben.
    Sehr klassisch. Und es gefällt mir schon.
    Nur irgendwie sollte ich nun mal eine Kurve kriegen, bevor ich ruiniert bin.
    Und so frage ich mich jetzt nach der inneren Bedeutung. Sich selbst versorgen, sich selbst etwas geben... Was kann da gemeint sein....???
     
  4. riana

    riana Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2010
    Beiträge:
    140
    Ort:
    Garmisch-Partenkirchen
    Liebe Syndra, das hast Du sehr schön gesagt. Wir sind Schöpfer.
    Und haben alles in uns.
    Und alles für uns erschaffen.
    Und was machen wir jetzt damit.
    Männer tragen Verantwortung, Pflicht, Ehre, Kampf....
    Diesen Teil habe ich auch in mir... und lebe ihn??? Ich denke, ich drücke mich vor meiner Männlichkeit und lege mich in meine weiche Weiblichkeit, kuschelig und hoffe, das ein Ritter kommt.....
    Und dann sind wir wieder beim Gleichen... meine Verantwortung, Sorge, Ehre, Pflicht für mich selbst. und meiner Schöpfung, ich.
     
  5. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    55.662
    Ort:
    Wien


    Da gibt es ein sehr gutes Buch, das sich genau mit deiner Frage beschäfigt.
    "Die Phänomenologie der Erfahrung" von Ronald D. Laing.



    :)
    Frl.Zizipe
     
  6. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.161
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    Ich frage mich, was es damit auf sich hat. Mit Mann und Frau. Gerade Frauen mit einer Widder/Feuer-Betonung (oder anderen Begebenheiten) sind doch mit diesem Thema stark konfrontiert?
    Wird ein Mensch, dem man eine gegengeschlechtliche Hormonbehandlung zukommen lässt zum anderen Geschlecht? Also mental und geistig?

    Sind so Gedanken, die mich beschäftigen.
     
  7. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
    Hallo Keoma,

    persönlich finde ich die Beschreibung der Prinzipien aktiv/passiv mit weiblich und männlich heikel, denn sie werden häufig eins zu eins auf Menschen übertragen, obwohl sie nur Bilder sind, die etwas einfacher verdeutlichen sollen. Die gesellschaftlich (derzeit noch) anerkannte Ansicht darüber, was weiblich/männlich ist (geschlechtlich gesehen) ignoriert die Tatsache, dass beide Seiten im Menschen eine individuelle Einheit bilden und gelebt werden müssen, um zufrieden zu sein. Besonders, wenn man sich persönlich diesen Idealen unterwirft (oder glaubt es zu müssen), und meint, dass man nur eine Seite ausleben darf, um sich eindeutig einem äußerlichen Geschlecht zuordnen zu können, dürfte das erhebliche innere Spannungen auslösen.

    Liebe Grüße,

    Syndra
     
  8. riana

    riana Mitglied

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    Garmisch-Partenkirchen
    Danke Frl.Zizipe.
    Erfahrung... ist immer ein gutes Stichwort für mich.
     
  9. riana

    riana Mitglied

    Registriert seit:
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    Garmisch-Partenkirchen
    Liebe Keoma und Syndra.
    Tief in mir meine ich beides zu sein. Und so habe ich nie dieses Hin und Her und überhaupt dieses Mann-Frau sein verstanden. Bis heute nicht.
    Warum Frau überhaupt Mann braucht und warum Frau darauf so wild ist. Ich habe und kann doch auch alles alleine.
    Aber in der Welt, wie Syndra sagt, sind wir definiert, so zu sein....
    Und damit tue ich mir insgesamt schwer.
    Und deshalb fühlte ich mich wohl auch nicht dazugehörig.

    Was ist das mit dem Feuer-Erde??

    Für mich ist es stimmig, dass wir in uns beides sein sollten. Und selbst ins Gleichgewicht bringen sollten. Vielleicht sollte ich dorthin zurück, nachdem ich jetzt verwirrt war???

    Ich denke nicht, dass eine Hormonbehandlung einen ändert... denn die Gehirnhälften sind ja ausgebildet und das Klischee auch. Machen einen die Hormone nicht einfach nur aggressiver oder eben Stimmungsschankender... Ich denke da an Schwangerschaft oder Macho-Männer.... als Hormon-Anzeiger.
     
  10. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

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    Also ich bin schon davon überzeugt, dass sich die beiden Prinzipien männlich und weiblich genauso in einer Form manifestieren, eben Mann und Frau; Polarität und so.... die Schöpfung ist genauso aufgebaut, sonst wäre das ja Chaos ohne Ende. Also Frau gibt, grundsätzlich, und die Elementebesetzung im Horoskop zeigt nur an, auf welche Art und Weise sie sich gibt. Mit ner hohen Feuerbetonung geht sie eben aktiv und stürmisch vor im Geben, mit Wasser eher zurückhaltend und umsorgend, aber in beiden Fällen gibt sie.

    Ich hab da hier mal was tolles gefunden... siehe hier: https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1152173&postcount=155

    Je nachdem welches Element vorherrschend ist, gibt sich die Frau auf diese Art hin.
    Ich hab mich zB total in der "Mutterrolle" wiedergefunden, noch bevor ich gelesen hab, welchem Element das jeweils zugeordnet wird; und siehe da, es ist Wasser und ich hab am meisten Wasser im Radix.
     
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