Vergewaltigungsanklage - DSK

Weisst du Flimm, ich könnte jetzt hier "lügen" (?) und ungeachtet deiner Inhalte behaupten, dass du zwingend so reagieren musst, weil du Angst davor hast vergewaltigbar zu sein.

Nachdem Ranalia hier mehrfach behauptet hat, dass wir Protestler nun ja nicht protestieren sollten, denn damit machten wir uns nur mehr vergewaltigbar.

:confused:

Warum vergleichst du mich eigentlich ständig mit Randalia, ich habe ganz andere Ansichten.

hast du eigentlich nachgedacht welchem Konstrukt er folgt ? bevor du protestierst?
Gegen was man protestiert sollte man eigentlich schon wissen, oder ist es nur die Person Randalia?

LG
flimm
 
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Was nicht passt, wird passend gemacht?

Außenwahrnehmung dieses Beitrags von flimm: spätestens mit dieser Aussage führst du deine Argumentation über die Opfer-die-selber-schuld-sind ad absurdum.

Du weißt aber was ich gesagt hab oder? Oder hast du es nicht verstanden?
 
Syndra, so generell ist das doch klar.

Aber ein Mann, der betont selbstbewusst und angstfrei gegenüber den Tätern einem Opfer zur Hilfe eilt wird selbst brutalst niedergeschlagen oder getötet oder er stirbt später an den Folgen.

Hallo Fiory,

Du hattest aufgefordert "eigene" Erfahrungen zu schildern, vergewaltigt wurde ich nie, doch "angegriffen". Ich weiß nicht, weswegen "ein Mann" angegriffen und getötet wurde. Ich kann nur vermuten, dass er die Gefahr falsch eingeschätzt oder unterschätzt hat? Vielleicht hat er seinen Gegnern zu früh "den Rücken zugedreht"?
 
Du weißt aber was ich gesagt hab oder? Oder hast du es nicht verstanden?

Du hast die Hypothese "Niedirges Selbstwertgefühl macht anfällig für Vergewaltigungen/brutales Zusammengeschlagenwerden etc." ad absurdum geführt, indem du behauptest, dass selbstbewusste Opfer ein irgendwie "seltsam geartetes Selbstbewusstsein" haben müssen, sonst wären sie kein Opfer geworden.

Anders ausgedrückt: Du hast ein Argument ("auch selbstbewusste Menschen werden Gewaltopfer") so abgeändert ("dann können sie nicht wirklich selbstbewusst sein"), dass dein Weltbild damit wieder stimmt.

Dieses Esomeinung "das-Opfer-trägt-die-volle-Verantwortung-für-das-was-ihm-passiert-ist", finde ich ehrlilch gesagt ziemlich daneben. Und ich denke, das kann Gewaltopfer, die hier sicher auch mitlesen, ganz schön triggern.

Falls ich dich falsch verstanden haben sollte, tut es mir leid.
 
Warum vergleichst du mich eigentlich ständig mit Randalia, ich habe ganz andere Ansichten.

hast du eigentlich nachgedacht welchem Konstrukt er folgt ? bevor du protestierst?
Gegen was man protestiert sollte man eigentlich schon wissen, oder ist es nur die Person Randalia?

LG
flimm

Ohje. Hülfe.

Ich habe dich nicht mit Randalia verglichen.

Ich habe lediglich in Aussicht gestellt, dass ich das, was Randalia hier mit Vergewaltigungsopfern und wie er es nennt Protestlern seiner "Thesen" macht, auch mit dir machen könnte. :) :confused:
 
Hallo Fiory,

Du hattest aufgefordert "eigene" Erfahrungen zu schildern, vergewaltigt wurde ich nie, doch "angegriffen". Ich weiß nicht, weswegen "ein Mann" angegriffen und getötet wurde. Ich kann nur vermuten, dass er die Gefahr falsch eingeschätzt oder unterschätzt hat? Vielleicht hat er seinen Gegnern zu früh "den Rücken zugedreht"?

Ich nehme an, der Münchner ist gemeint, der letztes Jahr Kindern in der U-Bahn helfen wollte. Die Kinder wurden von Jugendlichen angepöbelt, da ist er dazwischen gegangen. Den Mann haben sie daraufhin so zusammengeschlagen, dass er verstorben ist.

Sehr schräg*, jetzt darüber nachzudenken, inwieweit er damit Geltungsbedürfnissen oder-weiß-der-Kuckuck-was nachgegangen ist. Da hat jemand Zivilcourage gezeigt und ist dafür umgebracht worden. Punkt.

Ich mache mir Gedanken, warum einzelne Menschen so krass verroht sind in den letzten Jahren. Das ist der Punkt, nicht der Gemütszustand der Opfer.

*ups, nicht dass du denkst, ich beziehe mich auf deinen Beitrag damit. Ich las hier vorhin sowas. Und ich bin gestern abend per Zufall in diesen Thread gestolpert und finde einige hier vertretene Thesen einfach ekelerregend.
 
Nachdem Ranalia hier mehrfach behauptet hat, dass wir Protestler nun ja nicht protestieren sollten, denn damit machten wir uns nur mehr vergewaltigbar.

Ich denke, dass es um die Überzeugungen geht, die hinter dem Protest stehen. Ein Opfer ist überzeugt davon "hilflos" zu sein. Wenn man nun sagt, dass nur die Täter "schuldig" sind, dann nimmt man dem Opfer seine eigenverantwortliche Möglichkeit zu handeln. Ein vollkommen "unschuldiges Opfer" kann nur erleiden, was andere ihm zufügen. Ein Opfer, welches seinen (und nur seinen!) Anteil am Geschehen erkennt und akzeptiert, hört auf hilflos zu sein und handelt gemäß seinen Möglichkeiten, ermächtigt sich selbst. Es geht nicht darum, den Täter zu entlasten oder die Tat zu rechtfertigen, der Täter ist vollkommen unwichtig dabei, es geht nur darum, dem Opfer Würde, Selbstwert und Eigenverantwortlichkeit zuzugestehen.
 
hallo fiony,

genau deswegen verstehen wir uns nicht.

Bei dir sind eben manche Menschen einfach schuldig .

ich sehe eben das Zusammenspiel und ein Mensch der sich im Gleichgewicht lebt, der wird nicht vergewaltigt.
jemand der sich nicht lebt der wird gelebt.
Jeman der lebt wird nicht gelebt.


LG
flimm

und ein Mensch der sich im Gleichgewicht lebt, der wird nicht vergewaltigt.


Wie bitte?


Kannst du bitte mal das Zusammenspiel nennen, das du siehst, dass dich zu solch kruden Beweihräucherung der Nichtvergewaltigten kommen lässt.

Und möchtest du jetzt ehrlich andeuten, dass Menschen, die vergewaltigt wurden daher vergewaltigt wurden, weil sie nicht im Gleichgewicht (was soll das eigentlich sein?) gelebt haben?

So liest sich das nämlich.
 
Hallo fiory,

genau dasselbe Zusammenspiel ist es was einen Herzinfarkt , Schlaganfall, Blinddarmdurchbruch, Nierenkolik usw auslöst.
Andere haben einen Autounfall, brechen sich ein Bein usw...............
Wie die eigene Anlage es halt in sich trägt.

Verstanden?

LG
flimm
 
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Zitat:betont selbstbewußtes Auftreten" liegt einfach nur gegenüber von "ängstliches Opferverhalten" auf der Skala des mangelnden Selbstbewußtseins, denke ich. Ich habe nicht behauptet, dass es so etwas wie "absolute Sicherheit" gibt, ich meinte nur, dass man sich "unattraktiver" machen kann für jede Art von Ärger.



Es geht mir darum, dass du jemanden leicht in die Ecke treiben kannst und wenn dieser sich dann an eine alte Situation erinnert fühlt, sich aber diesmal als stärker sieht, dann reagiert er unter Umständen mit einer Attacke.
Das ist sehr vergleichbar mit einem Hund, der aus Angst angreift. "Ihr" (viele) unterschätzt immer, dass man Angst auch effektiv nutzen kann. Das Adrenalinlevel steigt. Angst lähmt tatsächlich nicht immer nur.
Zudem ist die Gefahr dann noch weiterhin, dass der Ängstliche nicht merkt, dass er die Oberhand hat. Es wurden schon Räuber von einem anscheinend ängstlichen Opfer erstochen.
 
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