Vergewaltigungsanklage - DSK

Ich habe früher auch oft “es ist gut so, wie es ist“ gesagt und diese Aussage für mich irgendwann revidiert, weil es eigentlich nicht wirklich das ist, was ich damit ausdrücken wollte. Es gab und gibt einige Dinge, die ich definitiv nicht gut finde und nie gut finden werde. Dann bin ich einfach noch einen Schritt zurück getreten und habe es dann genauer betrachtet und stellte für mich fest: es ist, wie es ist! Für mich ein Satz, der eine große Wahrheit in sich birgt. Er wertet nicht, sondern sagt lediglich aus, dass alle Dinge so sind, wie und was sie halt sind: Bewegungen innerhalb meines Bewusstseins. Und jeder gibt diesen Bewegungen seine Wertung.

Ich würde niemals mehr sagen: eine Vergewaltigung ist gut, weil ich es schlicht und ergreifend nicht gut finde – das ist der Mensch Inaad, der das sagt und denkt. Dann gibt es diesen anderen, größeren und erhabeneren Teil in mir, der sagt: es ist, wie es ist.

So habe ich einen Weg gefunden, um mit den “Ungerechtigkeiten“ auf der Welt umzugehen.

Inaad
 
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Dann lege ich mal einen drauf, liebe flimm, :)

wer alles neutralisiert, der kann schon mal gar nicht diskutieren - siehe Randi und Simi - wer neutralisiert, der hat automatisch recht, weil es keine Seite gibt, zu der er tendieren könnte. Das mag nicht Dein Wunsch sein, aber Diskussionen leben nun mal von verschiedenen Ansichten. Neutralisation schließt von vorneherein "alles" aus.

Alles passiert, weil es so ist und sein soll - schön und gut - das ist wohl so, aber dennoch hat der Mensch die Wahl etwas gut heißen zu wollen oder es schlecht zu finden. Würden wir alles neutralisieren, dann würde kein Täter jemals bestraft werden. Die Frage, ob wir Menschen dafür bestimmt sind, zu strafen, ist wieder eine andere.

Wer jedoch neutralisiert, neutralisiert sich selbst und ist damit zwar in einem Esoforum richtig, aber womöglich nicht auf dieser Erde. ;)

Viele Grüße
 
Ich denke ja auch, dass Ethik und Moral nichts ist, was irgendwo außerhalb der menschlichen Gesellschaft Relevanz hat. Das bedeutet, dass es keinen Gott gibt, der Moral vorschreibt und dass die Natur auch kein Gut oder Böse kennt. Wenn man aber schon die deskriptive (nicht normative) Sicht in den Fokus rücken will, dann ist diese Aussage "denn ich denke alles ist gut so wie es ist," aber genauso ungültig, weil man wiederum das moralische Vokabular gebraucht. "Verantwortung" und "Schuld" kann man sich dann auch abschminken. Klar, vielleicht kann man dann den "bösen" Vergewaltiger auch als eine Art Naturkatastrophe (oder gefährliches Tier) ansehen (wenn man unbedingt keine normative Bewertung von sich geben will), aber auch vor Naturkatastrophen müssen wir uns schützen und auch dann sind die, welche durch die Naturkatastrophe zu Schaden kamen nicht ursächlich daran beteiligt. Ich bin tatsächlich skeptisch was sowohl den freien Willen betrifft, als auch was die Vorstellung betrifft, dass jeder wirklich weiß oder fühlt was "gut" oder "schlecht" ist, aber das macht es nicht weniger relevant uns vor solchen Personen zu schützen, noch entsteht dadurch auf der Seite des Opfers eine Mitverantwortung. Im Gegenteil könnte man dann von dem Opfer ja auch keine Verantwortung erwarten, wenn der Wille nicht frei ist.

Letztlich ist es eben sinnvoll einem kleinen Kind beizubringen, dass etwas, was es getan hat gut ist oder eben schlecht ist. Ethik ist sehr praktisch um
eine Zivilisation und Zusammenleben zu ermöglichen. Sonst hätte uns die Evolution keinen intuitiven moralischen Kompass eingebaut.
Es könnte allerdings schon helfen vor Gericht nicht immer die Schuld überzubetonen. Von jemandem dem gar nicht klar ist, dass er was böses gemacht hat geht sogar eher noch eine größere Gefahr aus.

LG PsiSnake
 
Hallo PsiSnake, :)

Es gibt ja viele Organisationen, die von ehemaligen Opfern gegründet werden, um anderen Menschen ähnliches zu ersparen. Das gibt es in allen Facetten, mit allen möglichen Themen. Heißt im Grunde, dass jedes Ereignis etwas in uns anstößt und dann kommt die Frage auf, warum ist mir das und das passiert? ---- vielleicht wollte Gott, dass ich anderen helfe, so etwas nicht zu erleben oder wenigstens hinterher damit fertig zu werden?

Hilfe entsteht oft aus eigenem Erleben und Erkennen, so gesehen, hat alles einen Sinn und ist Element eines kosmischen Zusammenspiels, das sich uns als Menschen nur mehrdimensional über die Seele erschließt. Dies müssen wir aber entschlüsseln lernen, um die Sinnhaftigkeit auch in ihrer Undurchsichtigkeit zu akzeptieren.

Auch dieser Thread hat einen Sinn, der eine lernt, warum er Widerspruch erdulden muss bzw. er wird so und so oft mit dieser Art Widerspruch konfronitert werden, bis sich ihm erschließt, wie er es anders angehen könnte. Der andere bekommt unerwartetes Feedback auf seine Art der Neutralisation und fragt sich, warum eigentlich? ... und so ist es mit allen Dingen im Leben. Wir erfahren durch Resonanz, wer und was wir sind. Ob wir entschlüsseln können, wozu und wie lange es dauert bis und ob überhaupt, das unterliegt kosmischen Gesetzen, über die der Mensch keine Kontrolle hat, diesen kann er nur vertrauen - alles andere wird ihn zermürben. :)

Liebe Grüße
 
Hallo Kayamea,

von mir aus könnt ihr vieles drauf legen und Böse bin ich seit es Simi gibt ja sowieso.
Auch damit kann man mich nicht treffen.

Es ging auch nicht darum ob bestraft werden soll oder nicht.
Hätte man meine Beiträge gelesen, wüsste man das auch ich natürlich für Regeleinhaltungen in der Gesellschaft bin , da sonst ein geordnetes Miteinander (denkt man zumindest) nicht möglich ist.

ich versuche neutral zu betrachten, so neutral wie man eigentlich astrologisch betrachten sollte. Das hat Gabi sehr schön herausgearbeitet und wenn man ein wenig Physik und Chemiekenntnisse besitzt dann weiss man das was da draußen geschieht nicht böse ist.
Sondern elementaren Regeln unterworfen ist. Genau wie der Mensch auch. Er besteht ebenso nur aus Atomen und Elementen.

ich maße mir nicht an Menschen als Böse zu bezeichnen, um jetzt mal wieder in den esoterischen Bereich zu kommen ist es genau die Energie die es braucht um dieses angeblich Böse zu nähren und zu erschaffen.

Als ich im Kriegsgeschehen war es auch schön zu sehen, wie viele einzelne andere als böse betrachteten und dementsprechens reagieren wollten und taten, die Gegenseite natürlich gewillt den gleichen Gedankengang zu hegen.
Das , zumindest diese Energie scheinen viele Menschen zu mögen, aber auch sie ist keine Lösung für die Probleme auf dieser Welt.

LG
flimm
 
Dann lege ich mal einen drauf, liebe flimm, :)

wer alles neutralisiert, der kann schon mal gar nicht diskutieren - siehe Randi und Simi - wer neutralisiert, der hat automatisch recht, weil es keine Seite gibt, zu der er tendieren könnte. Das mag nicht Dein Wunsch sein, aber Diskussionen leben nun mal von verschiedenen Ansichten. Neutralisation schließt von vorneherein "alles" aus.

Alles passiert, weil es so ist und sein soll - schön und gut - das ist wohl so, aber dennoch hat der Mensch die Wahl etwas gut heißen zu wollen oder es schlecht zu finden. Würden wir alles neutralisieren, dann würde kein Täter jemals bestraft werden. Die Frage, ob wir Menschen dafür bestimmt sind, zu strafen, ist wieder eine andere.

Wer jedoch neutralisiert, neutralisiert sich selbst und ist damit zwar in einem Esoforum richtig, aber womöglich nicht auf dieser Erde. ;)

Viele Grüße

Hallo Martina,

ich finde es schon erstrebenswert mittig zu stehen, beide Seiten anzusehen.

Natürlich kann man das nicht immer, wir sind ja Menschen und Entwicklung setzt m.E. voraus, dass man sich in den Prozess hineinbegibt und sich auseinandersetzt und nicht drüber schwebt.
Aber, geht es dir nicht auch so, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, da reicht einem die alleinige Auseinandersetzung mit dem einem Pol (Opfer) nicht mehr, dann möchte man die gesamte Achse verstehen. Denn immer wenn man sich mit einem Teilaspekt identifiziert, dann bekämpfe ich automatisch das Gegenteil, man spaltet es ab und will nichts damit zu tun haben. Und damit trennt man sich von der Ganzheit.

Ich tendiere da sehr zu Inaads und Flimms Sichtweise.

lg
Gabi
 
Dann lege ich mal einen drauf, liebe flimm, :)

wer alles neutralisiert, der kann schon mal gar nicht diskutieren - siehe Randi und Simi - wer neutralisiert, der hat automatisch recht, weil es keine Seite gibt, zu der er tendieren könnte. Das mag nicht Dein Wunsch sein, aber Diskussionen leben nun mal von verschiedenen Ansichten. Neutralisation schließt von vorneherein "alles" aus.

Alles passiert, weil es so ist und sein soll - schön und gut - das ist wohl so, aber dennoch hat der Mensch die Wahl etwas gut heißen zu wollen oder es schlecht zu finden. Würden wir alles neutralisieren, dann würde kein Täter jemals bestraft werden. Die Frage, ob wir Menschen dafür bestimmt sind, zu strafen, ist wieder eine andere.

Wer jedoch neutralisiert, neutralisiert sich selbst und ist damit zwar in einem Esoforum richtig, aber womöglich nicht auf dieser Erde. ;)

Viele Grüße

Danke Martina, kann ich so unterschreiben.

Hinzufügen möchte ich noch, Flimm, daß, wenn man alles neutralisiert sieht, m.E. neptunisch vernebelt ist, um mal wieder auf das Astrologische zurückzukommen. Wenn eine gute Tat oder eine Böse gleich anzusehen ist, dann braucht man auch an keinen Saturntransit mehr zu glauben, der letztendlich als "Richter" auftaucht, um uns das zu bringen, was wir gesät haben und um uns die Augen zu öffnen, für das, was nicht in Ordnung war. Wenn es kein Richtig und kein Falsch mehr gibt, dann gibt es m.E. auch keine göttliche Ordnung mehr.

flimm schrieb:
ich kann neutral (wenn ich will) , ohne Wertung schauen

Aha.


flimm schrieb:
Weil du deine Schubladen sofort vollstopfst.
Das erinnert mich an das Schwarz-Weiß Denken von manchen Plutoniern

Und schon machst Du Deine Schublade auf. Tja, ist wohl nur Wunschdenken, daß mit der Neutralität. (Aber irgendwie auch wieder beruhigend, vielleicht bist Du doch nicht so neptunisch vernebelt?);)

LG
U.
 
Hallo Gabi, :)

ich habe einen Beitrag weiter hinten an PsiSnake schon ein wenig gesagt, wie ich es sehe.

Natürlich ist es stimmig beide Seiten anzusehen, passiert ja auch immer und überall auf der Welt, anders würde es ja auch keine Verteidiger für Täter geben, wie im Falle DSK.

Natürlich weiß ich, dass ein Vergewaltiger aus bestimmten Gründen zum Vergewaltiger wird. Natürlich weiß ich, dass Opfer aus bestimmten Gründen zu Opfern werden.

Aber, jetzt das große Aber .... es ist weder astrologisch beweisbar - da musst Du mir wohl zustimmen - noch ist das ein Argument, um Gewalt auf die gleiche Wahrnehmungsstufe zu setzen wie Nichtgewalt.

Wir haben ja schon öfter drüber diskutiert: wer zuschlägt ist der Depp, auch wenn ihn das "Opfer" noch so provoziert hat. In unserer Gesellschaft ist das ausüben von körperlicher Gewalt eine Straftat, die mehr belastet, als jedes Mobbing oder sonstige Psychotricks, die die Kleingeister oder die sonst wie Traumatisierten zu Gewalttaten animieren.

Und dann, ja dann gibt es noch die wehleidigen Opfertypen - die erkennt man schon im Kindergarten - die so auf die Welt kamen und dafür prädestiniert sind, Opfer zu sein und "etwas" zu erleiden.

Dennoch, die neutrale, kalte Analyse der Esos, ist und bleibt für mich eine Unmenschliche. Wie steht's doch in der Bibel: Jesus ist Mensch geworden ..., ja er hat sich entschieden Mensch zu werden - wir haben das auch - dann sollten wir es verdammt noch mal auch sein und nicht so tun, als müssten wir Vergewaltiger neutralisieren und Vergewaltigungsopfer damit ebenfalls.

Die Sünde der Welt gibt es und die hat jemand auf sich genommen, wir haben den Job, die Dinge als Menschen anzuschauen und nicht hinzustehen und zu sagen: es ist wie es ist, das Opfer ist genauso schuld wie der Täter - darum geht es nicht, es geht um die Liebe, die in der Betrachtung liegt.

Und diese Liebe lassen die Betrachter, die neutralisieren gänzlich vermissen, weil sie aus dem neutralen Blick heraus, nicht erkennen, dass die Mitredner und Mitdiskutanten evtl. emotional berührt, mitfühlen oder sonst was sind. Würden sie das sehen und als menschlich akzeptieren, dann würden sie nicht auf ihrem Recht der Esoneutralisation bestehen.

Nicht jeder sieht das selbe, aber es passiert doch das gleiche, jeden Moment. :)


Hallo Martina,

ich finde es schon erstrebenswert mittig zu stehen, beide Seiten anzusehen.

Natürlich kann man das nicht immer, wir sind ja Menschen und Entwicklung setzt m.E. voraus, dass man sich in den Prozess hineinbegibt und sich auseinandersetzt und nicht drüber schwebt.
Aber, geht es dir nicht auch so, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, da reicht einem die alleinige Auseinandersetzung mit dem einem Pol (Opfer) nicht mehr, dann möchte man die gesamte Achse verstehen. Denn immer wenn man sich mit einem Teilaspekt identifiziert, dann bekämpfe ich automatisch das Gegenteil, man spaltet es ab und will nichts damit zu tun haben. Und damit trennt man sich von der Ganzheit.

Ich tendiere da sehr zu Inaads und Flimms Sichtweise.

lg
Gabi
 
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