alles ist gut. der mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. nur deshalb. das ist alles, alles! wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben augeblick.
Lotusz schrieb:
Der Spruch von Dostojewski ist für mich etwa auf der gleichen Ebene angesiedelt, wie der Spruch der Leute, die sagen, dass wir ja eigentlich alle bereits erleuchtet sind. Ich kann damit nichts anfangen.
das wesentliche, so glaube ich, liegt im wissen (im erkennen)!
dostojewski schreibt: "...weil er (der mensch) nicht
weiss, dass er glücklich ist. wenn er
erkennt, wird er glücklich sein..."
so sehe ich es auch bei mir. wie könnte ich etwas suchen, was nicht in mir selbst angesiedelt ist? es befindet sich sozusagen in mir drinnen. nur finde ich es nicht. ich suche und suche, höre damit auf, beginne wieder, mache fortschritte, falle abermals zurück usw...
die methoden, seis enthaltsames leben, meditation, yoga-übungen, selbsterfroschung etc, ziehlen allesamt auf dasselbe ab.
viele machen es - aber nur die wenigsten wird man dort antreffen, wo dich diese methoden hinführen sollten.
das meint in bezug zu dostojewski: "wüsste ich, dann hätte ich erkannt."
aber genau da liegt das problem: ich weiss nur das, was ich bisher erlebte, sowie das, was ich von denen höre, die weiter sind denn ich.
was aber bringt mir das? ein konkretes wissen meinerseits ist es nicht! wäre jedoch dieses wissen da, dann hätte ich erkannt. hätte ich erkannt, dann hätte ich gefunden, was gesucht. ("und wie könnte ich etwas suchen, das nicht in mir ist?")
(vielleicht siehst du was ich meine?)
Lotusz schrieb:
Aber noch einmal eine Zwischenfrage. Ist dieses Verlangen, diese Sehnsucht, nicht auch erotisch geprägt?
doch, klar. aber ich habe kein problem damit umzugehen. ich kann es lenken.
ich habe das steuer in der hand und lenke mich durch diese sehnsucht hindurch.
Lotusz schrieb:
Mag es für Frauen auch einfacher sein, einen Partner zu finden, als Männer eine Partnerin, so finden die meisten Frauen in der Regel auch nicht den Partner ihrer Träume.
ja, wohl war...
liebe grüsse, esperanto