Unterdrückung der Frau

Ich glaube, Du hast mich eventuell nicht vollkommen verstanden... Ich sage Folgendes:

1. Wenn eine Frau sich gegen ihre Fruchtbarkeit entschließt, also kinderlos bleiben will, dann kann ich das für mich persönlich bewerten, aber ich verurteile sie nicht. Es ist einfach ihre Entscheidung.

2. Manchmal lohnt es sich jedoch, die Gründe für die gewünschte Kinderlosigkeit zu analysieren. Denn vielleicht vernebeln unbewusste Mechanismen einen eigentlich vorhandenen Kinderwunsch.

3. Wenn sich ein Paar jedoch für Kinder entscheidet, dann sollte es auch Verantwortung für die Kleinen übernehmen und sie nicht einfach abschieben. Wenn viele Familien das finanziell nicht leisten können, muss der Staat eben ein Erziehungsgehalt initiieren und somit aushelfen.

Punkt 1, okay.

Punkt 2, es ist ein Problem unserer Gesellschaft, immer alles analysieren zu wollen oder müssen. Das hat mitunter schon was zwanghaftes.

Punkt 3, erstmal eigene Kinder bekommen, dann mitreden.
 
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1. Wenn eine Frau sich gegen ihre Fruchtbarkeit entschließt, also kinderlos bleiben will, dann kann ich das für mich persönlich bewerten, aber ich verurteile sie nicht. Es ist einfach ihre Entscheidung.

2. Manchmal lohnt es sich jedoch, die Gründe für die gewünschte Kinderlosigkeit zu analysieren. Denn vielleicht vernebeln unbewusste Mechanismen einen eigentlich vorhandenen Kinderwunsch.

Hi Ducki - freu mich, dass ich Dich mal wieder lese. :)


Wann lohnt es sich, D.E., näher zu analysieren, weshalb eine Frau kinderlos bleiben will - und weshalb?

Was, welche/s Signale/Verhalten, weisen/weist, D.E., darauf hin, dass bei einer Frau unbewusste Mechanismen greifen - die einen 'eigentlichen' Kinderwunsch vernebeln könnten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Punkt 2, es ist ein Problem unserer Gesellschaft, immer alles analysieren zu wollen oder müssen. Das hat mitunter schon was zwanghaftes.

Unsere Gesellschaft analysiert meines Erachtens kaum noch etwas, sondern lebt an vielen Stellen Unbewusstheit und Infantilität aus, ohne sich darüber auch nur peripher im Klaren zu sein.

Punkt 3, erstmal eigene Kinder bekommen, dann mitreden.

Nein, ich kann auch jetzt schon mitreden, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich keine Kinder gebären würde, um sie anschließen ganztätig auszulagern. Wozu brauche ich dann Kinder? Für das Wochenende, den Feierabend? Kinder sind nun einmal keine Puppejn, derer man sich annehmen kann, wenn es die Karriere gerade zulässt..
 
Wann lohnt es sich, D.E., näher zu analysieren, weshalb eine Frau kinderlos bleiben will - und weshalb?
Was, welche/s Signale/Verhalten, weisen/weist, D.E., darauf hin, dass bei einer Frau unbewusste Mechanismen greifen - die einen 'eigentlichen' Kinderwunsch vernebeln könnten?

Leider bemerken die betroffenen Frauen das wohl oftmals erst sehr spät, wenn sie nämlich mit 35 oder 40 in eine depressive Verstimmung geraten, weil sie die Erfahrung des Kindersegens versäumt haben. Alternativ schaffen sie sich dann womöglich diverse Haustiere an, um die eigentlich für die Kindererziehung bestimmte Fürsorge und Hingabe doch noch irgendwie zu leben.

Aus diesem Grunde ist ja eine psychologische Aufklärung im Voraus so immens wichtig, dass es gar nicht erst zu spät wird. Wenn sich ein Mensch darüber informiert hat, dass die meisten seiner Motive unbewusster Natur sind und dass er vielmehr Rationalisierungen folgt, dann kann er sich bewusst für oder gegen Kinder entscheiden. Nicht im Auftrag unbewusster Eltern-Imagines. Nicht im Auftrag von Traumata oder Infantilität.
 
Nein, ich kann auch jetzt schon mitreden, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich keine Kinder gebären würde, um sie anschließen ganztätig auszulagern. Wozu brauche ich dann Kinder? Für das Wochenende, den Feierabend? Kinder sind nun einmal keine Puppejn, derer man sich annehmen kann, wenn es die Karriere gerade zulässt..

Wenn du in dieser Rolle aufgehen glaubst zu können, dann viel Freude dabei, ganz ohne Ironie.
Wozu du Kinder brauchst, weiß ich nicht. Vielleicht ist jemand so freundlich, das mal ordentlich zu analysieren. Im Zweifelsfall liegt es immer an den Müttern, die sind sind von Haus aus immer Schuld.

Ansonsten, bekomm erstmal eigene Kinder, dann kannst du mitreden. Theoretische Kinder eignen sich da eher weniger.
 
Warum schafft man sich Kinder an, wenn man sie unter der Woche ohnehin ganztags auslagert? Ich verstehe es einfach nicht. Also doch Wochenendbeschäftigungen?

Stelle dir mal vor du bist alleinstehend, berufstätig und hast ein Kind. Entweder die Familie kann dich unterstützen, oder dir bleibt schlicht nix anderes übrig. Die eigenen Kräfte sind auch limitiert, mal abgesehen vom Faktor Zeit.
 
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