Hallo!
Die gesellschaftliche Unterdrückung der Frauen resultiert meines Erachtens vor allem aus einer unbewussten Angst der Männer vor der Weiblichkeit, vor ihren Verführungskünsten und ihrer Macht. Um sich von einer übermächtigen Femininität abzugrenzen und um sich vor selbiger zu behaupten, versuchten sich die Männer in Technik, Wissenschaft, religiöser Organisation und Politik, wobei die Frauen zunächst aus all diesen Bereichen kategorisch ausgeschlossen wurden.
Aus meiner Sicht sind es gerade die Mütter, die das Schicksal der Menschen wesentlich beeinflussen, indem sie deren Psychen maßgeblich prägen und formen. Die emotionalen Bindungsmechanismen, die von den mütterlichen Objekten ausgehen können, scheinen mir von höchster Intensität zu sein. Eine in der frühen Kindheitsphase präsente Mutterbedrohung wird auf die weite Frauenwelt projiziert, weshalb es abwehrbedingt zur Unterdrückung der Frau per se kommt.
Die Macht über den Sexus fällt ebenfalls primär der Frau zu, die es versteht, Männer zu bezirzen und dadurch zu beherrschen. Auch hier fühlten sich die Männer womöglich dazu angehalten, dieser Machtausübung etwas entgegenzusetzen.
Viele Grüße
DUCKFACE
Ich finde viel Wahres in dem was Du schreibst.
Ich sehe es ganz anders, als Du und ziehe andere Schlüße.
Mal sehen, was dabei herauskommt.
Meine Sicht der Dinge:
Ich sehe viel Angst der Männer vor den Frauen, aber ich sehe auch viel Angst der Frauen vor den Männern. Maskulinität und Femininität sind zwei - gegensätzliche - Aspekte in der beobachtbaren Schöpfung, die für mich definitiv polar aufgebaut ist: überall: plus - minus, innen - aussen, oben - unten, rechts - links ... endlos. Unser physischer Körper ist eindeutiger, als unsere anderen Körper und unsere Seele und unser Geist sind mehr oder weniger Geschlechtslos - da haben wir ein komplexes "Problem", gegen dessen unzulässige Verinfachung ich mich wehre!
Solange wir nur die sichtbare, äussere Welt betrachten (die übrigens deutlich "männlicher" Natur ist) und nicht innere Welten (die deutlich "weiblicher" Natur sind) zur Begutachtung der Lage mit hinzuziehen, werden wir keinen erfolgreichen Schluß, keine erfolgreiche Erkenntnis ziehen können.
Fakt auf der Welt ist, dass sich einige - eher mental orientierte - Gesellschaften auf der Nordhalbkugel (Westeuropa, Nordamerika) um die theoretische Gleichberechtigung der Frau in Relation zum Mann BEMÜHEN. Ich sehe keine, fast keine Erfolge: Frauen sind von allen Führungsaufgaben entfernt, Frau Merkel oder Frau Thatcher sind keine Frauen, sondern Mannweiber und Marionetten: sie müssen schuften wie ein Mann und reden wie ein Mann und so weiter ... von WEIBLICHKEIT keine Spur - bei beiden nicht. Frauen verdienen für den selben Job immer noch weniger - wenigstens wird es so geregelt, dass Frauen für dasselbe Geld mehr bringen, mehr arbeiten müssen, als Männer. Frauen können sich meist nicht vorstellen, was für einen faulen Lenz sich Männer im Job machen und sind entsetzt, wenn das herauskommt. Ein Mann bekommt leicht ein Sekretärin. Eine Frau macht das alleine und dann natürlich zuhause auch immer noch mehr als jeder Mann (Ausnahmen von unter 1 promille).
Es gibt immer noch keine Päpstin und keine katholischen Priesterinnen.
Mir ist keine Loge bekannt, in die Frauen aufgenommen würden, es sei denn als "Huren" oder "Marionetten".
Eine Frau Höhler (Managerin und Buchautorin) ist zwar nett, aber sie organisiert Wirtschaft auch nur auf männliche Art und Weise und nicht auf weibliche Art und Weise.
Endlos.
Ich sehe keine Gleichberechtigung, ausser in gewissen mentalen Bereichen.
Frauen wurden früher kategorisch ausgeschlossen und heute dürfen sie ein wenig mitmischen, doch werden ihnen von den Männern die Bereiche zugewiesen und es sind NIE relevante und wichtige Bereiche! Diese teilen die Männer nach wie vor unter sich auf! In Deutschland, in Europa und dem Rest der Welt.
Die psycholgischen Aspekte der Weiblichkeit in der Erziehung hängen schief. Richtig ist, dass die Mutter eine unglückliche Präsenz auf die Kinder ausüben kann und ebenso richtig ist, dass die Männer, ausser zum ficken, nichts zur Kindererziehung beitragen wollen (Geld reicht nicht!). Ein beschissenes Ungleichgewicht.
Joseph Chilton Pearce hat die frühkindlichen Beziehungen ganz gut beschrieben - dort bitte nachlesen.
Es ist bekannt, dass in der ersten Phase des Mensch-Werdens des Kindes 0-6/7 Jahre körperliche Themen omnipräsent sind, es darum geht, den physischen Körper zu "erobern" und darin eine Grundsicherheit zu erwerben. Mensch ist dazu erschaffen, in dieser Zeit versorgt zu werden und eine Mutter könnte das gut tun, will es aber nicht so oft so gerne, wie es dem werdenden Menschen gut täte! Erste Konflikte tun sich auf, die von den Erwachsenen gelöst werden müssten, da Kinder dazu nicht in der Lage sind. Aber die Konflikte werden auf die Kinder abgewälzt. Das Thema ist so komplex, dass dies bereits Bände füllt.
Kurz gesagt, stellt die Mutter deswegen eine Bedrohung für das Kind dar, da sie dem Kind keine Sicherheit bieten kann, was das Leben ist und wie man es meistert. (Wiederum viele Bände an Information hierzu!).
Der Vater ist nur deswegen keine Bedrohung, weil er gar nicht auftaucht, dieses A*loch! Er nimmt seine Rolle nicht wahr! Gehts denn noch? Er tut nichts. Jedenfalls nichts für das Kind relevantes! Er vergibt seine Rolle in der Zeit von 0-6/7 und hat keine Ahnung! Es ist zum Verzweifeln!
Von anderen unglücklichen Phasen in der Mensch-Werdung reden wir noch gar nicht!
Die Unterdrückung der Frau rührt nur zum Teil aus diesen Aspekten der verkehrten Erziehung. Es ist nur ein Teil. Dieser Anteil ist Ausdruck davon, dass zwischen Mann und Frau ein Keil getrieben wurde, denn, wenn sich Mann und Frau wirklich verstehen, lieben und verbunden sind, sind sie unschlagbar, unbeherrschbar und unkontrollierbar.
Teile und herrsche.
Teile, trenne Mann und Frau, treibe sie auseinander und Du kannst über die Welt herrschen. Wer herrscht über die Welt? Nun. Es herrscht ein Klima, das uns unglücklich macht. Es herrschen Zustände, die nicht sein müssten, denn es ist mehr als genug Geld da, wir haben zu essen, 10x so viel wie die ganze Welt braucht und wir schlagen uns mit Problemen herum, wie die ersten Affen!
Teile und herrsche.
Auch beim Sex.
Ich sehe keine Männer, die bereit wären, auf wirkliche Weiblichkeit einzugehen. Die Looser unter den Männern nehmen sich statt sich mit den hiesigen Frauen auseinander zu setzen, lieber Thaiweibchen oder Ostmädchen, die noch Schwänze lutschen und an den richtigen Stellen quietschen, statt ein Recht auf ihre eigene Lust zu fordern. Das ist unbequem. Die anderen haben bereits die Frauen in D, die sich beherrschen lassen oder mit einem Teil des Lebens zufrieden sind, den ihnen die Männer zuweisen.
Das Problem ist vorallem auch, dass durch die ungelöste Feminismus-Debatte das Problem nur tiefer in den Untergrund geschoben wurde, denn es ist nicht gelöst.
Ich habe keine Lösung, ausser einer privaten Lösung: diese hat mich als Mann bisher schon alles gekostet - z.B. auch die Kündigung von Männerfreundschaften, die nicht bereit sind, sich mit einem Mann auseinander zu setzen, der auch sehr viele weibliche Attribute in sich kultiviert hat.
Die Sache ist: wir sind sehr komplex UND aufeinander angewiesen -
Männer auf Frauen,
Frauen auf Männer.
Wann es ein wirklich liebevolles, alle förderndes Spiel wird, ein Leben, ein göttliches Leben, mit Paaren, die den Namen Ehe (Es heiligt Es) wirklich verdient haben - ich weiß es nicht.
Ich arbeite daran und bin schon ein Stück des Weges vorwärts gekommen.
Mehr eher nächsten Sonntag wieder.
Zum Akt der Schöpfung habe ich hier was geschrieben.