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Unerstrebenswerte Existenz im "Materiereich"

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Samana Johann, 8. August 2020.

  1. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Auch wenn viele Praktiken tat sächlich da hinführen (Geist bevor Materie durchdrungen aufgeben... Haushältergleichmut, Zen...)... Eine Existenzerlangung als Bewußtseinslose (Vorstellungslose) Wesen (asaññasatta), ist noch nie von weisen Besinnlichen empfohlen worden.
    Lange dort verweilend, da herausfallend, kommt einer für die meisten Fälle als Zufallsaufkomm-isten, aber auch Nihilist, Materialist auf (welch Zufall), wenn überhaupt menschliche Existenz wiedererlangend.

    Und mit Bezug auf was, von woher kommend, sind diese ehrwürdigen Besinnlichen und Brahmanen Zufallsaufkomm-isten, welche ein zufälligaufkommendes Selbst und Kosmos, auf zwei Begründungen, erklären?

    17. "Da sind, Bhikkhus, Devas, Lebewesen ohne Vorstellung genannt.[19] Doch mit dem Aufkommen von Vorstellung (Erinnerung), fallen sie aus der diese Gesellschaft der Devas. Nun, da besteht die Möglichkeit, Bhikkhus, daß ein gewisses Lebewesen, aus dieser Gesellschaft gefallen seiend, in diese Welt kommt. In diese Welt gekommen seiend, zieht er aus dem Hausleben in die Heimlosigkeit. Aus dem Hausleben in die Heimlosigkeit gezogen, berührt er, durch Hingabe, durch Ausübung, durch Sichannehmen, durch Gewissenhaftigkeit, durch richtige Aufmerksamkeit, eine Wesenskonzentration so, daß er sich dem Aufkommen von Vorstellung wiedererinnert, doch an nichts davor. Er sagt: 'Das Selbst und der Kosmos kommen zufällig auf. Warum ist das? Weil zuvor ich nicht war; nun bin ich. Nicht gewesen seiend, sprang ich ins Bestehen.'

    "Dieses ist die erste Begründung, im Bezug auf welche, von daher kommend, einige Besinnlichen und Brahmanen Zufallsaufkomm-isten sind, welche ein zufälligaufkommendes Selbst und Kosmos erklären.

    18. “Die zweite betreffend: Im Bezug auf was, von woher kommend, sind einige Besinnlichen und Brahmanen Zufallsaufkomm-isten, welche ein zufälligaufkommendes Selbst und Kosmos erklären?
    Man möge, wenn interessiert, sich auch an das Maha-nidana Sutta: Die Große Ursachen Lehrrede dazu halten.
     
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  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    So schwer ist das gar nicht.

    Das was wir Leben nennen ist aus der Materie entstanden,
    genauer gesagt aus der Unterbrechung der Materie.
    Mit dem ständigen Drang das Leben komplett wieder in den vorherigen Stand zu bringen, also in die Materie,
    oder in die andere Richtung, nämlich das Leben gänzlich von der Materie zu befreien.
    Der Zufall spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, kann aber mitwirken.

    Die Rückführung zur Materie, aus der das Leben durch Unterbrechung entstanden ist, sieht plausibler aus nach der ersten Bewertung.
    Bilder von einer Vertreibung aus einem Paradies kommen uns da in den Sinn.
    Aber sobald die Vergänglichkeit am Ende der Materie sichtbar geworden ist (z.B. Sonnenuntergang, weißer Zwerg),
    möchte die Spiritualität des Lebens die gesamte Materie überwinden.

    Begonnen hat alles ganz harmlos,
    als Steuerungselement bei der schnellen Verlegung des festen Standorts.
    Aber an der Materie des Körpers als seelischer Standort hängen wir heute noch immer fest …


    Wir arbeiten daran, mit mehr oder weniger Erfolg,
    in großen Gemeinschaften der verschiedensten Gattungen,
    wobei in seelischer Hinsicht die Materie zumindest in die 2. Reihe verdrängt wurde,
    in religiösen und regionalen Bündnissen.


    … und ein :regen:

    -
     
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  3. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Puhh... dann macht mal weiter... glücklich all jene, die nicht gar an Vorstellung "wir" gebunden.
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Glücklich?
    Vielleicht; aber bestimmt nicht erfolgreich nach dem Steigerungsprinzip.

    Etwa so:

    "Wenn ein Holzhacker für das Holzhacken 2 Wochen benötigt,
    wie lange brauchen für die gleiche Menge Holz 2 Forstarbeiter,
    auf dem selben Holzweg?"


    ... und ein ;)

    -
     
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  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    -

    MATERIE ( - )

    MATERIENUNTERBRECHUNG ( + )



    ... und ein :whistle:

    -
     
  6. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Dann sterben zwei beim Tun an Unbeständigem, guter Oberförster.
     
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  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Kann schon sein ...


    Ich dachte nur, weil das Holz im Wald so herum stand.
    Was willst Du sonst machen?

    Zur Stabilisierung der Körpertemperatur ist auf dem 48. Breitengrad,
    von Zeit zu Zeit im Laufe des Sonnenjahres,
    ein knisterndes Kaminfeuer sehr brauchbar.


    ... und ein :weihnacht

    -
     
  8. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Unnützes Geschwätz führt abwerts, zur Erinnerung und wenn's da nicht viel bedachtes zum Thema hat, gäbe es doch genügend Plauderecken und Haustierliebkos Plätze hier, wo man sich im Bezug auf Hingabe zum Materiellen sicher gefördert fühlen mag, guter Haushälter.
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Als Hobby-Philosoph und Freizeit-Psychologe,
    der einer Akademie nicht gleich einen DDr herunterreißen mag,
    sondern nur dem einen oder anderen Geistlichen,
    der dazu noch nicht einmal aus eigenem Verlangen dazu getrieben wurde,
    aufzeigen gewillt ist wie der Hase läuft?

    Nun, an der Grenze von Ost und West – und das nicht nur im römischen Stil – hat man einst sonderbarer Weise
    die Werte von Materie (-) und die Unterbrechung der Materie (+) neu in Einklang bringen mögen.
    Dabei wollten alle Beteiligten gleich gepolt werden im Jahreskreis der Jünger.
    Mit dem folgenden Ergebnis, alle sollten im Negativbereich ausgewiesen werden,
    die Trendwende vom Königsmacher, allein nur mehr in die Richtung des Jenseits der Blick.
    Was aber, in einem wahren Verständnis von praktischen Erfahrungen, geradezu kontraproduktiv gewesen ist.
    Oder besser formuliert, mit der Bezeichnung des Gegenteils wurden die eigenen Interessen beschrieben.
    Damit sind die folgenden Fehlinterpretationen zum Selbstläufer geworden.

    Zumindest die europäische Kultur funktioniert danach.
    Es sei denn, es kommt jemand vom Ende der Welt – worauf doch alles Leben hinausläuft –
    mit einer für uns wesentlich schlaueren Erklärung zur Hand.

    Etwa so:

    „In der Ruhe liegt die Kraft.“

    Genau genommen ist doch alles nur Planung und Energie in Verwandlung. Fertig.


    … und ein :doof:

    -
     
  10. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

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    Nicht etwa, guter Haushälter, daß es überhaupt hier Thema wäre, aber was da einer dem Menschen, im Westen geboren, aufs Auge drücken möchte, auch wenn sehr verbreitet, speziell in der Modernen Welt, nennt man (als Kenner) Nihilismus (Materialismus)

     
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