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Umwelt- und Klimaschutz - sinnvolle effektive Maßnahmen

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Evatima, 8. August 2019.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Es gibt ein "kleienes" Problem! Die Frage von Verzicht....

    Um Klima wirklich zu schützen müssten wir aufhören Auto zu fahren und öffentliche Verkehr ausbauen. Ich halte auch Elektroautos im grossen und ganzen kontraproduktiv! (Dort werden mindestens Millionen wenn nich milliarden verschleudert! Es ist nur eine unökologische Hilfe für die Autoindustrie, nichts anderes...

    Wir müssten aufhören in Urlaub zu fliegen und nur Länder zu besuchen, die wir mit Zug erreichen können. Es ist nicht nur ddas Fliegen umweltschädlich sonder wir machen in fremden Ländern die Umwelt insgesamt kaputt.

    Wir müssten uns anders (umweltbewusst) Ernähren: Weniger Fleisch, mehr einheimische Gemüse, Getreide. Die Fleischindustrie müßte anders produzieren und wir dürfen nich hunderte Kilos von Fleisch essen.

    All diese Punkte sind mit Verzicht und mit ein völlig anderen Politik zu tun und dafür sehe ich keine Wille - weder bei Politiker, noch bei Uns Mdenschen. Wenn wir ein gutds Klima erhalten wollen müße wir drastisch Umdenken!

    Shimon
     
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  2. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    38.434
    Es ist das bequeme Ego, das sich nicht ändert. Der Wille ist auf Bequemlichkeit programmiert, weil das ist die Errungenschaft des Hybridaffen.
    Nun funktioniert das Ganze immer so, daß das Eskalationsprinzip eine belehrende Funktion hat und dann ist es aber immer noch fraglich ob das ausreicht für ein Umdenken.
    Also müssen so harte Massnahmen kommen, bis das Ego einsieht, daß es ein Arschloch ist.
     
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  3. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    3.299
    Hallo Shimon
    In Städten wie Zürich sehe ich schon solche Ansätze (die Städte sind oft von den Grünen dominiert), wo konkrete Begrünungspläne im Stadtbauamt umgesetzt werden. Gerade kamen dazu neue Baurichtlinien heraus, denn es gibt klare Vorgaben, wie viel Begrünung pro Person gewährleistet werden muss, und zwar berechnet auf die künftige Bevölkerungsdichte . In der Schweiz ist der Öffentliche Verkehr bis in die Alpen sehr gut ausgebaut. Deshalb steigen auch viele Autofahrer darauf um. Ich kenne einige, die ihr Auto aufgaben, freiwillig. Es lohnt sich immer weniger, außer jetzt in Corona-Zeiten, wo viele Angst vor Ansteckung im ÖV haben.

    Im Flugverkehr gab es große Einbrüche aufgrund der Corona-Maßnahmen Ich kennen einen Piloten, der sich deswegen frühzeitig pensionieren ließ. Wenn schon ein solcher Virus derartige Veränderungen herbeiführen kann, so wäre es schon möglich, dass die Regierungen Maßnahmen ergreifen, wenn es aufgrund des Klimawandels zu deutlichen Turbulenzen im Flugverkehr käme. In der Schweiz jedenfalls werden die Veränderungen durch den Klimawandel überdurchschnittlich deutlich zutage treten aufgrund der Alpenlage. Dies wird also auch in Österreich der Fall sein. Als Nachbarländer der Alpenländer werden Deutschland, Frankreich und Italien zumindest eine Menge davon mitbekommen und sich womöglich doch auch Gedanken machen. Vermutlich wird es auch im Mittelmeer und an der Nordsee zu Katastrophen führen, sodass der Druck für Veränderungen größer werden wird. Die Frage ist aber, ob es dann nicht schon zu spät ist, um die Kipppunkte zu verhindern. Das soll ja jetzt doch viel schneller kommen als berechnet.

    Die Hitzesommer der letzten zwei Jahre waren für mich jedenfalls kaum erträglich. Ich hab mir tatsächlich schon Gedanken gemacht, ob ich vielleicht mal auswandern muss in ein nordisches Land, aber das geht nicht. Ich muss mir etwas Anderes einfallen lassen. Die Klimaseniorinnen haben versucht, es einzuklagen, weil durch den Klimawandel eine erhöhte Sterblichkeit der älteren Leute zu befürchten ist, aber bisher war die Klage erfolglos.

    Es wird wahrscheinlich schwierig, die Leute zu einem Umdenken zu bewegen. Die Corona-Maßnahmen haben viele frustriert und in eine Rebellion getrieben. Der Konsumwahn ist einfach größer als die Vernunft oder das Verantwortungsgefühl für die nächsten Generationen. Auf der anderen Seite gibt es sehr schöne grüne Trends und das Bedürfnis nach einfacheren Lebensformen, unter den jungen Leuten kommt das gut an. Aber auch das reicht nicht, denn die Stimmberechtigten sind nun mal eher die älteren Menschen, die eh nicht mehr so lange leben und nur noch den Lebensrest sorglos genießen wollen.
     
  4. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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    3.299
    Was meinst Du: Was könnte man tun, um etwas daran zu ändern? Wie siehst Du die Trends? Wie könnte man Einfluss nehmen? Gibt es Gruppen, die man fördern könnte, die gesellschaftspolitisch eine Wende brächten? Extinction Rebellion hat mal einen Vortrag herausgegeben, danach muss ein bestimmter Prozentanteil der Bevölkerung diese Wende durchführen, um die ganze Gesellschaft mitzuziehen. Würde ein Buch etwas bewirken? Würden die Leute es überhaupt lesen wollen, wenn es um Klimawandel geht? Oder wollen sie nicht vielmehr in ihren Illusionsblasen leben, die sie sich erschaffen haben? Dann gibt es auch viele frustrierte Gegentrends mit alternativen illusorischen Pseudofakten. Ich verstehe das Bedürfnis, der Realität zu entfliehen. Das ist aber ein zunehmendes Problem. Wie kann man dem entgegenwirken? Es ist nun mal so, dass die Leute es bald nicht mehr hören können. Sie haben genug von den harten Fakten. Sie wollen einfach das Leben genießen, egal was morgen sein wird.
     
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  5. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2021
  6. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

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  7. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    https://crowtherlab.pageflow.io/cities-of-the-future-visualizing-climate-change-to-inspire-action?
    Danach wäre es in 30 Jahren in Zürich wie jetzt in Mailand, wobei zu bedenken ist, dass letztes Jahr die Sommertemperaturen in Mailand über 40 ° Grad stiegen, also echt nicht lustig.
    https://apps.derstandard.de/privacy...ellen-mit-bis-zu-41-5-grad-in-frankreich-und?

    siehe auch https://www.haz.de/Nachrichten/Wiss...-in-Berlin-ein-Klima-wie-heute-in-Australien?
    und https://ourworldindata.org/co2-and-other-greenhouse-gas-emissions#future-emissions
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2021
  8. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

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    18.927
    Alle Achtung. Ein großartiges Engagement. So kannst du später deinen Enkelkindern sagen: "Ich habe damals kräftig mitgeholfen, Trump zu versenken. Ich war dabei."
    :)
     
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  9. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2019
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    3.299
    Ja, Trump hat schon Recht, wenn er sagt, dass die Demokraten ausländische Hilfe bekamen. Das war ich! :D
    Das mit den Enkelkindern wird aber nichts. Ich bin bereits in den Wechseljahren, aber mein Pflegesohn ist mächtig stolz auf mich, wobei: Er ist es gewohnt, dass ich global überall mitmische und immer irgendwo Menschen rette oder so. Meine Zeit ist aber jetzt doch überschritten, ich fühle mich erschöpft und muss nun verstärkt überlegen, wie ich mich in ein kühles Loch verkrieche, während alle anderen an der Erdoberfläche unter der Hitze braten.

    Aber im Moment bin ich wirklich happy, dass Trump weg ist. Was für ein Erfolg der Demokraten, das war ein langer Kampf, zuerst intern, danach gemeinsam und zusammen mit übergelaufenen Republikanern. Tatsächlich: eine schöne Erinnerung! :p
     
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  10. ...be*

    ...be* Sehr aktives Mitglied

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    208
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    Verzicht.
    Ich empfinde es anders...
    all die Punkte die du aufgezählt hast, kein Auto benutzen, kein bzw. wenig Fleischkonsum, regional bleiben in vielerlei hinsicht, kein in der Welt herumfliegen... erzeugen bei mir Dankbarkeit, Berührbarkeit, Verbundenheit, Gesundheit, Gemeinschaft...
    und es entspricht mir so zu leben...
    ich tue es also gern und mit Freude!

    Eine Art von "entmaterialisiertem" Wohlstand....
    den ich schätzen & lieben lerne.
    Das ist Fülle.

    Ja, vieles ist unheimlich bequem, das stimmt...
    und so schleichend das man oft nicht mehr merkt wie man immer lebloser wird...

    Im Grunde sind wir aber lebendig... wenn wir uns trauen uns wieder darauf einzulassen.
    Mir macht das Freude auch wenn es manchmal viel "Handarbeit", "Mühe", "Dreck", "kalt" und "ungemütlich" bedeutet... ich spüre so das Leben als Ganzes... und genieße das andere umso mehr.

    Neben all den Möglichkeiten die es gibt etwas zu tun gehört für mich mittlerweile auch dazu manchmal einfach nicht zu wissen was gerade dran ist...
    mich zu öffnen... das Leben eintreten zu lassen... mit all seinen Widersprüchen, seinen Wundern...
    Danke.
     
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