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Umfrage zur Wirkung des Familienstellens

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Christoph, 11. August 2004.

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Wirken Familienaufstellungen auf das persönliche Leben?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 11. August 2005
  1. JA - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    52 Stimme(n)
    41,9%
  2. NEIN - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    11 Stimme(n)
    8,9%
  3. SOWOHL ALS AUCH - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    11 Stimme(n)
    8,9%
  4. JA - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    27 Stimme(n)
    21,8%
  5. NEIN - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    2 Stimme(n)
    1,6%
  6. SOWOHL ALS AUCH - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    8 Stimme(n)
    6,5%
  7. JA - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    14 Stimme(n)
    11,3%
  8. NEIN - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    4 Stimme(n)
    3,2%
  9. SOWOHL ALS AUCH - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    6 Stimme(n)
    4,8%
  10. Weiß nicht/unschlüssig.

    16 Stimme(n)
    12,9%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. sberka

    sberka Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2004
    Beiträge:
    96
    Ort:
    Deutschland
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    Also, da scheinst du was in den falschen Hals bekommen zu haben. Während einer Aufstellung gebe ich Kontrolle ab, vor allem an den Aufsteller. Und bei jemandem, der der Verantwortung nicht würdig ist, würde ich niemals eine Aufstellung machen oder sie jemandem empfehlen, das ist viel zu riskant. Auch wenn was Gutes bei rauskommen kann. Die Gefahr, dass was sehr Schlechtes rauskommt, wäre mir zu groß.
    Die Verantwortung für sein Leben kann man ohnehin nicht abgeben ;)
    Aber ich will jetzt nicht darüber theoretische Diskussionen führen, mich wundert nur, dass du mich anscheinend so missverstanden hast oder mich richtig verstanden hast, aber dir in deinem folgenden Posting selbst widersprichst (je nachdem, was du meinst).
     
  2. Kija

    Kija Guest

    Ja, mir ist es selber passiert und ich würde es nie mehr wieder machen. Ich war danach so weit, daß ich therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Und der Aufsteller, überdies ein sehr bekannter hier in Oberösterreich, hat sich in keinster Weise um mich gekümmert, obwohl er gesehen hat, wies mir ging.

    Ich kann echt jedem nur davon abraten ...

    Manche Dinge sollte man einfach ruhen lassen ... vor allem dann wenn man nach einer Woche dann heimfährt und dem Aufsteller ist es ja dann egal ... man ist ja aus seinem Blickfeld - was dann wird ... das kümmert ihn nicht ...

    Lg

    Kija
     
  3. gaby

    gaby Mitglied

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    12. August 2004
    Beiträge:
    228
    Ort:
    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    vor einigen wochen hab ich schon diesen diskurs gelesen - jetzt hab ich selber teilgenommen und möchte meine nicht angelesenen sondern dort gebildeten eindrücke mit euch teilen:

    jeder der aufgestellt hat, hat vorher seine ganze familiengeschichte erzählt - damit ist für mich klar, dass schon im bewusstsein und der vorstellungskraft jedes aufgestellten gewisse bilder, gefühle, lösungen entstanden sind. wir sind schließlich alle gleichen ursprungs und es gibt nichts wirklich neues auf der welt - nur andere variationen (meine meinung ;-)).

    meinem gefühl nach ist dort dasselbe passiert, was auch bei einem gespräch mit jemandem der zuhören kann passiert: du bringst das problem nach außen und bekommst dadurch klarheit - aufstellen ist für mich nur eine andere methode. ich konnte nichts magisches daran entdecken. ja vielleicht wenn man vorher nichts über die familie erfahren hätte.. ich bin selber 4 x aufgestellt worden und konnte nichts andersartiges fühlen - meine antworten kamen aus meinem empfinden was angebracht wäre.

    ich hatte aber trotz aller objektivität den eindruck, dass die aufsteller profitiert haben. auch mich hat irritiert, dass kein austausch stattfindet, was sich bei den einzelnen getan hat. ich habe mir also 2 nummern besorgt um irgendwann mal nachzufragen - das wär ja eben das interessante.

    alles in allem, denke ich es ist eine methode von vielen - für mich entmystifiziert - aber nichtsdestoweniger wirksam. ich werde selber allerdings nicht aufstellen.

    gaby
     
  4. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Hallo Gaby,

    zu dir schreib ich noch was. Das kann ich nicht lassen.:rolleyes:

    Um Himmels Willen, bei wem bist du denn da gewesen! :witch:

    Das hat m.E. mit Familienstellen nach Hellinger nicht zu tun! Wenn die Stellvertreter vorher genau "informiert" (d.h. in diesem Fall ganz klar verbal "beeinflusst") wurden, dann kann da nicht Gescheites mehr herauskommen! Sie sind in ihrer phänomenologischen Wahrnehmung gestört.

    Somit werden sie nur...

    ...antworten. Das hat abe mit phänomenolgischer und gesammelter Wahrnehmuign des systmeischen Feldes nichts zu tun!

    Und offensichtlich hat der/ die Aufsteller/in auch nicht auf die unbewussten physiologischen Veränderungen der Stellvertreter reagiert und dies zum Thema gemacht. (Oder es ist dir entgangen).

    Spannender wäre da, wie es sich für dich in einer "verdeckten" Aufstelung verhält, wo nur der Leiter weiß, wer da für wen steht.

    Möglichst vorher wenig über die Familie preiszugeben und erst einmal zu schauen, was sich ergibt, ist heute guter Stil und sozusagen "state of the art" in Aufstellungen.

    Wo es nur um die verbalen Aussagen der Stellvertreter nach den vorher gegebenen (meist falschen oder irrelevanten) verbalen Informationen des Aufstellenden geht, da hat das mit Phänomenologie gar nichts mehr zu tun. Das ist Schmierentheater.

    Wenn es so (m.E. nach falsch - allerdings war ich nicht dabei und kann nicht einschätzen, ob du es vielleicht nur falsch verstanden haben könntest)gemacht wird, ist es tatsächlich dann das, was du weiter unten schließt:

    und ich kann mich in Bezug auf idese/n Aufsteller/in nur deiner Einschätzung anschließen (wenn es denn wirklich so gemacht wurde):

    Was aber das Familienstellen angeht, wenn es gekonnt und handwerklich sauber gemacht wird, so ist eine Einschätzung wie...

    ...m.E. völlig an den Tatsachen vorbei. Allerdings da du dich auf dieses von dir beschriebene "Aufstellen" beziehst, kann ich dir in Bezug darauf nur zustimmen! Wenn sich Aufstellungen nur darauf beschränken, dann sind sie nichts wert!

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  5. gaby

    gaby Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2004
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    Noch im Mühlviertel, Oberösterreich
    hi christoph - also wenn ich deine "falsch verstanden" " ev. nicht mitbekommen" etc. zusammenzähle, bist du entweder sehr vorsichtig, oder denkst ich bin total unfähig solche dinge zu durchschauen oder mitzubekommen. dazu soviel:
    ich bin 37 jahre alt, und seit meinem 17. lebensjahr mit dem thema leben, bewusstsein, entwicklung und gott, beschäftigt. meine menschenkenntnis ist - darf ich sagen - ausgezeichnet.
    du kannst mir glauben, genauso war es dort - und jetzt wo ich weiß was üblich ist, ist mir klar, dass dies ganz etwas anders war - obwohl dieser mann ein system. familientherapeut oder so was ähnliches war.
    genauso hätte ich es mir auch vorgestellt, dass man nämlich nichts über die familiensituation weiß, bzw. auch dass die körpersprache und haltung miteinbezogen und "gelesen" wird. all dies war nicht der fall. naja, vielleicht versuch ich mal zum vergl. eine von "Hellinger" - jetzt kenn ich ja den unterschied (wenn ich mehr kohle hab).

    hoffe, du kennst dich aus.
    lg
    gaby
     
  6. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Hi Gaby,

    mir lag es fern, dich persönlich zu kritisieren. Ich kann ja nicht wissen, wer da berichtet.

    Ich bin vorsichtig.

    "Systemischer Familientherapeut" deutet auf eine ganz andere Methode. Die hat mit Familienstellen nach Hellinger wirklcch nichts zu tun, heißt aber ähnlich. Auch wenn da ebenfalls Leute im Raum stehen, so ist es ewtas anderes. Es gibt durchaus klassische Familientherapeuten, die da auf der gleichen erfolgreichen Welle von Bert Hellinger mit schwimmen wollen oder meinen, es "besser" (weil "fürsorglicher" - und damit schwächend bzw. verwirrend) zu machen als er.

    Gruß
    Christoph
     
  7. sberka

    sberka Mitglied

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    96
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    Deutschland
    Hallo,

    kann mich in dieser Hinsicht Christoph anschließen. Familienstellen ist etwas ganz anderes als eine verstandesorientierte Therapie oder sich Gedanken um seine Familie machen. Da passiert etwas in den Stellvertretern und in einem selbst. Schon allein die Informationen, die man über die Verstrickungen seiner selbst und seiner Familie bekommt, bewegen etwas. Man bekommt Informationen, die über das, was man vorher mit dem Verstand greifen konnte, hinaus gehen. Ich kann dir empfehlen, mal eine "richtige" Aufstellung zu machen (mögliche qualifizierte Ansprechpartner wurden ja schon genannt). Es ist wirklich schwer zu beschreiben, was da abläuft, aber wenn es jemand Qualifiziertes macht, ist das - meiner Meinung und Erfahrung nach - eine einfach geniale Methode!
     
  8. K.M.

    K.M. Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2004
    Beiträge:
    86
    Hallo Christoph,

    interessante Frage, interessante Antworten.

    Ich denke mir mal, ohne konkrete Aufstellungserfahrung, dass jede Handlung in meinem Leben Einfluss auf mein persönliches Leben hat, so wird das bei einer Familienaufstellung wohl nicht anders sein.

    Fragt sich nur, ob ich das brauche? Ich glaube... nein. ;)

    K.M.
     
  9. Jorijama

    Jorijama Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2004
    Beiträge:
    235
    Genau so ist es K.M.,

    alles im Leben hat einen Einfluss und damit auch eine Wirkung. Fragt sich nur welche. Deshalb ist auch die hiesige Umfrage mit ihrer merkwürdingen Antwortskala für die Füße. Da wird sowieso der ablehnenden Antworte gleich Vermutung unterstellt.

    Für mich ist Hellinger ein Demagoge, der - der Natur sei Dank - schon ausreichend betagt ist, um noch größeren Schaden anrichten zu können. Dafür sorgt auch schon die in der Öffentlichkeit wachsende kritische Betrachtung, woran Hellinger selber schuld ist.

    Dann kommen später die üblichen Nachfolgestreitigkeiten bezüglich der Handelsmarke "Familienstellen nach Hellinger" unter seinen Aposteln und Jüngern, die dann vor den Gerichten ihr wohlverdientes Ende finden werden.

    z.d.A.

    Jorijama
     
  10. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
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    Ich will mal die Anregung aufnehmen und meine eigene Befragung hinterfragen: natürlich wurde ich zu Recht bezüglich der Fragestellung kritisiert. Allerdings bitte ich zu bedenken, dass ich ganz bewusst so offen gefragt habe.

    Mir ist klar, dass es überaus schwierig ist (wiewohl es derzeit bereits mindestens zwei wissenschaftliche Untersuchungen zu dieserFragestellung gibt), kausale Zusammenhänge und Wirkungen des Familienstellens nachzuweisen. dies sit so, weil unser Leben so vielen Einflüssen ausgesetzt ist, wie K.M. ganz richtig bemerkt hat.

    Da ich jedwede Suggestion in meiner Fragestellung vermeiden wollte, habe ich zunächst nur gefragt ob denn Familienstellen überhaupt eine erlebbare Wirkung bei forumsmitgliedern hatte oder ihm eine solche zugeschrieben bzw. dabei vermutet wird. Hier war natürlich die Schwieriggkeit: wie unterscheide ich die Statements, die sich lediglich auf Meinung beziehen ohne, dass eine konkrete erfahrung dahinter steht von jenen, die sich auf konkrete Aufstellungserfahrungen beziehen? Denn das macht nach meiner Annahme und persönlichen Erfahrung einen wesentlichen Unterschied.

    Viel interessanter hätte ich natürlich gefunden, welche Wirkungen das Familienstellen bei Forumsmitgliedern gehabt hat oder welche ihm zugeschreiben wurden. Diese Fragestellung käme der von den Gegnern, insbesondere K.M. geforderten Unterscheidung näher. Allerdings impliziert sie auch bereits, dass es eine - von sonstigen Einflüssen unterscheidbare positvie oder negative - Wirkung gibt. Immerhin hätte es ein können, dass jemand die Erfahrung gemacht hat oder meint, dass Familienstellen überhaupt keine Auswirkung auf das persönliche Leben habe. Allerdings gemeint - zumindest beim Schreiben gedacht - war natürlich eine "positive Wirkung", die auch wesentlich erlebt wird, wie sie von vielen hier, die damit konkrete Erfahrungen gemacht haben, berichtet wurde.

    In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass es ganz unterschiedliche Berichte gegeben hat (was sich auch aus den unterschiedlichen Erwartungen und Ansprüchen an den Aufsteller herleiten mag - ich werde ggf. noch einen Thread darüber öffnen, was man von einem Aufsteller realistischerweise erwarten kann oder nicht). Die Mehrheit derer, welche Aufstellungserfahrung haben, hat Positives berichtet.

    Was die Kritik angeht:

    So kann ich die nicht gelten lassen. Wer weder eigene Erfahrungen in Aufstellungen hatte, noch auch nur jemanden kennt, der solche Erfahrungen gemacht hat, was kann der anderes als Bewertung abgeben, als eine Vermutung? Aber auch diesen Vermutungen wollte ich Raumgeben. Ich hätte auch gleich garnicht danach fragen können. Daher war das in der Frage auch gleich ganz klar zu stellen und ist somit m.E. sogar unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten sauber.

    Mich interessiert nun, welche Fragestellung swowohl die Gegner des Familienstellens wie auch die anderen denn vorschlagen, die zu saubereren Ergebnissen führen würde.

    Christoph
     
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