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Umfrage zur Wirkung des Familienstellens

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Christoph, 11. August 2004.

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Wirken Familienaufstellungen auf das persönliche Leben?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 11. August 2005
  1. JA - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    52 Stimme(n)
    41,9%
  2. NEIN - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    11 Stimme(n)
    8,9%
  3. SOWOHL ALS AUCH - das habe ich nach eigener Aufstellung erlebt.

    11 Stimme(n)
    8,9%
  4. JA - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    27 Stimme(n)
    21,8%
  5. NEIN - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    2 Stimme(n)
    1,6%
  6. SOWOHL ALS AUCH - das habe ich als Stellverteter bzw. Beobachter erlebt.

    8 Stimme(n)
    6,5%
  7. JA - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    14 Stimme(n)
    11,3%
  8. NEIN - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    4 Stimme(n)
    3,2%
  9. SOWOHL ALS AUCH - das vermute ich ohne Aufstellungserfahrung.

    6 Stimme(n)
    4,8%
  10. Weiß nicht/unschlüssig.

    16 Stimme(n)
    12,9%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    Lieber Gandalf,

    dein Beitrag zeigt, wie viel Mutmaßung und ggf. Projektion dein Urteil bewegen.

    Ist solch eine Mutmaßung, die ich als solche auch stehen lasse.

    Das mag sein, wenn man denn eine Quelle (von was genau, bitte?) vermutet und deiner stillen Vorannahme folgt, man müsse diese Quelle denn unbedingt erreichen. Ich selbst und mit mir viele andere Aufstellungsleiter bin/sind keine esoteriker. Wir schließen nichts aus, wie du, sondern suchen Integration. Und wir meinen auch nicht, einen "geheimen Weg" gefunden zu haben, den wir mitzuteilen hätten und an den man nun glauben müsse. Wir beschäftigen uns mit dem ganz Offenischtlichen, wie es sich zeigt. das ist ein wesentlicher Unterschied. Und Fragen, wie "Erleuchtung" und ähnliches, stellen sich so nicht. Sie sind für den Menschen, der die ebenbürtigkeit nicht verweigert, unerheblich. Solche Fragen stellen sich - nach meiner Erfahrung - hauptsächlich denen, die ihre Eltern und das Leben, wie es ist nicht genommen haben. Und das ist eine Aufgabe der Austellerei: Menschen dazu zu verhelfen, dass sie das Leben nehmen, wie es sich ihnen nun mal zeigt. Mit allem und ohne es verbessern zu müssen. Danach ergibt sich dann der nächste Schritt.

    Eine "Abkürzung" zu was? Und welche Art Aufstellungen meinst du? Welche hast du denn erlebt, die eine Abkürzung zu dem eben Genannten waren? Und wer genau sagt denn, dass das so ist, dass man "in diesem Bereich" (welchem?) "nicht abkürzen" könne?

    Ich finde diese Behauptung und die Antwort auf meine sich daraus ergebenden Fragen schon deshalb sehr interessant, weil das Bild, welches hinter deiner Aussage seht, ein ganz anderes sein muss, als jenes, welches ich aus der seit Jahren erlebten Erfahrung von der Aufstellungsarbeit habe.

    Ich sehe Aufstelungen z.B. nicht als Instant-Methode, sondern als einen wesentlichen Anstoß für etwas, das die Seele nur ganz allein und eigenverantwortlich - und ohne die Kontrolle des Verstandes - machen kann. Und das ist das einzige, was m.E. Aufstellungen an Zusagen geben können: derjenige, der sie nimmt, bekommt einen mitunter wesentlichen Anstoß in der Seele in eine neue Richtung. Was die Seele dann letztlich daraus macht (und ob der sich dabei einmischt und es wieder verhunzt), bleibt ihr überlassen.

    Und auch wenn sich bestimmte Gesetzmäßigkeiten erkennen lassen - ich muss den Einzelfall immer wieder neu anschauen.

    Eben Gandalf, es ist nur eine Meinung im Unterschied zu einer Einsicht. Eine Meinung zudem, die nicht auf konkreter Erfahrung basiert, vermute ich. Aber auch die sollst du - so sie als solche gekennzeichnet ist - sagen dürfen. Ob sie weiter führt, ist eine andere Frage. Die lasse ich dahin gestellt.

    Das kann ich dir bestätigen. Ich z.B. schreibe hier aus der konkreten Erfahrung als Leiter von Aufstellungen, wie als Teilnehmer und als jemand, der schon viele Aufsteller - inclusive Bert Hellinger - erlebt hat. Und aus dieser Erfahrung heraus breche ich die Lanze für die Aufstellungsarbeit. Und wenn ich für den gleichen Zweck etwas Besseres finde und es bzw. seine guten Wirkungen erlebt habe, dann werde ich mich auch entsprechend äußern.

    Gruß
    Christoph
     
  2. Gandalf

    Gandalf Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2004
    Beiträge:
    132
    Christoph,

    Und dann schreibst du...
    Und genau das tust du eben nicht, denn sonst hättest du schreiben können, "Danke für deine Meinung." ;)

    Vermutest du und weißt es doch nicht.

    Christoph, du machst auf mich den Eindruck eines Geblendeten. Geblendet von einer Methode. Kein Wunder, dass du dann nichts anderes sehen kannst, nur vermuten kannst und dich in langen Antworten zu rechtfertigen versuchst, anstatt andere Meinungen wirklich einfach stehen zu lassen.

    Dies ist ein Esotherikforum und kein NLP Forum. Hier geht es um Wege und nicht nur um einen. Hier gehts um tiefgreifende Gefühle und Erfahrungen, die nicht in Büchern zu finden sind, sondern nur in der Erfahrung des Einzelnen.

    Mir scheint, die fehlt es eben gerade an dieser Erfahrung, die nicht in Büchern steht, die nicht zu fassen ist, die nicht zu erklären ist. Kurzum, lebe Christoph und du brauchst keine Aufstellung mehr, denn das Leben ist Arbeit genug. ;)

    Gandalf
     
  3. Luquonda

    Luquonda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2002
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Twistenbostel / Zeven
    Hallo Gandalf

    Es ist jedes Menschen eigene Entscheidung, eigenes Erleben, welchen Weg er geht.

    Natürlich gibt es so viele Wege wie es Menschen gibt...und noch mehr.

    Und für jeden ist in dem Augenblick des Erlebens sein Weg richtig.
    Wenn man überhaupt an richtig oder falsch denken möchte.

    Und so ist für Christoph sein Weg des Familienaufstellens für ihn richtig.

    Dass er natürlich dann von seinem Weg erzählt, ihn auch weiterempfiehlt aus eigenem Erleben heraus sehe ich als ganz natürlich.

    So wie jeder hier im Forum von eigenen Wegen erzählen kann.....und raten kann.

    Sehr viel sonderlicher fände ich es, wenn von andren, nicht selbst gelebten und erlebten Wegen erzählt und gemutmaßt wird.
    Aus fernen Beobachtungen, Büchern herausgelesen oder was weiß ich aus welcher Motivation.

    Du empfiehlst ihm, zu leben...tut er das nicht?

    Zum Leben gehört für mich im besonderen auch leben und leben lassen.

    Die Wege die der Einzelne eben so für sich aussucht und gehen mag.


    @Christoph

    Zu Familienaufstellungen bin ich geteilter Meinung.

    Es kann eine sehr gute Möglichkeit sein, Zusammenhänge aufzudecken, zu erkennen und im besonderen sie eben auch durch das Stellen nihct nur mit dem Verstand zu sehen sondern sie auch zu fühlen...ganz direkt ..und auch die Gefühle der anderen Personen.

    Was zu einem anderen Verstädnnis führen kann.

    Nicht so begeistert bin ich von manchen Aufstellern die auf deibel komm raus auch direkt in der Aufstellung eine Änderung "erzwingen" möchten, indem sie die Personen umstellen, auch wenn es fast nicht erträglich ist, sie zu Handlungen bringen die sie so noch nicht tun würden...wie z.b. jemanden umarmen, dem man vorher entfernt den Rücken zu drehte.

    Solange dies bei der Person aus eigenem plötzlichen Verstehen so wird, ist es in Ordnung.

    Manchmal spüre ich dabei jedoch auch eine Seelenvergewaltigung....und wie vorher schon mal angedeutet, ein Beschleunigen eines Ablaufes, das nicht notwendig wäre.

    Ich sehe jedoch auch, dass dies von Aufsteller zu Aufsteller verschieden ist....auch innerhalb eines bestimmten Weges gibt es unzählige verschiedene Wege...;)

    So wie alle andren Wege ist auch dieser für den Menschen, der ihn in dem Augenblick gewählt hat, der richtige...egal was er daraus mitnimmt und erlebt.

    Denn zu beurteilen was Heilung oder Änderung für diesen Menschen sein mag ist für jeden andren menschen, der ja genauso im irdischen erleben verstrickt ist, nie ganz möglich,

    auch scheinbar negative erfahrungen können gerade die sein, die zu einem Lösen oder Erlösen eines Themas führen können....

    also.
    Leben und (er-) leben lassen.

    Liebe Grüße
    Luquonda
     
    Eberesche gefällt das.
  4. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
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    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Gandalf der Graue,danke für deine Meinung. Allein die von mir erbetenen Hintergründe hast du nicht für nötig befunden, zu erläutern. Auch das hat seinen Platz.

    Du unterstellst mir, ich sei geblendet und belehrst mich über dieses Forum. nun gut. Tu das. Ich abersage: ich konzentriere mich auf die systemische Perspektive wo sie mir angemessen erscheint und mit der ich mich auskenne. Auf andere Perspektiven konzentrieren sich hier andere und das ist für mich in Ordnung so. Mein Beitrag ist eben diese Seite der Existenz.

    Und wenn es viele Wege gibt, so ist dieser doch einer von ihnen oder?

    Dass die damit verbundenen Erkenntnisse dir nicht passen, habe ich zur Genüge verstanden. Du hast es nun oft genug gesagt. Und niemand will dich eines Besseren belehren.

    Ich achte dich und deine Meinung und Sicht der Dinge. Das muss nicht heißen, dass sie unwidersprochen bleiben muss oder dass ich beipflichte.

    Was diese Belehrung allerdings in diesem Zusammenhang sagen soll, ist mir verschlossen. Reicht dein Unterscheidungsvermögen oder deine Kenntnis der Sache von der du sprichst und über die du so vernichtend urteilst nicht aus, um NLP von Aufstellungsarbeit zu unterscheiden? Das wäre bedauerlich.

    Kritik ist dann besonders wertvoll, wenn sie aus fundierter Kenntnis der Sache geschieht. Ist dir deine Meinung wichtig genug, um dir fundiertere Kenntnis anzueignen?

    Und genau deswegen finde ich die systemische Perspektive, bei der es genau um das geht, was du hier beschreibst, einen wertvollen Beitrag zu so einem Forum. Auch ich habe die wesentlichen Erkenntnisse über systemische Zusammenhänge nicht aus Büchern, sondern aus eben diesen tiefgreifenden erfahrungen, die nicht in Büchern zu finden sind. Aber ich habe sie zusätzlich durch Studium der Fachlektüre ergänzt, in der ich ALLE meine Erfahrungen wiedergefunden habe. Bevor ich hier etwas dazu gesagt habe, habe ich mich mehrere Jahre intensiv mit der Materie aus verschiedensten Positionen beschäftigt. Immerhin war ich zunächst ein Kritiker der Sache. Kritein heißt im Griechischen Unterscheiden. Es geht also bei der Kritik um die Fähigkeit zu unterscheiden. Z.B. um die Fähigkeit, zu unterscheiden, was wirkt und was nicht. Oder auch um die, zwischen Wolkenkuckucksheim und Wirklichkeit zu unterscheiden.

    Was weißt du von meiner Erfahrung? Es könnte ja sein, dass ich mehr Erfahrung habe, als so mancher hier...

    Ich sag dir was: ich finde eine Frau, die ihre drei Kinder allein erzieht, jeden Tag in der Fabrik kloppen geht oder auf den Kartoffelacker - und die damit in Einklang ist - wesentlich spriritueller als so manchen Meditationsweltmeister, der auf Kosten anderer lebt un dsich selbst verwirklicht und meint, er habe einen Anspruch, dass andere für ihn, der ja so "heilig" ist, keulen gehen sollten. So manche esoterische Arroganz und Überheblichkeit geht nur, weil andere, die ja so verachtungswürdig sind, keulen gehen. Schon mal drüber nachgedacht?

    Christoph
     
  5. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Luquonda,

    herzlichen Dank für deine Erläuterungen und Stellungnahme.

    DA stimme ich mit dir überein. Man kann die Seele nicht zwingen. Sie sucht sich ihren eigenen Weg. Solches Vorgehen in Aufstellungen führt meist zu einer Gegenbewegung und Verschlimmerung. Sehr oft findet man dieses Verhalten - ebenso wie das "Überreden" zu einer Lösung, wie ich es neulich noch erlebte - bei jenen Aufstellern, die noch retten wollen. Oft sind das eigentlich Therapeuten, die das neue Helfen noch nicht verstanden haben oder aber in der helferischen Amaßung geblieben sind. Sie muten dem Aufstellenden nicht sein Schicksal und evtl. seinen Tod zu. Und dann können sie nicht mehr helfen. Zudem ist das ein Handeln aus dem gemutmaßten kritischen Eltern-Ich heraus. Das ist eine Anmaßung des Helfers.

    Und gerade das fasziniert mich an Bert Hellinger: er mutet zu. Und wenn es nicht weiter geht, dann lässt er es so stehen - mit allen Konsequenzen. Und er benennt das dann und entlässt den Betreffenden. Das kann heilsamer sein, als der Versuch zu helfen. Und es wirkt oft hart. Es ist aber viel mehr Liebe und Achtung darin, als der Retter sie je aufbringen wird.

    Man muss bereit sein, anzuerkennen, das man nichts mehr tun kann. Mir gelingt das immer öfter aber ncoh nicht immer. Doch auch in der eigenen Praxis sehe ich, wie das dann schlechte Wirkungen hat, wenn ich einen Schritt zu weit gegangen bin.

    JA das stimmt ebenfalls. Es kann nicht angehen - auch wenn sich das natürlich besser verkaufen lässt - dass ein Begleiter dafür zu sorgen hat, dass der Aufstellende möglichst ständig in einem wundervollen Zustand ist. das ist eine Anmaßung, wie ich sie z.B. bei einigen NLPlern erlebt habe. Die stellen sich dann an Stelle der Mutter und wollen besser sein. Aber das hilft nun gar niemandem.

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  6. Indie

    Indie Guest

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    Hallo,

    irgendwie tut sich bei mir gerade die Frage auf:

    Was motiviert denn Aufsteller zu werden ?

    Er soll nicht helfen. Gut. Aber letztendlich läuft es auf eine Hilfe hinaus.
    Er soll nicht retten.Gut. Aber manchmal greift doch einer nach dem Strohhalm.
    Und wird ge-rettet ?

    hmmm...

    Aus der Sicht des Aufstellenden kann ich nur sagen, ja ich habe mir durch die Aufstellung eine bessere Sicht der Dinge gewünscht. Ja, ich betrachtete als Hilfe. Und es hat mich zwischendurch auch "ge-rettet", wenn ich es mal soweit runterbreche.

    Es widerspricht sich ein wenig - vielleicht ist das ein Reibungspunkt - zu sagen, nein ich helfe nicht.
    Nur, die Arbeit an sich, oder der Innerlichkeit wird häufig in unseren Köpfen mit Lebens-hilfe gleichgesetzt.
    Dann kann schon der Eindruck von Außen entstehen das es um Hilfe geht.
    Hilfe zur Selbsthilfe - vielleicht ?

    Ich selbst sehe es als Wegweiser-Funktion. Schau- hier kann man auch langgehen. Aber, - es wäre ja dann auch eine Hilfe. Strenggenommen.

    Gut. Falls jemand eben nicht voll einsteigen kann, wird dieser Mensch auch seine Gründe haben, und man kann ihn ziehen lassen. So wie er ist.

    @Gandalf,

    es findet eine andere Sichtweise der Dinge und Beziehungen untereinander statt, welche äußerst hilfreich sein kann. Man kann sie annehmen oder es auch bleiben lassen. Das ist alles dabei.

    Viele Grüße
    liebe
     
  7. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
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    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Hallo Liebe,

    ... finde ich eine treffende Definition.

    Und ich habe nun wirklich nicht behauptet, dass Austellung nichts hilft ;).

    Aber wer helfen und retten will, der kann da nicht helfen. Das ist der Punkt. Ein wenig paradox vielleicht, das gebe ich zu.

    Was deine Frage nach der Motivation, Aufsteller zu werden, angeht, kann ich dir nur aus meiner Sicht antworten:

    Bei meinen Bastelarbeiten an der eigenen Persönlichkeit habe ich immer die wirksamsten bekannten Methoden ausprobiert. Das ging über die unterschiedlichsten Wege. So kam es, dass ich NLP über mehrere Jahre und bei verschiedenen Lehrern gründlich lernte und dann auch Time-Line-Therapy™. Das waren bis da hin die wirkungsvollsten Methoden, besser mit mir und meinem Leben klar zu kommen und Veröänderungen einzuleiten.

    Und irgendwann kam ich an den Punkt, dass diese wundervollen Methoden ihre Grenze hatten. Genau da stieß ich auf das Familienstellen und lehnte es erst mal ab. Später habe ich es genau untersucht und gemessen an den Ergebnissen für besonders wirkungsvoll gefunden.

    Mich motiviert, dass es eine tiefe Wirkung hat und eine tiefe (und sehr spirituelle) Arbeit ist, die ich gern tue.

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  8. Indie

    Indie Guest

    Hallo,

    ich glaube das war jetzt ein Missverständnis.

    Ich meinte die Aufsteller, also, wenn ihre Motivation einem Helfersyndrom entspringt - schwierig für den Aufstellenden - weil er dann ob er nun will oder nicht in den Rettungring gepresst wird.

    Und "normalerweise" macht es dann einfach Spaß sich mit Menschen zu befassen ?


    Ich glaube das ist mir auch einfach zu hoch, oder es ist zu heiß heute.


    Grüße
    liebe
     
  9. Wirbelwind

    Wirbelwind Guest

    ich will mal eine kleine lanze brechen für die familienaufstellung.

    besonders bezogen auf den satz hier.

    "Ist es im allgemeinen so, daß sich hinterher "keiner" dafür interessiert ob und wie die Aufstellung gewirkt hat"

    diesen satz darf man nicht nur auf familienstellung beziehen, SONDERN den erlebt man in allen bereichen des lebens.
    es interessiert sich im nachherein NICHT WIRKLICH WER, wies einem nach einer behandlung geht.
    das kann man von einer ganz normalen schulmedizinischen behandlung erleben, das kann man bei physitherapeuten (nach ner scheiß normalen massage ) erleben. das ist im bereich wo leistung am menschen vollbracht wird immer so.

    sogar der kellner im restaurant , dem ist es scheiß egal, wenn er deinen anzug vollkleckert, obs nachher wieder raus geht oder nicht.

    FÜR das NACHHER interessiert sich wirklich keiner, das ist einfach so unsere mentalität.
    ansonsten gebe es gar nicht das bedürfnis nach aufstellungen, psychositzungen und co....

    "Nicht alles, was hilft ist ungefährlich und gesund."

    auch hier zu, es gibt soviel an "modeerscheinungen "zur zeit familienaufstellung ist da nur ein kleines teil davon.
    der mensch kann frei wählen, welcher modeerscheinung er nachrennt, was er für sich annimmt und ausprobiert.
    ganz logsich das viele menschen davon auch wuschig werden, das ist nicht nur bei familienaufstellung so.
    zu viele eindrücke machen eben bissel blöd in der birne, verwirren...

    wenn man es so kras formulieren will, ist unsere ganzes leben gefährlich und ungesund. bzw. kann gefährlich und ungesund werden.
    kommt immer auch auf die verfassung und das wesen des jeweiliegn menschen an.

    was mich persönlich an der familienaufstellung (hier im forum stört :confused4 ok, ich muß es ja nicht lesen) ist das manche familienaufsteller wie im wahn ihre sache verteidigen. nichts mehr sehen,was rechst und links von ihnen geschieht.

    sowas kommt dann immer wie totale werbung, wie totales überzeugen wollen , wie sektenhaftes einreden/manipulieren vor. (sowas reizt immer eine
    oppositionelle haltung anderer hervor.)

    ansonsten ist die familienaufstellung genau so harmlos wie jede andere richtung was der markt zur zeit anbietet.

    kommt immer nur drauf an, wie was verkauft wird.
     
  10. Gandalf

    Gandalf Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2004
    Beiträge:
    132
    Werbung:
    Wirbelwind,

    Genau das ist es.

    Da täuschst du dich. Erschreckend ist vor allem, mit welcher Geschwindigkeit und mit wie wenig kritischem Denken Aufstellern der Weg bereitet wird.

    Und mehr sag ich jetzt auch nicht mehr dazu, Ehrenwort. :D

    Gandalf
     
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