Umfrage zu heutiger Propaganda über 1933-45

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Was meint ihr zur heutigen Propaganda über 1933-45 in den Medien

  • Das sollte täglich oder wöchentlich wiederholt werden.

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naja ich kann mir das schon vorstellen. Während direkt in der Nachkriegszeit gerne mal "die alten Nazis" Geschichte verharmlost haben. Hatte die folgende Generation mit der aufkommenden Linken zu kämpfen, die durchaus aufgezeigtes Verhalten an den Tag legen. Eine Form von aufgeklärter Aufklärung gibt es nämlich gar nicht so lange, wie mancher glaubt. Es hat erst noch eine Generation gebraucht um eine einigermassen neutrale Aufbearbeitung (im Sinne von weniger Fokus auf auf die Schuldfrage) an den Mann/Frau/Kind zu bringen.

keine Ahnung was die Linken Lehrer erzählt haben, ich frag mich nur wie man Schuldgefühle in Schülern aufkommen lässt...
 
Das war er auch. Mit aller Gewalt wurde jedes stimmchen, das unangenehme Fragen stellte, niedergebügelt. Jeder Schüler hatte gefälligst die Schuld anzunehmen und die Last zu tragen.

Sicherlich kann es auch gut angehen, dass unser linkspolitischer Geschichtslehrer ganz besonders darauf aus war, seine Schüler entsprechend zu beeinflussen.

LG
Any

So war es aber nicht überall, wir haben in der Schule auch in allen möglichen Fächern das Thema behandelt, waren natürlich auch ein KZ ansehen.

Da ist jede Sichtweise beleuchtet worden, es ist darüber gesprochen worden, wie es soweit kommen konnte, besonders psychologisch, wie normale Menschen ihre Familie lieben konnten und auf der anderen Seite Menschen töten, welche im Alter der eigenen Eltern, im Alter der eigenen Kinder waren, wie das funktioniert hat, wie man den Opfern systematisch das Menschsein abgesprochen hat. Es wurde über die Armut gesprochen, über die Hoffnungen der Leute, daß Hitler ihnen hilft. Wir haben über das Leben der Opfer gehört, wie sie sich versteckt haben, wie andere ihnen unter Lebensgefahr geholfen haben, wie es in den KZ's war, natürlich haben wir auch Bilder gesehen von den Leichenbergen, sie waren nun mal Realität.

All das ist wichtig zu erfahren und zu verstehen, damit sowas nicht wieder geschieht, und damit es nicht vergessen wird.
Das hat nichts mit Schuld annehmen und tragen zu tun.
 
Man erbt Schuld ja nicht. Es trägt auch kein Kind die Schuld daran, wenn der Vater eine Bank überfällt. Aber hinschauen ist wichtig, und die Opfer des Bankraubs zu Wort kommen zu lassen und die Mechanismen, die einen zu einem Bankräuber werden lassen.
Und wenn darüber millionenfach berichtet wird, wenn es nur einen einzigen Bankraub verhindert, dann hat es sich gelohnt.
Nein, genetisch vererbt wird es nicht. Solche traumatischen Zeiten, Erfahrungen und speziell direkte Handlungen beeinflussen aber das Verhalten der Personen, was wiederum auch Einfluss auf die Kinder und sogar noch Enkel haben kann. Das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen.
Daher ist Aufarbeitung nicht nur für die damals Betroffenen wichtig, sondern auch für die, die danach kommen. Und besonders für die, deren Eltern oder Großeltern selbst diese Dinge verdrängt haben.
 
So war es aber nicht überall, wir haben in der Schule auch in allen möglichen Fächern das Thema behandelt, waren natürlich auch ein KZ ansehen.

Da ist jede Sichtweise beleuchtet worden, es ist darüber gesprochen worden, wie es soweit kommen konnte, besonders psychologisch, wie normale Menschen ihre Familie lieben konnten und auf der anderen Seite Menschen töten, welche im Alter der eigenen Eltern, im Alter der eigenen Kinder waren, wie das funktioniert hat, wie man den Opfern systematisch das Menschsein abgesprochen hat. Es wurde über die Armut gesprochen, über die Hoffnungen der Leute, daß Hitler ihnen hilft. Wir haben über das Leben der Opfer gehört, wie sie sich versteckt haben, wie andere ihnen unter Lebensgefahr geholfen haben, wie es in den KZ's war, natürlich haben wir auch Bilder gesehen von den Leichenbergen, sie waren nun mal Realität.

All das ist wichtig zu erfahren und zu verstehen, damit sowas nicht wieder geschieht, und damit es nicht vergessen wird.
Das hat nichts mit Schuld annehmen und tragen zu tun.

Gsd....spät aber doch.
Meine Generation hat diesbezüglich in der Schule gar nichts gelernt....das Thema war in den Schulbüchern wenig bis gar nicht vorhanden.
 
Nein, genetisch vererbt wird es nicht. Solche traumatischen Zeiten, Erfahrungen und speziell direkte Handlungen beeinflussen aber das Verhalten der Personen, was wiederum auch Einfluss auf die Kinder und sogar noch Enkel haben kann. Das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen.
Daher ist Aufarbeitung nicht nur für die damals Betroffenen wichtig, sondern auch für die, die danach kommen. Und besonders für die, deren Eltern oder Großeltern selbst diese Dinge verdrängt haben.

(y)
Ja, das ist ganz besonders wichtig, an meinen Eltern waren die Folgen ganz deutlich zu sehen, und wenn nicht darüber gesprochen wird, woher das kommt, kann man es nicht verstehen und auch nicht helfen.
Es hat Auswirkungen bis in die jetzige Generation.
 
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