Umfrage zu heutiger Propaganda über 1933-45

  • Ersteller Ersteller 0bst
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Was meint ihr zur heutigen Propaganda über 1933-45 in den Medien

  • Das sollte täglich oder wöchentlich wiederholt werden.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
das tust du eh...soso...aber den Geschichtsunterricht als Indoktrination bezeichnen...

Das war er auch. Mit aller Gewalt wurde jedes stimmchen, das unangenehme Fragen stellte, niedergebügelt. Jeder Schüler hatte gefälligst die Schuld anzunehmen und die Last zu tragen.

Sicherlich kann es auch gut angehen, dass unser linkspolitischer Geschichtslehrer ganz besonders darauf aus war, seine Schüler entsprechend zu beeinflussen.

LG
Any
 
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ich wäre mir nicht so sicher, dass das nicht stimmt. Es gab klar einen Kulturbruch! Aber es gab auch eine kulturelle Kohärenz und um die gehts mir. Nachdem ich irgendwo zum Positivismus neige, kann ich mir keine Gesellschaft vorstellen, in der ein Sprung nicht irgendwie vorbereitet sei. Der Kulturbruch kann also mMn nie als tatsächlicher Bruch verstanden werden. Es kommt darauf an was man betrachtet. Wenn es also eine Kontinuität gibt und von dem gehe ich aus, dann muss man auch ein misstrauisches Verhältis zur eigenen Kultur haben, bzw. entwickeln.
deswegen sagte ich ja das ich Dich versteh.Die jetzige Kultur ist nicht mehr die selbe wie die damalige, aber beruht natürlich auf ihr. Aus diesem Grund muss man ja die damalige verstehen UND aktzeptiere um die jetzige Aktzeptieren und verstehen zu KÖNNEN..
 
Ich finde den Titel nicht gut, der deutet mit dem Wort "Propaganda" schon in eine bestimmte Richtung.

Was soll da denn Propaganda sein? Eine Dokumentation über Dachau? Wenn Überlebende von ihrer Angst berichten und davon, wie sie ihre Familien verloren haben? Fotos von Auschwitz in der Zeitung? Eine Dokumentation über polnische Kinder, die von den Nazis entführt worden sind, weil sie "arisch" ausgesehen haben, und wo solche erwachsene Kinder von ihrem Leid und ihrer vergeblichen Suche nach ihren Wurzeln berichten? Exkursionen in der Schule in KZ's, wo man sich alles ansieht, die Baracken, die Öfen, den Steinbruch, wo Häftlinge erschossen worden sind, das Museum?

Ich versteh das einfach nicht, was daran Propaganda sein soll. Die Leute müssen doch aufgeklärt werden und sehen, was da wirklich passiert ist, und die Überlebenden müssen darüber reden können, nach der Nazizeit hat ihnen kaum wer zugehört und sie sind allein gelassen worden, wenigstens jetzt können sie es, die wenigen, die noch am Leben sind, so sind sie und ihre toten Familien und Freunde und all die anderen Überlebenden, die nicht drüber sprechen konnten, nicht ganz vergessen.

Das Problem ist, das die die sich über Schuld aufregen schon unter Ihr leiden sonst hätten die ja ein wesentlich entspannteres Verhältniss zu dieser wohl unglaublich belastenden angeblich allzeit anwesenden Schuldfrage. Ich offensichtlich in Unterzahl lebender einigermassen aufgeklärter Deutscher seh für mich nur eine relevante Frage der Verantwortung es hier oder sonstwo nicht mehr passieren zu lassen und weniger einer Schuld die ich zu tragen haben. bzw wir als Volk
 
Das war er auch. Mit aller Gewalt wurde jedes stimmchen, das unangenehme Fragen stellte, niedergebügelt. Jeder Schüler hatte gefälligst die Schuld anzunehmen und die Last zu tragen.

Sicherlich kann es auch gut angehen, dass unser linkspolitischer Geschichtslehrer ganz besonders darauf aus war, seine Schüler entsprechend zu beeinflussen.

LG
Any
JEDER Geschichtsunterricht oder vielleicht doch nur Deiner?

. Bei uns wurde die NaziZeit nämlich paralell in Geschichte,SozialWissenschaften,Religion,Geographie,Ethik und Philosophie abgehandelt.Und genau genommen auch noch Naturwissenschaften, weil es einige wirklich bedeutende Erfindungen in der WK2 Zeit gab.

weil es nämlich weit mehr als eine Perspektive gibt..eine humanistische Ausbildung hat offensichtlich doch ihre Vorteile.


P.S : Seinen Namen tanzen zu können ist aber bestimmt auch toll...
 
Das Problem ist, das die die sich über Schuld aufregen schon unter Ihr leiden sonst hätten die ja ein wesentlich entspannteres Verhältniss zu dieser wohl unglaublich belastenden angeblich allzeit anwesenden Schuldfrage. Ich offensichtlich in Unterzahl lebender einigermassen aufgeklärter Deutscher seh für mich nur eine relevante Frage der Verantwortung es hier oder sonstwo nicht mehr passieren zu lassen und weniger einer Schuld die ich zu tragen haben. bzw wir als Volk

Man erbt Schuld ja nicht. Es trägt auch kein Kind die Schuld daran, wenn der Vater eine Bank überfällt. Aber hinschauen ist wichtig, und die Opfer des Bankraubs zu Wort kommen zu lassen und die Mechanismen, die einen zu einem Bankräuber werden lassen.
Und wenn darüber millionenfach berichtet wird, wenn es nur einen einzigen Bankraub verhindert, dann hat es sich gelohnt.
 
Propaganda zielt auf Scham und Schuldgefühle ab.

Nicht auf Besonnenheit und Intelligenz.

LG
Any

Bei der Berichterstattung über den Holocaust soll es in erster Linie um Information und Aufklärung gehen und auch um Mitgefühl und Verständnis für die Opfer und ihre Angehörigen.
 
Das war er auch. Mit aller Gewalt wurde jedes stimmchen, das unangenehme Fragen stellte, niedergebügelt. Jeder Schüler hatte gefälligst die Schuld anzunehmen und die Last zu tragen.

Sicherlich kann es auch gut angehen, dass unser linkspolitischer Geschichtslehrer ganz besonders darauf aus war, seine Schüler entsprechend zu beeinflussen.

jetzt muss ichs aber genau wissen...was war denn so eine unangenehme Frage? Und von welcher Last sprichst du? Wurdet ihr gedemütigt? ich kann mir da drunter nix vorstellen und vermute daher eher, dass du wiedermal nur billigste Stimmungsmache betreibst.
 
Man erbt Schuld ja nicht. Es trägt auch kein Kind die Schuld daran, wenn der Vater eine Bank überfällt. Aber hinschauen ist wichtig, und die Opfer des Bankraubs zu Wort kommen zu lassen und die Mechanismen, die einen zu einem Bankräuber werden lassen.
Und wenn darüber millionenfach berichtet wird, wenn es nur einen einzigen Bankraub verhindert, dann hat es sich gelohnt.
Man kann eh nicht die Schuld an den Taten Anderer haben. Man kann nur die Verantwortung tragen zu ""verhindern" das andere sich schuldig machen, bzw das Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden. Was immer das im intersubjektiven kulturellen Zusammenhang bedeuten mag...
 
Du kannst aber nicht erwarten, daß heute noch jeder "betroffen" ist, wenn es um diese Zeit geht. Es ist einfach zu lange zurück und eben nicht alltagsrelevant.
Unabhängig davon nervt einen die berufsmäßige Betroffenheit der Politiker mit ihren wohlfeilen Sprüchen nur noch.
Betroffenheit ist erst mal nur in dem Sinne angebracht, dass man sich selbst fragt, inwieweit es einen selbst angeht. Wenn man dann feststellt, dass man ähnliche Strickmuster aufweist, wie die Leute, die damals mit verantwortlich waren (oder diese bei anderen Menschen entdeckt oder in ganzen gesellschaftlichen Strömungen oder Tendenzen), dann kann das auch schon mal zu Betroffenheit führen im Sinne von "da fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren". In deinem Falle sehe ich da eher keine Gefahr, dass das passiert.
 
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jetzt muss ichs aber genau wissen...was war denn so eine unangenehme Frage? Und von welcher Last sprichst du? Wurdet ihr gedemütigt? ich kann mir da drunter nix vorstellen und vermute daher eher, dass du wiedermal nur billigste Stimmungsmache betreibst.

naja ich kann mir das schon vorstellen. Während direkt in der Nachkriegszeit gerne mal "die alten Nazis" Geschichte verharmlost haben. Hatte die folgende Generation mit der aufkommenden Linken zu kämpfen, die durchaus aufgezeigtes Verhalten an den Tag legen. Eine Form von aufgeklärter Aufklärung gibt es nämlich gar nicht so lange, wie mancher glaubt. Es hat erst noch eine Generation gebraucht um eine einigermassen neutrale Aufbearbeitung (im Sinne von weniger Fokus auf auf die Schuldfrage) an den Mann/Frau/Kind zu bringen.
 
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