Umfrage zu heutiger Propaganda über 1933-45

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Was meint ihr zur heutigen Propaganda über 1933-45 in den Medien

  • Das sollte täglich oder wöchentlich wiederholt werden.

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  • Umfrageteilnehmer
    24
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Warum tut man Jugendlichen das an? Die wenigsten in dem Alter stecken das emotionslos weg.
Es soll auch nicht emotionslos weggesteckt werden.
Was bringt das, außer die Jugendlichen moralisch unter Druck zu setzen (was ich als Absicht vermute)?
Erstens war das in der 12, so jung waren wir auch nicht mehr, und zweitens hatte das überhaupt nichts mit "unter Druck setzen" zu tun. Es wurde auch keiner gezwungen, da rein zu gehen.
So kultiviert man Schuldkomplexe!
Auch damit hatte das nichts zu tun. Niemand hatte uns Schuldkomplexe eingeredet. Aber es hat dazu beigetragen, uns (oder zumindest mich, für Andere kann ich nicht sprechen) davor zu bewahren, durch nüchterne Distanz eine Scheißegalgehtmirsonstwovorbei - Haltung zu entwickeln.
Ich habe mich selbst nie persönlich für die Kriegsverbrechen verantwortlich (oder schuldig) gefühlt, nur weil ich Deutsche bin. Ebensowenig, wie ich mich für die Verbrechen der Kath. Kirche verantwortlich fühle, nur weil ich Christ bin.
 
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Natürlich sind deren Appelle Heuchlerei - sonst müssten sie viel mehr Kriege führen - und natürlich führen auch sie nicht das Paradies auf Erden herbei.

in welchem Jahrhundert lebst du ?

Heute bringt Krieg spielen nichts mehr, außer Ausgaben. Es bringt nur der Industrie Umsätze.

Gegen ein Land wie z.B. China hätten wir keine Chance, ob wir nun Militär haben, oder nicht. Nur, die wollen uns auch nicht, denn was sollen die mit uns, noch mehr Menschen ?

Krieg, ist heute das Dümmste auf der Welt, was es gibt und wer das nicht begreift, ist irgendwo vor 500 Jahren stehen geblieben. Krieg kostet uns allen Unsummen, besonders auch nachrangig.
Daher, absoluter Bullshit. Auch ein Kampf noch um die Restressourcen auf der Welt, kostet mehr als sich Alternativen auszutüfteln.

Menschenreduktion geht heute einfacher, da reichen Viren.


Die Vorstellung, der Frieden sei für alle Beteiligten immer die bessere Wahl, kann nur den Hirnen von Menschen entstammen, deren schlimmste Angst darin besteht, sich nicht täglich Zigaretten kaufen zu können.

Du, Hartzer können das schon nicht mehr, ist ihnen verboten worden, höchstrichterlich. Den meisten reicht aber Tabak, denn Bewegung hat man den Hartzern ja vorgegeben.

Aber du hast eine schöne Steilvorlage gegeben, wie man bis heute nicht dazugelernt. Du , auch Raucher sind denkende Menschen und ja, viele Hartzer rauchen, was man ihnen schon untersagt hat. Wann folgt das Aufzeigen, ob sie noch überleben dürfen ?!
 
Meine Großmutter beteuerte mir gegenüber früher: "Wir wußten nichts". Mein Großvater wurde darüber sehr wütend: "Wir wußten es alle". Meine Großmutter entgegnete: "Aber doch nicht so ... ".
Mein Urgroßvater regte sich oft lautstark auf und wurde von seinen Söhnen ruhiggestellt - nicht aus Angst vor der Gestapo (die war weit weg), sondern aus Angst vor Denunziationen der unmittelbaren Nachbarn.

Spätestens mit November 1938, also der Kristallnacht wusste jeder. Das war der Übergang von der Diskriminierung der Juden hin zur Vernichtung der Juden. Im gesamten deutschen Reiche damals mit der Kristallnacht angekündigt und umgesetzt.

Es konnte sich keiner rausreden, man hat verdrängt. Man hatte die Diskriminierung geduldet und auch mitgemacht und sich bei der Umsetzung der Vernichtung nicht dagegen gestellt. Hätte man dann auch nicht mehr können, denn das waren die ersten, die dann dran glauben mussten.

Genau was du beschreibt, hatte ich zu Hause, mein Vater und meine Mutter. Sie waren Kinder beim Ausbruch des Krieges und knapp 18 bei Ende des Krieges und mein Vater sagte immer, wir wussten, sogar als Kinder. Die Diskriminierung gegen die Juden war doch da und spätestens im November 1938 wusste jeder was passierte. Man hatte die Diskriminierung umgesetzt, hin zur Vernichtung.


Und genau das, haben die wenigstens bis heute begriffen.

Wir haben es heute wieder, seit Jahren, mit Einführung von Hartz4 gegen alle Sozialschwachen, sogar staatliche Diskriminierung. Fehlt eigentlich nur noch die angekündigte Umsetzung der Aufhebung vom Bestand der Arbeitslosen.

Und, wenn es umgesetzt werden würde, staatlicherseits, die Arbeitslosen zu Arbeitseinsätzen abgeholt werden würden, in grauen LKWs, würden heutzutage sehr viele applaudieren, auch wenn es im Winter wäre zum Spargelstechen.
Es würde den Applaudierenden gar nicht auffallen.

Das wäre heute noch die Steigerung zu damals, damals wusste man, schwieg aber und verdrängte.

Heute würde es nicht gerafft werden, es könnte sogar der Totenkopf auf den grauen LKWs gemalt sein, die Applaudieren würden sich über so einen Arbeitseinsatz dann freuen.

Es ist schon so weit, siehe Flüchtlinge, Hetze gegen Emigranten hier, die seit 50 Jahren hier leben und Deutsche sind, oder jetzt das im Mittelmeer.

Es wird nicht mehr begriffen, dass es um Leben und Tod geht. Selbst hier in DE gegen Emigranten, die Deutsche sind, wo sollen die denn hin, wenn man die weghaben will, ihre Heimat ist Deutschland.

Daher, Teile in Deutschland, sind schlimmer als damals, begriffsstutzig, nicht dazugelernt. Ich weiß nicht wie man es nennen soll. Einige braucht man anscheinend nur zu erzählen, der Nachbar klaut dir jetzt grad 3 cent von deinem Erarbeiteten und wenn man dem ne Waffe gibt, würde der auch noch seinen Nachbarn erlegen.

Ich bin noch derzeit froh, dass Pegida kein Fuß fassen konnte, weil die Mehrzahl der Bürger einfach die Schnauze voll hat von Hetze.

Bei den Flüchtlingen, habe ich Bedenken, denn man wird den Großteil verrecken lassen.

Bei den Sozialschwachen hier, könnte es noch kommen.
 
Damit wirfst du alle in einen Topf und massakrierst Charaktere über einen Kamm hinweg. Wenn du schon eine "Masse" pulverisierst, dann bitte nicht in der Weise, wie du es dir "wünschst" sondern in der Weise, wie es auch heute noch "nachträglich" Sinn ergibt.

Wenn "Deutsche" Deutsche misshandeln, kann man nicht "pauschal" von Deutschen reden. Genauso wenig in der 33 Zeit. Opa (24) hat mir so einiges erzählt, auch Dinge, die ich "unter den Tisch fallend" hier und anderswo lese, Oma (22) dagegen war sehr verschlossen und nur ihre Art der Essenszubereitung zeigte, wie sehr Hunger damals groß war.......

Die Messlatte "Wissen" kann nicht so groß gewesen sein, wie du es dir hier ermalst......... (Es gibt sie, die Gründe und Motive, weshalb auf Romane und Co ausgewichen wird, um Erinnerungen zu erhalten)

Charaktere über einen Kamm hinweg massakrieren?? Wasn das????

Und was bedeutet „in einer Weise pulverisieren, wie es auch heute noch „nachträglich“ Sinn ergibt“?

Ich lese gerne und ausgiebig (eine Angewohnheit, die sich schon früh in meinem Leben abgezeichnet hat und die ich bis heute nicht ablegen konnte). Glücklicherweise traf ich immer wieder auf Menschen, die mein Interesse unterstützten und mir nicht nur wertvolle Gespräche, sondern auch ebensolche Buchtipps bescherten.
Daneben hatte ich das große Privileg an Gesprächen mit Zeitzeugen teilzunehmen – sowohl von NS-Opfern, als auch von Tätern (z.B. im Rahmen der „Wehrmachts-Ausstellung“).
Ich erlebte und erlebe nach wie vor den latenten Antisemitismus und evidenten Rassismus in meiner Heimat, die starke Neigung zur Verharmlosung in weiten Teilen der Bevölkerung (wir haben nicht ohne Grund einen erschreckend hohen Anteil an FPÖ Wählern) und diese leicht wehleidige „jetzt muss es aber mal reichen“ Haltung – und dass, obwohl Österreich bis in die 1980er Jahre konsequent an der Opferrolle festhielt, namhafte Alt-Nazis jahrzehntelang unbehelligt hohe Posten bekleideten und Ehrenbürgerschaften erhielten und unter Aufarbeitung der Geschichte maximal das Vernichten belastender Akten verstanden wurde.
Alles das hat mein Wissen vertieft und mein Bild geprägt und hat mit „wie ich es mir wünsche“ rein gar nix zu tun.

Als Österreicherin gehört dieses Geschehen eben auch zu meiner Geschichte und ich sehe es als Teil meiner Bürgerpflicht, mich mit dem Entstehen und den Auswirkungen zu beschäftigen - nicht aus irgendwelchen Schuldgefühlen heraus, sondern aus Respekt für die unzähligen Opfer und aus Verantwortung für mein Tun im Hier und Jetzt.

An einem Ausschnitt meiner Literaturliste lasse ich Dich gerne teilhaben:

Ein packender (und nebenbei literarisch exzellenter) Bericht über die Zeit vom WK1 bis zur Machtübernahme Hitlers 1933 stammt von Sebastian Haffner – „Geschichte eines Deutschen“. Obwohl er das Buch schon 1939 im englischen Exil geschrieben hatte, erschien es erst im Jahr 2000.
Am Beispiel seiner eigenen Person analysiert er die Kriegsbegeisterung in den Anfangsjahren des 1.Weltkriegs, das Trauma der Rezension in den 20er Jahren und die Folgen. Die Anfänge der NSDAP und deren „faszinierenden“ Einfluss auf die Bevölkerung – die Überläuferei, das willige Andienen an dieses perfide System, das nahezu widerstandslose Erliegen gegenüber der nationalsozialistischen Versuchung, der freiwillige Verzicht auf individuelle Freiheit - skizziert er anhand seiner Erlebnisse am Berliner Kammergericht.
Er beschreibt auch ganz klar die evidenten, offen liegenden Intentionen der Nationalsozialisten gegenüber der jüdischen Bevölkerung, den, wie er es nennt „Blut- u. Ludergeruch“ der NSDAP und das Bestreben, die Mordlust in der breiten Bevölkerung zu wecken.
Für Interessierte eine kurze Leseprobe:
http://www.randomhouse.de/leseprobe...glaender-maskiert/leseprobe_9783421042347.pdf

Ebenso scharfsinnig, noch wortgewaltiger und in der Analyse schärfer ist Haffners 1978 erschienenes Essay „Anmerkungen zu Hitler“!

Aleksander Tisma, „Der Gebrauch des Menschen
http://www.zeit.de/2012/33/Aleksandar-Tisma-Der-Gebrauch-des-Menschen
Der Autor beschreibt in einer z.T. sehr beklemmenden, brutalen Sprache das Scheitern von Individuen im und nach dem zweiten Weltkrieg. So erzählt er zum Beispiel von Vera, die ins KZ verschleppt, zwangssterilisiert und als KZ-Hure missbraucht wurde, überlebte und an diesem Überleben beinahe strauchelt.

Herzfleischentartung“ , über das Lager in St. Pantaleon im oberösterreichischen Innviertel von Ludwig Laher.
Laher stützt sich in seinem Bericht faktentreu und gut recherchiert auf Akten des Linzer Landesgerichts. Dabei setzt er auch die absolut zynischen Nazi-Diktion der Akten in seinem Text ein. Das Buch ist keine leichte Kost, aber EXTREM empfehlenswert!
Hier eine Rezension von faz.net (http://www.faz.net/aktuell/feuillet...belletristik-pruegeln-bis-zum-tod-133157.html)
„Gestützt auf Tausende Seiten von Akten, erzählt Ludwig Laher die Geschichte und Nachgeschichte eines 1940 eingerichteten "Arbeits-Erziehungslagers" und dann "Zigeuneranhaltelagers" im Ort St. Pantaleon in Oberösterreich. Obwohl die Häftlinge wichtige Arbeiten bei der Entwässerung einer Moorlandschaft leisteten, wird das Lager in der Jahrzehnte später erschienenen Chronik des Ortes mit keiner Silbe erwähnt. Schandflecke stellte man nicht aus. Der Autor des Buches lebt heute in St. Pantaleon. Man wird ihm wohl, obgleich es mittlerweile im Ort eine Mahnstätte gibt, kein Denkmal setzen.“ …..

Abschied von Sidonie“, von Erich Hackl

„Das Mädchenorchester in Auschwitz“, von Fania Fenelon
http://www.dtv.de/buecher/das_maedchenorchester_in_auschwitz_13291.html

Mit der Frage nach dem WARUM bzw. damit WIE solche brutalen Systeme entstehen beschäftigte sich Hannah Arendt in ihrem Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“.
Ihre Analyse der historischen Entstehung, vor allem im Sinne der vorangegangenen Ideengeschichte, die politischen Merkmale und Charakteristika (auch die Abgrenzung zu anderen diktatorischen Regimen), die „Handwerkszeuge“ uvm. kann ich aus tiefstem Herzen als Lektüre empfehlen.
Sie zeigt dabei auch auf, dass tendenzielle keine Ideologie vor der Übernahme durch totalitäre Bewegungen gefeit ist.

Masse und Macht“, Elias Canetti
Er findet zwar, im Gegensatz zu Arendt, keinen Erklärungsansatz was Menschen zu „Führerhörigkeit", zu Antisemitisumus oder Massenvernichtung motiviert bzw. wie diese Ideen sich entwickeln und fortpflanzen, aber die Vorgänge, die zur Aufgabe der Indivualität bzw. der individuellen Freiheit zugunsten der Masse führen und deren Auswirkungen, schildert er eindrucksvoll.

Es gäbe noch so viel lohnenswerten Lesestoff und so wenig Zeit… seufz
 
Bei der Berichterstattung über den Holocaust soll es in erster Linie um Information und Aufklärung gehen und auch um Mitgefühl und Verständnis für die Opfer und ihre Angehörigen.

Geht es darum wirklich ?

Wenn bis heute nicht begriffen wurde.

So auch nicht begriffen wurde, das AH am Anfang noch unterstützt wurde, solange es gegen Russland ging und zig Spione im deutschen Reich waren und alle dann 1945 urplötzlich entsetzt waren, wie weit es gegen die Juden ging.

Man wusste, nicht nur in Deutschland. Die Ausmaße vielleicht nicht.

Erst als AH gegen alle wollte und größenwahnsinnig aufrüstete, auch Atombombe schon damals, erfolgte der Radikalschlag. Das war AHs größter Fehler, sich gegen England und Amerika zu stellen. Wäre er weiter gegen Russland und hätte sich darauf konzentriert, könnten wir heute eine andere Geschichte schreiben, in allen Bereichen.

Auch das muss man sehen. Nicht jetzt falsch verstehen. Es wäre übel für uns geworden.


Richtig verstehen, wenn heute mehrere Staaten gegen ein Land vorgehen, würde die Ausrottung sogar eines Landes toleriert werden. Weil das gegenüber ja das Böse ist.

So hatte es damals gegen die Juden Erfolg, erst in DE durch Diskriminierung der Juden und dann November 1938, wo es dann ganz gezielt um die Vernichtung der Juden ging.


So jederzeit wiederholbar und wir haben es mittlerweile seit über 1 Jahr, gegen den Russen und es gibt Pappenheimer, die meinen, wir könnten sie vernichten, Dazu Propaganda gegen den Russen, bis hin zu Diskriminierung.

Haben wir dazu gelernt ? Nicht ein Stück, genügend werden sich wieder vor den Karren spannen lassen und Jawoll schreien, "vernichten wir sie". Was bedeutet Vernichtung, eben !


Man hat nicht dazugelernt, 70 Jahre lange nicht, es gibt höchstens, gedenkt, was ihr getan habt. Der nächste Gedenktag kann kommen, an wen dann ? Und schön gedenken wir weiter und lernen nicht daraus.
 
jedes stimmchen, das unangenehme Fragen stellte
^... das ist doch im Kern schon falsch :D

Denn weder war es, also das [?] jemals ein "Stimmchen!", noch waren das [?] Fragen, die einem wie auch immer gearteten Kern unangenehm scheinen konnten.
Eher WOHL sowas wie lästige Mücken im Licht, aber gebildet, ja, gebildet waren sie alle und enorm schlau, ja schlau auch - also neben der Intelligenz, also der Überlegenheit eh. Klaro, oder etwa ... ^^in the middle of nowhere^^ ...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Krieg, ist heute das Dümmste auf der Welt
Woher nimmst du dieses Wissen?

Denn Krieg ist das bei weitem nicht. Krieg wurde verklärt, so dass der ^^mainstream^^ heute derlei glaubt. Insgesamt gesehen ist Krieg nur Krieg bzw. Strategiespiel (uuh, das letzte Wort macht Gewissenhafte schon mal gleich pöse :D] und reguliert die Weltbevölkerung - radikal aber realistisch gesehen - ganz natürlich.
 
Woher nimmst du dieses Wissen?

Denn Krieg ist das bei weitem nicht. Krieg wurde verklärt, so dass der ^^mainstream^^ heute derlei glaubt. Insgesamt gesehen ist Krieg nur Krieg bzw. Strategiespiel (uuh, das letzte Wort macht Gewissenhafte schon mal gleich pöse :D] und reguliert die Weltbevölkerung - radikal aber realistisch gesehen - ganz natürlich.

Kostet aber zu viel, ist kein Gewinn mehr so drinnen.

Aber heute haben wir Drohnen, Pest könnte noch salonfähig werden.
 
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