Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

Weil ich den Beweis dafür dass Politische Korrektheit funktioniert in den USA sehe. Nur wenn man selbst Umgang mit Menschen hat , die anders sind als man selbst, kann man Vorurteile abbauen. Dadurch dass eine bestimmte Quote von Schwarzen am Arbeitsplatzt geschaffen wurde, hatten sie überhaupt am Anfang die Chancen diese Plätze überhaupt gehabt. Die Arbeitnehmer hätte sie sonst nicht angestellt. Wenn man sich am Arbeitsplatz mit anderen anfreunden kann, wirkt sich dass auch auf das Privatleben aus.Habe vor kurzem einen Report auf CNN gesehen, dass 25% der neu geschlossenen Ehen gemischte Ehen sind, also Weisse mit Latein Amerikanern, Schwarzen oder Asiaten. Die Kinder dieser Ehen werden viel wenige Probleme mit Rassismus haben als ihre Eltern.Es wird heute als normal angesehen.
Eine Umfrage hier in Deutschland ergab dass fast die Hälfte der Kleingewerbe keine Ausländer anheuern wollen, da sie davon ausgehen dass die anderen Arbeitnehmer nicht damit zu Recht kommen.EIn Quote fände ich gar nicht so schlecht.

Ich habe dich gefragt, weshalb du nicht magisches Denken darin siehst. Und du sagst, weil es funktionieren würde, die political correctness.

Und jetzt hör mir bitte genau zu bzw lies:

Antidiskriminierungsmaßnahmen funktionieren.

Das hat mit pol.co. genau NIX zu tun. Lässt du irgendein Fettnäpfchen aus?
Oder ist das in Amerika Volkssport?


Schau mal her, hier wieder:

da sie sich nicht bewusst sind was Rassismus eigentlich ist.

Wenn du nicht weißt, wovon du redest, ist das prinzipiell ja keine Schande, es nervt nur.

Hier steht, was Rassismus ist:

"Die Benachteiligung eines Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer „Menschenrasse“"

Das letzte deiner Videos entsprach genau dem Text, den ich zum Thema verfasst habe. Du begreifst das nicht. Es ist ein Trauerspiel, wirklich.
 
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Nicht verschweigen, man kann darüber später reden wenn die Kinder älter sind und sie es besser verstehen.
Und was ist mit Deinem Beispiel, wo ein schwarzes Kind von anderen Kindern ausgegrenzt wird?


Das Video erklärt aber auch dass man Rassismus ansprechen muss um es zu bewältigen.
Also doch ansprechen... aber nicht bei Kindern?


Und das macht man nicht wenn man es nur in anderen sieht oder glaubt dass es nur vereinzelnde Fällte von Rassismus gibt.
Was mich langsam echt nervt ist, dass Du ständig solche Aussagen bringst, die im Kontext dessen was ich sagte gar keinen Sinn machen aber wie Unterstellungen wirken. Ich behaupte doch gar nichts anderes.

Ehrlich.. achte mal darauf, denn Du machst das ständig. Gestern etwa die Frage an mich, nach dem Marx-Zitat ("(...) bedeutet das, dass wir heute auch noch Rassisten sein sollen."), oder die Fragen danach, warum man solche Begriffe heute noch benutzen sollte oder (Zitat): "Wieso sollen wir ein Recht darauf haben, andere auszugrenzen, zu beleidigen?".... Nichts davon, was Du in Deinen Fragen und Aussagen implizierst, habe ich irgendwo gesagt.




Ich kenne leider viele Rassisten, die glauben nur Neonazis sind Rassisten, da sie sich nicht bewusst sind was Rassismus eigentlich ist.
Die Kinderbuch Debatte wäre eine Scheindebatte, wenn nichts anderes unternommen wird. Ich seh es nur als einen Anfang. Und bin enttäuscht dass es bei so einer Kleinigkeit schon so viel Widerstand gibt.

Du verstehst den Widerstand den es gibt aber falsch. Denn dieser Widerstand richtet sich doch nicht nicht gegen Rassismus. Die ganzen Argumente jener, die das kritisch sehen, beachtest Du gar nicht. Du antwortest auch auf keine Frage danach. Nimm mal diesen Beitrag von mir:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4073994&postcount=1326

Und davor hast Du Fragen die Dir anscheinend nicht gefallen auch schon ignoriert. In meinem letzten Beitrag stellte ich auch die Frage: "Du glaubst also, dass aus nicht-rassistischen Kindern rassistische Kinder werden, wenn ihnen klar wird, dass Rassismus existiert/e?" ....keine Antwort.

Du vermeidest jegliche Frage bzw. Antwort darauf, die das Thema mal etwas mehr in die Tiefe bringen könnten und bringst stattdessen Aussagen die mit Beiträgen auf die Du antwortest gar nichts zu tun haben. Argumente, die Deiner Ansicht nicht entsprechen interpretierst Du schlicht als Widerstand, bringst das in einen Kontext mit Rassismus oder ignorierst sie komplett. Das geht voll an dem vorbei, was so alles zum Thema gesagt wird.
 
Ist ja irgendwie ein Teufelskreislauf hier.
Lucia und bornfree setzen sich dafür ein, dass der ........ Schwarzer genannt wird, weil das die Schwarzen so sagen. Ok. Neger war nichts anderes, aber sei´s drum. Und Tor meint jetzt, man solle sie nicht Schwarzer nennen, sondern "Dunkelhäutig", also wie Inder o.a..

Dann das Argument von bornfree, man solle immer den Begriff wählen, den die betroffenen selbst wählen.

Super Idee. Nur, welche Sprache macht das? Das wird nie so gemacht!

Verzeih, ich vergaß, deutsche hatten das einzige Recht, andere Sprachler darauf hinzuweisen, wie sie genannt werden wollen.

The German, le allemagne (stimmt, ist ok, wenn auch nicht von deutschen) Aber Österreicher zu deutschen, piefke? Oder Amerikaner nennen uns Krauts? Die Franzosen nennen uns "Bosch", "Schleu", und "Fritz", die Italiener sagen "crucco" oder kartoffelfresser zu uns. Und wir nennen sie Spaghettifresser. Letzteres wird aber sicher zensiert werden, geht überhaupt nicht.

Und warum ist eigentlich das Wort "Autobahn" noch gängig? Nennne wir sie doch "Schnellstraße", dann ist alles gut! Ach ne, "Straße" ist ja da beinhaltet. Also, wie wärs mit dem Wort: "schneller Autoweg"? Dann heißt es auch nicht mehr "A9", sondern "SA 9" ups.. Immer tritt man dabei daneben. Es ist doch verflixt mit der Sprache. Warum unterhalten wir uns eigentlich noch?

Wäre eine internationale Zeichensprache nicht viel sinnvoller und frei von Klischees, Diffamierung und Rassismus?
 
Ich habe dich gefragt, weshalb du nicht magisches Denken darin siehst. Und du sagst, weil es funktionieren würde, die political correctness.

Und jetzt hör mir bitte genau zu bzw lies:

Antidiskriminierungsmaßnahmen funktionieren.

Das hat mit pol.co. genau NIX zu tun. Lässt du irgendein Fettnäpfchen aus?
Oder ist das in Amerika Volkssport?


Schau mal her, hier wieder:



Wenn du nicht weißt, wovon du redest, ist das prinzipiell ja keine Schande, es nervt nur.

Hier steht, was Rassismus ist:

"Die Benachteiligung eines Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer „Menschenrasse“"

Das letzte deiner Videos entsprach genau dem Text, den ich zum Thema verfasst habe. Du begreifst das nicht. Es ist ein Trauerspiel, wirklich.


Und so geht die Zeit ins Land und man argumentiert und argumentiert und argumentiert.:danke:
 
Und was ist mit Deinem Beispiel, wo ein schwarzes Kind von anderen Kindern ausgegrenzt wird?



Also doch ansprechen... aber nicht bei Kindern?



Was mich langsam echt nervt ist, dass Du ständig solche Aussagen bringst, die im Kontext dessen was ich sagte gar keinen Sinn machen aber wie Unterstellungen wirken. Ich behaupte doch gar nichts anderes.

Ehrlich.. achte mal darauf, denn Du machst das ständig. Gestern etwa die Frage an mich, nach dem Marx-Zitat ("(...) bedeutet das, dass wir heute auch noch Rassisten sein sollen."), oder die Fragen danach, warum man solche Begriffe heute noch benutzen sollte oder (Zitat): "Wieso sollen wir ein Recht darauf haben, andere auszugrenzen, zu beleidigen?".... Nichts davon, was Du in Deinen Fragen und Aussagen implizierst, habe ich irgendwo gesagt.






Du verstehst den Widerstand den es gibt aber falsch. Denn dieser Widerstand richtet sich doch nicht nicht gegen Rassismus. Die ganzen Argumente jener, die das kritisch sehen, beachtest Du gar nicht. Du antwortest auch auf keine Frage danach. Nimm mal diesen Beitrag von mir:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4073994&postcount=1326

Und davor hast Du Fragen die Dir anscheinend nicht gefallen auch schon ignoriert. In meinem letzten Beitrag stellte ich auch die Frage: "Du glaubst also, dass aus nicht-rassistischen Kindern rassistische Kinder werden, wenn ihnen klar wird, dass Rassismus existiert/e?" ....keine Antwort.

Du vermeidest jegliche Frage bzw. Antwort darauf, die das Thema mal etwas mehr in die Tiefe bringen könnten und bringst stattdessen Aussagen die mit Beiträgen auf die Du antwortest gar nichts zu tun haben. Argumente, die Deiner Ansicht nicht entsprechen interpretierst Du schlicht als Widerstand, bringst das in einen Kontext mit Rassismus oder ignorierst sie komplett. Das geht voll an dem vorbei, was so alles zum Thema gesagt wird.

Und was ist mit Deinem Beispiel, wo ein schwarzes Kind von anderen Kindern ausgegrenzt wird?

Es ist normales menschliches Verhalten zu merken dass jemand anders aus sieht. Egal ob jemand eine andere Hautfarbe hat, rotes Haar hat, zu klein ist usw., dass kann man nicht verhindern und das ist auch nicht die Absicht. Die Absicht ist den Kindern die Stereotypen die über Jahre hinweg aufgebaut wurden, nicht zu vermitteln.

QUOTE Condemn Und davor hast Du Fragen die Dir anscheinend nicht gefallen auch schon ignoriert. In meinem letzten Beitrag stellte ich auch die Frage: "Du glaubst also, dass aus nicht-rassistischen Kindern rassistische Kinder werden, wenn ihnen klar wird, dass Rassismus existiert/e?" ....keine Antwort.
Braucht nicht unbedingt nein, aber wenn die Gründe des Rassismus und die Rechtfertigungen dafür erklärt werden, und ich nehme mal an dass die Kinder auch fragen warum man so über bestimmte Gruppen gedacht hatte, müsste man die Stereotypen auch erwähnen, Stereptypen an die Kinder vorher gar nicht gedacht hätten. Ich kann dir dazu ein persönliche Beispiel nennen. Ich hatte als Kind knallrote Haare und wurde deshalb manchmal gehänselt. Ich dachte immer die Hänselei wäre nur weil meine Haare rot sind. Mein Vater sagte mir dann eines Tages, die Hänselei wäre gar nichts,ich sollte froh sein dass ich nicht im Mittelalter geboren war, da wäre ich schon lange als Hexe verbrannt worden . Das Teil unserer Geschichte hätte er mir ersparen können, denn da ich erst 7 oder 8 Jahre alt war und ich mir nicht verstellen konnte dass Menschen einfach andere ohne Grund verbrennen würden, bekam ich Angst dass vielleicht was dran war. Und als mich die Kinder wieder gehänselt haben, habe ich mich gewundert ob sie mich vielleicht als Hexe sehen.
 
Ich habe dich gefragt, weshalb du nicht magisches Denken darin siehst. Und du sagst, weil es funktionieren würde, die political correctness.

Und jetzt hör mir bitte genau zu bzw lies:

Antidiskriminierungsmaßnahmen funktionieren.

Das hat mit pol.co. genau NIX zu tun. Lässt du irgendein Fettnäpfchen aus?
Oder ist das in Amerika Volkssport?


Schau mal her, hier wieder:



Wenn du nicht weißt, wovon du redest, ist das prinzipiell ja keine Schande, es nervt nur.

Hier steht, was Rassismus ist:

"Die Benachteiligung eines Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer „Menschenrasse“"

Das letzte deiner Videos entsprach genau dem Text, den ich zum Thema verfasst habe. Du begreifst das nicht. Es ist ein Trauerspiel, wirklich.

Der Begriff Rassismus wurde schon lange erweitert:
http://www.humanrights.ch/de/Themendossiers/Rassismus/Begriff/index.html
QUOTE Was ist Rassismus? - Definitionen

Es gibt keine allgemein akzeptierte Definition von Rassismus. Viele Kontroversen über die Bedeutung des Wortes «Rassismus» erklären sich daraus, dass eine enge und eine weite Bedeutung des Ausdrucks parallel genutzt werden.
Klassisches Konzept von «Rassismus» (enge Bedeutung)

Rassistisch sind Ideologien, welche die Menschheit in eine Anzahl von biologischen Rassen mit genetisch vererbbaren Eigenschaften einteilen und die so verstandenen «Rassen» hierarchisch einstufen.

Das klassische Konzept war vorherrschend in der Epoche des europäischen Kolonialismus und Imperialismus bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese pseudo-biologische Ideologie diente vor allem der Rechtfertigung kolonialistischer Praktiken.
Verallgemeinertes Konzept von «Rassismus» (weite Bedeutung)

«Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81).

Diese Definition erweitert den Anwendungsbereich des Ausdrucks «Rassismus» von den biologisch aufgefassten «Rassen» auf alle Arten von Abstammungsgruppen, die als andersartig dargestellt werden. ENDQUOTE

Auch der Begriff Political correctness kann verschieden definiert werden. Hier in Deutschland bezieht sich auf Sprache, in den US und in der original Definition ist von Sprache, Handlungen und Gesetzen die Rede, also auch Antidiskriminierungsgesetzte.
 
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Es ist normales menschliches Verhalten zu merken dass jemand anders aus sieht. Egal ob jemand eine andere Hautfarbe hat, rotes Haar hat, zu klein ist usw., dass kann man nicht verhindern und das ist auch nicht die Absicht. Die Absicht ist den Kindern die Stereotypen die über Jahre hinweg aufgebaut wurden, nicht zu vermitteln.
Ich kann nachvollziehen, das Wort Neger in Kinderbüchern zu ersetzen, um zu vermeiden das sich z.B. ein schwarzes Kind verletzt fühlt, dass den Begriff möglicherweise schon sehr früh als diffamierend gelernt hat und damit vielleicht sogar schon diffamierende Erfahrungen machen musste.

Was ich aber nicht glaube ist, dass durch solche Begriffe Rassismus erzeugt wird. Rassismus wird m.A.n. weit subtiler vermittelt. Begriffe können Rassismus transportieren, aber man kann Rassismus auch politisch korrekt ausdrücken, ohne das er an diffamierender Schärfe verliert. Begriffe ersetzen verfehlt m.A.n. letztlich den Kern des Problems, auch wenn ich, wie schon gesagt, kein Problem damit habe wenn damit eine Geschichte nicht verfälscht wird wie es bei Mark Twain der Fall ist.

Was ich dann aber wirklich kritisch sehe ist das Prinzip dahinter. Denn in letzter Konsequenz gibt es einfach unglaublich viele Begriffe oder auch Stereotype (Du sprichst unten ja eines an), die dann alle verändert werden müssten. Die Frage der Grenze ist da sehr entscheidend. Besser: Grenzen - Mehrzahl. Nur mal als Beispiel:

1. Alter: Wir sprechen über Kinderbücher. Konsequenterweise kann man dann aber die Jugend nicht außen vorlassen. Denn beim Thema Rassismus ist sehr oft das Jugendalter zwischen 10 und 15 sehr entscheidend.

2. "Informationsträger": Es geht aktuell um Bücher, aber konsequenterweise kann es dann doch nicht nur darum gehen. Man muss sich auch fragen, wie es bei Musik, TV, Internet etc. aussieht. Dürfen schwarze Rapper noch "Nigger" rappen? Und wenn ja, dürfen weiße Rapper es noch rappen?

3. Thema: Es geht momentan um rassistische Begriffe, aber es gibt ja viel mehr Stereotype und Unterschiede zwischen Menschen die diffamierendes Potential haben. Es gibt Stereotype über Frauen, über Männer, über Haarfarben wie Du unten selbst als Beispiel bringst, über sonstiges Aussehen, Stereotype über Intelligenz usw.


Unterm Strich kann dann wirklich viel auf dem Altar der Political Corectness geopfert werden und die USA zeigen wie weit das gehen kann. Kunst und Unterhaltung wird zu einer manipulativen Art der Pädagogik die letztlich nicht funktionieren wird, weil es zu oberflächlich gedacht ist. Pippi Langstrumpf ist da wirklich ein gutes Beispiel. Wenn man erst mal mit der Political-Corectness-Pädagogik-Aufräumarbeit anfängt, geht einfach vieles verloren. Denn Pippi Langstrumpf ist definitiv kein Vorbild für Kinder wenn man es oberflächlich betrachtet. Tommy hat das ja schon ganz gut erklärt.



Braucht nicht unbedingt nein, aber wenn die Gründe des Rassismus und die Rechtfertigungen dafür erklärt werden, und ich nehme mal an dass die Kinder auch fragen warum man so über bestimmte Gruppen gedacht hatte, müsste man die Stereotypen auch erwähnen, Stereptypen an die Kinder vorher gar nicht gedacht hätten.
Ich weiß nicht genau an welche Stereotype Du jetzt denkst, aber man kann m.A.n. alles kindgerecht erklären und dabei sogar präzise sein. Ich würde es sehr simpel und dabei trotzdem m.A.n. ziemlich korrekt erklären, im Sinne von: Es gibt Menschen, die andere Menschen alleine wegen der dunklen Hautfarbe diffamieren. Auf Nachfrage, wieso das so ist, würde ich schlicht sagen: Weil diese Menschen selbst sehr unzufrieden sind und manchmal sogar Angst vor dem haben das anders ist als sie selbst. Deshalb machen sie das schlecht was anders ist. Das ist simplifiziert, trifft den Kern aber besser als ein Referat über Sklaverei. Denn die Psychologie ist die Ursache, wie es überhaupt zu Sklaverei kommen konnte. Und Rassismus ist sowieso nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten, Menschen aufgrund von "Anderssein" herabzusetzen.


Ich kann dir dazu ein persönliche Beispiel nennen. Ich hatte als Kind knallrote Haare und wurde deshalb manchmal gehänselt. Ich dachte immer die Hänselei wäre nur weil meine Haare rot sind. Mein Vater sagte mir dann eines Tages, die Hänselei wäre gar nichts,ich sollte froh sein dass ich nicht im Mittelalter geboren war, da wäre ich schon lange als Hexe verbrannt worden . Das Teil unserer Geschichte hätte er mir ersparen können, denn da ich erst 7 oder 8 Jahre alt war und ich mir nicht verstellen konnte dass Menschen einfach andere ohne Grund verbrennen würden, bekam ich Angst dass vielleicht was dran war. Und als mich die Kinder wieder gehänselt haben, habe ich mich gewundert ob sie mich vielleicht als Hexe sehen.
Das ist ein gutes Beispiel und ich stimme mit Dir überein, dass Dein Vater sich den Hexen-Part hätte sparen können. Schon deshalb, weil die Kinder Dich sicherlich nicht wegen irgendwelchen "Hexen-Assoziationen" gehänselt haben und irgendeine Ahnung von mittelalterlichen Hexenverfolgungen hatten. Das ist was ich oben meine: Menschen suchen oft nach Aspekten bei anderen die anders sind, bzw. nutzen alle Arten des Andersseins zum Ausgrenzen. Der einzige Junge mit Brille wird dann Brillenschlange genannt, ein Mädchen das etwas dicker ist wird wie auch immer genannt, der Junge dessen Vater bei der Müllabfuhr arbeitet hats möglicherweise auch nicht leicht usw. Zu dick, zu dünn, Brille, falsche Frisur, Haarfarbe, Intelligenz, etc.... Alles kann diffamierend benutzt werden solange es nur anders ist.

Ich finde viel wichtiger zu verstehen, wie es überhaupt zu Ausgrenzung von Menschen kommt. Dann versteht man auch, wie es dazu kommt, das Begriffe diffamierende Wirkung entfalten können. Und dann spricht nichts dagegen, kontaminierte Begriffe zu ersetzen. Aber bisher ist es so, dass man davon ausgehen kann, das momentan als korrekt geltende Begriffe ebenfalls bald als nicht mehr korrekt gelten werden und gleichzeitig sehr viele Begriffe, die früher nicht mit diffamierender Intention benutzt wurden ersetzt werden. Denn die Assoziationen springen über wie Viren. Das Problem Rassismus kriegt man nur in den Griff, wenn die Psychologie verstanden wird. Es gibt aber viele Hinweise darauf, dass das bei Debatten wie dieser ziemlich auf der Strecke bleibt.
 
QUOTE CONDEMN
1. Alter: Wir sprechen über Kinderbücher. Konsequenterweise kann man dann aber die Jugend nicht außen vorlassen. Denn beim Thema Rassismus ist sehr oft das Jugendalter zwischen 10 und 15 sehr entscheidend. ENDQUOTE

http://www.focus.de/schule/familie/...eln-sich-schon-im-kindesalter_aid_707646.html
Was verursacht Rassismus ?
Rassisten fehlt Einfühlungsvermögen oder Empathie für Menschen die sie ausgrenzen.. Dafür brauch ich aber keine Studien zu lesen, da ich es schon oft selbst erfahren und genauso eingeschätzt habe,
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...-staerker-als-ur-instinkte-sind-a-697124.html
Ich denke ein andere Grund ist Angst vor Fremden.
 
Zuletzt bearbeitet:
QUOTE CONDEMN
1. Alter: Wir sprechen über Kinderbücher. Konsequenterweise kann man dann aber die Jugend nicht außen vorlassen. Denn beim Thema Rassismus ist sehr oft das Jugendalter zwischen 10 und 15 sehr entscheidend. ENDQUOTE

http://www.focus.de/schule/familie/...eln-sich-schon-im-kindesalter_aid_707646.html
Was verursacht Rassismus ?
Rassisten fehlt Einfühlungsvermögen oder Empathie für Menschen die sie ausgrenzen.. Dafür brauch ich aber keine Studien zu lesen, da ich es schon oft selbst erfahren und genauso eingeschätzt habe,
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...-staerker-als-ur-instinkte-sind-a-697124.html
Ich denke ein andere Grund ist Angst vor Fremden.

Der ganze Rest meines Beitrags ist nicht von Interesse?

Dann gehen wir davon aus, dass zutrifft was in den Links steht und Rassismus schon in Kinderjahren auf fruchtbaren Boden fallen kann. Und ich sagte ja, dass ich kein Problem damit habe, wenn in Kinderbüchern das Wort "Neger" ersetzt wird. Aber nicht, weil ich glaube, das könne gegen Rassismus helfen. Ich halte das nur deshalb für sinnvoll, weil schwarze Kinder, die möglicherweise schon damit konfrontiert wurden, nicht auch in Kindergeschichten damit konfrontiert werden.

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass der Begriff die Vorurteile noch gar nicht transportiert. Das sehen Erwachsene so, die diesen Begriff mittlerweile mit diffamierenden Assoziationen verbinden. Aber die mussten ja zuerst mal gelernt werden. Diese Assoziationen zu "verlernen", die damit verbundenen Vorurteile abzubauen, wenn man denn je an sie glaubte, geschieht nicht dadurch, das man den Begriff streicht. Sie (Vorurteile/Assoziationen) werden sich andere Begriffe suchen. Umgekehrt geschieht es sehr leicht, dass Vorurteile gelernt werden, ohne das der Überbegriff überhaupt bekannt ist. Dieses Hänge an Begrifflichkeiten bleibt daher ein Kleben an der Oberfläche. Meiner Ansicht nach geht es hier um Bewusstmachung und das funktioniert auch bei Kindern. Ein guter Pädagoge würde daher MIT einem Begriff wie "Neger" wahrscheinlich weit mehr gegen Rassismus tun können als wenn ein Begriff verschwindet und daher auch nichts mehr daran erklärt werden kann.

Aber... ich habe jetzt wirklich oft versucht zu erklären und auch wenn ich nicht behaupte, dass ich bei allem richtig liegen muss, ist es für mich v.a. aufschlussreich, dass Du Dich mit Ansichten anderer, die Deinen möglicherweise nicht sofort entsprechen, gar nicht wirklich befassen willst.
 
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