Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

Ich mache Schönheit nicht an Äusserlichkeiten fest, sondern an der Ausstrahlung. Da kann ein Mensch nach "objektiven" Kriterien noch so hässlich sein. Wenn er eine schöne Ausstrahlung hat, dann sehe ich die "Hässlichkeit" nicht einmal - vielleicht brauche ich ja eine neue Brille oder so, aber Ausstrahlung ist (mir) wirklich wichtiger als Aussehen - oder anders: sie ist für mich der wichtigste Aspekt beim Aussehen.

Ja... das ist für mich gar nicht der Punkt. Ich lege selbst nicht so viel Wert auf Äußerlichkeiten, wobei ich gestehen muss das ich schon gewisse Attraktivitäts-Kategorien im Denken habe, die allerdings fließend und nicht unumstößlich sind.

Mir gehts darum, dass egal wie man selbst nun drauf ist, ob einem Äußerlichkeiten nun mehr oder weniger wichtig sind und ob man z.B. bei Partner/in viel oder weniger Wert auf Aussehen legt, Menschen da zuerst mal sehr verschieden sind. Ich habe mich immer ein bisschen lustig über jene gemacht die so viel Wert auf Mode legen. Aber irgendwann hat mir mal eine Freundin erklärt, dass das für sie sogar was Tiefsinniges hat im Sinne von "Ausdruck der Persönlichkeit". Es soll nicht nur auf andere schön wirken, es soll ihr entsprechen. Die kann nen ganzen Vortrag über Farben und Formen halten, welche Farbe ihr entspricht und warum sie eher dies oder jenes toll findet oder nicht. Und das ist einfach etwas das für viele Menschen keine kleine Rolle spielt.

Und selbst wenn es voll auf Oberflächlichkeiten abzielt, im Sinne von "Eindruck machen"... Bedeutung hat das für viele allemal.



Ich bin selten in der Fotoecke. Ich hatte mal selbst eins reingestellt - und damit viele Erwartungen an mein Aussehen enttäuscht :D
Aber Du hast schon recht. Manchmal änder ich mein Äusseres - nur um dann festzustellen, dass meine Umwelt plötzlich völlig anders auf mich reagiert. Und da mache ich mich (innerlich) auch lustig über diese Oberflächlichkeiten, die in den Köpfen mancher Menschen rumspuken.
Es ist sogar ein Unterschied, ob ich als Frau oder als Mann (verkleidet) in der Öffentlichkeit bin. Wegen dieser Erfahrung kann ich sagen, dass Frauen immer noch anders behandelt werden als Männer.
Ich würde hier z.B. kein Foto reinstellen. Nicht weil ich mich hässlich finde oder umgekehrt irgendwie besonders, sondern einfach weil mir das zu persönlich ist. Insofern hat es für mich offenbar durchaus Bedeutung...


Die Haarfarbe bemerke ich tatsächlich nicht. Neulich dachte ich bei einem, dass er dunkle Haare hätte - und beim Wiedersehen stellte sich heraus, dass er blond ist. Die meisten Menschen sind "normal"groß - bei Menschen, die extrem groß oder extrem klein sind, würde ich das wahrscheinlich registrieren, aber alles, was dazwischen ist (wo ich mir den Kopf nicht zu sehr ausrenken muss, um ihm in die Augen zu schauen), fällt mir die Größe nicht auf.
Genau das gibts aber auch umgekehrt. Ich kenne eine Frau die sich an jedes optische Fitzelchen erinnert. Nicht nur Menschen betreffend... wenn sie in ne Wohnung kommt und da hängt nen kleines Bild an einer anderen Stelle, fällt ihr das auf. Das ist kein fotografisches Gedächtnis... das ist Interesse.


Es ist für mich tatsächlich nicht wichtig. Vielleicht bin ich in diesem Punkt etwas zu radikal, aber was würde es mir bringen, einen Menschen mit schiefer Nase und schönem Charakter nicht näher an mich ranzulassen. Soll ich nun dem Fragenden sagen: "Er hat ne schiefe Nase!"
Wenn man verliebt ist, ist doch die Nasenform so etwas von egal - man sieht sie wirklich nicht. Oder bist Du noch nie verliebt gewesen?
Das ist - glaube ich - keine Frage der Oberflächlichkeit, sondern der Hormone. Gerade, wenn ich frisch verliebt bin, kann ich keine Fragen nach Äusserlichkeiten beantworten. Wenn ich es könnte, wäre ich wahrscheinlich nicht verliebt.
Wie gesagt... ich habe kein Problem damit. Ich würde es nur nicht sehr positiv finden, wenn jemand der auf Äußerlichkeiten keinen oder kaum Wert legt zu vorschnellen Urteilen über andere kommt, nur weil sie u.a. auch über Äußerlichkeiten sprechen. Es geht sehr schnell, dass wenn ein Mann z.B. die Attraktivität einer Frau betont er Reaktionen bekommt, die nahelegen es ginge ihm nur darum.


Eine interessante Situation auf Hautfarbe bezogen war übrigens mal, das ich von einer Feier erzählte: Es ging um einen kleinen schwarzen Jungen auf einer Familienfeier. Er hatte einen weißen Anzug an... und das sah genial aus. Alle fanden ihn unglaublich süß... und das hing definitiv auch mit der Kombi schwarze Haut-weißer Anzug zusammen. Als ich das mal irgendwo erzählte, und diese Geschichte ist ja vollkommen positiv, war die Reaktion einer Person sehr abschätzig... Sie hatte sowohl etwas daran zu mäkeln das ein Kind überhaupt in einen Anzug gesteckt wurde. Sie fand die Betonung der Hautfarbe durch den weißen Anzug nicht okay, aber vor allem fand sie die Aufmerksamkeit die er erhielt nicht okay... und verglich das damit, er sei "ausgestellt" worden. Und da habe ich mich gefragt wie verbohrt man eigentlich sein kann. Aus einer netten Geschichte über eine Situation die absolut nichts Negatives hatte wurde eine Geschichte über einen armen kleinen schwarzen Jungen der gegen seinen Willen in einen Anzug gesteckt wurde der seine dunkle Haut betont um ihn als Sehenswürdigkeit zu präsentieren.
 
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Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht. Das, was im Moment geschieht, ist eine Reduktion des Phänomens "Rassismus" auf die Sprache - dabei liegt die Ursache für Rassismus nicht in der Sprache, sondern in den Köpfen und Gefühlen der Menschen.
Dort müsste man ansetzen.
Ich finde die Frage, warum sich ein Mensch mehr- oder weniger wert fühlt als ein anderer viel wichtiger als die Frage nach dem Wort, mit dem er sein Mehr- oder Minderwertigkeitskomplex ausdrückt.
Die Ursache muss angeschaut werden - alles andere ist nur Symptombekämpfung und ein Kaschieren des Ist-Zustandes.

das ist doch Blödsinn...

1.) kann man nicht sagen, die Ursache für Rassismus liegt nicht in der Sprache, man kann nur sagen, die Ursache für Rassismus liegt nicht nur in der Sprache

2.) hätte ich keinen der "Mitstreiter" so verstanden, dass sie meinen, es sei lediglich die Sprache zu ändern!

wenn wir jetzt über die materiellen Veränderungen sprechen, kennt sich ohnehin keiner mehr aus!

hier gehts um Sprache, genauer um die Sprache in Kinderbüchern! und hier wäre es ein leichtes auf Menschen rücksicht zu nehmen, die sich von bestimmten Wörtern aufs widerlichste beleidigt fühlen! Darum gehts! Vor allem weil wir hier ohnehin nur von Neuauflagen sprechen können, also was ist euer Problem?
 

das ist doch Blödsinn...


1.) kann man nicht sagen, die Ursache für Rassismus liegt nicht in der Sprache, man kann nur sagen, die Ursache für Rassismus liegt nicht nur in der Sprache

2.) hätte ich keinen der "Mitstreiter" so verstanden, dass sie meinen, es sei lediglich die Sprache zu ändern!

wenn wir jetzt über die materiellen Veränderungen sprechen, kennt sich ohnehin keiner mehr aus!

hier gehts um Sprache, genauer um die Sprache in Kinderbüchern! und hier wäre es ein leichtes auf Menschen rücksicht zu nehmen, die sich von bestimmten Wörtern aufs widerlichste beleidigt fühlen! Darum gehts! Vor allem weil wir hier ohnehin nur von Neuauflagen sprechen können, also was ist euer Problem?

Warum musst Du eigentlich Deine Posts immer mit solchen Worten schmücken? Gings Dir wirklich mal so schrecklich?
 
Öhm nein ich glaube du weißt nicht mal mehr was du geschrieben hast welche Frage du gestellt hast auf die ich dir nur geantwortet habe .
Also unterstelle nicht mir ein AUfmerksamkeitsdefizit wenn du es hast .
Es ist ja offensichtlich, dass Du schon nicht richtig gelesen hast, wenn Du mir damit kommst meine Freundin habe ihre Freundin als Negerin bezeichnet. Denn das ist ja schon falsche "Informations-Aufnahme". Den Sinn dessen was ich sagen wollte hast Du dann sowieso komplett verschrammt.



Ich kann es mir erlauben Menschen auszusortieren die den Freund ihrer Freundin als Neger bezeichnen .
Das zeigt Deine Denke... wie vorschnell und auf welcher Basis Du urteilst. Diese Freundin von mir ist Russin (was ich dazu sagte) und möglicherweise liegt es schon daran, dass sie nicht genau weiß das der Begriff bei uns in der Regel rassistisch verstanden wird. Der gesamte Kontext, wie sie über ihre Freundin sprach und wie sie sich für sie freute, gleichzeitig belustigt erzählte das sie kaum noch erreichbar war und wie sie von dem Freund erzählte, zeigte absolut klar: Sie hat nicht den Hauch eines Problems mit der Hautfarbe. Das war einfach nur eine Information unter vielen.

Wenn Du eine Freundin deshalb aussortierst hast Du einen echten Vollschaden. Ein einziges Wort führt dazu, dass Du jemanden im Extrem verurteilst. Noch dazu hat das ja auch fremdenfeindliche Züge, da sie Russin ist und zumindest die Möglichkeit besteht dass auch das ein Grund dafür sein könnte, das sie die Assoziationen des Begriffs nicht mal wirklich kennt.




Lies nochmal was ich geschrieben habe dann wird dir klar werden das du verstockt und verbohrt bist und keine wesentlichen Informationen mitbekommst .
Siehe oben...


Ich diskutiere so oder so nicht weiter bevor du nicht deine bescheuerten haltlosen Unterstellungen zurück nimmst und dich für das oben gesagt entschuldigst . Du hast gefälligst genau zu lesen was da steht , und allenfalls nachzufragen .

Danke setzen .
Du willst auch gar nicht weiterdiskutieren, weil zu klar wird dass Du Dich erstens in Widersprüche verwickelst, zweitens Deine seltsamen Vorstellungen von korrekten Formulierungen ("Wegen a paar Kiberer ( Polizisten) drehen die Amis scho wieder durch .") schon vom Sinn her nicht besonders clever sind, drittens das alles ziemlich heuchlerisch wirkt.

Falls doch... Hier:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4063176&postcount=1032
 
Ich würde hier z.B. kein Foto reinstellen. Nicht weil ich mich hässlich finde oder umgekehrt irgendwie besonders, sondern einfach weil mir das zu persönlich ist. Insofern hat es für mich offenbar durchaus Bedeutung...
Das verstehe ich sogar. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass über ein Bild nicht nur die äussere Erscheinung transportiert wird, sondern manche Menschen auch sehr viel mehr erkennen können.
Von daher ist es (für mich) nicht nur eine Frage der Äusserlichkeiten.

Wie gesagt... ich habe kein Problem damit. Ich würde es nur nicht sehr positiv finden, wenn jemand der auf Äußerlichkeiten keinen oder kaum Wert legt zu vorschnellen Urteilen über andere kommt, nur weil sie u.a. auch über Äußerlichkeiten sprechen.
Das wären ja wieder Äusserlichkeiten, über die diese Person urteilt. Ich denke, um eine Person zu (er)kennen, braucht es mehr als ein/zwei Sätze aus seinem Mund, es braucht mehr als das Begutachten der Kleidung/Frisur und es braucht wahrscheinlich auch etwas Zeit, in der man sich wirklich mit diesem Menschen beschäftigt.

Es geht sehr schnell, dass wenn ein Mann z.B. die Attraktivität einer Frau betont er Reaktionen bekommt, die nahelegen es ginge ihm nur darum.
Ist auch die Frage, wie man Attraktivität definiert. Sind es geschminkte Lippen, lange Haare und ein Knackarsch? Oder was macht für Dich persönlich Attraktivität aus? Und was assoziiert Dein Gegenüber, wenn Du von Attraktivität sprichst (das wäre dann ein Thema von dem Gegenüber)?
für mich bedeutet Attraktivität: eine tolle Ausstrahlung. Die ist für mich persönlich eben attraktiv.
Andere Menschen machen Attraktivität nur an äusseren Faktoren fest, fragen jedoch nicht nach dem Inneren des Menschen - das hab ich auch schon erlebt (dass ich für sie attraktiv war). Diese Einstellung hat bei mir sehr schnell bewirkt, dass ich sie nicht (mehr) attraktiv fand. Denn gerade in einer Beziehung möchte ich ja so gesehen werden, wie ich bin - und nicht nur, wie mein Körper aussieht.

Eine interessante Situation auf Hautfarbe bezogen war übrigens mal, das ich von einer Feier erzählte: Es ging um einen kleinen schwarzen Jungen auf einer Familienfeier. Er hatte einen weißen Anzug an... und das sah genial aus. Alle fanden ihn unglaublich süß... und das hing definitiv auch mit der Kombi schwarze Haut-weißer Anzug zusammen. Als ich das mal irgendwo erzählte, und diese Geschichte ist ja vollkommen positiv, war die Reaktion einer Person sehr abschätzig... Sie hatte sowohl etwas daran zu mäkeln das ein Kind überhaupt in einen Anzug gesteckt wurde. Sie fand die Betonung der Hautfarbe durch den weißen Anzug nicht okay, aber vor allem fand sie die Aufmerksamkeit die er erhielt nicht okay... und verglich das damit, er sei "ausgestellt" worden. Und da habe ich mich gefragt wie verbohrt man eigentlich sein kann. Aus einer netten Geschichte über eine Situation die absolut nichts Negatives hatte wurde eine Geschichte über einen armen kleinen schwarzen Jungen der gegen seinen Willen in einen Anzug gesteckt wurde der seine dunkle Haut betont um ihn als Sehenswürdigkeit zu präsentieren.
Menschen, die an allem etwas zu mäkeln haben, wird es immer wieder geben. Wenn Du das (jetzt) weisst, ist es vielleicht sinnvoll, ihr keine derartigen Geschichten mehr zu erzählen.
Wichtiger als das Urteil dieser Frau ist eher: was hat der Junge dabei empfunden? Hat er sich wohl gefühlt? Denn schliesslich geht es ja um ihn - und nicht um das Urteil eines Menschen, der nicht einmal dabei gewesen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@bornfree

Du willst nicht dass wir Rassismus diskutieren, du willst anscheinend beweisen, dass ich nichts vom Thema weiss .

Nein. Ich wollte wissen, was du "rassistisch" an meinem Beitrag fandest.

Nicht der persönlichen Meinung wegen, sondern um abzuleiten, was Menschen triggern könnte.
 
Das verstehe ich sogar. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass über ein Bild nicht nur die äussere Erscheinung transportiert wird, sondern manche Menschen auch sehr viel mehr erkennen können.
Von daher ist es (für mich) nicht nur eine Frage der Äusserlichkeiten.
Ja... ich bin da zwar nicht analytisch veranlagt was Aussehen betrifft, aber ich glaube, dass das Aussehen sehr viel widerspiegelt. Aber möglicherweise eben v.a. unbewusst. Ich glaube auch, dass Menschen die sich lieben sich auch schön finden, unabhängig von eigenen Schönheitsidealen aber nicht mal unbedingt unabhängig davon. Denn möglicherweise ist es ja so, dass sich gegenseitig attraktiv zu finden eines von mehreren Zeichen dafür sein kann, das man zueinander passt. Ist nur eine Theorie, aber ich halte das für möglich.




Das wären ja wieder Äusserlichkeiten, über die diese Person urteilt. Ich denke, um eine Person zu (er)kennen, braucht es mehr als ein/zwei Sätze aus seinem Mund, es braucht mehr als das Begutachten der Kleidung/Frisur und es braucht wahrscheinlich auch etwas Zeit, in der man sich wirklich mit diesem Menschen beschäftigt.
Unterm Strich halte es ich es immer für einen Fehler überhaupt wertende Schlüsse auf der Basis minimalster "Wahrnehmungen" zu ziehen, egal ob auf Äußeres oder Charakter bezogen. Und manche, die behaupten das sie ausschließlich auf innere Werte achten befinden sich in dem Widerspruch, dass sie gerade die nicht wirklich beachten weil sie sehr vorschnell verurteilen, in der Annahme jemand sei schon deshalb oberflächlich weil er z.B. sagt "Wow... xyz ist aber ne echte Schönheit" oder was auch immer.




Ist auch die Frage, wie man Attraktivität definiert. Sind es geschminkte Lippen, lange Haare und ein Knackarsch? Oder was macht für Dich persönlich Attraktivität aus? Und was assoziiert Dein Gegenüber, wenn Du von Attraktivität sprichst (das wäre dann ein Thema von dem Gegenüber)?
für mich bedeutet Attraktivität: eine tolle Ausstrahlung. Die ist für mich persönlich eben attraktiv.
Attraktivität ist für mich eine Art Gesamtwahrnehmung optischer Art, die sich aber z.B. nicht nur durch ein Bild transportieren lässt. Es hat auch mit der ganzen Art zu tun... auch wie sich jemand bewegt und wie alles "zusammenpasst". Das ist aus meiner Sicht schwer zu erklären. Ich kann ein Foto ansehen und sagen ob mir z.B. eine Frau eher gefällt oder nicht. Aber das ist dann wirklich nur rein äußerlich. Aber es gibt eben auch Frauen, die vom reinen Schönheitsideal sozusagen (hört sich jetzt wirklich oberflächlich an): die Kriterien erfüllen aber auf mich persönlich absolut nicht wirken. Warum weiß ich nicht. Etwa Angelina Jolie.. viele finden die unglaublich schön und ich kann nachvollziehen warum. Auf mich wirkt die aber nicht so. Ich finde die sozusagen schon von der ganzen Art her unsympathisch und irgendwie transportiert sich das für mich ohne das sie was sagt (was sie sagt finde ich ja oft gar nicht so unsympathisch). Oder Heidi Klum... äußerlich sicherlich schön, aber ich finde die nicht anziehend. Umgekehrter Fall z.B. die Sängerin von "The Corrs". Ohne das ich jetzt großartig Interviews kennen würde, nix über ihren Charakter sagen könnte, wirkt die erstens schön und zweitens sympathisch...

Ist wirklich schwer zu erklären und solche Eindrücke sind sicherlich auch Irrtümern unterworfen.


Andere Menschen machen Attraktivität nur an äusseren Faktoren fest, fragen jedoch nicht nach dem Inneren des Menschen - das hab ich auch schon erlebt (dass ich für sie attraktiv war). Diese Einstellung hat bei mir sehr schnell bewirkt, dass ich sie nicht (mehr) attraktiv fand. Denn gerade in einer Beziehung möchte ich ja so gesehen werden, wie ich bin - und nicht nur, wie mein Körper aussieht.
Um ehrlich zu sein kenne ich niemanden der/die so ist. Ich kenne ne Menge Typen, bzw. spielte das eher in der Jugend eine Rolle, die zuerst mal sehr oberflächlich wirken konnten. Im Sinne von "neue heiße Freundin" und ein Freund von mir hatte mal ne Freundin die zwar irgendwo dem Schönheitsideal entsprach, die ich aber wiederum komplett bescheuert fand... sie nervte mich durch ihre gesamte Art und ich konnte absolut nicht verstehen wie er mit ihr zusammen sein konnte. Und er erklärte mir mal das sie zwar echt nen Schatten hat, aber insofern als das sie vor allem "neben sich steht" wenn sie unter Leuten sind... wenn sie alleine sind sie ne tolle Frau ist und zur Zicke mutiert wenn sie mit anderen zusammen sind. Fand er selbst nicht wirklich gut, aber er kannte sie eben auch anders.

Menschen, die an allem etwas zu mäkeln haben, wird es immer wieder geben. Wenn Du das (jetzt) weisst, ist es vielleicht sinnvoll, ihr keine derartigen Geschichten mehr zu erzählen.
Wichtiger als das Urteil dieser Frau ist eher: was hat der Junge dabei empfunden? Hat er sich wohl gefühlt? Denn schliesslich geht es ja um ihn - und nicht um das Urteil eines Menschen, der nicht einmal dabei gewesen ist.
Der hatte seinen Spass... er braucht auch keinen weißen Anzug um die Blicke auf sich zu ziehen. Mittlerweile ist er schon etwas älter und immer noch so drauf das er schon durch seine ganze fröhliche Art die Blicke auf sich zieht. Der Kleine ist ein Entertainer. :D Das einzige was bei dem nervig ist: Der sitzt NIE still. Immer in Action. Jeder Babysitter kann erst mal in Reha gehen wenn er auf ihn aufpassen musste. ;)
 
Ja... ich bin da zwar nicht analytisch veranlagt was Aussehen betrifft, aber ich glaube, dass das Aussehen sehr viel widerspiegelt. Aber möglicherweise eben v.a. unbewusst. Ich glaube auch, dass Menschen die sich lieben sich auch schön finden, unabhängig von eigenen Schönheitsidealen aber nicht mal unbedingt unabhängig davon. Denn möglicherweise ist es ja so, dass sich gegenseitig attraktiv zu finden eines von mehreren Zeichen dafür sein kann, das man zueinander passt. Ist nur eine Theorie, aber ich halte das für möglich.
Ich dachte immer, dass das (unter anderem) über den Geruch geht. Wenn man einen anderen Menschen "riechen" kann, ist er einem zumindest sympathisch.
Dann sollte auch "die Chemie stimmen" - und die Gene passen auch gut zueinander, wenn man miteinander Nachwuchs planen sollte.

Unterm Strich halte es ich es immer für einen Fehler überhaupt wertende Schlüsse auf der Basis minimalster "Wahrnehmungen" zu ziehen, egal ob auf Äußeres oder Charakter bezogen. Und manche, die behaupten das sie ausschließlich auf innere Werte achten befinden sich in dem Widerspruch, dass sie gerade die nicht wirklich beachten weil sie sehr vorschnell verurteilen, in der Annahme jemand sei schon deshalb oberflächlich weil er z.B. sagt "Wow... xyz ist aber ne echte Schönheit" oder was auch immer.
Womit wir wieder bei Wörtern und den (menschlichen) Urteilen über die Sprecher dieser Wörter wären. Also genau beim Thema des Threads.

Attraktivität ist für mich eine Art Gesamtwahrnehmung optischer Art, die sich aber z.B. nicht nur durch ein Bild transportieren lässt. Es hat auch mit der ganzen Art zu tun... auch wie sich jemand bewegt und wie alles "zusammenpasst"
Ist also auch mehr als nur das Aussehen der Haare usw.. Und wenn ein anderer Mensch bei "Attraktivität" nur an äussere Faktoren denkt, dann versteht er gar nicht, wovon Du sprichst, wenn Du von einem attraktiven Menschen redest.

Um ehrlich zu sein kenne ich niemanden der/die so ist.
Sei froh. Es fühlt sich nämlich nicht gut an, wenn der andere einen vor lauter Projektionen überhaupt nicht erkennt, sondern nur denkt, dass er weiss, wie man selbst ist - und sogar, wenn man ihn darauf anspricht, nicht in der Lage ist, seine Augen wirklich zu öffnen für denjenigen, der vor ihm steht.

Der hatte seinen Spass... er braucht auch keinen weißen Anzug um die Blicke auf sich zu ziehen. Mittlerweile ist er schon etwas älter und immer noch so drauf das er schon durch seine ganze fröhliche Art die Blicke auf sich zieht. Der Kleine ist ein Entertainer. :D
Dann wird er auch seinen Weg gehen - völlig unabhängig davon, was Deine Bekannte über weisse Anzüge an Kindern denkt oder nicht.

Das einzige was bei dem nervig ist: Der sitzt NIE still. Immer in Action. Jeder Babysitter kann erst mal in Reha gehen wenn er auf ihn aufpassen musste. ;)
*lach* ist das sein Problem?
Klar, für das Umfeld ist es schwierig, aber er hat damit wahrscheinlich weniger Probleme.
 
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Ich dachte immer, dass das (unter anderem) über den Geruch geht. Wenn man einen anderen Menschen "riechen" kann, ist er einem zumindest sympathisch.
Dann sollte auch "die Chemie stimmen" - und die Gene passen auch gut zueinander, wenn man miteinander Nachwuchs planen sollte.
Ja, hab ich auch mal gelesen. Es gibt sogar eine Theorie, dass die Pille den Geruchsinn von Frauen verändert (also nicht offensichtlich wahrnehmbar) und dann geht sie eine Beziehung ein und dann irgendwann wollen sie Kinder, Pille wird abgesetzt und es passt auf einmal nicht mehr. ;)

Weiß aber nicht ob das stimmen kann. Dann müssten viele Ehen deshalb scheitern.


Womit wir wieder bei Wörtern und den (menschlichen) Urteilen über die Sprecher dieser Wörter wären. Also genau beim Thema des Threads.
Ja... deshalb finde ich es ja auch nicht richtig, wenn die eigenen Assoziationen zu Begriffen als die absolute Wahrheit angesehen werden was dann eben zu weitreichenden Urteilen führen kann.



Ist also auch mehr als nur das Aussehen der Haare usw.. Und wenn ein anderer Mensch bei "Attraktivität" nur an äussere Faktoren denkt, dann versteht er gar nicht, wovon Du sprichst, wenn Du von einem attraktiven Menschen redest.
Ja... aber es muss ja sowieso nicht immer gleich in die Tiefe gehen. Es muss ja auch keine extrem bedeutsame Unterhaltung sein. Es gibt sicherlich tausende Unterhaltungen jeden Tag, weil irgendwer irgendwer neu kennenlernte und etwas das nicht dem Durchschnitt entspricht ist dann eben ne Nachricht, ohne dass das negativ sein muss. Etwa nen Mann mit langen Haaren... findet keiner oder zumindest fast keiner schlimm aber wenn über den neuen in der Band oder den neuen Freund einer Freundin gesprochen wird werden Auffälligkeiten eben dann auch mal Thema. Und ich finde nicht, dass Hautfarbe da ein verfängliches Thema sein sollte.


Sei froh. Es fühlt sich nämlich nicht gut an, wenn der andere einen vor lauter Projektionen überhaupt nicht erkennt, sondern nur denkt, dass er weiss, wie man selbst ist - und sogar, wenn man ihn darauf anspricht, nicht in der Lage ist, seine Augen wirklich zu öffnen für denjenigen, der vor ihm steht.
Vielleicht gibts Bekannte die so sind... also das man sich einfach nicht gut kennt und sie ein bestimmtes Bild von mir haben das nicht zutrifft. Aber die haben ja keine Bedeutung für mich und umgekehrt gibts ja auch einige die ich nur sehr flüchtig kenne aber aus irgendeiner Situation heraus ein gewisses Bild von ihnen habe das nicht zutreffen muss.

Dann wird er auch seinen Weg gehen - völlig unabhängig davon, was Deine Bekannte über weisse Anzüge an Kindern denkt oder nicht.
Vor allem kenne ich ja die Eltern.... Sind sicherlich auch nicht perfekter als andere, aber auf keinen Fall das Gegenteil.


*lach* ist das sein Problem?
Klar, für das Umfeld ist es schwierig, aber er hat damit wahrscheinlich weniger Probleme.
Normales Kind würde ich sagen, mit eher extrovertiertem Charakter. :D
 
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