U-Boot auf dem Weg zur »Titanic« offenbar verschollen

Ja, ist schon seltsam. Ich kann nachvollziehen, dass ab einer bestimmten Tiefe es keinen Unterschied mehr macht, weil man ohne Druckausgleich die Luke nicht mehr öffnen kann. Und da reden wir schon von Tiefen ab 10-20 Meter.

Ja, leuchtet ein.
Bist du dir da sicher, dass es nicht ganz hätte auftauchen können, also hast du das irgendwo gelesen? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es ganz auftauchen kann, also wie ein U-Boot eben auch.

Ich nehme mal stark ans, dass man bei der Risikokalkulierung davon ausgegangen ist, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Es geht gut oder Vollkatastrophe. Wie zuvor erwähnt , bei anderen Kapseln liegt der Eingang so ungünstig unter Wasser, dass eine Luke keinen Unterschied mehr macht.

Tja...:(
 
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Ich nehme mal stark ans, dass man bei der Risikokalkulierung davon ausgegangen ist, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Es geht gut oder Vollkatastrophe.
Ja, und das ist genau das, was auch von erfahrenen Tiefseetauchern an der Titan kritisiert wird bzw. wurde.
Denn wenn alle Stricke reißen, hat man überhaupt keine Möglichkeit mehr, zu entkommen, auch in der Nähe der Meeresoberfläche nicht.
 
Wenn man mehrere Meter unter dem Wasser aussteigen wollte, ist eine Ausstiegsluke unter der Wasserlinie auch sinnvoller.
Anderenfalls läuft das U-Boot mit Wasser voll. :cool:
Das hat weniger mit der Lage der Luke zu tun, als mit der Höhe des Innendrucks.
Aber wenn's ums Ersticken oder Nicht-Ersticken ginge, wär mir das ziemlich wurscht, ob sich das kleine U-Boot mit Wasser füllt oder nicht, Hauptsache, ich komme da möglichst schnell raus - selbst wenn ich dafür erst mal 10, 20 Meter tauchen müsste.
Ein Springerbecken ist ungefähr 4 Meter tief. 20 Meter sind 5-mal so tief. Das dauert je nach Erfahrung und Geschwindigkeit 1-2 Minuten. Mit Pressluft, also optimale Sauerstoffsättigung, und ohne Panik. Vom Wasserdruck, gar nicht zu reden. Es würde mich mal interessieren, wie lange jemand hier die Luft anhalten kann.


Wie zuvor erwähnt, ich verstehe nicht, warum es keinen Luke gab. Macht technisch und finanziell keinen wirklich höheren Aufwand. Ob ich glaube, ob es im Notfall wirklich einen praktischen Unterschied macht... noch nicht sicher..
 
Ja, und das ist genau das, was auch von erfahrenen Tiefseetauchern an der Titan kritisiert wird bzw. wurde.
Denn wenn alle Stricke reißen, hat man überhaupt keine Möglichkeit mehr, zu entkommen, auch in der Nähe der Meeresoberfläche nicht.
DIe Risikokalkulierung ist da auch nicht so verkehrt. Ab einer bestimmten Tiefe macht es keinen Unterschied mehr.

Kann man den Druck innen nicht anpassen (z.b Schleuse fluten), dann kann man die Luke oben nicht mehr aufmachen, weil selbst bei 10 Meter schon gute 10 Tonnen Last darauf liegen. (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Und auch wenn man das irgendwie schafft, muss man je nach Tiefe unterschiedliche Luft atmen, unterschiedlich langsam auftauchen...etc pp...

Ab einer bestimmten Tiefe ist eine Luke so sinnlos, wie ab einer bestimmten Höhe Fallschirme für Astronauten.
 
DIe Risikokalkulierung ist das auch nicht so verkehrt. Ab einer bestimmten Tiefe macht es keinen Unterschied mehr.

Kann man den Druck innen nicht anpassen, dann kann man die Luke oben nicht mehr aufmachen, weil selbst bei 10 Meter schon gute 10 Tonnen Last darauf liegen. (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Und auch wenn man das irgendwie schafft, muss man je nach Tiefe unterschiedliche Luft atmen, unterschiedlich langsam auftauchen...etc pp...

Ab einer bestimmten Tiefe ist eine Luke so sinnlos, wie ab einer bestimmten Höhe Fallschirme für Astronauten.
Ja, gut ...

Aber es geht um die Möglichkeit, dass so ein kleines Tauchboot an der Oberfläche auftaucht, aber ohne funktionierenden Sender ist. Es wird also nicht gleich gefunden.
Daher bräuchte es sowas wie eine Absprengvorrichtung an der Luke, die man im Notfall betätigen kann, um die Luke schnellstmöglich zu entfernen und rauszukommen.
 
Die Beiträge von @Tommy über die Titanic wurden in einen eigenen Thread ausgelagert:
 
Eine Luke zwecks Ausstieg ist schon bei einer Tiefe von wenigen Metern sinnlos.

Schon, wenn man mit dem Auto im Wasser versinkt, ist es für einen unmöglich, die Tür gegen den Wasserdruck zu öffnen. Der allgemeine Ratschlag ist da, die Ruhe zu bewahren und die Luft zu nutzen, so lange noch wenche da ist, und die Türen erst dann zu öffnen, wenn das Auto vollgelaufen ist und somit ein Durckausgleich zwischen innen und außen stattgefunden hat.

Bei dem Unfall der Titan wäre es eh komplett für die Katz gewesen. Der menschliche Körper hält einen derartigen Druck, wie er in einigen km Tiefe herscht, nicht aus. Die Insassen sind wahrscheinlich weder ertrunken noch erstickt, sondern sie wurden blitzschnell durch das einströmende Wasser zerquetscht.

Es ist beinahe etwas tröstlich, dass sie wahrscheinlich nichts mitbekommen haben.
 
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Ja, gut ...

Aber es geht um die Möglichkeit, dass so ein kleines Tauchboot an der Oberfläche auftaucht, aber ohne funktionierenden Sender ist.
Eigentlich bräuchte es sowas wie eine Absprengvorrichtung an der Luke, die man im Notfall betätigen kann, um die Luke schnellstmöglich zu entfernen und rauszukommen.
Wie gesagt, ich halte eine von außen festgeschraubte Luke nicht für die intelligenteste Lösung. Gerade, weil durch den Außendruck die Luke in jedem Fall bombenfest verschlossen und ja durch alle anderen U-Boote bekannt ist, dass es auch anders geht und sicher ist. Mir ist klar, dass der Sicherheitsgewinn verschwindend gering ist, ich hätte sie aber auch nur fürs Gefühl eingebaut.
 
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