sorry magdalena,
du durchschaust nicht einen Menschen, geschweige dich selbst!
Das klingt so, als ob du das viel besser könntest als sie ...
Ist das nicht ein wenig anmaßend, so etwas anderen auf die Stirn zu heften?
Woher weißt du, wie gut Magdalena sich selbst kennt oder "durchschaut"?
oder andere (z.B. in ihrem unmittelbaren Umfeld)?
Oder irgendein anderer hier?
Oder auch nur du dich selbst?
Was würdest du sagen, wenn man dir sagte:
"Du durchschaust keinen einzigen Menschen, nicht einmal dich selbst."
?
Wer kann von anderen sowas behaupten?
Über ein Forum, über einen Zeitraum von 3 Monaten, die man sich virtuell "kennt"?
Abgesehen von subjektiven Meinungen zu diesem oder jenem, die wahr (bzw. zutreffend) sein können oder auch nicht?
Kennst du dich selbst denn um so viel besser als du es anderen zutraust bezüglich ihrer eigenen Person?
(Wobei ich einräume, dass es tatsächlich nicht wenige Menschen gibt, die ständig auf der Flucht vor sich selbst sind bzw. vor dem, was sie in sich entdecken würden/müssten, wenn sie denn wirklich mal genau hinsähen. Aber die WOLLEN sich selbst auch gar nicht "durch-SCHAUEN". Wäre viel zu schmerzvoll.)
btw:
Hast DU schon ein Kind verloren, flimm?
Wenn nicht: Wie kannst du dich in jemanden hineinversetzen, über seine Schuld/Unschuld oder seine ureigene Schuldaufarbeitung sprechen, dir gar noch so sicher sein?
Manche Dinge kann man nur aus eigener Erfahrung heraus betrachten, oder eben aus sehr ähnlicher.
Ansonsten bleiben sie einem fremd und man kann sich nicht im mindesten auch nur vorstellen, was in demjenigen vorgehen mag.
und wie weit seine Trauer- oder "Schuld"verarbeitung gediehen ist.
Nein, ich will jetzt keine weiterführende Diskussion dazu betreiben. Du musst mir auch nicht antworten. Ich fühlte mich nur "getriggert" über deine für mich sehr rigide Reaktion und MUSSTE jetzt was dazu sagen.
Limerick