Transsexualität wirft spirituelle fragen auf


Dennoch denke ich, dass der Wunsch nach extremen Körpermodifikationen auf psychische Probleme zurückgeht, hier eben verbunden mit gesellschaftlichen Rollenbildern, was dazu führt, dass sich derjenige falsch in seinem Körper fühlt, und diesen ablehnt (habe ich erklärt) Aber der Körper ist eben nicht falsch. Und ich bin dagegen, dass man den Leuten dies auch noch so erklärt. Und wenn sie dann erstmal Hormone nehmen, dann wird dadurch die Ablehnung wohl noch größer


Was machbar ist wird i.d.R. auch gemacht.

Je stärker die Gesellschaft auf abhängig machende Technologien vertraut, desto größer ist das Maß an Verschwendung, Zerstörung und Pathogenese, die wiederum durch andere Techniken bekämpft werden müssen, und desto größer ist die Zahl der Arbeitskräfte, die damit beschäftigt sind, [..] Menschen, deren Arbeit der Fortschritt überflüssig gemacht hat, mit Therapien zu beschäftigen. -- Ivan Illich
 
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Wenn der Betreffende darunter leidet, dann ist mir völlig wurscht ob es ene Krankheit ist. Dann interessiert mich nur der Sachverhalt, dass ihm geholfen werden kann.

Wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir nicht um eine Brandmarkung der Homosexualität als "Krankheit". Dagegen würde ich mich nämlich ganz vehement zur Wehr setzen. So wie ich deine Worte lese, geht es dir darum, daß es eben homosexuell veranlagte Männer/Frauen gibt, die mit dieser Veranlagung ganz und gar nicht glücklich sind. Denen dann - deinem Verständnis nach - geholfen werden soll und kann.

Umgekehrt gibt es aber welche, die damit komplett im Reinen sind. Bei denen gibt es auch nichts zu "heilen". Weil Veranlagung a priori keine Krankheit ist...

Mir ist wichtig, daß hier ganz klar davon abgesehen wird, ein Talent als Krankheit hinzustellen. Ich kenne homoerotische Menschen beiderlei Geschlechts, deren STÄRKE es ist, beide Seiten der Medaille zu vereinen... Weibliches und Männliches gleichermaßen ausstrahlen zu können, kann durchaus auch als göttliches Geschenk gesehen werden... und wurde es in alten Kulturen auch.

Dementsprechend wäre auch der Wechsel von einer Geschlechterrolle zur anderen einzustufen. Es ist ein Spiel der Energien und es sollte hierbei Freiheit herrschen - und nicht einengendes Reglementierungsdenken.

Liebe Grüße
Kinny
 
Wenn ich ehrlich bin ...

Homosexualität an sich wird keine Krankheit sein, kann aber vielleicht mit einer zusammenhängen, glaube ich. Ich kann zumindest nachvollziehen, dass Menschen nach bestimmten Erlebnissen (Missbrauch) sozusagen umschwenken, auf das andere Geschlecht. Das kann auch unbewusst passieren. Finde es zumindest nicht so abwegig, was den Zusammenhang mit Erlebnissen/Traumatisierungen angeht.

Genauso wie evtl. mit hormonellen Störungen, die vielleicht auch die Folge von Traumatisierungen in diesem Bereich sein können. Nicht mehr ganz Frau oder Mann sein können/wollen usw. - Ist nur so ein Gedanke bzw. vielmehr sind's ein paar Gedanken.

Homosexualität ist keine Krankheit. Ich wurde weder Missbraucht noch sonst etwas. Ich weiß warum ich lesbisch bin. Weil ich eben viele männliche Energien in mir habe und mit typisch männlichen Wesen nicht klarkomme. Ich bin mir sogar sicher, dass da draußen noch viele andere homosexuell sind. Viele wissen es nicht mal. Sie wissen nicht einmal, was Liebe ist oder erotisches knistern. Ich wusst es auch nicht *g+ Bis zum 26. Lebensjahr war ich nur in Männer verliebt. Sexuell angezogen haben sie mich nie. Auf einmal hat es bei mir einen Schalter umgeklappt und naja *g* Ich hatte noch keine wirkliche Erfahrung mit einer Frau LEIDER. Aber ich war in eine verknallt. Obwohl ich dachte ich war in einen Mann verliebt. Wie ich in die verschossen war, kann i net beschreiben. Ich hatte plötzlich diesen typischen Wunsch. Haus, Kind Hund - den ich bei Männern nie hatte. Nach dem Gefühl suchen sehr viele Menschen. Ich dachte nie, das sich es bei einer Frau finden würde. Und letztes Jahr hab ich mit einer anderen Frau sehr eng und intensiv gedacht. Es war 1000 x erotischer als mit einem Mann im Bett. Wie heißt es so schön. Was der Bauer nicht isst .... Ich will nicht sagen das die ganze Welt homo ist, aber ich bin mir sicher, einige verpassen ihr großes Glück. ;)

Hab ich auch nicht geschrieben, dass Homosexualität an sich eine Krankheit ist. Wie gesagt kann ich mir vorstellen, dass Homosexualität jedoch mit einer Traumatisierung/hormonellen Störungen zusammenhängen kann. Kann, nicht muss.

Ich nehme die Pille um meine Hormone sozusagen in den Griff zu bekommen und mir ergings auch mal so, wie dir, dass Männer mich sexuell überhaupt kein bisschen angezogen haben. Deshalb ist es so eine Idee. Belegen kann ich es natürlich nicht, möchte und muss ich sicher auch nicht. Die männlichen Energien, von denen du schreibst - da wäre es vielleicht auch interessant, wie die Hormone aussehen.

Dass das jetzt nicht zu verallgemeinern ist, ist auch klar.
 
Stime dem was Kinnaree gesagt hat grundsätzlich zu.

Warum grundsätzlich?

Ich finde so eine orientirungs oder Wahlfase (ich denke trotz allem man hat die wahl sich zu entscheiden obes das oder das ist was man für sein Leben will) akzeptabel.

Ferantwortungslos wird es wen man in einer lebensgemeinschaft oder Elternrolle steckt.

Wen man so eine Entscheidug dan trift ohne darüber nachzudenken was man dem Partner oder den Kindern (wie würde es euch gehen wen ihr euren Mitschülern erklären müßt warum euer Papa nun eine Mama ist?)antut.
Dan hat es nichts mit Freiheit sondern einer ziehmlich ausgeprägten Form
von Egoismuß zu tun.

Nein in unserer Gesellschaft kan man eine solche Entscheidung nicht treffen wen man Verantwortung trägt.

Dafür hätte und habe ich kein verständnis.
 
@PPMc

wenn man davon ausgeht, das Homosexuelle ihren "frequenzbereich" ändern könnten irgendwie, würde ich das nicht als veränderung betrachten. das problem ist viel grundlegender, etwas was noch nicht einmal von der wissenschaft anerkannt wird und zwar, deswegen schreibe ich hier so gerne meinen senf, das wir alle "eins" sind. eine wahrheit hat nicht nur 2 seiten, eine wahrheit hat x-trillionen seiten, deswegen würde ich ein "frequenzwechsel" so wie du das stasimäßig durchziehen willst, nicht als verbesserung betrachten. aber das ist wiederrum etwas, was du nie verstehen wirst.
 
Hab ich auch nicht geschrieben, dass Homosexualität an sich eine Krankheit ist. Wie gesagt kann ich mir vorstellen, dass Homosexualität jedoch mit einer Traumatisierung/hormonellen Störungen zusammenhängen kann. Kann, nicht muss.

Ich nehme die Pille um meine Hormone sozusagen in den Griff zu bekommen und mir ergings auch mal so, wie dir, dass Männer mich sexuell überhaupt kein bisschen angezogen haben. Deshalb ist es so eine Idee. Belegen kann ich es natürlich nicht, möchte und muss ich sicher auch nicht. Die männlichen Energien, von denen du schreibst - da wäre es vielleicht auch interessant, wie die Hormone aussehen.

Dass das jetzt nicht zu verallgemeinern ist, ist auch klar.

Bei mir gings aber nicht nur ums Sexuelle. Es ist einfach alles. Eine Beziehung mit einem Mann NO WAY. Kann ich einfach nicht und will nicht. Ich kenne einige Lesben die auch die Pille nehmen und trotzdem nicht auf Männer stehen und sie auch nicht anziehend finden.
 
Stime dem was Kinnaree gesagt hat grundsätzlich zu.

Warum grundsätzlich?

Ich finde so eine orientirungs oder Wahlfase (ich denke trotz allem man hat die wahl sich zu entscheiden obes das oder das ist was man für sein Leben will) akzeptabel.

Ferantwortungslos wird es wen man in einer lebensgemeinschaft oder Elternrolle steckt.

Wen man so eine Entscheidug dan trift ohne darüber nachzudenken was man dem Partner oder den Kindern (wie würde es euch gehen wen ihr euren Mitschülern erklären müßt warum euer Papa nun eine Mama ist?)antut.
Dan hat es nichts mit Freiheit sondern einer ziehmlich ausgeprägten Form
von Egoismuß zu tun.

Nein in unserer Gesellschaft kan man eine solche Entscheidung nicht treffen wen man Verantwortung trägt.

Dafür hätte und habe ich kein verständnis.

Ich habe Freunde die bereits Kinder haben. Die Kinder und die Eltern sehen es in der Schule ganz normal. Probleme machen nicht die Kinder, sondern deren Eltern, weil sie ein Mittelalterweltbild haben. Dazu gehörst du auch dazu. Mein Vater ist damals bei seiner Oma aufgewachsen NA und? Erinnert ihr euch an die Serie Full House? Vater, Onkel und bester Freund Na und? Viele wachsen bei der Tante auf, manche bei einer Mutter, drei Vätern, zwei Großeltern, im Kinderheim, andere haben nur eine große Schwester, die anderen passen auf den Bruder auf. Sagt jemand darüber etwas? Nein, aber wehe zwei gleichgeschlechtliche haben ein Kind.

Meine Mutter hat mir damals immer Puppen geschenkt. Ich wollte trotzdem die HeMan Figuren. Nein das war nicht mein Vater, sondern ich wollte sie, weil ich sie wollte. Mich haben gewisse Dinge nicht interessiert. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ein Mädel von zwei Schwulen zu einer richtigen Ladie wird und der Sohn zwei LEsben, ein waschechter Kerl. Und wenn nicht, auch egal. Willkommen auf der Erde, wo alle unterschiedlich sind ;)
 
Zitat:Bei mir gings aber nicht nur ums Sexuelle. Es ist einfach alles. Eine Beziehung mit einem Mann NO WAY. Kann ich einfach nicht und will nicht. Ich kenne einige Lesben die auch die Pille nehmen und trotzdem nicht auf Männer stehen und sie auch nicht anziehend finden.

Und wie konntest du dich dann überhaupt in Männer verlieben? Ich kann mir das schwer vorstellen, dass man das nicht vorher weiß. Man merkt ja wodurch man erregt wird, inklusive Phantasien.
 
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Bei mir gings aber nicht nur ums Sexuelle. Es ist einfach alles. Eine Beziehung mit einem Mann NO WAY. Kann ich einfach nicht und will nicht. Ich kenne einige Lesben die auch die Pille nehmen und trotzdem nicht auf Männer stehen und sie auch nicht anziehend finden.

Ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass die Pille sozusagen was an der sexuellen Orientierung ändert oder geändert hat oder ändern könnte, auch wenn sich das evtl. so gelesen haben könnte. Du hattest noch keine wirkliche Erfahrung mit einer Frau, hast du geschrieben - ist schwierig, dass dann so zu sagen, also überhaupt was das Thema angeht, find ich.
 
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