Tod, Existenz, Ich-Bin: Was bleibt wirklich?

Grooti

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Der Körper vergeht, doch das Ich-Bin bleibt.

Tod ist nur die Auflösung der Form, nicht des Vorhandenseins.
Alles, was verloren scheint, existiert weiter – nur außerhalb des Blickfeldes.

Das Ich-Bin nimmt alles wahr, ohne selbst Objekt zu sein.
Es kann nicht zerstört, nicht geschaffen werden.

Tod betrifft das Sichtbare. Existenz betrifft das Unveränderliche. Das Ich-Bin ist das, was alles wahrnimmt.
 
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Ohne das Ich-Bin gäbe es kein Erleben, keine Abwesenheit, keine Wiederkehr.
Der Wert liegt nicht in etwas, das getan wird, sondern darin, dass das Vorhandensein selbst unverändert bleibt.
Ich bin dann tot, sorry, aber als Verstorbener hat man nichts davon.
Das Ich-Bin hat danach nur einen Sinn, einen Wert wenn es ein Danach wirklich gibt
Also letztendlich auch nur eine Glaubenssache
 
Ich bin dann tot, sorry, aber als Verstorbener hat man nichts davon.
Das Ich-Bin hat danach nur einen Sinn, einen Wert wenn es ein Danach wirklich gibt
Also letztendlich auch nur eine Glaubenssache
Das Ich-Bin ist nicht an ein „Danach“ gebunden.
Es ist nicht tot, weil es nie Teil der Form war, die vergeht. Tod betrifft die Erscheinung, nicht das Vorhandensein.

Der Wert des Ich-Bin liegt nicht in Konsequenzen, Nutzen oder einem späteren Leben.
Er liegt allein darin, dass es das Vorhandensein selbst trägt, unveränderlich und zeitlos, unabhängig davon, ob es von einem Bewusstsein innerhalb der Erscheinungswelt bemerkt wird oder nicht.

Das Ich-Bin ist nicht „für“ etwas da – es ist. Sein Sinn entsteht nicht durch Folgen, sondern durch seine eigene Präsenz.
 
Letze Anmerkung
Es geht mir nicht um Richtig oder Falsch, nicht um gibt es ein Danach oder Nicht.
Menschen suchen in erster Linie Halt und wenn eine Vorstellung, ein Glaube jemanden Halt gibt, ist es völlig Okay und Legitim
Die Aussage über das Ich-Bin ist keine Anweisung, keinen Glauben ersetzen zu müssen.
 
Das Ich-Bin nimmt alles wahr, ohne selbst Objekt zu sein.
Es kann nicht zerstört, nicht geschaffen werden.
Hallo Grooti,

nach meinem Verständnis kann es ohne Körper kein "Ich" geben.
Mit jeglicher Aktivität im Gehirn entstehen Neuronen, die miteinander verbunden werden. Ein Gedanke oder eine Erinnerung ist also nicht etwas Ganzes, sondern gleicht eher einer Konferenzschaltung eines großen Konzerns.

Eine wichtige Rolle beim neuronalen Netz spielen die Synapsen, mit denen sich über die Dendriten Verknüpfung unter den Neuronen herstellen lassen. Diese Synapsen gleichen kleinen Knoten, die sich ausbilden und bei jeder Nutzung vergrößern. Wenn jedoch diese Verknüpfung nicht genutzt wird, bilden sie sich wieder zurück und verschwinden ganz.

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(Merlin, gemeinfrei)
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Hallo Grooti,

nach meinem Verständnis kann es ohne Körper kein "Ich" geben.
Mit jeglicher Aktivität im Gehirn entstehen Neuronen, die miteinander verbunden werden. Ein Gedanke oder eine Erinnerung ist also nicht etwas Ganzes, sondern gleicht eher einer Konferenzschaltung eines großen Konzerns.

Eine wichtige Rolle beim neuronalen Netz spielen die Synapsen, mit denen sich über die Dendriten Verknüpfung unter den Neuronen herstellen lassen. Diese Synapsen gleichen kleinen Knoten, die sich ausbilden und bei jeder Nutzung vergrößern. Wenn jedoch diese Verknüpfung nicht genutzt wird, bilden sie sich wieder zurück und verschwinden ganz.

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(Merlin, gemeinfrei)
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Das Ich-Bin, wie hier beschrieben, liegt nicht in den Neuronen oder deren Aktivität. Es ist nicht Teil der Form, die vergeht oder sich verändert. Gedanken, Erinnerungen und neuronale Verknüpfungen sind Inhalte – das Ich-Bin ist die Instanz, die diese Inhalte wahrnimmt.

Man kann es so sehen: Das Gehirn liefert die Bühne, die Synapsen die Schauspieler und die Gedanken die Handlung.

Das Ich-Bin ist der Zuschauer, der alles registriert, ohne selbst Teil der Aufführung zu sein.

Auch wenn neuronale Strukturen zerfallen, bleibt das Ich-Bin unberührt – es ist nicht an den Körper gebunden, sondern das zeitlose Feld, in dem alle Inhalte erscheinen.
 
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....... das Ich-Bin ist die Instanz, die diese Inhalte wahrnimmt.

Das Ich-Bin ist der Zuschauer, der alles registriert, ohne selbst Teil der Aufführung zu sein.
Das verstehe ich und kann dem nur zustimmen.
Beobachtet das Ich-Bin auch, oder nimmt es einfach wahr? Worin liegt für Dich der Unterschied zwischen wahrnehmen (passiv...? Nein, gell?) und beobachten (aktiv?)?
Und was ist dann mit dem Hier? Wo liegt für Dich der Unterschied zwischen
Ich-Bin und Hier? Gibt es einen?
 
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