Taktik des Teufels

Da hast du schon recht: Aber es ist nur ein Aspekt unter vielen, nicht die ganze Wahrheit.

Was nicht zwingend zu deiner Generalisierung als alleinige Lösung führt, sondern eben auch nur zum Teil.
Dass alles ein Selbstgespräch ist, ist nur ein Aspekt- eben der, den magdalena ansprach.
Ich kann ja schlecht alle Aspekte gleichzeitig darlegen. *lol

Faydit schrieb:
Das Dilemma mit dieser Feststellung ist, was nützt dir das hier auf dem Planeten in unserer menschlichen Form? Wennn du Gott wärst, könntest du das so sehen und behaupten. Nun ist aber niemand hier Gott.
Ich bin nicht Gott- wäre ich es, wäre ich verwirklicht.
Aber ich sehe Gott in allem, nur mich selbst sehe ich noch getrennt. Oder anders: es gibt nur Gott und mich. Oder noch anders: du bist eine andere Ausdrucksform meiner selbst. Was mir diese Sichtweise nutzt? *lol* Der Nutzen von innerem Frieden ist unbeschreiblich.

Faydit schrieb:
Ebenso bist du bestenfalls ein Teil dieses Selbst, wirst aber nie wieder zu diesem ganzen Selbst werden. Ein Teil ist nunmal nicht das Ganze.
Doch! Genau das, Faydit!
Zuerst kommt die Erkenntnis des Ganzen, dessen Teil man ist- das ist die Gotterkenntnis.
Dann kommt der Kampf, alle Teile gleichschalten zu wollen- von wegen der Einheit und so- das ist der Kampf mit dem Teufel.
Gegen Ende kommt die Erkenntnis, dass in jedem Tropfen der gesamte Ozean enthalten ist- das ist Erleuchtung.

Der Ozean zu sein, ist Verwirklichung.
 
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Nur glaube ich nicht an diese absolute Nonpolarität. Alles hat einen Bezugsrahmen.
Ganz genau. Und wer setzt diesen Bezugsrahmen? Das Ich, die Person. Die Person bezieht alles auf sich persönlich, sie ist der Mittelpunkt eines jeden Rahmens. Nonpolarität geht also nur ohne das Ich.
 
Dass alles ein Selbstgespräch ist, ist nur ein Aspekt- eben der, den magdalena ansprach.
Ich kann ja schlecht alle Aspekte gleichzeitig darlegen.

Das ist nunmal das Dilemma verbaler Kommunikation. Und eine Verzerrung alleine durch die Fokussierung, die ja auch eine Polarisierung ist, ist systemimmanent unvermeidlich.
Wollte auch nur darauf hinweisen...

Ich bin nicht Gott- wäre ich es, wäre ich verwirklicht.
Aber ich sehe Gott in allem, nur mich selbst sehe ich noch getrennt. Oder anders: es gibt nur Gott und mich. Oder noch anders: du bist eine andere Ausdrucksform meiner selbst. Was mir diese Sichtweise nutzt? *lol* Der Nutzen von innerem Frieden ist unbeschreiblich.

Kann man so sehen. Wie gesagt, als Aspekt des Ganzen. Würde es nur nicht als eine solche Sensation überbewerten. Das ist ja eigentlich der Normalzustand.

Oder anders: es gibt nur Gott und mich.
Man kann die Welt aus der Perspektive wahrnehmen. Bleibt dennoch ein simplifizierendes Ausklammern aller anderen Aspekte.

Zuerst kommt die Erkenntnis des Ganzen, dessen Teil man ist- das ist die Gotterkenntnis.
Dann kommt der Kampf, alle Teile gleichschalten zu wollen- von wegen der Einheit und so- das ist der Kampf mit dem Teufel.
Gegen Ende kommt die Erkenntnis, dass in jedem Tropfen der gesamte Ozean enthalten ist- das ist Erleuchtung.

Der Ozean zu sein, ist Verwirklichung.

An dieses holistische Modell glaube ich nunmal nicht. Nicht so. Denn es klammert die bei jeder Teilung entstehende stärkere Unschärfe völlig aus, was schlüssig belegt, dass man bestenfalls an einen subjektiv empfundenen Punkt kommen kann, an dem man sich für das Ganze halten kann, könnte.

Zum Original aber dennoch gravierendste Unterschiede bestehen.
In etwas wie eine schlechte mp3 zu einem 24-Spur-Mastertape.

Wenn man die Aussage von Nicandra von gestern miteinbezieht, wäarst du also eher bei den 99%, also beim Teufel gelandet. Und würdest dich für Gott halten.

Das Spiel hat kein Ende, das dich zu Gott kommen lässt. Zumindest nicht auf dem Weg.
Am Ende steht wieder die Illusion der Kopie, nicht das Original. Was du versuchst, ist, die Schöpfung reversibel zu machen, zurück zum Ursprung zu kommen.

Die Sehnsucht danach ist natürlich da, als Zellinformation. Und ist doch eine Verweigerung, vorwärtszugehen. Keiner kommt in den Mutterleib zurück. Wird wieder zum mit der Mutter verbundenen Fötus. Das wäre die ultimative Variante davon.

Was mich allerdings doch ein wenig wundert, wenn ich davon ausgehe und dir deinen inneren Frieden glaube, wozu dann noch der ganze übrige Hokuspokus? Dann könntest du doch einfach ganz entspannt - SEIN?

Wenn man Leuten wie Tolle glauben mag, kann ja auch das Jetzt, also das Sein ganz nette Erfahrungen bescheren.
 
Ganz genau. Und wer setzt diesen Bezugsrahmen? Das Ich, die Person. Die Person bezieht alles auf sich persönlich, sie ist der Mittelpunkt eines jeden Rahmens. Nonpolarität geht also nur ohne das Ich.

Willst du göttlicher werden als Gott?
Selbst ein Gott, der eine Schöpfung erschafft, hat dieses Dilemma im ersten Moment seiner Schöpfung. Anders geht es nicht.
Oder, klar gesagt, ein Gott, der auch nur die kleinst Einheit erschafft, muss eine Identität haben, kann nicht mehr alles sein und ist bereits polar.

Nonpolarität geht nur ohne das ich, akzeptiert. Aber auch ohne jedes andere ich.
Und das Dilemma kannst du nicht lösen, solange es noch irgend ein anderes ich gibt. Auch wenn du es als Teil von dir siehst, sieht das andere ich das vermutlich anders. Und da kommst du alleine nicht raus.

Und selbst wenn, rein theoretisch, stündest am Ende du und Gott. Glaubst du, Gott gibt sein ich auf und wird zu deinem?

Was ich mich auch frage, wozu? Warum willst du dahin?

Die theoretische letzte Einheit, Verschmelzung, Vereinigung mit dem Göttlichen wäre ein ewig gleiches Nichts, was daran wäre, ist so toll?
 
Anders gesagt, wie kann man die Rolex von der Kopie unterscheiden, wenn man kein Experte ist? Grübel....

Och das geht schon ganz gut.

Sehen, hören, fühlen, beobachten, denken,..... auch mal in die Falle tappen und autschn machen, das is eigentlich alles.

Beim sehen Augen auf machen, ist auch hilfreich. ;)

Mal von oben schauen und beobachten, machts noch deutlicher.

L*G* Fee
 
Er verführt durch okkulte Praktiken wie Astrologie, Esoterik, Kartenlegen, Wahrsagerei, heidnische Religionen und Aberglauben zum Ungehorsam gegen Gott, der diese Praktiken in seinem Wort ausdrücklich verbietet. (5.Mose 18,10-12)

Und Gott verführt mit Sachen wie einem ewigen Leben, einem Papst, einer Bibel mit netten Geschichten, einer jungfräulichen Geburt, einer Auferstehung am 3. Tag, leckeren Messwein jeden Sonntag und einmal im Jahr einem Christbaum mit vielen Geschenken drunter.


:)
Frl.Zizipe
 
Och das geht schon ganz gut.

Sehen, hören, fühlen, beobachten, denken,..... auch mal in die Falle tappen und autschn machen, das is eigentlich alles.

Beim sehen Augen auf machen, ist auch hilfreich.

Ok, aber wie kannst du dir sicher sein?

Niemand kann einen so gut belügen oder sich was vormachen wie man sich selbst.
Wie kommt man zur Klarheit, zu wissen dass etwas, was man so wahrnimmt oder sieht, auch stimmt und nicht nur die eigene Projektion ist?

Mit dem Verstand geht es nicht, der kommt da nicht mit, ist klar.
 
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Und Gott verführt mit Sachen wie einem ewigen Leben, einem Papst, einer Bibel mit netten Geschichten, einer jungfräulichen Geburt, einer Auferstehung am 3. Tag, leckeren Messwein jeden Sonntag und einmal im Jahr einem Christbaum mit vielen Geschenken drunter.


:)
Frl.Zizipe

Vielleicht ist der Denkfehler ja zu glauben, es wäre der Gott von dem du denkst er wäre es.

(Shit was n das für n Satz geworden.... na ihr wisst eh was ich meine)

L*G* Fee
 
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