Taktik des Teufels

Werbung:
Alles, was für die gesunder Zukunft der Menschheit dient, für Aufrechterhaltung der Menschheit, als Art solches, liegt im Plan/Taktik des Gottes.

Ich habe mich auch nicht direkt auf deine Aussagen bezogen, nur sehe ich nunmal derzeit eben wenig, was Menschen tun, das einer gesunden Zukunft der Menschheit oder einem Aufrechterhaltung der Menschheit dienlich wäre.

Also entweder verstehen wir den Plan Gottes' nicht oder wollen ihn nicht verstehen.
Oder wir hassen uns als Kollektiv so sehr, dass wir uns vollkommen bewusst in nächster Zeit selbst auslöschen wollen.

Womit wir eben wieder bei meiner Frage wären:

Dürfen wir alles was wir könn(t)en?
 
Da haben wir ein sowohl individuelles als auch kollektives Dilemma:
Dürfen wir alles was wir können?
Uns sollen wir alles tun was wir tun könn(t)en?

Wenn wir kurz ein wenig aus diesen "höheren" Sphären treten und uns der realen Welt zuwenden, so erleben wir sowohl im privaten, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext exakt, was geschieht, wenn alles grenzen-los wird. Wenn sich der Mensch als Individuum und als Kollektiv all-mächtig wähnt und wahl-los und wert(e)-los sich und seinen Egoismus lebt.

Was auch kein Wunder ist, wenn der Einzelne die Welt nur als "seinen" Spielplatz zur eigenen Selbsterfahrung deutet. Denn aus dem Ansatz heraus, ebenso wie aus dem simplifizierten "Alles bin ich" gibt es keinen Grund, auf irgendetwas außer den eigenen Ego-Wünschen Rücksicht zu nehmen.

Ich persönlich glaube nicht, dass das so ganz in Sinne des Erfinders ist. Kann mich aber durchaus irren.

Oh dankeschön :umarmen::umarmen:

L*G* Fee
 
Da haben wir ein sowohl individuelles als auch kollektives Dilemma:
Dürfen wir alles was wir können?
Uns sollen wir alles tun was wir tun könn(t)en?

Wenn wir kurz ein wenig aus diesen "höheren" Sphären treten und uns der realen Welt zuwenden, so erleben wir sowohl im privaten, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Kontext exakt, was geschieht, wenn alles grenzen-los wird. Wenn sich der Mensch als Individuum und als Kollektiv all-mächtig wähnt und wahl-los und wert(e)-los sich und seinen Egoismus lebt.

Was auch kein Wunder ist, wenn der Einzelne die Welt nur als "seinen" Spielplatz zur eigenen Selbsterfahrung deutet. Denn aus dem Ansatz heraus, ebenso wie aus dem simplifizierten "Alles bin ich" gibt es keinen Grund, auf irgendetwas außer den eigenen Ego-Wünschen Rücksicht zu nehmen.

Ich persönlich glaube nicht, dass das so ganz in Sinne des Erfinders ist. Kann mich aber durchaus irren.

Wir gehen aus unterschiedlichen Standpunkten heraus, Faydit.
Wobei ich verstehe, was du meinst, bin aber nicht sicher, dass
du verstehst, was ich meine.
Ist auch nicht schlimm.
Ego bedeutet auch nicht gleich Egoismus.
Und auf einem Spielplatz zur eigenen Selbsterfahrung
haben wir alle angefangen.
 
Und auf einem Spielplatz zur eigenen Selbsterfahrung
haben wir alle angefangen.

Das alleine wäre ja nicht das Problem. Aber in einer globalen Welt, in der Politiker und Wirtschaftsbosse die Welt zum Spielplatz iher Selbsterfahrung machen und der Rest auf Grung sozialer Zwänge, ob er will oder nicht, mitspielen muss, wird es ein Problem.

Das allerding auch wieder erst aus dem Gesamtbewusstsein, das sich als Resultat der Einzelbewusstseine ergibt, möglich war oder ist. Und da tragen wir alle, so gesehen, Mitschuld, zumindest Mitverantortung daran, dass es so weit gekommen ist. Weil wir wohl in den letzen Jahrzehnten zu viel auf unser eigenes Wohl, unsere Vorteile geachtet haben und maßgebliche Tendenzen völlig "übersehen" haben.

Oder anders gesagt, grundsätzlich ist die Freiheit des Tuns keine schlechte Sache, soferne man dabei auch beachtet und überprüft, inwieweit das eigene Tun nicht anderen schadet oder sie schädigt. Also individuelle Freiheit verbunden nicht nur mit Eigenverantwortung, sondern auch mit sozialer Verantwortung. Und eben diese Abschätzung der Konsequenzen erfordert eine gewisse Reife. Aber eben dieses Korrektiv durch die "Alten", die Integration von so etwas wie Weisheit in den Alltag, wie in nativen Kulturen, fehlt derzeit in weiten Bereichen unserer Gesellschaft.
 
Hallo Faydit,

Womit wir eben wieder bei meiner Frage wären:

Dürfen wir alles was wir könn(t)en?

Auf die Frage gibt es für mich nur eine Antwort:

Ja, wir dürfen es! Gott oder das Göttliche in uns oder wie man es immer verstehen will, erlaubt uns alles. Auch Mord und Kinderschänderrei und die Umwelt zu vergiften.

Bei einem Glauben an Gott, der uns lehrt was wir tun sollten und was besser nicht, geht es nicht um Verbote und Vorschriften. Es geht darum zu erkennen, wer dun was wir sind. Dabei lernen wir automatisch auch, was uns gut tut dun mit was wir uns nur schaden.

Ich kenne Mitmenschen, die laufen vor sich selbst weg. Sie haben ständig Angst vor der Zukunft, weil sie alles tun, nur nicht Hier und Jetzt zu leben. Die wollen vom "Wahrsager" dann wissen, ob sie ihre Liebe finden werden. Und was sie tun sollen, um Erfolg zu haben. Oder ob sie lieber das grüne oder rote Auto kaufen sollen. Oder ob die Ernte gut ausfallen wird. Oder sonst was... Sie wollen nicht sich selbst sehen und erkennen. Sie wollen nicht zu sich und ihrer Göttlichkeit finden. Und da bin ich mir mit Moses einig, daß das ungesund ist. Aber nicht, weil es einem Gott mißfällt, sondern weil es dir selbst mißfällt - erkenne deine Göttlichkeit, und du wirst es selbst verstehen.

Also dürfen wir alles, was wir könn(t)en, wenn wir unseren Frieden finden möchten?

Nein, definitiv nicht!

Das steht aber nicht nur in der Bibel - siehe z.B. Dharma im Buddhismus und Hinduismus. Worum geht es denn da? Worum geht es überhaupt in Religionen und kulturellen Traditionen und Philosophie? Worum ging es Philosophen, wie Kant und was ist das wichtigste Ziel, weshalb wir eine Verfassung haben? Es geht nicht darum, was man darf und was nicht. Es geht um Werte, die Freiheit und Wohlergehen erzeugen sollen.

Alles Liebe
Kuwaona
 
Das alleine wäre ja nicht das Problem. Aber in einer globalen Welt, in der Politiker und Wirtschaftsbosse die Welt zum Spielplatz iher Selbsterfahrung machen und der Rest auf Grung sozialer Zwänge, ob er will oder nicht, mitspielen muss, wird es ein Problem.

Das allerding auch wieder erst aus dem Gesamtbewusstsein, das sich als Resultat der Einzelbewusstseine ergibt, möglich war oder ist. Und da tragen wir alle, so gesehen, Mitschuld, zumindest Mitverantortung daran, dass es so weit gekommen ist. Weil wir wohl in den letzen Jahrzehnten zu viel auf unser eigenes Wohl, unsere Vorteile geachtet haben und maßgebliche Tendenzen völlig "übersehen" haben.

Oder anders gesagt, grundsätzlich ist die Freiheit des Tuns keine schlechte Sache, soferne man dabei auch beachtet und überprüft, inwieweit das eigene Tun nicht anderen schadet oder sie schädigt. Also individuelle Freiheit verbunden nicht nur mit Eigenverantwortung, sondern auch mit sozialer Verantwortung. Und eben diese Abschätzung der Konsequenzen erfordert eine gewisse Reife. Aber eben dieses Korrektiv durch die "Alten", die Integration von so etwas wie Weisheit in den Alltag, wie in nativen Kulturen, fehlt derzeit in weiten Bereichen unserer Gesellschaft.

Ja, ich habe auch etwas anderes nicht bechauptet
Wobei die Integration hat schon längst ihr statt gefunden :)
 
Werbung:
Dass alles ein Selbstgespräch ist, ist nur ein Aspekt- eben der, den magdalena ansprach.

wie bitte - wo steht das?

ich ersuche höflichst mich zu zitieren, wenn man(n)/frau meine aussagen anspricht.

zum thema egoismus - der hier immer wieder angesprochen wird -

leider wird der begriff egoismus unreflektiert mit egozentrik gleichgesetzt.

wir alle sagen im gleichen atemzug -
du kannst den anderen nur wirklich lieben, wenn du gelernt hast dich selbst zu lieben -
oder - liebe deinen nächsten, wie dich selbst -
und prangern gleichzeitig den egoismus an.

das worum es wirklich geht, ist die überwindung der egozentrik.
ein kind muss egozentrisch sein, denn es ist angewiesen auf die versorgung von außen, und kann keine rücksicht dabei nehmen auf die befindlichkeit der versorger.

der gesunde - der heile egoismus - wäre aber die überwindung der egozentrik -
die absolute eigenständigkeit - die absolute eigenverantwortlichkeit -
die absolute achtsamkeit gegenüber sich selbst -
der absolute selbstrespekt...

wenn mensch dieses ziel für sich selbst erreicht - sich also absolut löst aus der kindlichen egozentrik, die den anderen braucht - auf grund der nicht überwundenen eigenen bedürftigkeit -

ein solcher mensch geht dann auch absolut achtsam um mit anderen -
mit absolutem respekt gegenüber dem anderen.

allerdings - selbst wenn ein einzelner dieses ziel für sich selbst erreicht hätte - würde der umgang mit anderen - mit menschen, die dieses ziel für sich selbst (noch) nicht erreicht haben -
zu einer gratwanderung -
denn die achtsamkeit mit dem anderen, kann in diesem fall nicht darin bestehen, ja und amen zu sagen, zu jeder unachtsamkeit des anderen.

das wäre aufopferung.
 
Zurück
Oben