Sterben/Tod?

Vielen Dank Sunny für Deine Rückantwort und Bestätigung aus Deinen Lebenserfahrungen. Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute und Schöne für Deinen weiteren Lebensweg.
lG. Buliga
 
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Also, ich weiss definitiv nichts über den Tod. Keiner von denen, die gestorben sind, sind zurückgekehrt und haben mir davon erzählt. Ich selbst habe den Tod nicht erlebt. Ich habe über Nahtoderlebnisse gelesen, aber diese Menschen sind nicht endgültig gestorben. Ich habe über die Vorstellungen verschiedener religiöser Richtungen gelesen, denen kann man glauben oder nicht. Aber aus erster Hand weiss ich rein gar nichts über den Tod. Alles was ich habe sind Theorien darüber. Aber wie soll man das Endgültige, so es überhaupt existiert, etwas wissen können?

Entsteht aus diesem Nicht-Wissen nicht automatisch Glaube? Und entsteht nicht aus schlimmen Verlusten, wie z.B. Sunny sie erlebt hat, automatisch Hoffnung, daß es einen höheren Sinn im Leben gibt? Egal, ob es diesen Sinn denn auch gibt, jedenfalls hat dieser Glaube an etwas Höheres direkten Einfluss darauf, wie man mit Verlust, mit dem Tod umgeht. Nicht das Wissen darum, was der Tod ist gibt uns Mut, sondern das, was wir glauben angesichts unseres Nicht-Wissens über den Tod. Ja, Glaube ist eine wirklich große geistige Kraft, vielleicht die grösste Kraft überhaupt.
 
Hallo?

Warst Du vielleicht schon mal tot, bist schon mal gestorben, kannst Dich an frühere Leben erinnern und insbesondere an die Vorgänge beim Übergang ins nächste Leben und kannst Du uns berichten wie das ist?

Liebe Grüße,
Bibo
 
Hallo Bibo

wir sind alle schon mal gestorben (es sei denn, wir wären zum ersten Mal inkarniert, was aber sicher sehr selten ist). Ich habe viele Erinnerungen an Vorgänge, die zu meinem Tode führten - zumeist schreckliche, die ich am liebsten schnell wieder verdränge. Eine Zeit lang kamen sie aber häufig und ließen sich nicht abweisen, und jetzt bin ich dankbar, dass ich sie dann doch nach und nach ein wenig angeschaut habe. Sterben friedlich im Bett war in früheren Zeiten wahrscheinlich selten, jedenfalls erinnere ich mich nur an die dramatischen Tode: von Tier gefressen, erstochen, an Pest gestorben, gesteinigt, verbrannt, vergast, ertrunken... Wenn ich die Erinnerungen geduldig an meinem inneren Auge vorbei ziehen lasse, kommen sie häufig an einen Punkt, der wahrscheinlich kurz vor dem eigentlichen Tod liegt, an dem ich die Qualen nicht mehr spürte und mein Geist sich darüber erheben konnte. Dann kamen mir Gedanken und Gefühle wie Empörung darüber, noch gar nicht recht gelebt zu haben (bei einem Tod als junges Mädchen), Erleichterung, dass ein unerfreulich gewordenes Leben zu Ende war, triumphale Freude, dass meine Peiniger mir nicht wirklich etwas anhaben konnten - mit dem körperlichen Tode war ich nicht weg - (aber auch der Vorsatz, im nächsten Leben besser aufzupassen, damit ich nicht wieder verbrannt würde), ein seliges Gefühl der Auflösung...
An Zustände zwischen zwei Leben erinnere ich mich selber nicht, darf aber manchmal ein wenig mit erleben, wie es verstorbenen Bekannten "dort" ergeht. In meinem Blog habe ich etwas dazu aufgeschrieben. https://www.esoterikforum.at/forum/blog.php?u=24209

Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, nur etwas am Anfang. Bedrängt dich die Furcht vor dem Sterben immer noch so? Als ich jung war, hatte ich große Panik beim Gedanken an meinen Tod. Ich meine, man stellt sich, wenn man denkt "mein Tod" immer unbewusst vor, er wäre jetzt. Wenn man jung ist und noch viel vor hat, ist das einfach nur schrecklich und in der Regel ja auch nicht das, was geschieht. Inzwischen sehe ich es gelassener. Ich habe getan, was ich in diesem Leben tun wollte. Meine Familien-Aufgaben möchte ich noch gerne zu Ende bringen, bis niemand mich mehr braucht. Intuitiv weiß ich, wann es Zeit ist für mich zu gehen, in Zahlen könnte ich es aber nicht ausdrücken. Der Tag steht schon fest, es ist genau der richtige, ich kann einfach darauf zu leben, ohne Furcht und ohne Hast und Eile. Der Tod kommt als Freund.

Herzliche Grüße
Marjul
 
Also, ich weiss definitiv nichts über den Tod. Keiner von denen, die gestorben sind, sind zurückgekehrt und haben mir davon erzählt. Ich selbst habe den Tod nicht erlebt. Ich habe über Nahtoderlebnisse gelesen, aber diese Menschen sind nicht endgültig gestorben. Ich habe über die Vorstellungen verschiedener religiöser Richtungen gelesen, denen kann man glauben oder nicht. Aber aus erster Hand weiss ich rein gar nichts über den Tod. Alles was ich habe sind Theorien darüber. Aber wie soll man das Endgültige, so es überhaupt existiert, etwas wissen können?

Entsteht aus diesem Nicht-Wissen nicht automatisch Glaube? Und entsteht nicht aus schlimmen Verlusten, wie z.B. Sunny sie erlebt hat, automatisch Hoffnung, daß es einen höheren Sinn im Leben gibt? Egal, ob es diesen Sinn denn auch gibt, jedenfalls hat dieser Glaube an etwas Höheres direkten Einfluss darauf, wie man mit Verlust, mit dem Tod umgeht. Nicht das Wissen darum, was der Tod ist gibt uns Mut, sondern das, was wir glauben angesichts unseres Nicht-Wissens über den Tod. Ja, Glaube ist eine wirklich große geistige Kraft, vielleicht die grösste Kraft überhaupt.

Nicht das Wissen,von einem Glauben abhängig machen...glaube an das,
was du selber erfahren kannst,auch über und mit deinem Geist....ich könnte
dir jetzt viel erzählen,aber,ob du das glauben kannst,ist etwas anderes.
Wenn du es erfahren sollst,so wirst du das alles auch erleben...man kann
es auch über Erfahrungen finden,wie zb. durch eine Nahtoderfahrung,oder
man verliert das Liebste,was man hat...egal.ob Mensch,oder Tier..und
plötzlich steht derjenige vor dir...ich nenne es mal eine Jenseitserscheinung..
die du dir nicht einbildest,nein,sie steht wirklich vor dir..wäre das nicht schon
ein Anfang?Kommt derjenige immer wieder...so könnte dein Weg beginnen,die
Wahrheit zu erfahren....suchst du immer weiter und doch kommt alles erst
dann,wann es vorgesehen ist für dich..es gibt kein Anfang und kein Ende,dass kann ich dir mit Sicherheit sagen...finde deinen Weg und du
bekommst auf alles eine Antwort,
die grösste und stärkste Kraft,ist die Liebe...seine Liebe..
liebe Grüsse madma
 
Der Tod ist ja nicht das Entgültige..siehe Inkarnation und wenn man nicht mehr inkarniert, dann befindet man sich(okay, man selber nicht, sondern die Seele) in der Ewigkeit und man sagt ja nicht umsonst: Der Tod ist nicht das Ende, der Tod ist ein neuer Anfang...Bhagavad Gita heisst es ja auch...Vers 27: Jemandem, der geboren wurde, ist der Tod gewiß, und jemandem, der gestorben ist, ist die Geburt gewiß. Deshalb solltest du bei der unvermeidlichen Erfüllung deiner Pflichten nicht klagen.
 
Der Tod ist ja nicht das Entgültige..siehe Inkarnation und wenn man nicht mehr inkarniert, dann befindet man sich(okay, man selber nicht, sondern die Seele) in der Ewigkeit und man sagt ja nicht umsonst: Der Tod ist nicht das Ende, der Tod ist ein neuer Anfang...Bhagavad Gita heisst es ja auch...Vers 27: Jemandem, der geboren wurde, ist der Tod gewiß, und jemandem, der gestorben ist, ist die Geburt gewiß. Deshalb solltest du bei der unvermeidlichen Erfüllung deiner Pflichten nicht klagen.

Vorsicht mit Umkehrschlüssen.
Auch wenn sie noch so gut klingen...
 
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