SOS - Skorpionmann verwirrt mich!

Nee, das ist ein Scherz - oder?

Wo bist du denn eingeschlossen, oder wo vor verschließt du dich denn?

Ohne Außenwelt (Arbeit) kann man doch gar nicht existieren!
 
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Nee, das ist ein Scherz - oder?

Wo bist du denn eingeschlossen, oder wo vor verschließt du dich denn?

Ohne Außenwelt (Arbeit) kann man doch gar nicht existieren!

Du bist es die mir von anfang an NICHT geglaubt hat,
sonst würdest du NOCH IMMER wissen, DASS ich NICHT ARBEITE !!



Wenn du sämtliche Beiträge nochmal komplett liest,
wirst du deine zweite Frage selbst beantworten können.

Es ist kein SCHERZ!!

Ich wurde in jungen Jahren versklavt,
hatte immer nur Befehle auszuführen,
ich durfte nichts und machte grundsätzlich alles falsch.

Als ich mich mit 15 losriss,
schwor ich mir eins: Das passiert mir nicht nochmal!

Ok, ich irrte viele Jahre immer mal wieder obdachlos durch
die Gegend, doch lieber das als JE WIEDER Sklave zu sein !!
 
:doof:

Erstens: war das für mich nicht greifbar, weil du einen Internet-Anschluss hast und mittellos nicht unbedingt heißt, dass man nicht arbeitet. Ich glaube Working poor ist dir ein Begriff.

Zweitens: ist es bei uns nicht möglich, ohne Arbeit zu sein, mein Land unterscheidet sich von Deutschland dahingehend weitreichend.

Drittens: habe ich alle deine Beiträge gelesen und dein Stiefvater ist/war ein Tyrann, wobei sich das ja anderweitig auch äußern kann und von einer Versklavung war nie die Rede bzw. hast du das erst jetzt geschrieben.

Und nur weil einem das widerfahren ist, kann man sich nicht vor der Welt verschließen und man sich das geschworen hat. Das Leben spielt im Hier und Jetzt und nicht in einer dunklen Kammer.

Verschließen hat mit Ängsten zu tun und man kann sich selbst nicht vor allem bewahren, zudem sind 4 Jahre eine verdammt lange Zeit.
 
:doof:

Erstens: War das für mich nicht greifbar,

ok

weil du einen internet-anschluss

15 euro monatlich - funkstick


hast und mittellos nicht unbedingt heißt, dass man nicht arbeitet.

du hast sogar extra den text nochmal hervorgeholt
und mich gefragt - da schrieb ich ganz deutlich dass ich nicht arbeite.


ich glaube working poor ist dir ein begriff.

nein, woher? Außerdem ist es englisch


zweitens: Ist es bei uns nicht möglich, ohne arbeit zu sein, mein land unterscheidet sich von deutschland dahingehend weitreichend.

schweiz?

drittens: Habe ich alle deine beiträge gelesen und dein stiefvater ist/war ein tyrann, wobei sich das ja anderweitig auch äußern kann und von einer versklavung war nie die rede bzw. Hast du das erst jetzt geschrieben.


zusammenhang + meine art sich dir zu zeigen


und nur weil einem das widerfahren ist, kann man sich nicht vor der welt verschließen und man sich das geschworen hat. Das leben spielt im hier und jetzt und nicht in einer dunklen kammer.


das ist kein grundfundament, dafür war ich zu oft obdachlos

verschließen hat mit ängsten zu tun und man kann sich selbst nicht vor allem bewahren, zudem sind 4 jahre eine verdammt lange zeit.

fehlbilanz: Ich schrieb, dass ich erst dann arbeite, wenn ich meine arbeit
arbeiten kann, solange dies nicht der fall ist arbeite ich nicht. Ich arbeite
wenn, für die sache und nicht für geld, auch das war ersichtlich.

Ich kann, was ich kann, nicht mehr. Und was will ich dort tun,
wo es sinn macht. Oder eben nicht.


:d :d :d
 
Ich gehe jetzt ins Bett, weil ich morgen raus muss.

Deinen Text beantworte ich Morgen.:wut1:

Wenn du jetzt schon wütend wirst,
dann wundert es mich in keinster Weise, dass du
mit dem Skorpion 3. Dekade so schlecht Kirschen isst.

Lass dich auf ihn ein, ohne das funktioniert es nicht,
du darfst den Skorpion nie aus deiner eigenen Sicht
betrachten, sondern musst versuchen ihn aus seiner Sicht
zu beleuchten.

Dein Licht, deine Erfahrungen, sind verknüpft mit DEINEM
Sein. Und nur mit deinem Sein.

Jeder Mensch hat einen Hintergrund, der ist NIE mit
dem eigenen zu vergleichen. Lerne den Menschen
kennen und berechne nicht seine Erfahrungen mit
den deinen als würde dir eine Statistik ein Ergebnis
vorzeichnen.


Dem Tod ins Angesicht

(2009)




Mit Zwei

Es ist Geburtstag, niemand kümmert sich um mich, ich habe durst, und weil
ich nichts weiß, nehme ich das, was ich kriegen kann. Irgendwann fällt
jemandem auf, dass ich still bin. Komisch, als man mich hörte, hörte man mich
nicht, doch jetzt wo ich still bin, hört man, dass ich still bin. Einer schaut mich
an, sieht nicht nur, dass ich schlafe, sondern auch, dass ich ganz rot
geworden bin, heiß und bläulich angelaufen. Der Arzt kommt, untersucht mich
und fragt, ob jemand sein Bier vermisst. Es stellt sich raus, dass ich ein
dreiviertel Glas getrunken habe. Bevor der Arzt geht, meint er noch, dass er
nicht sehr viel später habe kommen dürfen.


Mit Drei

Mein Bruder lässt ein kleines Spielzeugauto über den Hof fahren, es ist zu
schnell, ich renne hinterher, damit es nicht verlorengeht und stürze, weil ich
selbst auch zu schnell bin, kann nicht mehr bremsen und falle - hinein in die
Jauchegrube und versinke. Ich werde herausgezogen und muss weiterleben.

Mit Vier

Ein niedlicher Frosch in einem Teich. Ich will ihm zusehn und verliere das
Gleichgewicht, kann nicht schwimmen, beginne langsam zu ertrinken, doch
bevor es zu Ende ist, werde ich herausgezogen.

Mit Fünf

Ich sehe in Opas Schränkchen viele verschiedene Farben, sie sehen aus wie
Smarties, irgendwann fährt mein Onkel mich zum Arzt, der über zwanzig
Tabletten aus meinem Magen heraufpumpt.

Mit Sieben

Auf einem Teich will ein Mädchen, dass ich mit ihr darauf herumlaufe, ich
breche ein und verrenke mein Bein so, dass ich lange nicht herauskomme,
kriege einen Kälteschock, mein Herz rast, ich sterbe nicht und muss die
Schläge weiter erdulden.


Mit Elf

Ein Bruder wird jähzornig und wirft ein Messer nach mir, ich kann mich gerade
noch akrobatisch wenden, so trifft es nur meine rechte Wade.

Mit Dreizehn

Ich habe keine Lust mehr, bin in der Scheune und will mich aufhängen, doch in
dem Moment, als ich mir die Schlinge um den Hals lege, kommt mein
halbblinder Opa herein und fragt, was ich denn da oben machen würde. Die
Atmospäre ist verschwunden und ich laber dummes Zeug: Ich will den Trecker
festbinden, damit der Alte nicht mehr damit fahren kann.

Mit Vierzehn

Das leere Nichts, das ich geworden bin soll nun endlich verschwinden, ich
nehme mir den Mut und springe einen Bahndammschacht hinunter, doch unten
angekommen, muss ich mich wundern, nur einige Schürfwunden und sonst
nichts, das darf doch nicht wahr sein.

Mit Fünfzehn

Roy Black stirbt, die einzige Stimme, die mir in all dem Leid, Balsam für meine
Seele war, ich werde nicht mit seinem Tod fertig und vier Wochen später, an
Opas Geburtstag, kaufe ich mir unter einem Vorwand eine Flasche Korn und
nehme sie nachmittags in die Schule mit. Ich lasse jeden einen kurzen Zug
nehmen und schütte mir dann die ganze Flasche hinunter. Anschließend
springe ich noch über hüfthohe Hecken, weil es schneller wirken soll. Dann
weiß ich nichts mehr. Doch es wird gesagt, ich hätte wie ein kopfloses Huhn
die Fensterscheiben der Turnhalle mit meinem Kopf dagegenschlagend
beschädigt, dann wäre ich orientierungslos mich kreisend umhergelaufen und
hätte dem Vater eines Klassenkameraden einen Vogel gezeigt, als er mich
fragte, ob er mich nach Hause fahren solle und wäre dann wie ein Mehlsack
umgefallen und liegengeblieben. Der Alte sei mit meinem Onkel gekommen um
mich abzuholen. Als sie mich in den Kofferraum des Kombies luden, wollte der
Alte mich wieder verprügeln und musste sich von seinem Bruder belehren
lassen, dass ich in diesem Zustand ja doch nichts spüren würde.
Zuhause legten sie mich ins Bett, es war das erste Mal, das der Alte mich
sterben lassen wollte (In seinem eigenen Suff verrecken), doch diesmal war
Sie es, die es nicht akzeptieren konnte und machte einen ihrer vielen nie
dazugelernten Fehler - Sie wusch mein Gesicht mit einem kalten Waschlappen,
der Refluktus in ihr Gesicht war vorprogrammiert, dann fuhren sie mich ins
Krankenhaus, wo ich gegen Ein Uhr nachts erwachte. Ich bin umgeben von
weißem Licht und erfahre etwas, was ich nicht glauben will, dann bemerke
ich, dass ich in einem Krankenhaus liege und das Existieren geht weiter...

In der Schule kommen viele Fragen, doch ich kann die direkt Wahrheit nicht
sagen, bin ja sowieso nur der Prügelknabe und Klassenclown...

Mit Neunzehn

Ein älterer Mensch kommt auf mich zu, wir reden und er sagt:

Wenn du dir selbst das Leben nimmst, dann gibst du allen recht, die dich
verspotten, die dir wegetan haben, die dich nicht so akzeptieren wie du bist
und sie haben gewonnen, doch wenn du am Leben bleibst und weiterkämpfst,
dann gewinnst am Ende du und vielleicht bietest du ihnen sogar einmal die
Stirn, sollte das für dich wichtig werden.

Dieser Satz zwingt mich am Leben zu bleiben, bis irgendwann, irgendjemand
dieses Leben mit mir teilen will und ich dann gerne leben werde...
 
Ich habe keines - Ich befinde mich in einer

NICHT welt eingeschlossen ohne Außenwelt (Arbeit)

ohne Innenwelt (Privates Leben)

seit 4 Jahren

_______________________________


Wenn ich schon Nichts habe, dann will ich wenigstens
NICHTS zu meinen BEDINGUNGEN und nicht NICHTS
unter ZWANG mit Dingen, die mir nichts bringen.



Komm her, wenn ich nicht lüge, musst du zur Strafe ne ganze Woche
bei mir bleiben !!! :banane:
Warte mal, warum hast du "nichts"? Du hast einen Internetanschluss, dh du hast eine Wohnung, einen PC, ein Bett zum Schlafen, genug zu essen und ein Dach überm Kopf. Ist das alles nichts?
 
@Abraxas365Mithras

Wir sind hier im Net, hier kann mir jeder alles erzählen und ich bin sowieso ein misstraurischer Mensch und höre das Gras wachsen. Ich führe das auf meine Intuition hin und die hat mich noch nie verlassen.

Kennst du das Gefühl, wenn du jemanden kennen lernst, dass dich irgendetwas an dieser Person stört? Diese Person ist freundlich, sympathisch und nett, wenn ich dieses Gefühl habe, dann läßt es mich so lange nciht mehr los, bis ich dahinter gekommen bin, wo der Hund begraben ist. Ich spüre das, ich bemerke jede noch so kleine Regung und mein gutes Gedächtnis hat noch jeden Menschen überführt, der mich anlügt. Letzteres kann ich auf den Tod nicht ausstehen.

Leider ist diese Fähigkeit nur in Anwendung, wenn ich mit jemanden direkt spreche.

Ich habe alles gelesen, das du geschrieben hast und ich kann nur mutmaßen in den Phrasen die du mir herschmeißt, was bei dir wirklich abgegangen ist, in deiner Kindheit. Ich bin kein Hellseher und wer behauptet von sich schon, dass er ein "schwacher" Mensch ist? Niemand, will das zugeben, weil es ja nichts Gutes ist.

Working poor ist nichts anderes, dass man arbeitet und sich maximal das Lebensnotwendigste leisten kann, wenn überhaupt. Der Ausdruck stammt aus den Vereinigten Staaten und hat auf Grund der Globalisierung auf Europa gegriffen. Kurz zusammengefasst heißt das nichts anderes, als, dass man einen fixen Job hat und Geld verdient, regelmäßig, jedoch ist man nicht in der Lage seine laufenden Fixkosten zu bezahlen, weil die Miet- und Nebenkosten, sowie die Deckung der Grundbedürfnisse nicht mehr gewährleistet werden können.

Dein Wohnort ist einer der teuersten, die Mietpreise sind z.B. auch für sehr kleine Wohnungen sehr, sehr hoch, von daher habe ich daraus geschlossen, dass du doch ein regelmäßiges Einkommen haben musst.
 
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"Lass dich auf ihn ein, ohne das funktioniert es nicht,
du darfst den Skorpion nie aus deiner eigenen Sicht
betrachten, sondern musst versuchen ihn aus seiner Sicht
zu beleuchten."

Einlassen - worauf? Du hast die Geschichte gelesen, wo liegt der Fehler, was habe ich übersehen? Ich bin mehr als einmal auf ihn zugegangen.

Auch habe ich ihn nicht schubladisiert, sonst wäre ich nicht hier.
Meine Intuition sagt mir, da ist etwas, mein Verstand sagt mir, sein Verhalten passt nicht zusammen. Mein besten Freunde sind der Meinung er gehört in die Klapse.

Wenn ich ihn aus meiner Sicht betrachte, dann muss ich sagen, dass er unsicher ist - und das widerspricht sich wiederum mit dem wie ich ihn kenne und was er arbeitet. Jemand der rhetorisch geschult ist, weil er tagein - tagaus mit Menschen zu tun hat und Menschen führt, steht da drüber.

Wenn du jetzt schon wütend wirst,
dann wundert es mich in keinster Weise, dass du
mit dem Skorpion 3. Dekade so schlecht Kirschen isst.

Der hat keine Ahnung, wie ich wütend werden kann. Er hat es leider noch nicht erlebt.

Wütend werde ich, wenn mir jemand etwas unterstellt oder aufbürdet das nicht richtig ist und sich davon nicht abbringen läßt.
 
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